Unleashed - Entfesselt - Kritik

Unleashed

GB/FR/US · 2005 · Laufzeit 102 Minuten · FSK 16 · Kriminalfilm, Eastern, Actionfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 7

    Eine gelungene Mischung aus Action und Drama mit einem Jet Li in körperlicher, aber durchaus auch schauspielerischer Höchstform. Vielleicht lag es daran, dass er gegen die Schwergewichte Freeman und Hoskins spielen konnte.

    • 5 .5

      Die Fights sind ordentlich, Jet Li ist körperlich in Form und spielt sogar ein bißchen. Vorallem aber punktet Bob Hoskins als dicker Böswatz, der seine Rolle unglaublich gut auf die Bühne bringt und das trotz des eher überflüssigen und nervigen Drehbuchs von Luc Besson. Die ziemlich blöd konstruierte Story nimmt leider auch zuviel Laufzeit ein, bzw. nimmt sich generell auch einfach viel zu ernst. Vermasselt dem Film seine Tour.

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      • 8 .5

        Was mich dazu bewegt hat diese Blu-ray zu kaufen, waren die beiden Schauspieler Morfan Freeman und Jet Li. Zudem handelt es sich hierbei um keinen reinrassigen Actionfilm. Es ist vielmehr ein Action-Drama mit leichten Komödien Anteilen. Die Story hierzu ist wirklich interessant aufgebaut, mit guten Charakteren. Man hat jedem Charakter die gewisse Tiefe verliehen. Zudem wirkt Jet Li in diesem Film teils sehr unbeholfen und spielt seine Rolle mit Bravour. So eine darstellerische Leistung hat er in keinem anderen Film bis jetzt mehr abgeliefert. Es wirkt alle authentisch ohne die blöden CGI-Effekte. Vielmehr hat man auf die rustikale Inszenierung gesetzt. Die wenigen Actionszenen sind wirklich toll in Szene gesetzt. Mit gewollter düsteren Atmosphäre wirkt der Film noch ernster und beklemmender. Die Story ist hier ganz klar ein großer Begleiter, anstatt sinnlose Actionszenen zu bieten. Wobei die Action vorallem am Anfang und am Schluss sehr präsent ist. Im Mittelteil hat man ein paar ludstigen Stellen eingebaut, die für meinen Teil keineswegs deplaziert wirkten. Ganz im Gegenteil, durch die Mischung zwischen Drama, Action und Komödie bekommt man hier eine selte Mischung geboten, die vorallem von tollen Schauspielern perfekt zur Geltung kommen. Ich für meinen Teil habe einen guten Film mit Jet Li zu sehen bekommen, ohne einen Hänger sich zu leisten.

        Fazit: Ein ernstzunehmendes Action-Drama mit dem besten Jet Li den es je gab. Sein Schauspiel wirkt authentisch und keinesfalls lächerlich. Doch auch kampftechnisch zeigt er sich von seiner besten Seite. Morgan Freeman ist auch wie immer in guter Form, mit seiner ruhigen Art. Für Jet Li Fans, die keinen hirnrissigen Actionfilm erwarten, ist dieser Film aufjedenfall empfehlenswert.

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        • 7 .5

          Wenn man die Genres mixt kann da durchaus sehr interessantes Zeug rauskommen - "Unleashed" jedoch kombiniert zwei Ebenen die nicht passen. Denn: wer auf Jet Li Klopperfilme steht wird sich an den üppigen, ultraharten und megabrutalen Actionpassagen erfreuen, den Dramapart in dem der Kampfmaschine Menschlichkeit beigebracht wird aber gähnend langweilig finden. Genau umgekehrt geht es dann mit den eher anspruchsvolleren Zuschauern die den hervorragend gespielten und besetzten Dramateil sehen wollen aber von den entsetzlich brutalen Kloppereien abgeschreckt werden. Man muss also für beides empfänglich sein, dann kann man dem Film seine Pluspunkte abgewinnen. Für Jet Li Fans bietet der Film die längste Dauerkampfsequenz von Lis bisherigen Filmen sowie etliche andere ungemein harte und blutige Schlägereien und auch sonst kriegt er den Teil des menschlichen Hundes recht gut hin, da brauchen Charakterköpfe wie Morgan Freeman und Bob Hoskins (als bemerkenswertes Scheusal) nicht viel zu tun. Trotzdem: der Film setzt sich etwas ungünstig zwischen die möglichen Zielgruppen. Und am Rande: der Spezialeffekt der Schlussszene wo die Kamera ins Klavier fährt ist der überflüssigste Effekt der Filmgeschichte.

