Unbreakable - Unzerbrechlich - Kritik

Unbreakable

US · 2000 · Laufzeit 107 Minuten · FSK 16 · Thriller, Fantasyfilm, Drama, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 9

    Ein Jahr nach seinem Meisterwerk "The Sixth Sense" ließ der Regisseur mit dem unaussprechlichen Namen einen weiteren Knaller folgen.
    Ein richtig schöner Mysterythriller ist dabei herausgekommen.
    Und wieder eine mehr als gute Leistung von Bruce Willis. Seine ruhige Art hatte mir schon in "The Sixth Sense" gefallen, wo er einen Kinderpsychologen spielte.
    Hier nun ist er ein Security, der als Einziger ein schweres Zugunglück überlebt.
    Wie das sein kann ?
    Das verrate ich hier nicht, soll doch spannend bleiben.
    Tolle Mitspieler sind hier am Start.
    Spencer Treat Clark, den ich schon in "Gladiator" mochte, liefert hier eine ebenso gute Leistung ab. Robin Wright als Ehefrau und Mutter bleibt mehr im Hintergrund.
    Samuel L. Jackson ist der mysteriöse Elijah, dem hier eine wichtige Rolle zukommt.
    Und selten passte für mich eine Filmmusik so gut wie hier.
    Mein Fazit:
    Nach Erstsichtung der DVD, die mir zunächst nur 7,5 Punkte wert war, habe ich nun auf 9 Punkte aufgestockt. Es fiel mir leicht.

    22
    • 7

      [...] Den vorher schon erprobten Elementen werden ein gehöriger Schuss Familien- und Selbstfindungsdrama hinzugefügt, der Horroraspekt völlig zurückgeschraubt und bis zum Ende bleibt es in der Schwebe, in wie weit das Ganze de facto im Übernatürlichen oder Phantastischen in irgendeiner Weise beheimatet ist. Diese Mischung funktioniert im Aufbau wie der behutsamen Erzählweise überwiegend ziemlich gut. Besonders die Involvierung des Sohnes als tragende Figur, der mit seinem kindlichen Glauben an etwas Heldenhaftes in seinem Vater wohl auch vordergründig die zerbröckelnde Familie zusammenhalten will. Der David letztendlich erst dazu ermutigt dem Unsinn wirklich eine Chance zu geben, installiert im Plot eine zusätzlich tragische, empathische Nuance, die nicht in Selbstzweckhaft-Kitschige kippt und sogar eine der stärksten Szenen erst ermöglicht (Stichwort: Pistole).

      Kleiner Details müssen trotz aller Bemühungen und Verweisen auf diverse Comic-Logik ausgeklammert werden (z.B. das ein locker 40jähriger Mann - und dessen langjährige Lebensgefährtin -, erst von einem Wildfremden darauf hingewiesen werden muss, dass er noch nie in seinem Leben krank war), dafür lohnt die Zweitsichtung bei diesem wie bei allen der besseren Shyamalan-Filme durch wohl dosierte, smart eingestreute Details, die bei einer unvorbereiteten Erstsichtung schnell und selbstverständlich übersehen werden bzw. kaum in ihrem Dasein als versteckter Hinweisgeber erkannt werden können. Geschickt entwickelt und mit einem melancholischen Grundton versehen weißt Unbreakable – Unzerbrechlich Parallelen zu vielen selbst nicht direkt tangierten Genres auf, was ihn in seiner Kreuzung durchgehend reizvoll gestaltet. Als man sich schon beinah auf ein leicht zu versöhnliches (obwohl es sich absolut gerecht anfühlt) und etwas zu einfach gedachtes Finale eingestellt hat, ist es das tatsächlich eher ambivalente Ende – das eine Co-Existenz zweier verschiedener Theorien zulässt -, das den entscheidenden Nadelstich im richtigen Moment setzt, alles in einen in sich stimmigen und logischen Kontext rückt und selbst nach dem missratenen Split noch Lust auf den bald kommenden Glass macht. [...]

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      • 7

        Gestern das Poster zu „Glass“ gesehen, heute entschieden, die ersten beiden Filme nachzuholen.
        Unbreakable ist ein spannender, gut geschriebener Film, in dem aus einem Allstarcast Samuel L. Jackson als Mister Glass nochmal heraussticht.
        Leichte Punkteabzüge gibt es, da der Film trotz nur knapp zwei Stunden Laufzeit seine Längen hat.

