Tusk - Der Mensch ist das gefährlichste Tier - Kritik

Tusk

US · 2014 · Laufzeit 102 Minuten · FSK 16 · Komödie, Horrorfilm, Drama
Du
  • 8 .5
    DarkHelmet 15.09.2018, 17:55 Geändert 15.09.2018, 22:24

    Hohoho! Dass Smith eh nicht alle Tassen da hat wo sie hingehören, ist bekannt. Aber der Film hier sprengt beinahe den Body-Horror. Ich bin schwer begeistert.

    • 4 .5

      Wahrscheinlich hatte ich zu hohe Erwartungen, da er aus der Feder von Kevin Smith stammt. Ich bin jedenfalls enttäuscht und hatte deutlich mehr erhofft.

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      • 7 .5

        Ich muss solche Filme immer allein gucken, da's Leute aus meinem RL nicht verstehen.

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        • 4
          J.F.Lannister 17.04.2018, 10:36 Geändert 17.04.2018, 10:38

          Kevin Smith baut in "Tusk" allerhand Themen wie Kritik am debilen und anonymen Internet-Humor, das Tier im Manne, Bodyhorror sowie eine Auseinandersetzung mit dem friedlich-freundlichen (Selbst-)Bild Kanadas ein, ohne auch nur eines davon wirklich zu vertiefen oder - mit Ausnahme des Kanada-Plots - ernst zu nehmen. So verbleibt der Film, von manchen Highlights abgesehen, bis zum Ende auf einem recht belanglosen und wenig spannenden Niveau.

          Wenn wenigstens die Dialoge unterhalten würden, aber die fallen meistens so egal und gewollt lustig aus, als handele sich hier um eine schlechte oder nicht-gekonnte, groteske Komödie der Coen-Brüder! Dennoch amüsant: Harley Quinn Smith und Lily-Rose Depp als jugendliche Smombies, die mich irgendwie an die beiden Prostituierten aus "Fargo" erinnerten^^

          Ansonsten lebt "Tusk" klar von Michael Parks Performance als Walrossfanatiker, Johnny Depp und der Maske muss ich ebenfalls Respekt zollen, auch wenn mir seine Rolle als frankokanadischer Polizeiinspektor tierisch auf die Nerven ging.

          Fazit: Ich mag Smith ja, obwohl mir viele seiner Filme nicht gefallen, aber er sollte nicht jeden Scheiß abendfüllend verfilmen, der ihm während eines Podcasts durch den Kopf geht. Ein Kurzfilm wäre wahrscheinlich die bessere Alternative gewesen.

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          • 7 .5

            Skurrile, stimmig erzählte Geschichte, die mit guten Dialogen, Charakteren und Ideen aufwarten kann. Erinnert an Human Centipede, ist aber weniger explizit.

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            • [...] Tusk kann ich ganz klar jedem empfehlen, der sich mit Vorliebe abseits des Mainstreams bewegt und verrückte Ideen zu schätzen weiß. Diese Genre-Perle ist mit sehr viel Liebe zum Detail umgesetzt und dazu hin hochkarätig besetzt. Während des Films erlebt man viele unterschiedliche Emotionen, man ist gleichzeitig belustigt, entsetzt, fasziniert, angewidert und betrübt. Ich kann für Tusk ganz klar eine Empfehlung aussprechen an all die verrückten Filmliebhaber da draußen! Und, lasst den Abspann laufen, da kommt noch was.

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              • 7

                Schrecklich! Einfach nur schrecklich! Nicht schrecklich schlecht, einfach nur schrecklich was man dort zu sehen bekommt.

                Schauspielerisch erste Sahne und auch die restliche Umsetzung bekommt es hin, dass nach dem Film noch viele Tage an dem Film zu zehren hat. Was daran eine Horrorkomödie sein soll, kann ich nicht verstehen, für mich eher ein Horrordrama.

                Freiwillig würde ich ihn mir nicht noch einmal ansehen, weil er einfach zu intensiv ist. Aber den Film sollte jeder einmal geschaut haben, einfach nur um zu merken, wie weit Schrecklichkeit im Film gehen kann.

