Unlocked - Kritik

Unlocked

GB · 2017 · Laufzeit 99 Minuten · FSK 16 · Thriller, Actionfilm
Du
  • 6

    Die CIA-Agentin Alice Racine (Noomi Rapace), die als Verhörspezialistin im Einsatz ist, wird ein ums andere Mal aufs Glatteis geführt, sodass sich eine durchaus kurzweilige Terroristen-Hatz durch London ergibt, auch wenn diese dabei nicht übermäßig innovativ um die Ecke kommt. Dafür geht es zumindest recht ordentlich zur Sache und das Ganze ist zudem mit besagter Noomi Rapace sowie Michel Douglas, Orlando Bloom und John Malkovich relativ prominent und gut besetzt. Gewiss nicht der ganz große Wurf, lässt sich dennoch mit ein wenig Wohlwollen auf sechs Zähler aufrunden, da ich denke, dass ich hier irgendwann nochmal einen Blick riskieren werde.

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    • 5

      Großer Cast, durchschnittliche Leistung, fing ganz ok an, erzählt ne 0815 Geschichte, was in dem Genre nicht mal verwerflich ist, wird immer schwächer bis dämlich. Das Ende ist absolut vergessenswert. Fazit ich hätte den Film 10 min nach dem Schauen nicht mehr zusammenfassen können.

      • 3 .5

        naja.. ich hab gewartet.. und gewartet.. und gewartet... und dann war der Film zu Ende. Nichts für mich.

        • 4 .5

          Entweder bin ich zu blöd oder mir fehlt dieses Geheimdienstchromosom.
          Habe mich übel gelangweilt und zwischendurch auch mal den Facepalm rausgeholt...

          • 6 .5

            Sehr unterhaltsamer Film der schnell daherkommt, gute Schauspieler, allen voran Naomi rapace die wunderbar spielt. Habe mich sehr gut unterhalten, der Film hatte kaum Logiglöcher, und man hat alles gut verfolgen können , und er spielte im hellen, ich hasse die neue Generation von Filmen die nur im Dunkeln spieen
            und man nichts sehen kann.

            • 5 .5

              Noomi Rapace sehe ich in genau solchen Rollen am liebsten. Als Einzelkämpferin zwischen den Fronten weckt sie da immer das "Salander-Feeling" bei mir. Leider ist das Drehbuch so uninspiriert und lahm, dass ich mich nach der Hälfte des Films stark gelangweilt habe. Man hat alles schon einmal irgendwo so oder so ähnlich gesehen. Nichts neues wird hier geboten.
              Da fragt man sich, was die vielen großen Namen dazu gebracht hat, hier mitzuspielen.

              • 6 .5
                Jelli 23.06.2018, 00:24 Geändert 15.09.2018, 22:07

                Die Geschichte des ehemaligen Topagenten, der nach einem vermeintlichen Fehler in eine persönliche Krise geraten ist, sich nochmals rekrutieren lässt und Opfer eines Komplottes wird, ist wahrlich nicht neu. Ebenso ist natürlich klar, dass man keiner dieser Figuren im Film trauen darf...und so manche Wendung wäre gern überraschend, ist sie aber nicht.
                Dieser Film verzichtet erst gar nicht auf die gängigen Klischees und üblichen Zutaten, dafür setzt er vielmehr auf die herausragende Darstellerriege. Noomi Rapace, die ein Abonnement auf toughe Frauen mit leichtem Dachschaden besitzt, spielt ihre Rolle mit der für sie typischen Mischung aus Wut, Verletzlichkeit und Härte...und hat mit ihrer enormen Präsenz den Zuschauer sofort auf ihrer Seite. Toni Colette ist als MI5 Chefin mit Kurzhaarschnitt und Sturmgewehr eine Wucht, ebenso wie John Malkovich als leicht durchgeknallter CIA - Boss. Ebenso gefällt Orlando Bloom als geheimnisvoller, verwegener Helfer...und wer könnte schließlich die Rolle des CIA-Veteranen und väterlichen Freundes besser verkörpern als Michael Douglas? Die Action ist dosiert, aber hart und der Soundtrack durchaus ansprechend. Mich hat der Film gut unterhalten.