        • 8 .5

          Definitiv sehenswert ! Unbreakable stand schon lange auf meiner Liste, jetzt hab ich gesehen und fande ihn richtig gut ! Unbreakable ist ein Superheldenfilm, der erstmal gar nicht wie ein klassischer Superheldenfilm rüberkommt oder anzuschauen ist. Unbreakable baut auf einer interessanten Story auf, welche immer spannender wird und mehr offenbart bis es dann zu einem genialen Ende kommt, über das ich hier natürlich nicht spoiler werde.

          Der Cast ist großartig. Bruce Willis hatte ich vor Unbreakable länger nicht mehr gesehen und ich fand seine Leistung hier mehr als stark.
          Samuel L. Jackson seh ich immer gern und auch er hat hier eine leicht abgefahrene, aber durchaus coole Rolle und spielt ebenfalls sehr überzeugend.
          Unbreakable ist ein film mit einer dichten, melancholischen Atmosphäre, einer tollen Story und einem genialen Ende. Defintiv einer der stärksten von Shyamalan !

          2
          • 9

            Eigentlich der beste Superhelden-Film der jemals gedreht wurde. Die Atmosphäre ist genial, die Leistungen von den Schauspieler sind auch Super und der Schluss des Films einfach nur grandios.

            Ein Meisterwerk und einer der besten Filme der nach dem Millennium gedreht wurde.

            Empfehlenswert.

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            • 8 .5

              Was wäre, wenn Superman unter uns leben würde, er aber nicht weis das er Superman ist?
              Unbreakable aus dem Jahre 2000 erzählt die Geschichte des ganz normalen, vielleicht etwas Melancholischen, David Dunn, der al einziger ein Zugunglück überlebt und danach mit seiner Unverwundbarkeit konfrontiert wird.
              Unbreakable spielt in einer realistischen Welt in der Superhelden nur in Comics existieren. Comics die Menschen zu mehr inspirieren. So geht es auch den beeinträchtigten Comicverkäufer Elijah Price, der den Standpunkt vertritt wen es so einen gebrochen Mann wie ihn gibt, muss auch das Gegenteil existieren. Einen Übermenschen. Diesen findet er in David und so nimmt er Kontakt auf…
              Unbreakable ist mein Lieblings M. Night Film, da er nicht nur durch einen Twist zu überzeugen weis. Außerdem bietet der Film die beste Bruce Willis Performance seit 12 Monkeys.
              Unbreakable ist ein sehr guter Mystery-Superheldenfilm der im Jahre 2018 aktueller ist als jemals zuvor. 2000 konnte er nicht wirklich überzeugen, heute würde er wahrscheinlich als Meisterwerk gefeiert wie der deutlich schwächere Logan.

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              • 7
                CharlesBronson 26.12.2017, 00:16 Geändert 26.12.2017, 21:01

                Endlich wieder eine längst überfällige Lücke in meinem Filmuniversum geschlossen und "Unbreakable" gesehen. Interessante, kreative Story, ein starker Bruce Willis und ein schöner Score. Der Film zieht sich meiner Meinung nach etwas im Mittelteil, findet zum Ende hin dann aber wieder das richtige Tempo und hat einen typischen - und hier durchaus positiv gemeint - Shyamalan-Twist. Guter Film.

                • 7

                  Da war der Erfolgsdruck wohl etwas zu hoch: nach dem Megahit „The Sixth Sense“ war „Unbreakable“ die zweite Zusammenarbeit von Bruce Willis und Regisseur M. Night Shyamalan – und da es sich wieder um einen Mysterythriller handelt rechnete man wohl mit einer Wiederholung des Erfolges. War aber nichts. Es dauert nämlich eine ganze Weile bis der Film die Maske fallen läßt was er wirklich ist: ein Superheldenfilm vom Prinzip her wie „Spiderman“ und Co, nur ohne jeden Humor, jede Leichtigkeit und Fröhlichkeit. Es ist ein bleischweres Drama um einen armen, traurigen Kerl (von Bruce Willis toll gespielt) dem nach und nach die Erklärungen ausgehen für das was um ihn herum geschieht und sich zum Ende der unwahrscheinlichsten Lösung hingibt. Samuel Jackson gibt dabei den ziemlich unsympathischen Gegenpart und liefert dann auch am Schluß eine recht unerwartete Pointe – die krankt nur daran daß sie an der Superpointe aus „The Sixth Sense“ gemessen wird und dagegen hoffnungslos unterliegt. Naja, wer auf Mysterydramen und Shylamans sensiblen, aber traurigen Erzählungsstil steht wird den Film wohl gemocht haben, allerdings scheiden sich die Geister am Comicaufbau der Story.Fazit: Ein Superheldenfilm als Psychodrama, zwar düster und traurig aber doch irgendwo bewegend und mit einem hervorragenden Bruce Willis.

