Titanic - Kritik

Titanic

US · 1997 · Laufzeit 194 Minuten · FSK 12 · Drama, Katastrophenfilm, Historienfilm · Kinostart
Du
  • 7

    Guter Film, aber überbewertet.
    Der Untergang der Titanic war stark in Szene gesetzt und packte mich von Anfang an, Ausstattung und Kulisse sowie die Musik von James Horner waren ebenfalls ganz groß, aber die Romanze zwischen Jack und Rose war eher 08/15 und funktionierte nur, weil die Chemie zwischen DiCaprio und Winslet stimmte.
    Man hätte ruhig auch die Szenen in der Gegenwart kürzen oder gar ganz entfernen können. Schlecht waren sie nicht zwingend, aber einfach unnötig. Ebenso die Figur des Fabrizio, bei der ich immer noch nicht weiß, wofür sie im Film existiert. Man hat Fabrizio als Nebencharakter eingeführt, ihn dann im GESAMTEN Mittelteil komplett ignoriert und am Ende wieder auftauchen lassen, um nichts relevantes beizusteuern.

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    • 10
      Miki 07.11.2017, 21:52 Geändert 07.11.2017, 21:52

      Achtung Spoiler: die Titanic wird untergehen. Upps, jetzt habe ich zuviel verraten.Sorry.

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      • 4

        Jetzt endlich mal gesehen. Eine merkwürdige Mischung aus Doku, Katastrophenfilm, Drama und Liebesgeschichte, die bei mir überhaupt nicht funktioniert hat. Denn jedes Subgenre wird unzureichend bespielt:

        Die Doku ist nach den (gelungenen) ersten 20 Minuten vorbei. Danach hat auch der dümmste Zuschauer verstanden, warum ein so großes Schiff sinken kann und muss, wenn es von einem Eisberg aufgeschlitzt wird. Dumm nur, dass dies mit denselben Grafiken nach rund zwei Stunden noch einmal erklärt wird. Katastrophe im Swimming-Pool mit gechlortem, stark ausgeleuchtetem Wasser. Echt mal, da blinkt mich in jeder Einstellung der Studiobetrieb an. Die Katastrophe ist so klinisch sauber und gut ausgeleuchtet wie Werbefilm für Swimming-Pools. Den Trick mit den unter Wasserdruck aufbrechenden Türen (was natürlich so auch Quatsch ist, weil keine "normale" Tür dem Druck von mehreren Metern Wassersäule standhalten kann) haben wir bei Shining für immer genug gesehen, und das Getauche und Gehampel im und auf dem Schiffsmodell ist so entsetzlich künstlich wie das bemühte Drama mit der Schießerei unter Deck. Der reiche Verlobte von Kate Winslet ist viel zu schwül, um als Hetero und Macho durchzugehen und überhaupt sind alle Handlungsstränge des Dramas extrem künstlich und schematisch angelegt. Natürlich sind die mit gigantischem Aufwand gedrehten Szenen der Einschiffung, der Poker um die Eintrittskarten, DiCaprio als gewitzter Underdog beim Dinner der reichen Leute und sind die launigen Zwischenbemerkungen von Kathy Bates (immer wieder Klasse) ganz nett. Aber je mehr es auf das Ende zugeht, umso mehr fehlt die Konzentration auf das Drama. Ob es am Schnitt liegt, an der unheilvollen Konkurrenz zwischen Spezialeffekten und Schauspielerei - die heftigen und dramatischen Konflikte im Kampf zwischen Oben und Unten, Arm und Reich, Besatzung und Passagieren bleiben seltsam blutleer und wenig eindrucksvoll.

        So bleiben für mich positiv nur die frischen Gesichter von Kate Winslet und Leonardo DiCaprio, gefreut hat mich ein Wiedersehen mit Frances Fisher.

        Der beeindruckende wirtschaftliche Einschlag dieses Films (der ja offenbar die Tür für unzählige Großproduktionen geöffnet hat) korreliert in keiner Weise mit der Substanz. Und viel zu lang ist er auch.

        Und nicht zuletzt: So eine bescheuert dudelnde Musik - ich war ja auf Einiges gefasst, aber das war wirklich schlimmer als die Weichspüler-Werbung.

