Unsere Erde - Der Film - Kritik

Earth

GB/DE · 2007 · Laufzeit 99 Minuten · FSK 6 · Dokumentarfilm · Kinostart
Du
  • 6

    Atemberaubende Naturaufnahmen - aber leider ohne inhaltlichen roten Faden. Quasi wahllos wird von einem Naturraum zum anderen gesprungen. Es ist also mehr eine Best-of Combilation von Naturaufnahmen, als ein eigenständiger Film.
    Der belanglose New-Age Score und die fehlende Sprecher-Kompetenz von Ulrich Tukur (den ich als Schauspieler sehr schätze) verstärken diesen Eindruck.
    Schade, da wurde eine Chance vertan.

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    • 6

      Ein eleganter Schwimmer der Eisbär. Ganz nettes Filmchen. Ich fand Serengeti etwas besser.

      • Damals im Kino schon war der Film super, was ich jedoch etwas schade finde war die immer wieder kurze Einblendung einiger Lebewesen wo schnell weiter geschalten wird zum nächsten Kapitel.

        Dennoch TOP Arbeit und nun bin ich gespannt auf Teil 2 :)

        • 6

          wirklich sehr schöne bilder und ne menge arbeit...top

          • 8 .5
            smartbo 28.01.2018, 21:11 Geändert 28.01.2018, 21:28

            Was die Doku so gut macht, sind nicht nur die brillanten Naturaufnahmen und die exzellente Optik, sondern auch die gekonnte Inszenierung, die noch zusätzlich von einem ausgezeichneten Score gewürzt wird. Das ist es. Eine fantastische Natur-Dokumentation mit hohem Unterhaltungswert.

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            • 6

              Leider völlig überbewertete Doku. Teilweise komplett unpassende Musik, keine wirklich besonderen Aufnahmen und im Allgemeinen nichts was man noch nicht gesehen hätte.

              • 7 .5
                RoboMaus 11.12.2017, 08:58 Geändert 14.12.2017, 13:43

                Mittlerweile hat diese eindrucksvolle Tierdoku auch schon wieder 10 Jahre auf dem Buckel, was man an manchen Aussagen und vor allem den ultrapessimistischen Erderwärmungs-Hype-Statements sieht. Die Ansicht zu Beginn, dass die Erde der einzige bewohnbare Planet im Universum sei, war schon damals unhaltbar - heute kennt man viele mutmaßlich erdähnliche Planten, die in der sogenannten "habitablen Zone" um ihren Stern kreisen, und auf denen Leben durchaus möglich ist. Selbst unser nächster Nachbarstern, Proxima Centauri, besitzt mindestens einen in der habitablen Zone.

                Was in 'Unsere Erde' (2007) wirklich überzeugt, sind die teilweise atemberaubenden Aufnahmen der Großfauna, auf die man sich inhaltlich konzentriert. Damit steht dieses Werk in der Tradition klassischer Tierfilme wie z.B. die von Grzimek aus den 70ern, hat aber einen thematisch erweiterten Anspruch. Man reist von Pol zu Pol und hält sich bei einzelnen Stationen, vor allem in Sibirien und Afrika auf, wobei die mittleren Breiten ausgespart bleiben (die kennen wir nun selbst schon zur Genüge :).

                Den Briten Linfield & Fothergill gelingt es, wirklich außergewöhnliche Szenen im Verhalten und im Beutegreifen dieser Tiere einzufangen, wobei der Eisbär allerdings als Sinnbild angeblicher Umweltzerstörung eingesetzt wird: der fängt nämlich überhaupt nichts und wird immer nur bei fehlgeschlagenen Angriffen gezeigt, u.a., wie er aus Hunger und Verzweiflung eine Walrossherde angreift. Das kommt natürlich nur daher, dass das Eis schmilzt......