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                  • 4

                    Oh je. Ich bin normalerweise kein Nitpicker - im Gegenteil, dieses aufreiben an vermeintlich „unlogischen“ oder „unrealistischen“ Drehbuch-Beats geht mir tierisch auf den Sack und ich wundere mich über die Art besagter Menschen überhaupt Filme zu rezipieren. Mir geht es um anderes - Stimmungen, übergeordnete Themen, Neonlicht. Aber auch wenn, bis auf letzteres, die Zeichen demnach in UNBREAKABLE ganz gut stehen müssten, verfalle ich bei Sichtung dieses Films in Muster, die ich sonst verachte. Wer erinnert sich denn bitte nicht, dass er NIE krank war? Wer vergisst, mal fast ertrunken zu sein? Wer sitzt an der Bar und erzählt als erstes einem Fremden, dass in dem Hotel, in dem er arbeitet alle sterben würden, wenn es brennt? Wer muss seinen Chef fragen, ob er mal einen Tag gefehlt hat? Wer lässt jemanden anderen beim Pumpen die Gewichte drauf packen, ohne sie gegen zu checken? Wer entdeckt, dass er ein Superheld ist, aber hält Vergewaltigung einer komatösen Lady auf einer Party für nicht verfolgenswert? Und, und, und. Trotz schöner Kameraarbeit und einem passigen Score ist UNBREAKABLE so dermaßen schlampig geschrieben, dass sich mir die Nackenhaare aufstellen. Jede Szene, jeder Gedanke und jede Wendung wirkt, als sei sie die erste Idee, die Shyamalan kam gewesen und er hätte es nicht für nötig gehalten, sie weiter zu vertiefen oder zu überarbeiten. Puh, ich hatte UNBREAKABLE schwächer als den Vorgänger in Erinnerung, jetzt fällt er fast auf SIGNS-Level ab und ich vermute SIXTH SENSE, den ich mit 16 sehr mochte ist ähnlicher Pfusch. Schon eine ziemliche Knalltüte der M. Night.

                    Ausführlicher (und verbal) gibt es meine Meinung in der neuen SUPERHERO UNIT: http://superherounit.de/superhero-unit-22-unbreakable-2000/

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                    • Stark! Ganz, ganz stark! Shyamalan beweist ein unglaubliches Gespür für das Genre, für die Tropes und für das Publikum. Zu einer Zeit, als noch niemand diese Filme wirklich ernst nahm.

                      Ganz besonders fein: Der Twist entpuppt sich zu einer Genreverschiebung. Wir gucken hier also lange Zeit einen Superheldenfilm, der gar kein Superheldenfilm sein will. Und dann: zack!

                      Ganz groß, ganz stark!

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                      • 6

                        Die ruhige Gangart, der selbstsichere Erzählstil trotz der absurden Plot-Idee an sich; Hat schon alles seinen Reiz und ist auch nur bedingt unspannend, entwickelt sich zum Finale hin zum epischen Origins-Movie mit einigen netten Einfällen und effektiven Figuren. Bruce Willis trägt ein wenig dünn auf, dafür Samuel L. Jackson doppelt dick. Passt schon und ist immerhin schön eigenwillig.

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                        • 6
                          Harvejurco 07.10.2017, 22:47 Geändert 07.10.2017, 22:48

                          Die ungewöhnliche Story punktet. Bruce Willis sehe ich leider nie gerne.

                          • 7

                            "Not all heroes wear capes" - aber Bruce schon - ein Regencape.

                            Habe ihn jetzt nach gefühlt 15 Jahren mal wieder angeguckt, da ich letzte Woche Split gesehen habe. Weiß jetzt auch nicht, ob es ein Superheldenfilm ist, ein Drama oder dann doch ein Mystery-Thriller. Der Film hat wirklich seine Längen und kommt nur langsam in Fahrt. Auch gefällt mir das zu kurz geratetene Finale nicht. Jedoch hat der Film seine Atmosphäre, die ihn wahrscheinlich so einzigartig macht. Das Spiel mit den Farben und die Leistung von Bruce tragen den Film. Er war schon echt nen krasser Typ damals. Ich bin echt auf 2019 gespannt, wie das alles dann zusammen passen wird.