          Fazit: Etwas unhomogener Mix aus Action und Drama der in den jeweiligen Parts aber recht gut klappt, trotz der tristen Atmosphäre

          • 4 .5
            RoboMaus 04.03.2017, 13:28 Geändert 04.03.2017, 16:24

            Jet Li als Kampfmaschine, die von kleinauf in einem Käfig gehalten und vom fiesen Bob Hoskins zu Einsätzen herausgeholt wird. Ein aktivitätshemmendes Hundehalsband und Anweisungen wie "Hol' ihn dir" sollen dabei den Eindruck von Tierhaltung verstärken.

            Außer Jet Li-Martial Arts und sonstigen Prügeleien wird nicht viel geboten. Dabei befreit sich der füllige Bob Hoskins von vier Schlägern, die ihn bearbeiten - selbst für das Genre ist so etwas einfach nur lächerlich und raubt dem Plot schon nach einer Viertelstunde den letzten Funken Respekt, den man ihm gerne zollen würde.

            Doch es gibt noch Morgan Freeman als Ray Charles-Imitat, der Jet Li alias chinesischer Kaspar Hauser bei sich aufnimmt, und es gibt die Musiktherapie..... Die vorhersehbare Story bringt damit zwar ein paar emotionale Momente, bleibt aber durchgängig oberflächlich. Das Ganze dient nur dazu, Li in modernen Gladiatorenkämpfen und einem Racheakt zu inszenieren. Da ist es durchaus konsequent, dass etliche Aktionen im glanzvollen Licht völliger Sinnlosigkeit vorgetragen werden.

            Einfallslos und nie spannend, aber optisch ansprechend.

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            • 6 .5

              Sorry. Guter Film. Aber hier sind mir echt zu viele logische Fehler.

              • 5

                Ich sehe Li und seinen Kampfstil gerne. Er hat mit seinen asiatischen Kung-Fu-Filmen, wie "Tai Chi" oder der Wong Fei Hung-Reihe fast schon Geschichte geschrieben. Der Sprung nach Amerika ist ihm aber in meinen Augen weniger geglückt. So waren "The One", "Contract Killer" oder eben auch "Unleashed" eher schwache Filme.
                "Unleashed" ist zwar kämpferisch wieder einmal gut anzusehen (wenn man sich die Seile wegdenkt) aber rein von der Logik her bleibt vieles auf der Strecke. Das ist es auch, was letztendlich zu Punktabzu führt.

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                • 7 .5

                  Fazit: "Danny the Dog" hat mir wirklich gut gefallen. Die Handlung ist nicht perfekt und einige Dinge muss man einfach so hinnehmen, doch wenn man dies kann, dann bekommt man gute Ideen serviert. Außerdem wird das Ganze ordentlich gespielt und die Figurenzeichnung gefiel mir ebenfalls recht gut. Handwerklich ist das souverän gemacht und die Atmosphäre ist schön vielseitig. Von tragikomisch zu melancholisch bis hin zu harter Action ist hier alles mit dabei und das macht den Film abwechslungsreich. Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten gefühlt, empfand die Fights als stark und konnte auch mal lachen. Sicherlich Geschmackssache und nicht für jeden so empfehlenswert, aber Fans von Jet Li und Freunde der leicht anderen Mainstreamunterhaltung sollten "Danny the Dog" ruhig mal eine Chance geben!

                  • 7 .5

                    Schwanke zwischen 7 und 8 Punkten.

                    Schlechte, etwas nervige Schauspieler, aber Jet Lis Kampfkunst find ich hier besser als in seinen anderen Filmen

                    • 5
                      Deusfantasy 14.03.2016, 12:35 Geändert 14.03.2016, 12:38

