Tulpenfieber - Kritik

Tulip Fever

US/GB · 2017 · Laufzeit 107 Minuten · FSK 6 · Drama, Historienfilm · Kinostart
Du
  • 6

    Also ich muss mal sagen es gibt romantischere Filme in dieser Sparte. Dane DeHaan ist aber auch kein richtiger Mann, ich fand ihn in Verbindung mit der Vikander optisch irgendwie nicht so zusammenpassend. Die Geschichte nimmt zum Glück nach einigen Bettgelagen endlich mal Handlung an. Diese ist an sich auch gar nicht mal so uninteressant. Nur leider fand ich, dass da ziemlich viel Potential auf der Strecke geblieben ist. Ich denke wenn die Amme der Vikander die Hauptrolle verkörpert hätte, wäre der Film mit Sicherheit großartig geworden, denn die hat mir äußerst gut gefallen in ihrer Rolle. Der Christoph Walz war mir zu weichlich dargestellt. Hätte man ihn als einen Tyrannen gezeichnet, wäre Tulpenfieber sehr mitreißend geworden. Alles in allem ganz gut, aber leider weit von einem herzzerreißenden Film entfernt.

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    • 8 .5

      Ein wunderschönes Drama, um Liebe, Verrat und Gier.

      • 8
        DT2015 15.12.2017, 09:16 Geändert 03.01.2018, 09:50

        Sehr feines Historienkino, ohne dabei ein überladender Kostümschinken zu sein. Über Christoph Waltz kann man ja seit Jahren nur gutes sagen - auch hier brilliert er mal wieder. Die Story funktioniert, ist nicht zu aufdringlich verwoben in einen Hauch von Krimi - selbst das Ende ist stimmig. Trotz etwas vorhersehbarer Liebesgeschichte spannend und sehenswert.

        • 6

          Beim mittlerweile bunten und reichhaltigen Sammelsurium an ehrenwerten Kostümdramen verschiedenster Epochen ist es schwer, mit herausstechenden Merkmalen zu punkten. Insofern ist "Tulpenfieber" ein vergleichsweise sympathischerer Sonderling, da mit der niederländischen Tulpenblase im 16. Jahrhundert ein markantes Ereignis der Wirtschaftsgeschichte in den Fokus gerückt wird - und das historische Niederlande sonst eher selten von Hollywood heimgesucht wird. Jedoch ist Justin Chadwicks Film mitnichten ein früher Börsenkrimi, sondern zuallererst ein bittersüßes Liebesdrama, in der die Tulpenblase als nicht unwichtiger Rahmen dient. Was den Film, falls man die realen Hintergründe kennt, natürlich etwas vorhersehbar macht. Der vordergründige Liebesfilmaspekt funktioniert ganz gut in seiner Stringenz, eine möglichst heftige und abstruse Form einer Affäre zu erzählen. Die Emotionalität und Leidenschaft, die die Liaison zwischen Sophia (Alicia Vikander und Jan (Dane DeHaan) auch aufzeigen soll, wirkt trotz viel nackter Haut aber nur teilweise überzeugend. Nein, sonderlich großes Schauspielerkino wird hier nicht geboten, wenngleich sogar in den Nebenrollen prominente Namen vertreten sind. Immerhin wirkt die Geschichte von Ende her betrachtet einigermaßen rund und auch die dichte Atmosphäre in den kompakten Schauplätzen von Amsterdam verfehlt nicht ihre Wirkung. Deshalb: Solides Kino für die Kostümfilmfraktion mit einer kleinen Prise Geschichtsstunde.