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                • 5 .5

                  Erstsichtung: 24.01.2018
                  Vorhersage: 5 --> Bewertung 5,5

                  "Unlocked" ist ein typischer Agenten-Thriller mit einigen Wendungen. Alles in allem aber pure Durchschnittsware.

                  FAZIT: Geht sooo

                  • 6 .5

                    Schlechte bzw. falsche Inhaltsangabe!

                    • 2 .5

                      Der gute Cast versucht die hanebüchene Story zu verschleiern.

                      Mumpitz

                      • 6
                        BenAffenleck 04.02.2018, 17:19 Geändert 04.02.2018, 18:16

                        Mir gehen völlig die Ideen aus, wie es das Drehbuch zu UNLOCKED 2008 auf die Black List geschafft haben könnte. Ein Schreibfehler einer unaufmerksamen Bürokraft? Zufall? Zauberkraft? Infiltration durch die „Liga der untalentierten Drehbuchschreiber“?

                        Wie dem auch sei, Michael Apted bastelt aus diesem begehrten Bierdeckel altmodisches Agentenkino mit doppeltem Boden, der einen doppelten Boden hat auf den der Zuschauer federleicht 'aufschlägt', sofort wieder aufspringt und wilde Verrenkungen zu 'Let's twist again' macht.

                        Orlando Bloom, Michael Douglas, John Malkovich und Toni Colette hatten mit ihrem Bus scheinbar eine Reifenpanne auf dem Weg zu den Dreharbeiten eines richtigen Films und spielten hier dann mit, um die Zeit bis zum Eintreffen des mobilen Werkstattteams zu überbrücken. Weges des Geldes bestimmt nicht … ääähm.

                        Ein Flop ist UNLOCKED trotzdem nicht geworden, denn das Ergebnis ist manchmal zum Haare raufen, aber nicht gänzlich unspannend. Malkovich hat einige grandios überhebliche Szenen, die er mit seinem Grinsen so wunderbar rüber bringen kann. Den Ehrenpunkt rettet allerdings Noomi Rapace, die sich hier traumatisiert und Fit wie ein Turnschuh durch die Szenerien weint, schießt und prügelt. Außerdem mag ich ihre versoffene Synchron-Stimme ;-)

                        Warum ich hierfür mehr Worte und Punkte habe wie für BLADE RUNNER? Fragt den Bierdeckel oder so . . .

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                        • 5 .5
                          YupYum 28.01.2018, 23:32 Geändert 29.01.2018, 04:06

                          "Unlocked" ist eine kurzweilige, rasante und ebenso belanglose Thriller-Hatz-Angelegenheit mit einigen tollen Action-Einlagen (wie z.B. die Szene mit den Rottweiler-Hunden im Lift des Council-Hochhauses) und hat immerhin einige Spannungs-Momente zu bieten. Viele Versatzstücke erinnern an 007 - von Michael Apted stammt doch die allerbeste 90er-Jahre-James Bond-Variante "The World Is Not Enough", mit Sophie Marceau. Die Twists sind hier en masse gestreut, nicht gerade jeder trifft ins Schwarze. Noomi Rapace zeigt wiedermal, dass sie die coolste Sau auf dem Planeten ist, der Film lebt eigentlich nur durch ihre Präsenz - von sämtlichen anderen hochkarätigen Schauspielern hat man hier kaum viel: Gerade von einer Toni Collette wünschte man sich hier einiges mehr, Michael Douglas' Rolle ist seiner auch nicht wirklich würdig und Orlando Bloom wiederum, wurde regelrecht verheizt. Dafür haben sich alle wieder mal (auf ein Backstage-Glas Champagner) getroffen, das ist doch auch noch schön. Easy, "Unlocked" eignet sich einfach mal für einen Abend des anspruchslosen Film-Füller-Vergnügens für zwischendurch.

                          PS: Da ich die Synchro-Stimmen von Noomi und Michael sehr mag, hab ich diesen Film wiedermal auf deutsch angesehen.

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                          • 5

                            Wendungsreicher und dennoch nur mäßig spannender Spionagethriller nach Verschwörungsschema F.

