Tom of Finland - Kritik

Tom of Finland

FI/DE/SE/DK · 2017 · Laufzeit 116 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 5
    BerlinerZeitung 06.10.2017, 09:17 Geändert 06.10.2017, 14:51

    [Tom of Finland] ist in erster Linie eine mitunter fast pudrige sepiafarbene Hommage an das Leben eines Mannes, in der die schwierigen Momente eines Schwulenlebens in strikt restriktiven Zeiten an Tiefe vermissen lassen. Bei diesem Sujet hätte man sich mehr Mut gewünscht. [Marcus Weingärtner]

    • 5 .5

      Keuscher und anti-expliziter hätte man ein Biopic über Tom Of Finland wohl kaum inszenieren können. Schade ist auch, dass sich die Regie nicht für das künstlerische Material interessiert. [Esther Buss]

      • 8

        Mit seinen expliziten Zeichnungen hypermaskuliner Männerkörper hat der finnische Künstler Touko Laaksonen die Schwulenbewegung der 60er und 70er Jahre nachhaltig geprägt. Entsprechend feiert Dome Karukos­ki die Kunst in seiner mitreißenden Filmbiografie »Tom of Finland« als befreiende Kraft, die Menschen inspirieren und die Welt verändern kann. [Sascha Westphal]

        • 6

          Der Vorteil dieses impressionistischen Ansatzes, der bewusst darauf verzichtet, die bloßen, auch auf seiner Wikipedia-Seite nachzulesenden Lebensdaten nachzuzeichnen, liegt in einer erzählerischen Freiheit, die vor allem dazu verwendet wird, emotionalen, persönlichen Momenten in Laaksonens Leben besonderes Gewicht zu verleihen. [Michael Meyns]

          • 5 .5

            Nachdem Karukoski sich solche Mühe gibt, Toms finnischen Hintergrund zu beleuchten, skizziert er dessen amerikanische Phase nur sehr hastig und ohne erforderliche Tiefe. [David Parkinson]