                Dies mag teilweise zutreffen, aber man sollte auch bedenken, dass die gegenwärtige Erderwärmung aus historischer und erdgeschichtlicher Sicht nichts Ungewöhnliches ist. Nachgewiesenermaßen ist der nacheiszeitliche (d.h., die letzten 11.000 Jahre) Hauptklimafaktor ein etwa 1000jähriger Zyklus, der durch Schwankungen in der Sonnenaktivität ausgelöst wird und es im warmen Mittelalter z.B. den Wikingern ermöglichte, in Nussschalen über den vermutlich auch zu dieser Zeit (treib)eisfreien Nordatlantik nach Grönland und Kanada zu kommen. Vor Einsetzen des gegenwärtigen Erdzeitalters "Quartär" waren die Pole sogar komplett eisfrei.

                .....und aktuell im Kino: der Eismensch "Ötzi" starb vor etwas über 5000 Jahren auf dem felsigen Kamm der Alpen, wurde erst danach vom Eis bedeckt..... wie ist das möglich, wenn es heute so warm ist wie nie zuvor?

                Dass der Eisbär im Jahre 2030 um den Nordpol verschwunden sein wird, wie im Film propagiert, dürfte zum Glück wohl reiner Klima-Pessimismus sein.

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                • 5

                  Aufnahmen, Schnitt, Atmosphäre fand ich super. Die jeweiligen Storys zu den einzelnen Rubriken (Flora und Fauna) sind nett aber kurz gestaltet. Die einzelnen Schicksale zu zeigen ist eine Idee, die mir gut gefällt.

                  Der deutsche Synchornsprecher ist allerdings furchtbar und die übertriebene Pseudodramatik schwächt die Wirkung der Bilder bei mir deutlich ab. Ich hätte mir ein deutlich höheres Niveu gewünscht.

                  • Alex.de.Large 04.05.2015, 10:16 Geändert 04.05.2015, 11:09

                    Dieser Kommentar hat absolut gar Nichts mit dem Film zu tun.
                    Dafür bitte Ich MP und alle Leser um Entschuldigung.
                    ........................................................................

                    Stellt Euch mal vor, der menschliche Körper wäre eine Projektion unseres Heimatplaneten.
                    Welche Funktion würde wohl jeder einzelne Kontinent in diesem "Menschplaneten"
                    erfüllen?
                    Südamerika wird ja schon oft und gerne, als Lunge der Erde bezeichnet.
                    Die Leber würde sicher gut auf Russland und seine Anreinerstaaten passen^^
                    Die Gallenblase ist dann wohl Polen ;)
                    Australien wäre die Milz, das vernachlässigte Organ, das man erst zu schätzen lernt, wenn man Es verloren hat.
                    Die Bauchspeicheldrüse wären alle Inseln (Inselzellen ;)), die Zucker in die Blutbahn jagen, jedoch auch gerne mal auf institutioneller Ebene versagen.
                    Die USA wären dann für mich gleichzeitig Gehirn und Penis des Organismus, und somit in Ihrem Verhalten, immer der jeweiligen Blutverteilung unterworfen.
                    Der Magen wären Wir Selbst, die ewig konsumierenden Europäer, die noch weiterstopfen, obwohl Sie schon längst satt sind.
                    Indien wäre die Nieren, und Afrika dann der Darm des Ganzen, die sich mit den Verdauungsprodukten unserer "zivilisierten" Welt abplagen müssen.
                    Und das Herz?
                    Da bleibt ja nicht viel, ausser´ne Mischung aus Nord- und Südpol, ... und China :)
                    Und genau so, behandeln "WIR" die wrklichen Probleme dann halt auch.
                    In einer Mischung aus eisiger Kälte und überbordernder Bürokratie, verbunden mit absolutistischer Selbstgerechtigkeit.

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                    • 8

                      Toller Film mit tollen Bildern. Jedoch empfehle ich jedem, der auf diese Art Dokumentation steht, die zugrundeliegende Serie "Planet Erde" von der BBC, aus der sich dieser Film ja zusammensetzt, anzuschauen.

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                      • 6 .5

                        Wunderbar bildgewaltige Aufnahmen, gut geschnitten, tolle Atmosphäre. Was mich dann doch etwas gestört hat ist eigentlich nur der Sprecher bzw. die Erzählung. Vieles was erzählt wird sollte jedem schon bekannt sein. Teilweise wirkte die Doku auf mich als wäre sie eher für jüngeres Publikum produziert. Nichts desto trotz - bild und aufnahmetechnisch sehr gelungen!