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        • 6 .5
          sven.schuette 22.10.2017, 23:31 Geändert 22.10.2017, 23:34

          Ich gebe dem Film 0.5 mehr als "Snakes on a Plane", aber das heißt nicht, dass sich beide auf dem selben Level bewegen, denn das sind Filme mit völlig unterschiedlichem Anspruch, völlig unterschiedlichen Budgets, aus völlig unterschiedlichen Genres, mit völlig unterschiedlichen Zielen.

          "Titanic" ist gutes Popcorn-Kino, eine sehr gute Romanze und liefert ein großartiges Szenenbild.

          Titanic will kein Hitchcock, Scorsese oder Tarantino sein, auch kein historischer Film, der die Begebenheiten eins zu eins nachbildet. Titanic will gewaltige Hochglanz-Bilder liefern und unterhalten und genau das tut es in meinen Augen.

          • 8

            Titanic ist einfach ein film wo bestimmt schon jeder gehört hat mache danken sich vielleicht das ist nur ein Liebesfilm ist es aber nicht der film erzählt eine unglaubliche geschichte wo in Wirklichkeit passiert ist und deswegen ist Titanic ein muss

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            • 10

              Dazu muss man ehrlich gesagt nicht viel schreiben.
              Titanic, ein Film den man gesehen haben muss, ob man jetzt die "Liebesschnulze" mag oder nicht, die Umsetzung und die Schauspielerische Leistung überdauert einfach seine Zeit.
              Ein wahrer Klassiker unter den Dramen

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              • 7 .5

                "Begleitmusik zum Ersaufen! Jetzt weiß ich, dass ich in der 1. Klasse bin!"

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                • 0

                  Schrecklich

                  • 6 .5
                    RedMoon-1973 14.08.2017, 00:22 Geändert 14.08.2017, 00:24

                    Ich weiß ja nicht, aber wie kann man diesen Film so hoch bewerten? Klar, er ist gut gespielt und technisch einwandfrei, aber gleich ein Meisterwerk daraus zu machen finde ich nicht gerechtfertigt. Ich konnte mit der Liebesgeschichte beim besten Willen nichts anfangen und habe sehnsüchtig nur noch auf den Eisberg gewartet.

                    Für mich ein guter aber zu langer Film mit vorhersehbarem Ende: Am Ende sinkt das Schiff....ups, SPOILER

                    • 9
                      Copacabanasun 08.08.2017, 23:41 Geändert 08.08.2017, 23:42

                      Den Eisberg haben bestimmt Eskimos dort platziert.
                      Um den Leuten zu zeigen, so gehts nicht.
                      Also, mich würde es auch stören wenn Schiffe, an meinem Drei-Etagen-Iglo, mit Dampfbad vorbeischippern.
                      Eine Unverschämtheit, wäre das.
                      .
                      So gleich Mitternacht.
                      Zeit für Metallica.
                      *Peace & Good Night*
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                      (⌒.⌒/"

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                      • 8
                        SCMarv 31.07.2017, 13:32 Geändert 31.07.2017, 13:34

                        Titanic nur auf die Lovestory zu reduzieren wäre fatal, denn der Film ist in einem Atemzug zusammen mit den großen Machwerken, den Meilensteinen der Filmgeschichte zu nennen.
                        Der Film ist so viel mehr als Jack und Rose, er war und ist in jeder Phase bahnbrechend; Punkt! Das ist einfach so, ob einem das schmeckt oder nicht ist dabei unerheblich.
                        Ich weiß nicht, wo man an Titanic rummeckern könnte. In die Produktion wurde verdammt viel Geld reingeblasen, es wurde aber auch verdammt viel abgeliefert. So wüsste ich nicht, ob man etwas am Cast aussetzen kann, oder am Setting, oder vielleicht an der Kameraführung, oder am Drehbuch, am Score, am Schnitt, an den Effekten, an der Inszenierung, an der Dramaturgie, am Spannungsaufbau oder der Atmosphäre …nichts fällt mir ein was ich ernsthaft bemängeln könnte.
                        Natürlich gibt es diese Hasstiraden bezüglich der Lovestory, doch leider trübt das die objektive Anerkennung der Genialität, die in der Gesamtheit des Machwerks steckt.
                        Ich möchte nicht von Meisterwerk sprechen, aber Titanic ist durch und durch stimmig.