                            • 4

                              Ein Haufen sehr talentierter Menschen braucht Geld und unterschreibt für GENERIC - THE MOVIE. Irgendwas mit Terror, irgendwas mit Islamisten und irgendwas mit falsch spielenden Agenten tischt UNLOCKED uns auf, mehr als Malen nach Zahlen ist dies nie und wenn überhaupt irgendetwas dafür spricht den Film zu sehen, ist es die hochkarätige Besetzung, die den Streifen als ausschlaggebender Faktor vor der totalen Belanglosigkeit rettet. Wenn schon hundertfach erzähltes neu aufwärmen - und ja, auch der Twist erfindet das Rad nicht neu (auch wenn er als bissiger und richtiger Kommentar zu derzeit weit verbreiteter medialer Stimmungsmache verstanden werden kann) - dann wenigstens mit Personal, welches dem ganzen eine gewisse Würde verleiht. In der ersten Hälfte, den Verhör-Szenen, ersten Verfolgungsjagden und während des aufkeimen der ersten konspirativen Elemente, kurbelt der Regisseur die Nummer noch relativ zackig runter und die versammelte Mannschaft (vor allem Noomi ❤) macht selbst im Schlafwandel-Modus noch einen guten Job, UNLOCKED langweilt demnach lange Zeit nicht so sehr wie man vermuten möchte. In den vielen großen Namen liegt jedoch auch ein Fluch - ihre Popularität demontiert teilweise jegliche Ungewissheit in Bezug auf den Plot. Wendungen werden durchschaubar, allein aufgrund des Schauspielers inihnen, vor allem das frühe Ableben eines Michael Douglas kauft niemand, der schon einmal einen Film sah - dass der Herr später noch eine Rolle spielen wird, ist demnach arg vorhersehbar und um dann noch eins und eins zusammen zu zählen bedarf es keines Doktortitels.

                              Insgesamt eine maue Sache, die stark anfängt, in Durchschnitt abebbt und später - auch wegen der stilistisch unspektakulären Inszenierung - nur noch langweilt.

                              6
                              • 8

                                Ein großartiger, spannender Thriller

                                • 5

                                  Eigentlich ganz ordentlich gemacht der Film und der Cast ist beeindruckend, trotzdem hat er mich mit laufender Dauer immer mehr gelangweilt.

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                                  • 9

                                    Ich sehe Noomi Rapace gern. Absolut gute Schauspielerin. Das Thema Terrorismus ist gut gelungen. Man will nicht hoffen das der Einsatz von Biowaffen einmal Wirklichkeit wird.

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                                    • 8

                                      Die Rapace wird so langsam zu einer meiner Lieblingsdarstellerinnen. Weil sie so ein fittes Biest ist, nimmt man ihr auch ab, dass sie sich anständig prügeln kann. Und ihre Mimik ist ja ohnehin sehr speziell. Ohnehin hat der gesamte Cast ein besonderes Aussehen: Toni Collette mit kurzen, blonden Haaren und so dünn wie nie, Orlando Bloom der gar nicht so unattraktiv altert, Michael Douglas der seit 20 Jahren gar nicht mehr altert und dann das Unikat Malkovich... schöne, interessante Zusammenstellung erstklassiger Mimen.

                                      Der Film ist ca. ab Spielminute 10 ein echtes Endspiel: rasant, wendungsreich, blutig, durchtrieben, undurchsichtig und dann doch wieder ein klassischer Vertreter des Agenten-Genres. Super-Unterhaltung,

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                                      • 7 .5
                                        999CINEASTOR666 05.11.2017, 14:40 Geändert 05.11.2017, 14:41

                                        Unlocked / GB/CZ/CH/US / 2017

                                        >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

                                        UNLOCKED ist ein Agenten-Thriller der alten Schule, der mit der aktuellen Paranoia um islamistische Terroranschläge spielt und die allzu bekannten Versatzstücke des brisanten Stoffes größtenteils gekonnt zusammensetzt.
                                        NOOMI RAPACE gibt als CIA-Agentin Alice Racine, eine hervorragende Vorstellung ab. Nur dass sie Jack Alcott (ORLANDO BLOOM) zu schnell ihr Vertrauen schenkt, ist ein grob konstruierter Schnitzer des Drehbuchs. Doch gerade das unklare Verhältnis zwischen den beiden, sorgt für den nötigen Thrill.
                                        Viele Verstrickungen, Manipulationen, solide und sparsam eingesetzte Action-Einlagen sowie findige Wendungen, unterhalten obendrein, wenn man es gelegentlich etwas old­school mag.