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                • 7

                  Da bin ich letztlich doch ganz schön hin und her gerissen: vieles von diesem Film war für mich absolut „verpflichtend“: vor allem Kevin Smith auf dem Regiestuhl, ich gucke alles was der Mann herstellt. Des weiteren waren mit Stars wie Justin Long, Johnny Depp und Haley Joel Osment durchaus auch interessante Namen auf der Darstellerliste. Im Gegenzug war ich aber etwas besorgt: Kevin Smith hat bereits mit „Red State“ einen Horrorfilm abgeliefert der mir aufgrund seiner Härte und seines Verlaufs wenig zugesagt hat. Auch „Tusk“ gehört in Bereich Horror und sammelt Elemente aus diversen Subgenres Zusammen: es ist Bodyhorror wie das arme Schwein nach und nach verstümmelt und „umgewandelt“ wird, es ist ein wenig altmodischer Grusel wenn der böse alte Mann seine Stories erzählt – und dann macht der Film den brutalen Wechsel in das Metier der albernen Komödie als Johnny Depp mit seinem absurden Charakter auftaucht und dann ist Kevin Smith wieder in seinem Metier: Depp erzählt minutenlang eine kauzige und lustige Geschichte und unterbricht den finsteren Horrorlook des Films. Das alles in Kombination mit dem gemeinen Ende ergibt einen sehr merkwürdigen Film bei dem ich irgenwie nicht auf den Punkt komme was das alles soll. Unterhaltungsswert ist gegeben, allzu große Härte wiederum nicht (der Film ist ab 16) und für Freunde von Horror jenseits des Mainstreams sicherlich einen Blick wert.

                  Fazit: Merkwürdige Mischung diverser Elemente, von der Inszenierung her toll, vom Rest her nicht ganz stimmig!

                  • 4 .5

                    Nun ja, schwierig. Ich beginne spoilerfrei:

                    Krank? Ja. Was man sich beim Lesen der Handlung denkt, trifft absolut zu. Darauf sollte man gefasst sein, aber auch auf lange Dialoge. Mir waren sie zu lang und langweilig. Die Schauspieler machen ihre Sache gut. Meine Wertung wird nicht sehr gut ausfallen und ich kann den Film auch nicht weiter empfehlen. Das liegt nicht am kranken Thema, sondern an der Umsetzung.

                    Näheres folgt nach der

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                    !!!SPOILERWARNUNG!!!
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                    Die Dialoge fand ich wirklich öde und zu lang. Mich interessiert das Beziehungsgefasel nicht, auch nicht ihre tränenreichen Ausführungen, und bei J. Depps Monologen bin ich glatt gedanklich abgeschweift.
                    Der nächste Punkt: die (fehlende) Realistik. Rein technisch. Medizinisch. Es ist alles blitzschnell verheilt. Er war nicht ununterbrochen vor Schmerzen bewusstlos. Die Außenhülle ist nicht abgefault - und womit war die überhaupt gefüllt? Ich weiß, ich möchte eine absolut unrealistische Idee realistisch (anmutend) umgesetzt haben. Aber das geht besser. Wahrscheinlich ist es sogar so gewollt - ja, nicht mein Ding.
                    Dann der Sinn dahinter: Gibt es einen? Er hat seine Menschlichkeit verloren, kann nicht mehr zurück? Dafür geht das alles viel zu schnell. Nach dem (blöden, aber vorhersehbaren) Ende dachte ich darüber nach, worüber es jetzt nachzudenken gilt. Oft gibt's ja eine pseudophilosophische Aussage. Die verlorene Menschlichkeit? Passt für mich nicht. Der deutsche Zusatztitel? Gähn.

                    Alles in allem nicht das Wahre für mich.

                    4,5 von 10 Schnauzbärten.

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                    • 6 .5

                      Dass TUSK eine der originelleren Idee der jüngsten Horrorfilmgeschichte hat, weiß er leider zu gut und verlässt sich zu krampfhaft darauf, um sich darum noch viel mit Mehrwert zu basteln. Das ist schade, weil es in der Form nur auf Biegen und Brechen abendfüllend ist und einige schleppende Rückblenden erfordert, denen vor allem eine Sache gut getan hätte: Kevin Smith-Humor. Trotzdem macht TUSK Laune. Das liegt nicht zuletzt an Johny Depp, Justin Long und daran, wie konsequent sich Smith seiner abgefahrenen Grundidee hingibt, ohne dem menschlichen Augen viel zu ersparen. Dabei will er zu keiner Minute gruselig, eklig oder lustig sein, sondern maßgeblich schräg. Was ihm herrlich gelingt. Und doch gehört TUSK eindeutig zu den weniger ausgereiften filmischen Versuchen Smiths. Es ist ihm hoch anzurechnen, hier Neuland betreten und ausprobiert zu haben, nichts desto trotz hätt mans besser machen können. Was vor allem auffällt, wenn der Cameo der beiden Colleens, den ungleich besseren YOGA HOSERS foreshadowt.