          8
          • 4 .5

            Tulpenfieber beginnt die Reise der Geschichte um Begierde, Vernunft und Täuschung in der klaren Szenerie einer bebilderten Begriffsklärung, begleitet von einer Frauenstimme aus dem Off. Tulpenmanie,der Begriff, der auch in Geschichtsbüchern verwendet wird, bezeichnet dabei die Wertsteigerung von Tulpen, die, auf einer Börse gleich, als Spekulationsobjekte gehandelt wurden - für uns heutzutage bei der Auswahl in örtlichen Blumenläden kaum noch nachvollziehbar

            Justin Chadwick versucht hier in unter zwei Stunden das komplizierte Geflecht aus Beziehungen in der damaligen Zeit aufzuziehen, mit den Problemen, Missständen und dem Zuschauer diese darzulegen, wobei sein Tulpenfieber nur als Katalysator und wiederkehrendes Motiv genutzt wird. Tulpenfieber ist vor allem anfangs eine merkwürdige Mischung aus überlappenden Handlungssträngen und schnellen Schnitten, die kaum eine Bindung zu den Charakteren erlauben. Wir sehen zwar die Interaktion zwischen den Handlungsakteuren aufblühen, egal ob sympathisch platonisch oder leidenschaftlich romantischer Natur, ein wahrer Draht zu Beweggründen und dem, was die lasche Charakterisierung an Möglichkeiten zur Empathie liefert, kann nicht aufkommen.

            Amsterdam im 16. Jahrhundert ist unterdessen wunderbar aufbereitet - in die Kostüme und Kulissen wurde eine bemerkenswerte Arbeit gesteckt und die Musik fügt sich in Handlung und Szenerie perfekt ein.

            Die Schwächen von Tulpenfieber liegen also wahrlich nicht in der äußerlichen Inszenierung, sondern in der Füllung dieser romantisch-tragischen Blase mit Inhalt. Der Hauptcharakter Sophia (gespielt von Alicia Vikander) bleibt hier nicht mehr als ein sexualisiertes Objekt der Lust, das es zur Aufgabe hat ihrem Ehemann (Christoph Waltz) ein Kind zu schenken. Es wird deutlich, dass es von ihrer Seite keinerlei romantische Gefühle gibt, was Justin Chadwick ideenlos durch wiederkehrende, für Sophia in diesem Kontext störende Sexszenen widerspiegelt, wohingegen die Magd Maria der beiden ein ausgefülltes Liebesleben besitzt.

            Die Chemie zwischen Sophia und dem Maler Jan van Loos (Dane Dehaan) ist nur dank schauspielerischer Leistung möglich, weder Drehbuch noch Schlüsselszenen können eine wahre Verbundenheit auf die Leinwand zeichnen. Eine groß angelegte Täuschung zwischen Sophia, Jan und der Maria, die ein Kind erwartet, soll dafür sorgen, dass sich Sophia aus den Griffen ihres Ehemanns befreien kann.

            Unglaubwürdigkeit gibt sich hier die Hand mit Klischees und Stereotypen. Die Frau wird gekauft, soll ein Kind gebären und wird dann von ihrem malerischen Helden gerettet, der sie anfänglich nur wegen ihrem Äußeren begehrt und auch sonst keine wirklich tiefere Verbindung zu ihr aufbaut. Ein kurzweiliges Abenteuer das leider keinen wirklichen Eindruck zu hinterlassen vermag.

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            • 6 .5
              marcuk24 14.10.2017, 09:13 Geändert 14.10.2017, 09:14

              Ein berückendes Historiendrama, welches im frühen 17.  Jahrhundert in Holland spielt.  Liebe , Kunst und Tulpen-Börse werden  miteinander ansprechend verwoben.
              Der Cast, mit der hinreissenden, nuanciert spielenden Alicia Vikander und dem amüsant-kernigen Christoph Waltz bereitet Freude.                                                     

              Für Fans von Vermeer und Vikander ein opulenter Genuss , einzig der    überkonstruierte Plot trübt das Vergnügen.

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              • 5 .5

                Ausstattung, Kulissen und musikalische Untermalung sind mehr als gelungen. Die unglaubwürdige und über allen Maßen konstruierte Geschichte schadet diesem Film allerdings sehr.