                        • 7 .5

                          Auf jedenfall sehenswert. Teils spektakuläre Bilder. Schön fand ich auch das man manchmal richtig auf die einzelnen Tier Schicksale einging und nicht wie bei den meisten anderen Dokus einfach ein paar Tiere gezeigt hat ohne auf deren Einzel Schicksale ein zu gehen. Perfekt fand ich den Streifen allerdings auch nicht. Dafür fehlt irgendwas, aber immer noch sehr gehobenes Mittelmaß!!!

                          • 7 .5

                            Atemberaubend schöne Bilder, eine selten dagewesenen Perspektive auf die Natur und sehr interessant, wie man es geschafft hat diese Aufnahmen einzufangen. Ja, vielleicht ist das Ende zu sehr auf eine bestimmte Moral getrimmt, aber ich verstehe beispielsweise nicht, was es am Erzähler auszusetzen gibt. Ich habe beide Tonspuren verglichen und für mich gibt es außer der vielleicht leicht angenehmeren Stimme keine Unterschiede. Ich fand es sogar gut, dass man nicht zu jeder Szene etwas sagen lassen hat, denn so hat man genug Zeit, die Bilder wirken zu lassen. Natürlich merkt man, dass es nur eine Aneinanderreihung von verschiedenen gekürzten Sequenzen ist, aber wer mehr sehen möchte, hat ja die Möglichkeit sich die ausführlichere Serie "Planet Erde" anzusehen. In meinen Augen eine kurze, aber bildgewaltige Dokumentation über die verschiedenen Bereiche unserer Erde, die man zumindest einmal gesehen haben sollte.

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                            • 7

                              Tipp: auf englisch anschauen, der Kommentator hat eine viel angenehmere Stimme

                              • 7

                                Meine "offiziell" 1000. Filmbewertung, nach meiner Liste hier zwar die 1100. aber macht ja nix, handelt um das wichtigste was es gibt. Unseren Planeten. Ohne den hätten wir nämlich keinen Lebensraum. Punkt.
                                Zum Film: Wunderschöne Bilder, grauenhafte deutsche Synchro (man kann das Ding aber auch bestens ohne Ton geniessen) und leider etwas zerfahren. Ist allerdings auch reichlich schwer das Thema in 99 Minuten zu pressen. Von mir aus hätte man sich gerne mehr Zeit lassen können. Bevor jetzt einer sagt: Mensch beast, davon gibts auch andere Teile; ja ist mir klar, sind trotzdem zu kurz, denn nichts kann zu lang sein um uns Menschen ein Bewusstsein dafür zu geben, auf was für einem wundervollen Planeten wir leben dürfen, dessen Fauna und Flora einzigartig ist. Und wir richten ihn zu Grunde. Langsam aber kontinuierlich zerstören wir unsere einzige Heimat.
                                Man hätte viel mehr aus diesem Dokuthema rausholen können.

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                                • 7

                                  Tolle Bilder, aber (zumindest der deutsche) Kommentar und die Musik sind manchmal störend.

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                                  • 7 .5

                                    Zugegeben, das Konzept dieser Dokumentarfilmes ist bei Licht betrachtet recht einfach gestrickt und auch der Kommentar haut einen nicht wirklich vom Hocker aber dennoch hat dieser Streifen einen gewissen Charme und eine sehr authentische Botschaft, die ihn sehr glaubhaft rüberkommen lässt. Sowohl die Natur wie auch die Tieraufnahmen sind sehr eindrücklich und immer wieder stiess ich auf Bildmaterial, das ich in dieser Form zuvor noch nie gesehen hatte.
                                    Alles in Allem also ein lohnenswerter Film, der mich etwas nachdenklich zurückgelassen hat - was vermutlich auch der gewollte Sinn war...

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                                    • 7

                                      Nette Aneinanderreihung von teilweise wirklich atemberaubenden Bildern.
                                      Leider ist die gesamte Tonspur, egal ob Kommentar oder Musik, ein Ärgernis und das Ende etwas zu moralinsauer geraten.

