Touch Me Not - Kritik

Touch Me Not

RO/DE/CZ/BG/FR · 2018 · Laufzeit 125 Minuten · FSK 16 · Drama · Kinostart
Du
  • 6

    Letztlich argumentiert auch Touch Me Not auf seine – freilich unnormative – Weise für eine bestimmte Vorstellung von Intimität.

    • 4 .5

      Dass ausgerechnet die Filmfigur, die äußerlich am absonderlichsten anmutet, die schönste Menschlichkeit entfaltet, ist die große, aber einzige Stärke des Films.

      • 6

        Auf den ersten Blick ist Touch Me Not ein durchaus raffinierter Film, auf den zweiten Blick aber auch erstaunlich erkenntnisarm.

        • 8

          Filmischer Essay über Intimität und Liebe: Die herausfordernde Montage von fiktiven und dokumentarischen Elementen wendet sich an ein aufgeschlossenes Publikum. [Dietmar Kanthak]

          • „Touch Me Not“ ist ein Film, der das Publikum spaltet – auch weil nicht klar ist, ob es überhaupt ein Film ist. Die Mischung aus Fiktivem und Dokumentarischem, aus experimenteller Nähe und intellektueller Metaspielerei ist sicher nicht uninteressant, ist letztendlich aber zu künstlich, als dass sie von einigen wenigen Szenen abgesehen eine reale Wirkung ausüben und dem Titel entsprechend berühren würde.

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            • 6 .5

              [...] gerade die Beiläufigkeit, mit der Pintilie alle ihre Akteure in mehr oder weniger großer Nacktheit und vor allem Intimität zeigt, ist die größte Qualität des Films.

              • 3

                "Gestalttherapie als Film: Adina Pintilies "Touch Me Not" erkundet die Grenzen der Intimität, ohne sie zu definiert zu haben." [Karsten Munt]

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                • 4

                  Die Regisseurin schafft eine überaus kultivierte Bühne für eine über lange Strecken öde und banale Erzählung über mangelnde Liebe, Körperblockaden, die Unfähigkeit Beziehungen herzustellen, die Erstarrung, die aus ungelebtem Begehren entsteht. [Christina Bylow]