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                      • 8

                        Tusk wäre wohl das Produkt, wenn Human Centipede und Hostel ein Baby machen würden. Trotz des fiesen Humors und der abartigen Grundidee ist Tusk letztlich einfach nur todtraurig - das Ende hat mich wirklich mehr als kalt erwischt.

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                        • Ich habe den Film gerade geschaut und frage mich warum sie ihn am Ende weiterleben gelassen haben. Es ist vielleicht immer noch ihr Freund, aber trotzdem müssten sie doch selbst sich eingestehn das kein Mensch als Walross weiterleben will ( außer man mag halt Walrösser (; ) und ihn wenigstens den gefallen tun es beenden.

                          Darum fand ich das Ende auch Recht unlogisch, in einer Hinsicht war es sehr traurig macht aber keinen Sinn. Trotzdessen fand ich den Film gut, Johnny Depp war kurz dabei also passts :D

                          • 5

                            Das Szenario hat mir insgesamt gut gefallen. Der Humor, eher eine Art von perversem Sarkasmus, ist bei mir allerdings nur sehr selten angekommen.

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                            • Ich find , was ich an dem Film sehr erstaunlich fand war wie oft ich mich ertappen musste , angesichts der Wahrheit dass dieser Film nicht sehr lustig ist . Krank ? Ja , hat so was davon , aber dann doch letztlich - schätzungsweise könnte man so eine Geschichte wie sie in Tusk erzählt wird nicht wirklich irgendwem zumuten wollen , wenn nicht hier und da etwas an lockerer Ironie miteinfliessen könnte , eher schon bitterer Ironie . Der lustige Anfang scheint nicht so recht zum ziemlich derben Ende zu passen , mag man da sagen - aber wenn man mal nachdenkt ...

                              Tusk entwickelt mit ungewöhnlichen Mitteln einen sehr subtilen Horror , der da das Böse in zwischenmenschlichen Beziehungen wäre . Kann man so sagen . Es wird kein tiefgründiger Film sein wenn man keinen Sinn für das Tiefgründige hat . Etwas dass sich ganz gut mit jener Szene unterstreichen lässt , in welcher das Walross zum ersten Mal beschrieben wird , und zwar von dem havarierenden Massenörder selber . Obwohl man das Tier selbst nur in angedeuteter Form zu sehen bekommt ( und anfangs nämlich gar nicht ) formen sich exakt an der Stelle wo man nun als nächstes ein sonstwie monströses Walross erwartet , sehr merkwürdige Fragezeichen . Oder man sagt sich vielleicht auch : Ja verdammt , ich dachte jetzt gibt es ein Walross zu sehen , und daran ist irgendwas voll unheimlich oder abgefahren . Na ja .

                              Tusk ist cool . Lustig auch . Aber in jedem Fall ist Tusk einer dieser sehr sehr abgefahrenen Streifen , der einem bei allem Gelächter mit Sicherheit auch was Ernstes abgewinnen wird . Es wäre hier vielleicht dieses Nietzsche Zitat mit dem Abgrund angebracht , welcher irgendwann einmal zurückstarren könnte , aber hey - lassen wir das ...

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                              • 6

                                Smiths Bester, was natürlich überhaupt nichts aussagt. Aber immerhin: In der ersten Hälfte ein gut gemachter, harter Schocker, der seine irre Grundidee gnadenlos durchzieht. Selbst der Humor passt, anders könnte man das auch nicht erzählen. Dann kommt Johnny Depp und zieht seine schlecht verkleidete Clouseau-Nummer ab. Der Ofen ist komplett aus, in zwei endlosen Szenen (die haben Fetti Smith übrigens am Besten gefallen) hört man nur noch Depp beim sinnlosen Gelaber zu. Das Ende ist dann doch wieder angemessen bitter. Schade.

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                                • 3

                                  ging nur mir das so? die idee ist ganz gut, aber die dialoge fand irgendwie anstengend. vllt. lag es aber auch daran, das tusk der vierte film unserer filme-nacht war.

                                  • 6 .5

                                    Tusk... Sehr interessanter Film, der alles ist, aber gewiss kein Film für die breite Masse. Tiefes Thema plakativ transportiert aber doch mit einer priese Humor und etwas Trash Faktor. Ein Film für das ausgesuchte Publikum. Kann man empfehlen, wenn man sich drauf einlassen kann.