                                      • 8 .5

                                        Faszinierende Bilder, die einen zum Nachdenken bewegen.
                                        Sicher gibt es bessere Dokumentationen über die Erde, ich kenne aber keine, die es auf die Leinwand geschafft hat.

                                        • 8 .5

                                          Beeindruckende Bilder und die Stimme von Patrick Steward - super Kombination! Nur die Musik ist stellenweise etwas arg aufdringlich.

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                                          • 4

                                            Tolle Bilder, wirklich richtig was fürs Auge, erst recht wenn man zur HD-Version greift, nur leider nervt der viel zu vordergründige und aufdringliche Bombast-Soundtrack an vielen Stellen. Zudem hat man mit Ulrich Tukur meiner Meinung nach einen völlig ungeeigneten Sprecher für die deutsche Synchronisation engagiert. Leider bleibt bei alledem der Informationsgehalt erschreckend klein und man bekommt weder etwas Neues noch etwas wirklich Interessantes erzählt. Und der unvermeidliche erhobene Zeigefinger à la "Wenn wir so weitermachen ist bald die ganze Welt kaputt!" darf natürlich auch nicht fehlen und wird einem dementsprechend am Schluß noch schön unter die Nase gehalten. Da wäre (erst recht bei den ganzen Lorbeeren die dieser Film eingeheimst hat) doch sicherlich mehr drin gewesen....

                                            • 8

                                              Unfassbar, wie wunderschön unsere Erde noch ist und wie viele drollige, clevere und unglaublich hübsche Tiere auf ihr wohnen. Die Doku ist einfach nur faszinierend und es macht Spaß, sie anzuschauen. Allerdings finde ich sie nicht ganz so informativ, wie ich es mir erhofft hatte, weshalb ich nur 8 von 10 Punkten geben kann. Aber sowohl für die Augen als auch für die Ohren (Stimme des Kommentators) ist "Unsere Erde - Der Film" ein absolut tolles Erlebnis!

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                                              • 3 .5

                                                Einer der oberflächlichsten Dokumentarfilme der letzten Jahre. Der Sprecher (leider hat sich in der dt. Version Tukur hierfür hergegeben) füttert einen mit trivialen Informationen, die man entweder bereits kennt oder ob ihrer Belanglosigkeit sofort vergisst. Gemeinplätze werden vermittelt. Jede Heinz Sielmann-Expedition ins Tierreich ist da spannender, authentischer, ehrlicher, wissenschaftlicher, profunder. Unsere Erde ist Pop, unwissenschaftlich, aufgeblasen vor Selbstgefälligkeit. Über den Hochglanz-Bildern, auf die man sich offenbar ganz verlassen hatte, wurde wohl auch vergessen, ein durchdachtes Drehbuch aufzusetzen. Die Kapitelanordnung ist mit "beliebig" noch nett umschrieben. Unangenehm auch der permanente heuchlerische Appell für den Erhalt des Klimas. Notabene: Von der BBC. Die Millionen, die in die Produktion und Technik gesteckt wurden, und die vielen Stunden Arbeit und Aufwand hätte man in der Tat besser in Umweltorganisationen investieren sollen.

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                                                • 2 .5

                                                  Ich hingegen halte "Unsere Erde" leider für völlig mißraten. Zwar gibt es einige wirklich tolle Aufnahmen, diese gehen aber in einem Wust aus pathetischem Bombastscore (jede Welle hat 'nen eigenen Streichersatz) und vollkommen zusammanhanglosen Aufnahmen verloren. Dann noch ein paar Holzhammerökobotschaften & jede Menge vermenschlichte Tiere: fertig ist das Ärgernis.

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                                                  • 8

                                                    Ganz starker Dokumentarfilm. Ich weiß noch wie ich bei der Szene, als die Kamera über den Fluss hin zum Wasserfall 'gleitet' und dann schließlich zeigt, wie es nach unten geht, richtige Gänsehaut und Herzklopfen bekommen habe.

                                                    Tolle 'Geschichten', wunderbare Aufnahmen...Das ist Unsere Erde ;-)