                      Um mit "Unleashed - Entfesselt" seinen Spaß zu haben, muss man zunächst einmal die durchaus originelle, aber dennoch komplett unlogische Prämisse, dass Jet Li ein braves Schoßhündchen ist, das sich zum blutrünstigen Pitbull verwandelt, sobald ihm sein Halsband abgenommen wird, akzeptieren können. Ist das geschafft, warten allerdings bereits weitere Probleme auf den Zuschauer.
                      So macht das gute Ensemble hier zwar einen ordentlichen Job, spielt aber auch größtenteils nur stereotypen. Kerry Condon als Victoria ist einfach nur zuckersüß, Bob Hoskins abgedreht böse und komplett überzeichnet, während Jet Li hier neben dem üblichen Gegnergekloppe sogar mal sowas wie schauspielern darf, dabei jedoch nicht gerade die beste Figur macht. Morgan Freeman bleibt dagegen als Ray Charles-Verschnitt völlig unterfordert und spult sein Programm routiniert wie eh und je ab. Er ist zwar für jeden Film eine Aufwertung, so auch hier, allerdings darf man sich schon mal fragen, was er eigentlich ausgerechnet in so einem Streifen zu suchen hat.
                      Dazu kommt eine klischeehafte, vorhersehbare und spannungsarme Geschichte, um einen widerlichen und comichaft gezeichneten Geldeintreiber, der sich seinen abgerichteten Killer hält. Verpackt wird diese in einem wenig harmonischen Mischmasch aus Drama und Martial-Arts-Action. Problematisch daran ist, dass sich beide Elemente eher wie zwei voneinander getrennte Filme, die plötzlich zu einem werden, anfühlen und nicht wirklich ineinander greifen. Die Kampfszenen sind dabei astrein inszeniert, vor allem der furiose Opener, wohingegen die ruhigen Momente des Films teilweise zu kitschig daherkommen und langweilen.
                      Wäre der Fokus auf das Drama um die Integrierung eines geistig zurückgebliebenen, aber lernfähigen Mannes in das Alltagsleben gelegt worden, oder eben auf einen reinen stupiden Martial-Arts-Film, hätte aus "Unleashed" sicher ein wirklich guter Streifen werden können. Stattdessen ist er weder Fisch noch Fleisch und fühlt sich entsprechend unrund an, wodurch er auch keine wirklichen Jubelstürme bei mir entfesseln konnte.

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                      • 9 .5

                        MaterialArts Film vom Feinsten. Story und Regie haben zusammen ein tolles Filmergebnis erzielt! Darsteller top!!

                        • 8

                          Einer der besten Jet Li - Filme! Super Bösewicht! Tolle Kampfszenen! Mitreißend!

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                          • 7

                            Einer der besten Kampfsportfilme den ich gesehen hab. Super Action!!

                            Morgen Freeman finde ich in diesem Film aber richtig schlecht, in manchen Szenen hab ich das Gefühl dass er nicht wirklich blind ist.

                            • 5 .5

                              ich wurde mit dem hier nie warm...die darsteller sind alle top aber er hat mir zu langatmige/langweilige stellen

                              • 8

                                Im Vergleich zu anderen Jet Li Filmen (z. B. Kiss of the Dragon) eine wahre Perle.
                                Für mich der beste "Prügel"film überhaupt.

                                • 8

                                  Rasanter Action- Film mit Hirn und Jet Li ! Er spielt eine großartige Rolle und dazu kommt ein charmanter Morgan Freeman. Spannend bis zum Schluss !

                                  • 8

                                    Auch einer der besseren Jet Li Filme. Beser als Fearless meienr Menung nach aber warscheinlich ein schlechter Vergleich .

                                    • 9

                                      Meiner Meinung nach Jet Lis bester Amerikanischer Film.
                                      Gute, wenn auch etwas einfache Story.
                                      Die Kampfszenen sind schön in Szene gesetzt und man kann sich diesen Film immer wieder mal ansehen.
                                      Bob Hoskins, so schön böse. Morgan Freeman, so wie man ihn kennt.
                                      Alles in allem ein sehr schön runder Film.

                                      • 7 .5

                                        Es ist schon irgendwie erstaunlich wie es "Transporter" Regisseur Louis Leterrier bei "Unleashed - Entfesselt" schafft aus einer 08/15 Haudrauf-Action-Klopperei-Story einen wirklich guten, unterhaltsamen und trotz der im Grunde typischen und einfachen Versatzstücke sehr unterhaltsamen Film zwischen Action und Drama zu schaffen.
                                        Kampfmaschine "Jet Li" trifft auf Charakterköpfe wie "Morgan Freeman" und
                                        "Bob Hoskins"!
                                        Und so wechselt auch der in sehr tristen und grauen Tönen gehaltene Film immer wieder zwischen brutaler Gewalt, Action und Drama hin und her.
                                        Mir hat dieser Kontrast sehr gut gefallen und beweist dass Actionfilme nicht immer komplett dämlich und dumm sein müssen.
                                        Zwar ist natürlich auch "Unleashed" weit von der Realität entfernt, vermittelt aber zwischen den gut gefilmten Kämpfen immer wieder die menschlichen Werte ohne aber zu albern oder abgestumpft zu wirken.
                                        Ein großer Pluspunkt ist natürlich die rasante Inzenierung und die tollen Kamerafahrten die"Leterrier" natürlich aus den "Transporter" Filmen übernommen und sogar verbessert hat.
                                        "Unleashed" ist ein wirklich sehr guter Actionfilm der durch seine etwas ungewöhnliche Mischung aus Action und Drama mal etwas anders und innovativ wirkt!