                        Das muss man doch einfach mal sagen dürfen.

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                        • 9

                          Ein herausragender Film, in meinen Augen reicht es aber nicht ganz zum Meisterwerk.

                          Zur letzten Minute des Films:

                          Statt diese unfassbar wertvolle Kette ihrer Tochter zu schenken um ihr ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen, wirft sie Rose einfach völlig sinnlos ins Meer. Was für ein egoistisches Verhalten....

                          • 10

                            Also dann sag ich halt auch mal was zu Titanic. Dass es ein paar Miesepeter gibt, die diesen monumentalen Film nicht leiden können, ist klar. Es sind aber bezeichnenderweise nur wenige. Ich selbst habe den Film damals 5 mal gesehen, und jedesmal am Schluss geheult. Das liegt jetzt nicht unbedingt daran, dass die Liebesgeschichte traurig ausgeht - deren gibt es ja viele, sogar aus Shakespeares Zeit... (zwinker), es ist die unglaubliche Perfektion aller filmischen Elemente, die ineinander spielen. Garniert von einem wirklich herausragend guten Soundtrack von James Horner, ohne den der Film wahrscheinlich nur halb so viel Wirkung hätte.
                            Von der reinen Opulenz der Bilder, von der atemberaubenden Detailtreue (die später in der Hamburger Titanic Ausstellung nachvollziehen konnte), bis hin zu diesem epochalen Zeitgemälde, welches die Klassengesellschaft der Jahrhundertwende auf den iPunkt treffend schildert, vermag dieser Film den Zuschauer von Anfang bis Ende in seinen Bann zu ziehen. Er ist grossartig erzählt, hervorragend in Szene gesetzt und bietet verdammt gute Schauspieler. Damit gehört er zu den Meisterwerken der Filmgeschichte.

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                            • 10

                              Einfach wunderschön, ich kann mir den Film immer wieder auf's Neue sehr gerne anschauen.

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                              • 9

                                jedes jahr im tv gucken und immer noch das gefhl haben was ganz ganz grosses zu gucken, zurecht 10 millionen oscars bekommen

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                                • 6

                                  Ich gebe zu, dass der Film nicht schlecht gemacht ist, sowohl vom schauspielerischen her, als auch von der Dramaturgie am Ende sowie der Musik.
                                  Allerdings sind solche Romanzen nicht so mein Ding und der Film geht viel zu lange.

                                  • 10

                                    Wundervoller Film, unglaublich ausdrucksstark. Er geht einem ins Herz, er ist regelrecht prägend.

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                                    • 10

                                      Man könnte TITANIC bestimmt plakativ nennen. Die sogenannte Upper Class wird als egozentrisch, unmoralisch und vollkommen verdorben dargestellt, jeder interessiert sich nur für sich und seinen eigenen Profit, jedes Mittel seinen Willen durchzusetzen ist recht, sozial schlechte gestellte werden sowieso nur als niedere Kreaturen angesehen, die wie selbstverständlich weniger wert sind, als man selbst, weil sie arm und dreckig sind, jeder definiert sich nur über sein Vermögen und ist eigentlich langweilig oder im schlimmsten Fall durch die erdrückenden Konventionen eine gebrochene Persönlichkeit, während die "einfachen Leute" eigentlich die moralischen, guten Menschen, die befreit feiern können und sich nicht an gesellschaftliche Zwänge halten müssen. Das ist natürlich alles sehr einseitig und nicht wirklich zeitgemäß, weil sehr unreflektiert (man könnte vielleicht sogar manipulativ sagen, da die Sympathien gezielt auf eine Seite gelenkt werden) dargestellt, doch ich bin der Meinung, dass das letztendlich unwichtig ist, weil sich der Film um etwas ganz anderes dreht.