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                            • 7

                              Zugegeben die Filme von M. Night Shyamalan sind fast alle sehr gewöhnungsbedürftig weil er gerne eine etwas ruhigere Gangart bevorzugt und die Stories sind oft etwas sehr speziell. Mir gefällt es aber sehr gut, denn das macht "Unbreakable" zu einem Superhelden Film der etwas anderen Art. Bruce Willis und Samuel L. Jackson passen sehr gut in ihre Rollen und harmonieren optimal vor der Kamera.

                              Leider kann die sehr interessante Story nicht bis ganz zum die hohe Qualität halten. Wären die letzten 10 Minuten nicht wäre das locker eine 8/10 Bewertung geworden. Aber man wird von "Unbreakable - Unzerbrechlich" trotzdem richtig gut unterhalten.

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                              • 5

                                Diese Vater-Sohn Story ist schon mehr als überflüssig, das Pacing aber nahezu perfekt. Was am Ende geschieht - nunja, der Film wird um etliche Stufen schlechter. Was sich der Autor bei so einem Schluss dachte bleibt mir schleierhaft, aber im Kontrast zu Marvel und DC ist es wohl nahezu der beste "Superheldenfilm". Toller DP! Eduardo Serras andere Filme sind bestimmt seine Zeit ebenso wert.

                                • 7

                                  Mir gefällt die ruhige Erzählweise von Unbreakable (teilweise vllt etwas zu ruhig) und vor allem die tollen Kameraperspektiven. Die Szene die komplett im Spiegelbild des Fernsehers gefilmt wird zum Beispiel. Sehr coole Ideen. Vor allem Samuel L. Jackson und das Ende machen Unbreakble dann wirklich sehenswert, auch bei der zweiten Sichtung!

                                  • 3
                                    Earu 17.05.2017, 20:52 Geändert 17.05.2017, 20:54

                                    Was hab ich mich gelangweilt. Wenn man unter der Prämisse, dass ein Mann als einziger Mensch ein schweres Unglück überlebt, noch nicht mal einen Kratzer hat und dann im Raum steht, ob vielleicht was Übernatürliches an ihm dran ist, etwas Spannendes erwartet, kann man hier eigentlich nur enttäuscht werden. Ja, ich hatte Hoffnungen, dass Shyamalan diese im Raum stehende Frage recht flott aufklärt und dann was richtig Cooles damit anstellt. Dass er zu drei Vierteln der Lauflänge auf schleppende Art und Weise einfach nur aufbaut, aufbaut, aufbaut, um dann einen wirren Pseudo-Showdown abzufrühstücken und DANN - zwei lumpige Minuten vor Schluss - mit dem eigentlichen Plottwist um die Ecke zu kommen, hat mich (wie eingangs erwähnt) zu Tode gelangweilt, reichlich frustriert und am Ende sogar ein bisschen wütend gemacht. Denn was hätte man mit diesem eigentlich sehr schockierenden Plottwist nicht auch noch alles anstellen können?! Nach "Split" wissen wir: zwei weitere Filme dazu machen. Nein, danke, verarschen kann ich mich auch alleine.

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                                    • 7 .5

                                      Fazit: "Unbreakable" versucht gar nicht erst den Erfolg eines "The Sixth Sense" zu kopieren. Stattdessen bewies M. Night Shyamalan hier schon früh, wie vielseitig er sein kann. Seine Interpretation eines Superheldenfilmes ist durchaus unkonventionell und der Realismus hat mir gut gefallen. Der Grundgedanke ist simpel, funktioniert jedoch und das daraus entwickelte Drehbuch kann überzeugen, auch mit dem gelungenen Twist am Ende. Die Darsteller spielen das sehr glaubwürdig, die Figurenzeichnung ist interessant und die Inszenierung steckt voller kleiner Details. Stimmungsmäßig werden hier Mystery, melancholisches Drama und vielleicht noch ein Hauch von Thriller miteinander kombiniert. Dabei ist ein sehr ernster, düsterer und nachdenklicher Film entstanden, der vielleicht ein paar Längen mit sich bringt und dem es etwas an Highlights mangelt, der mich aber dennoch gut unterhalten hat. Und nun bin ich wirklich mal gespannt, wie es 2019 weitergehen wird!