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                                    • 5 .5
                                      999CINEASTOR666 08.09.2016, 10:06 Geändert 10.09.2016, 16:53

                                      Tusk - Der Mensch ist das gefährlichste Tier / US / 2014 im Grunde ist das Thema viel zu abgründig, um witzig zu sein. Die humoristischen Ansätze wirken deplatziert sowie unangebracht und ruinieren ein verstörendes Psycho-Drama mit plakativer Botschaft, denn genau das hätte TUSK nämlich sein können, wenn es mit Ernsthaftigkeit inszeniert worden wäre, doch so wird diese fantastische Grundlage, die im Prinzip ein wenig an HUMAN CENTIPEDE erinnert, ins Lächerliche gezogen. Obwohl ich sagen muss, dass ich außer den bärtigen Typen am Flughafen und Guy LaPointe (JOHNNY DEPP), die mich ein paar wenige Male zum Lachen brachten, den Film nicht sonderlich witzig finde. In der ersten knappen Stunde wird der Film langsam ins Rollen gebracht, da ich erahnen konnte was folgen könnte, fand ich das nicht besonders spannend. Nach der ersten knappen Stunde fing der Film an für mich interessant zu werden und steigerte sich auch stetig. Howard Howe (MICHAEL PARKS) spielt großartig und die tiefen, finsteren Abgründe tun sich immer mehr auf. Das Ende empfand ich als sehr traurig/tragisch, doch im Abspann hört man dann einen "Podcast", in dem bspw. über das Ende komödiantisch schwadroniert wird. Dadurch wird das bewegende Leid, jenes man zuvor sah, entwaffnet und ließ den Film für mich auch nochmal ein ganzes Stück bergab rodeln, da ich das wieder als sehr unpassend empfand.

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                                      • 5 .5

                                        Wie soll man so einen Film bewerten,absolut grenzwärtig aber trotzdem irgendwie interessant. Ich finde sowieso das wir alle etwas mehr auf unser inneres Walross hören sollten. Die letzten 20 Minuten mit dem Gastauftritt von Johnny Depp sind einfach grandios gespielt und echt unterhaltsam. Das Ende ist dann wieder so unfassbar traurig das der Zuschauer in einem Loch der Verzweiflung zurück gelassen wird. Für mich war das erst mal schwierig zu verdauen, aber ich mag sowas eigentlich ganz gerne und außerdem wenn Kevin Smith im Regiestuhl sitzt weiß man ja worauf man sich einlässt......
                                        Natürlich positiv gemeint......

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                                        • 0

                                          Selten so einen Mist gesehen. Das Depp in einem solchen Streifen mitspielt, macht den Film auch nicht besser.

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                                          • 1

                                            Was hier im Vorfeld passiert ist, kann ich nur als ko(s)mischen Zufall beurteilen!

                                            Eine Bekannte erzählt mir von "Tusk" und wie verstört sie aus dem Kino gekommen sei, völlig kranke Kacke, ekelhaft etc. Kaum 24h später stolpere ich auf Sky über den Streifen und war echt unsicher ob ich das sehen will - ich schaltete ein, sah und kotzte - Was für eine kranke Scheixxe!!
                                            Erinnerte mich immer wieder an "Feed", welchen ich ebenso ekelhaft fand und offenbar gehen die Vergleiche zu "Centipede" ziemlich in Ordnung - ich weiß ungebrochen nicht ob ich den Film, eigentlich, als faszinierend deklarieren muß?

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                                              was ein Quatsch

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                                              • 7 .5
                                                Tetze89 05.05.2016, 13:00 Geändert 05.05.2016, 13:01

                                                Eigentlich mag ich ja Justin Long überhaupt nicht, schon gar nicht mit dem unsäglichen Schnauzbart. Auch seinen öden und überhaupt nicht lustigen Podcast fand ich total schrecklich, wenn man jedoch erstmal bis zur Begegnung von ihm und Howard durchhält, wird man irgendwie in einen stilistischen Sog gezogen und der Film gefällt einem mit der Zeit immer besser. Da hat man echt verdammt viel richtig gemacht!
                                                Ach und hey... Das war ja wirklich Johnny Depp :)

                                                • 7 .5
                                                  rouvenheim 22.04.2016, 21:09 Geändert 22.04.2016, 21:10

                                                  Der wahrscheinlich verrückteste Film den ich bis jetzt gesehen hab.

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                                                    was für ein kraker scheiss ist das den
                                                    wie kommt man auf so eine idee?
                                                    aber das heist nicht er ist schlecht im gegenteil
                                                    gut gemachter scheiss und auch die schauspieler haben
                                                    überzeugt

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