                                      Viel mehr geht es um die Liebe zwischen dem mittellosen, aber gewitzten und talentierten Jack Dawson und der privilegierten Rose DeWitt Bukater, die der angesehenen Gesellschaft angehört. Also einer Liebe, die sich über die starre Klassengesellschaft der damalige Zeit hinweg setzt und so stark ist, dass sie nicht nach Anerkennung oder Bestätigung in der Gesellschaft suchen muss, da sie so stark ist, dass sie selbst massive Anfeindungen und Intrigen übersteht, selbst im Angesicht der Todes ist das Band zwischen Rose und Jack so stark, dass nicht das eigene Überleben, sondern das Miteinander bzw, das Wohl des anderen im Vordergrund steht. Meiner Meinung nach besteht das wesen von wahrer Liebe bzw. der Sinn von Beziehungen genau darin, sich selbst nicht der wichtigste zu sein, nicht nur das zu machen, was man selbst tun will und den anderen entweder mitziehen zu lassen, oder hinter sich zu lassen, sondern sich um den anderen genau so zu sorgen, wie für sich selbst und der Wille sich im Ernstfall für das Wohlergehen des anderen auf zu opfern. Das mag in der Realität nicht durchführbar, sehr idealisiert und von mir aus auch naiv sein und dennoch ist zumindest die Vorstellung davon ein unglaublich schöner Traum. Und was ist verwerflich daran sich selbst Ideale zu kreieren und sich zu bemühen diese wenigstens etwas in die Realität einfließen zu zu lassen? Was wären wir, wenn wir keine Ideale hätten und was wäre vor allem die Kunst, wenn sie ohne Ideale wäre?

                                      selten hat mich ein Film so sehr berührt, wie dieser und manchmal sehne ich mich tatsächlich danach, selbst etwas ähnliches zu erleben, das gebe ich ganz offen zu und, dass Kate Winslet hier offen gesagt rein optisch so ziemlich meinem Idealbild einer Frau entspricht, ist dieser Empfindung zumindest nicht abträglich.

                                      Kurz gesagt: TITANIC ist ein unglaublich schöner Film.

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                                      • 9 .5

                                        James Cameron schenkte uns mit "Titanic" einen der größten Filme aller Zeiten, der alle seine 11 Oscars zurecht gewonnen hat. Mit atemberaubenden Effekten, grandiosem Schauspielensemble, einem rührenden Soundtrack und der schönsten Liebesgeschichte, die man jemals auf der großen Leinwand erleben durfte, hat Titanic mein Herz im Sturm erobert und ist nicht nur einer der besten Liebesfilme, die es jemals gab und vermutlich jemals geben wird, sondern ist zudem auch einer der besten Filme überhaupt.

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                                        • 7
                                          MasterMiller 02.04.2017, 20:38 Geändert 02.04.2017, 20:38

                                          Bin großer Fan von Leonardo DiCaprio und James Cameron weiß einfach, wie man einen Film durchgehend spannend macht, jedoch gefallen mir viele Dinge an der Geschichte an sich einfach nicht, insbesondere gewisse Vorgehensweisen ([Spoiler] Das Geld, welches sie für den Diamanten bekommen hätte könnte sie z.B. für gute Zwecke spenden? Nein, wirf sie ins Meer... Und Jack hätte auf die Tür gepasst. Hätten sie die Schwimmweste unten an die Tür befestigt (Mythbusters), wäre diese sogar recht stabil gewesen und beide hätten es schaffen können, inklusive sich gegenseitig wärmen natürlich. Logisch, dass Jack sterben muss, aber James hätte eine deutlich kleinere Tür für diese Szene benutzen sollen. [Spoiler Ende]). Auch finde ich den Film persönlich zu lang zum sofort durchschauen.

                                          • 10

                                            Wundervoller Film..gewiss nicht perfekt, da man das eine oder andere natürlich noch besser hätte machen können, was ja eigentlich immer im Leben so ist, aber trotzdem bleibt einem der Film in tiefer Erinnerung. Gefühlvoll, erotisch, ausdrucksstark...eine Riege hervorragender Schauspieler...ein Meilenstein der Filmgeschichte.

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                                            • 10

                                              Ein Film der Geschichte geschrieben hat.
                                              Ohne Zweifel eine wirklich herausragende Produktion.

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                                              • 10

                                                Den Film kann man sich ungefähr 100 mal anschauen- Er wird nie langweilig.