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                • 6

                  Tulpenfieber ist ein netter Historienfilm, der zwar nicht als überwältigender Kostümschinken daherkommt, aber doch bedeutend besser die historische Stimmung transportiert als vergleichbare Filme. Die Kulisse ist mit Liebe zum Detail wirklich schön gestaltet, auch wenn das Amsterdam des beginnenden 17. Jahrhunderts auf einige wenige Orte beschränkt dargestellt wird. Befürchtet man anfangs eine triviale, in Variationen schon tausendfach gesehene Liebesgeschichte zu durchleben, vermag dieser Film im weiteren Verlauf doch mit einigen Wendungen Spannung aufzubauen.
                  Die insgesamt wenig ausgefeilte, schwer greifbare und charakterlich platte Hauptfigur der Sophia wird von den untergeordneten Charakteren überstrahlt, welche die eigentlichen Sympathieträger der Geschichte sind. Dies lässt sich jedoch nicht allein auf Inhalt und Struktur des Erzählten zurückführen, die Gründe sind auch klar in den Niveauunterschieden der darstellerischen Leistungen zu suchen. Es fällt schwer eine Verbindung zu "Sophia" aufzubauen und somit Empathie für die durchlebten Wirren zu empfinden. Alicia Vikanders Darstellung einer schwermütigen jungen Frau, die mit ihren Entscheidungen und ihrem Leben hadert, bleibt blass und wenig überzeugend. Die Melancholie ihres Charakters zeigt sich in den, am Rande bemerkt, ausgezeichneten Porträts besser als im tatsächlichen Schauspiel. Dane DeHaan hingegen liefert eine deutlich solidere Leistung. Den alternden, gehörnten Ehegatten gibt Christoph Waltz und wird den Erwartungen absolut gerecht.
                  Die Nebenfiguren "Maria" und "Willem Brok", sind nicht nur durch ihre Liebesgeschichte und ihren positiven, sympathischen Charakter besonders hervorzuheben, sie profitieren von der gut gewählten Besetzung. Jack O'Connell lässt mit charmanter, jungenhafter Ausstrahlung dem Fischhändler Willem sicherlich mehr als nur mein Zuschauerinherz zufliegen und Holliday Grainger ist ihrer Kollegin in der darstellerischen Leistung deutlich überlegen. Während Judi Dench, Tom Hollander, David Harewood und Zach Galifianakis, ebenfalls als Nebendarsteller, sehr gute Arbeit leisten, hätte man auf die Figur "Henrietta" verzichten können, obwohl Cara Delevingne durchaus nicht schlecht spielt.
                  Fazit:
                  + Schöne Bilder
                  + gut ausgewählte Kostüme und detailreiche Kulissen
                  - z.T. zu flache Charaktere
                  - große Leistungsunterschiede der Schauspieler

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                  • 7
                    Framolf 03.09.2017, 05:17 Geändert 03.09.2017, 05:18

                    Dieses Historiendrama mit Thrillerelementen wurde in schönen Bildern inszeniert, in deren Mittelpunkt Alicia Vikander hinreißend in Szene gesetzt wurde. Die von ihr dargestellte Figur der Sofia ist nur schwer greifbar, aber letztlich laufen alle Fäden bei ihr zusammen. Christoph Waltz hingegen spielt hier einen Geschäftsmann, der so selbstgefällig ist, dass er gar nicht bemerkt, wie ihm Hörner aufgesetzt werden.

                    Die Erzählung an sich schlägt einen nicht allzu verbissenen Ton an und bietet auch Raum für einige heitere Skurrilitäten (meist in Zusammenhang mit Gerrit oder Dr. Sorgh). Im Schlussdrittel ziehen Tempo und Spannung etwas an, unter dem Strich bleibt der Charakter einer Farce letztlich stets erhalten bzw. präsent.

                    Insgesamt fällt 'Tulpenfieber' im Vergleich zu den meisten Historienfilmen aus den letzten Jahren etwas aus dem Rahmen - allerdings auf eine eher angenehme und nicht so biedere Weise.