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                                      • 9
                                        Nebular65 11.04.2017, 12:56 Geändert 11.04.2017, 17:32

                                        Meine MP-Kumpels vergeben im Schnitt 6,07 Punkte.
                                        Ich fühle mich so besonders :D

                                        Ich find der Streifen rockt einfach. M. Night Shyamalan kreiert ein AUSNAHMEPHÄNOMEN! Zwar nicht sonderlich spannend aber sehr interessant.

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                                        • 5

                                          Leider leidet der Film unter Bruce Willis, unglaublichen Längen, einem zu langsamen Tempo und einem zu erwartenden Ende.
                                          Der Reihe nach:
                                          Unbreakable ist kein schlechter Film, dafür ist er zu gut. Ein guter Film ist er aber auch nicht, denn dafür ist er schlicht nicht gut genug.
                                          Bruce Willis ist leider eine Fehlbesetzung. Für so eine Art von Film ist der Gute einfach nicht gemacht. Bei Willis sollten Sachen explodieren, oder etwas passieren. Er ist schlicht ein zu durchschnittlicher Schauspieler, der seinen Figuren nicht genug Tiefe geben kann. Spencer Treat Clark ist leider als Typ nicht meins. Der geht mir am laufenden Filmmeter auf die Nerven. Seine Rolle als Psycho Kind nehme ich Ihm aber tatsächlich ab. Ansonsten sind die Schauspieler gut und auch gut besetzt. Wobei es in diesem oberflächlichen Film auch nicht sonderlich viel zu spielen gab. Die Story ist hochinteressant und auch richtig spannend. Man hätte sie allerdings mit Tempo erzählen sollen und nicht im parking Modus. So quält sich der Film und der Zuschauer von Minute zu Minute und es passiert irgendwie nichts. Wenn etwas passiert ist sofort ein Qualitätssprung zu bemerken, wenn man nicht sofort wieder eingeschläfert wird.
                                          So plätschert der Film leider vor sich hin. Ich hätte ihn gerne mögen wollen, aber dafür ist er einfach zu träge.

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                                          • 7 .5

                                            Nachdem ich Split gesehen habe, musste nun Unbreakable dran glauben.
                                            Den fand ich persönlich besser. Zwar hat auch Unbreakable seine Längen, aber die Visualistik und das Editing fand ich ziemlich geil.
                                            Sehenswerter Film, bei dem stellenweise schon etwas mehr hätte passieren können.

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                                            • 9

                                              Einer der besten Meta-Comicfilme - ever!

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                                              • 2 .5

                                                Grundsätzlich bin ich jetzt nicht so ein Heldenfilm Freund. Aber da es sich hier um einen Heldenfilm "der anderen Art" handelt, sieht es natürlich anders aus.
                                                Ich kann zustimmen, dass es sich um einen Heldenfilm der anderen Art handelt. Besonders Samuel L. Jackson gefällt mir sehr gut in seiner Rolle.
                                                Im großen und ganzen ist der Film aber für mich eher langweilig. Die Frage, wann "normale" Menschen Helden sind ist ja irgendwie interessant, aber beide Protagonisten sind ja nicht "normal". Die Szenen ziehen sich einfach, ohne dass wirklich etwas passiert. Das Kind ist irgendwie skurril.
                                                Das einzige, was den Film noch einmal richtig hochreißen kann, ist das Ende, dass sehr gelungen ist. Es war logisch und irgendwie konnte man es sich auch denken, aber es war nicht so eindeutig, dass man sagen konnte, dass man es gewusst hat.

                                                • 7 .5

                                                  Bruce Willis nimmt man die kühle Performance eines gebrochenen Mannes ab, was eine große Stärke des Films ist. Man gebe dann noch Samuel L. Jackson und ein klasse Ende hinzu und man bekommt einen guten Thriller.

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                                                  • 8

                                                    Ein Superheldenfilm der völlig anderen Machart, der mich echt umgehauen hat.

                                                    Spannend, einfühlsam, philosophisch, tragisch und nachdenklich in der Konsequenz.

                                                    Der Böse muss weder ein Sadist noch ein Wüterich sein.

                                                    Er wacht lediglich eines Morgens auf und weiss, dass er den Platz im Leben gefunden hat der ihm von Grund auf entspricht.

                                                    Letztendlich tut er was er tun muss.

                                                    Eigentlich wie wir alle.....................

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