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                                                • 9

                                                  Es ist einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Ganze 11 Oscars konnte Meister-Regisseur James Cameron mit Titanic ergattern. Der Titelsong, My Heart will go on, von Celine Dion ist einer der bekanntesten Songs in der Musikwelt und ist ein Dauerbrenner geworden. Für Leonardo DiCaprio und Kate Winslet war dieser Film der Sprung nach ganz oben. Nun muss man kein Fan von diesem Film sein, aber allein was Titanic für Wellen (haha) geschlagen hat, ist einfach beeindruckend. Rein von der Optik und von der Aufmachung her ist der Film in der Tat ein Meisterwerk. Nun sehe ich Filme inzwischen mit anderen Augen, als noch vor 15 bis 20 Jahren und ich muss sagen, dass Titanic auch insgesamt ein unfassbar starker Film ist.

                                                  Es ist die große Jungfernfahrt der Titanic im Jahr 1912. Das gigantische Kreuzfahrtschiff, welches als unsinkbar gilt, steht kurz vor seiner ersten Fahrt von Southampton nach New York. Mit an Bord ist die 17jährige Rose, die aus einer adeligen Familie kommt und unglücklich verlobt ist. Mitten in der Nacht, die Titanic ist längst unterwegs nach New York, fasst Rose einen dramatischen Entschluss und möchte sich umbringen. Kurz bevor sie von Bord springen will wird sie von einem jungen Mann namens Jack aufgehalten und eine einzigartige Romanze beginnt. Doch Jack stammt aus ärmlichen Verhältnissen, was für viel Ärger sorgt. Doch all diese Probleme werden plötzlich nichtig, als die Titanic auf einen riesigen Eisberg zusteuert.

                                                  Man könnte dem Film vorwerfen, dass er viel zu lange mit seinen ca.190 Minuten geht. Ich kann verstehen, wenn Leute sagen, dass sie der Film langweilt und erst im dritten Akt gut finden. Ich sehe Titanic nicht als reinen Katastrophenfilm an, sondern eher als ein Liebesfilm. Aber er ist in allen Belangen ein verdammt gut geschriebener Liebesfilm, der enorm tiefgründig und bis ins kleinste Detail gut ausgearbeitet ist. Natürlich kommt die grandiose Optik hinzu, bei der sich Cameron damals selbst übertroffen hat. Er hat die Titanic wieder zum Leben erweckt und besonders den dramatischen dritten Akt hätte man nicht besser inszenieren können. Natürlich ist der Film unfassbar traurig und dramatisch, aber hier und da versprüht der Film auch gute Laune.

                                                  Da der Film unfassbar viele namhafte Schauspieler hat, beschränke ich mich mal nur auf die wichtigsten. Leonardo DiCaprio liefert in Titanic nicht seine beste Leistung ab, da er nicht so viele Momente hat, die einen Schauspieler richtig fordern. Doch er spielt einen unfassbar sympathischen Zeitgenossen, den man einfach gerne haben muss. Kate Winslet, die schon immer eine Weltklasse Darstellerin war, liefert auch in Titanic eine wahnsinnig gute und glaubwürdige Performance ab. Egal was Winslet spielt, ich sehe immer nur ihre Rolle, aber niemals Kate Winslet. Meine Lieblingsfigur in Titanic war aber schon immer Molly Brown, die von der großartigen Kathy Bates verkörpert wird. Ich liebe einfach ihren Charakter und sie ist der beste Beweis, dass nicht alle reichen Menschen eingebildet und selbstsüchtig sind. Billy Zane als widerlicher Verlobter Cal ist zwar ein abartiger Typ, aber Zane spielt ihn wahnsinnig gut.

                                                  Fazit : Bombastisch, legendär und episch. Titanic ist nicht einfach nur ein Katastrophenfilm, sondern ein super ausgearbeiteter Liebesfilm, der das Zeitalter und die Zweiklassengesellschaft perfekt darstellt. Die atemberaubenden Effekte tun dann ihr übriges. Da kann man es auch verzeihen, dass nicht jede einzelne Szene logisch ist. Titanic gefällt mir seit dem Rewatch, seit ich Reviews schreibe, wesentlich besser als damals in den 90ern.

                                                  9/10

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                                                    Glanzleistung :-) Top

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