                    6
                    • 6

                      "Tulpenfieber" ist ein solides historischen Drama, mit einer top Besetzung. Das Drehbuch besitzt hier und da seine Schwächen und die Geschichte ist nicht immer glaubwürdig. Die historischen Umstände sind zwar durchaus interessant, der Film beschäftigt sich damit allerdings verhältnismäßig wenig. Dafür überzeugen die Kulisse und die Darsteller. Alicia Vikander spielt zwar eher zurückhaltend, glänzt hingegen mit ihrer Ausstrahlung. Christoph Waltz überzeugt immer und verkörpert diesmal nicht einfach den x-ten Bösewicht. Seine Figur ist sogar überraschend mutig geschrieben.
                      Bei dem Cast und der tollen Ausstattung kann man in den Film schon mal reinschauen. Von der Geschichte sollte man allerdings nicht zu viel erwarten. Genauso sieht es um die historische Grundlage aus: "Tulpenfieber" ist ein Film über Liebe und Zugehörigkeit. Der erste Börsencrash der Geschichte (1637) dient dabei nur als geeignetes Umfeld.

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                      • 7

                        Der nachhaltigste Eindruck ist sicherlich die bombastische Kulisse und die wird sehr häufig ins Bild gesetzt, wenn z.B. der Herr Sandvoort (Christoph Waltz) seinen Geschäften im Hafen mit Gewürzen nachgeht oder der junge Maler Jan van Loos (Dane DeHaan) zum Auktionshaus eilt. Es kann ihn aber auch zu seiner Geliebten Sophia (Alicia Vikander) hinziehen, nicht nur um sie zu malen. Das 17. Jahrhundert, wie wir es vom ‘Perlenohrring‘ oder dem ‘verliebten Shakespeare‘ her kennen, ersteht wieder. Alles eilt und rennt immer wieder durch den Hafen. Hier wie da gibt es neben den Hohen Herrschaften noch Bedienstete. Sophias Magd Maria (Holliday Grainger) treibt es mit dem Fischhändler William (Jack O’Connell). Als die Versuche des betagten Herrn Sandvoort mit Sophia einen Sohn zu zeugen nicht von Erfolg gekrönt sind, Maria aber ein Baby erwartet, wird das Kind Sophia untergeschoben.
                        Mit sehr viel Turbulenz und marktschreierischem Tohuwabohu werden nebenbei themengemäß auch noch Tulpenzwiebeln an einer Börse gehandelt.
                        Verluste bei Finanzgeschäften und in der Liebe werden auf wundersame Weise zu einem für alle erfreulichen Happy End geleitet. Eine Äbtissin (Judi Dench) verhilft den Liebenden völlig selbstlos zu ihrem Glück. Der alte Sandvoort wächst über sich hinaus und vererbt und belohnt. Der Magd Maria gelingt der soziale Aufstieg.
                        Wie gesagt: die Kulisse bleibt in Erinnerung, Figuren und Handlung bieten eine gediegene Unterhaltung. Der Zuschauer wird durchaus mitgenommen ohne hineingezogen zu werden. Vor allem die opulente Optik kann hier punkten.

                        • 7

                          Das aktuelle Werk ist allerdings keine Komödie, sondern ein Thriller mit tragischen Zügen. Weil so viele weitere Schicksale an der zentralen Dreiecks-Liebesgeschichte hängen und alles untrennbar mit den Tulpenzwiebel-Börsengeschäften verflochten ist, hat der Film allerhand zu bieten. [Dirk Henninger]

                          • 8

                            Tulpenfieber ist ein langerwartetes Werk, welches ganz besonders in den Bereichen Ausstattung und Kostüme punkten kann. Justin Chadwicks Film eignet sich somit für alle Zuschauer, welche ihren Fokus auf die Malerei und die detailverliebte Erschaffung von Sets legen. [Manu Höllinger]

                            • 6

                              Tulpen sind heutzutage für jedermann erschwinglich. Im 17. Jahrhundert jedoch waren sie ein Luxusgut.

                              Interessante Geschichte rund um die allseits bekannten Stängel, die den heutigen Blick auf die Tulpe bei so manchem verändern könnte.