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                                        • 5

                                          geile fights besonders die szene auf engem raum,total geil! aber story total langweilig !

                                          • 7 .5

                                            Erstklassig . Weiß echt nicht ob ich den Film nicht lieber eine 8.0 geben sollte :/
                                            Aufjedenfall sehnswert :D

                                            • 7 .5

                                              Etwas unglaubhafte Geschichte, jedoch gut gemachte Kampfszenen die gerne mehr sein könnten. Der Hass von Jet Li hätte mehr sein könnten, bzw. mehr auf die Zuschauer eingehen müssen. Sonst ein guter Film ;)

                                              • 6 .5

                                                Eine eher simple gestrickte Story, mit unglaublich gut inszinierten Kampfszenen. Toller Cast mit einem authentischen Jet Li. "Unleashed - Entfesselt" wurde nicht eine Sekunde langweilig und bleibt im Gedächtnis. Ein Film, der die Bewertung "Ausgezeichnet" verdient hat.

                                                • 8

                                                  Sehr zerstörender sowie verstörender Jet Li in der Rolle des "Hundes". Gute Unterhaltung mit actionreichen Kampfszenen.

                                                  • 6 .5

                                                    - "Der Trick mit dem Halsband, wie haben sie das angestellt?"
                                                    - "Wie meine selige Mutter immer sagte, hol sie dir, wenn sie jung sind."

                                                    Luc Besson war mal ein interessanter, sehr talentierter Regisseur, vielleicht einer der besten europäischen Mainstreamregisseure der späten 80er und gesamten 90er Jahre. Mit "Nikita", "Léon - Der Profi" und "Das 5. Element" hat er bemerkenswerte Filme ihrer Zeit geschaffen, doch seit der Jahrtausendwende hat er sich fast ausschließlich als Produzent betätigt. Viele Filme durften sich seit dem mit seinem Namen schmücken, die Qualität seiner Regiearbeiten haben sie nie erreicht. "Unleashed" kann sich auch nicht mit seinen "aktiven" Filmen messen, aber aus dem Brei aus Blödsinn und seelenlosem Actiongegurke hebt sich sein Kaspar-Hauser-Martial-Arts-Filmchen dennoch befriedigend ab.

                                                    Die eigentlich ziemlich blödsinnigen Idee um einen wie einen Hund gehaltenen Kämpfer, der bei Abnahme seines Halsbandes wie ein tollwütiger Pitbull alles in Grund und Boden prügelt, hat ein sehr charmantes, tragisches Potenzial. Danny, der mehr wie ein kleines Kind als ein erwachsener Mann wirkt, ist eine konditionierte Kampfmaschine (wie das funktionieren soll darf man nicht wirklich hinterfragen), der wie ein Tier behandelt wird. Als er sich zufällig aus den Fängen seinen "Herrchens" (großartig bösartig: Bob Hoskins) befreien kann, lernt er das Leben abseits seines Käfigs kennen. Das ist natürlich unglaublich naiv und simpel gestrickt, dennoch auf seine Art bewegend. Das liegt ohne Frage auch an der erstaunlichen Leistung von Jet Li. Diese Rolle, so grobkörnig sie auch gezeichnet ist, kann ihm voll abgenommen werden. Er erscheint wirklich mehr wie ein kleines, liebebedürftiges Kind, das endlich in dem Schoß einer Familie gelandet ist.
                                                    Das sollte nicht überbewertet werden, in erster Linie ist "Unleashed" natürlich ein Luc Besson Action-Knall-Bonbon, aber mit mehr Seele und Empathie als alles andere, was der geschäftstüchtige Franzose in den letzten Jahren zu verantworten hat. Wie seine Hauptfigur ist die gesamte Handlung etwas kindlich und einfach gebastelt, aber immerhin gibt es hier so was wie eine Charakterisierung, Sympathiewerte, mehr als nur pure Schauwerte. Letztere sind zudem, das lässt sich auch erwarten, nicht schlecht. Rein handwerklich ist "Unleashed" gut gemacht. Die Optik ist zusagend, die Actionsequenzen gut und hart umgesetzt, der Cast prominent und anständig agierend.
                                                    "Unleashed" ist so ein Film, der nicht zu Höherem bestimmt ist, aber viel besser durchgeht als die blassen 08/15 Actionkracher, die es sonst am Fließband gibt. Immer mal wieder nett und an und für sich so gut gemacht, dass mehr als eine einmalige Sichtung durchaus drin ist.

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