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                                        • 5

                                          [...] Was schnell auffällt, ist die unausgegorene Narration, mit der sich Unlocked eigentlich über seine gesamte Laufzeit herumplagen muss. Dem Drehbuch scheint es unmöglich gewesen zu sein, all die (im Wesentlichen bekannten) Versatzstücke der Handlung unter einen stimmigen Hut zu bekommen und so die dramatische Fallhöhe des Bedrohungsszenarios greifbar zu machen, was Peter O’Brien offenkundig dazu nötige, erzählerische Unzulänglichkeiten hinter einigen Finten und Wendungen zu verbergen, was hier natürlich doppelt in die Hose geht. Dennoch wäre es ein Akt der Ungerechtigkeit, Unlocked als ein gescheitertes Projekt herabzuwürdigen, dafür nämlich ist der Thriller immer noch zu wertig inszeniert – und zu gut besetzt. Man merkt Michael Apteds Ägide an, dass der Regisseur seine filmische Sozialisation in einem weitaus früheren Jahrzehnt erfahren hat, denn Unlocked beschäftigt sich weniger damit, Gegenwartsspiegelung denn klassischer Spionage-Flic zu sein. [...]

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                                          • 6
                                            lieber_tee 05.11.2017, 13:10 Geändert 08.11.2017, 02:52

                                            Altmodischer Agenten-Thriller,
                                            der die Phobie vor islamistischen Terrorzellen bedient und im Stil an Verschwörungsthriller der 1970er Jahre erinnert. Der Film lebt von den Erfahrungen des 76-jährigen (!) Michael Apted und seiner prominenten Besetzung. Die Geschichte ist allerdings reichlich unausgegoren, was ja scheinbar ein Markenzeichen für Drehbücher der „schwarzen Liste“ in Hollywood ist.
                                            Verrat, Manipulation, Maulwurf, Spione, Terroristen und ferngesteuerte Bomben, die Einzelteile von „Unlocked“ sind allzu bekannt, werden fahrig kombiniert. Anfänglich ist das recht stabil erzählt, je mehr Wendungen einfließen wird der Film verworren, holprig und gar zynisch im Kampf gegen den Terrorismus. Wirklich beeindruckend ist der Streifen selten, die Action ist zahm. Seine Spannung holte er eher aus den unklaren Beziehungen der einzelnen Gruppen, die sich gegenseitig ausspielen (MI5, CIA, Terroristen). Das ich „Unlocked“ trotzdem „überdurchschnittlich“ finde, liegt an Noomi Rapace. Ihre spröde Coolness, versetzt mit Verletzlichkeit, trägt den Film. Ihre Version von einer schlagkräftigen Jane Bond gehört aktuell zu der aufregendsten Performance weiblicher Actionstars.
                                            6 Biokampfstoffe in einem schlecht gesicherten Hinterhofkeller.

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                                            • 6

                                              Gute Action, tolle Hauptdarstellerin..... wäre die Story jetzt noch eine Spur glaubwürdiger.

                                              • 6 .5

                                                Hier gefällt mir Noomi bedeutend besser, als in What happened to Monday, alles in allem ein ganz guter Film, aber der Orlando Bloom sieht ja fertig aus, man, man, man... und das der Douglas überhaupt noch krauchen kann in seinem Alter, der liegt doch mit einem Bein schon halb in der Kiste. Ja waren gute 6.5 Punkte.

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                                                • 6

                                                  Viele große Namen, gute Action, aber das Gezeigte hat man nun schon viel zu oft in ähnlicher Form gesehen - und teils eben auch fesselnder und komplexer.

                                                  Schade, ich hatte mehr erwartet.

                                                  • 6

                                                    unnötige und darüberhinaus stereotype Verwicklungen/Figuren lähmen den Fluss der Geschichte, die nichts desto Trotz gut und Gehaltvoll bleibt. Douglas ist noch immer kein guter Schauspieler und Malkovich war ausnahmsweise nicht gut. Rapace ist so gut wie immer, also nicht überwältigend, aber sehr gut. Bloom war völlig überflüssig. Der Plot war gut. Und insgesamt war es genügend spannend, um bis zum Ende durchzuhalten. Aber wiedersehen würde ich den nie wollen.