                              Achtung: Spoiler

                              Es hat mich ein wenig betrübt, dass die zuvor angepriesene Liebesgeschichte nicht zum ersehnten Happy End im klassischen Sinn führt. Vermeintliche Nebenfiguren finden überraschend das große Glück, das ich lieber bei Jan und Sophia gesehen hätte. Wären meine Erwartungen dahin gehend erfüllt worden, hätte ich bestimmt großzügiger Punkte verteilt. Ich bin halt auch nur ein Mädchen. ;-)

                              6
                              • 7
                                Copacabanasun 26.08.2017, 00:51 Geändert 26.08.2017, 00:55

                                "Tulpenfieber", hält sich vor allem dank der charmanten Stars, über dem filmischen Wasser. Besonders wegen Alicia, ist der Film, eine Schönheit.
                                Dadurch fallen vorhandene Schwächen nicht allzu sehr ins Gewicht.
                                Jedenfalls für mich.
                                Die Kamera wird stets stilvoll eingesetzt, und die Musik passt sich unaufgeregt der Geschehnisse an.
                                .
                                Fazit: Für Fans von Alicia Vikander, sowieso Pflicht.
                                Und wer Liebesfilme allgemein mag, dürfte mit "Tulpenfieber" durchaus Glücklich werden.
                                .
                                (⌒.⌒/"

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                                  Huih, der neue Trailer gefällt mir gut. Könnte doch für das Kino reichen. Und die Bestzung ist klasse.

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                                  • 8

                                    [Tulpenfieber] ist ein Panorama unserer Zeit, pointiert und unaufdringlich. [Björn Hayer]

                                    • 6
                                      DiePresse.com 25.08.2017, 09:25 Geändert 25.08.2017, 09:26

                                      Ästhetisch hebt [Tulpenfieber] sich nicht vom zeitgenössischen Kostümfilmeinheitsbrei ab [...]. Seinem Titel macht er aber alle Ehre: Die schlingernden Schlenker seiner Zickzackerzählung gemahnen an die unkontrollierten Zuckungen eines Fieberkranken. [Andrey Arnold]

                                      • 6 .5

                                        Unaufhaltsam verknüpft Stoppard die zu Beginn noch losen Erzählfäden zu einem Knoten nach dem anderen, wechselt geschickt die Perspektiven – und damit Lebenswelten [...]. Das funktioniert mit dramaturgischen Kniffen, welche die ohnehin aufgeheizte Szenerie zusätzlich befeuern. [Michael Pekler]

                                        • 6

                                          Der in Farben und Sujets nachempfundene Stil niederländischer Malerei inspiriert Regie und Kamera erneut, die wechselhafte Geschichte zweier Lieben vor dem Hintergrund der wahnsinnigen Tulpen-Spekulationen in Tulpenfieber packt trotz einiger Trivialitäten vor allem durch Stars wie Alicia Vikander, Christoph Waltz und Judi Dench. [Günter H. Jekubzik]

                                          • 6 .5

                                            Die Zuschauer bekommen [in Tulpenfieber] eine Art Mischung aus Shakespeare in Love und Das Mädchen mit dem Perlenohrring - sehr unterhaltsam, eindrucksvoll ausgestattet, aber sicher kein naturalistisches Zeitgemälde.[Walli Müller]

                                            • 6

                                              Tulpenfieber ist romantischer Liebesfilm und opulentes Historiendrama, angereichert mit komödiantischen Elementen, die nicht so recht zum dramatischen Tonfall passen. Weil das noch nicht reicht, ist Tulpenfieber auch ein bisschen Börsenthriller. [Andreas Fischer]

                                              • 5 .5

                                                Was das Rollenspiel betrifft, bleibt [Tulpenfieber] irgendwo in der Mitte zwischen liebesdramatischen und verwechslungskomödiantischen Aspirationen stecken – als Komödie ist nicht pointiert und nur halblustig, als Drama am Ende allzu dick aufgetragen. [Esther Buss]

                                                • 6 .5

                                                  Hauptproblem mag sein, dass der Film keine klare Linie zwischen Liebesdrama, Komödie und Wirtschaftsthriller findet. Dies führt dazu, dass der Zuschauer etwas unbefriedigt zurückgelassen wird.

                                                  • 6

                                                    Auch wenn [Tulpenfieber], sowohl bezüglich Set Design und Kostümen, detailfreudig ausgestattet ist und den Zuschauer glaubwürdig in eine vergangene Zeit versetzt – über die Umstände, unter denen die einfachen Menschen damals lebten, erfährt man wenig. [Michael Ranze]