Valerian - Die Stadt der tausend Planeten - Kritik

Valerian / AT: Valerian and the City of a Thousand Planets; Valérian and Laureline

FR · 2017 · Laufzeit 137 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Science Fiction-Film, Actionfilm · Kinostart
Du
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    wer mehr erwartet als einen bunten abenteuerfilm wird zutiefst enttäuscht sein, bedenke man folgendes, dass die vorlage eine französische grafic novel aus den 60ern/70ern ist und dessen atitübe beinhaltet.

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      Quietschbunte CGI Science Fiction Reizüberflutung a la Luc Besson.
      Effektgewitter das mit schierer CGI Gewalt für eine optisch gelungene Unterhaltung sorgt.
      Was aber bei der Bilderdominanz nicht schritt halten kann ist die Story. Sie wird zum Nebenprodukt des ganzen.
      VALERIAN ist Neuzeitkino ohne die Klasse zum Klassiker.

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        Manuel Peters 02.06.2018, 21:44 Geändert 02.06.2018, 21:47

        Hab jetzt mal "Valerian - Stadt der tausend Planeten" geschaut... Hab noch nie in einem einzigen Film so viele tausend Alien-Rassen gesehen. Rein grafisch ein Meisterwerk. Wenn man auf knallbuntes CGI steht. Aber in dieser Hinsicht bekommt man das Beste vom Besten... Rein filmisch bleibt die Kost eher Geschmacksache. Für Fans von das "Fünfte Element" genial... Mir hat er suuuuper gefallen. Da ich den Stil liebe. Kann aber auch die negativen Kritiken aus dem Netz verstehen. Dieser Film ist halt anders, sehr bunt und außergweöhnlich. Hat meiner Meinung nach sehr interessante Ideen. Aber zu leicht vorausschaubar... Trotz allem im Gesamteindruck sehr zu empfehlen... Er hat was.

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          admiralthrawn 02.06.2018, 11:28 Geändert 02.06.2018, 11:28

          Gute Story - Fehlanzeige
          Gute Charaktere - Fehlanzeige
          Gute Schauspieler - Fehlanzeige
          Guter Soundtrack - Fehlanzeige
          Gutes CGI - abgesehen vom Planeten Pearl, Fehlanzeige

          Frage mich manchmal, wofür die hohen Summen bei solchen Filmen ausgegeben werden? 180 Mio? Ansehen tut man es dem Film nämlich nicht...

          Insgesamt ein mittelmäßiger Sci Fi Movie, in welchem man die besten Szenen schon im Trailer sehen konnte.

          Achja, die zwei Kinder, eh ich meine natürlich Hauptdarsteller, nerven!

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            Ein Hoch auf Luc Besson - ich hatte NULL Ahnung was auf mich zu kommt, da ich den Film im Kino verpasst hatte.

            Abgesehen davon daß ich einen Andrew Garfield als "geeigneter" für die Hauptrolle empfunden hätte, brennt man hier ein Effekte Feuerwerk ab, wie ich es seit Matrix/Avatar selten gesehen/empfunden habe.

            Die Story ist, so la,la - das Rezept: Viel Kitsch und eine Portion Romantik an gedünstetem Humor mit viel CGI Soße.

            Netter Film aber auch nichts was ich jetzt zwingend noch 5 mal sehen müsste - dennoch - Sehenswert!

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              Beim 2. Mal noch besser!
              The Message is Love - Love is the Message.

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                vladvanhelsing 06.05.2018, 10:38 Geändert 06.05.2018, 10:55

                Der Film hat eine total merkwürdige Ästhetik, die mich einfach nicht anspricht.
                Alles ist quietschbunt und sieht seltsam künstlich und nach Plastik aus. Obendrein agieren fast alle Darsteller hölzern und mit Dialogen aus der Mottenkiste ("Möchtest du meine Frau werden?" "Ich möchte nur noch deinen Namen auf meiner Playlist"). DeHaan scheitert nach "A Cure for Wellness" aufs Neue krachend. Eine Frage quält mich: Was sollen die abgespacten Wehrmachtsuniformen? Die Nazikeule wurde in Star Wars weitaus effektiver geschwungen und läuft sich tot. Pluspunkt: Der Song im Abspann hat was.

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                  robertlitz 05.05.2018, 23:45 Geändert 05.05.2018, 23:47

                  Viele großartige Ideen, umgesetzt mit tollem CGI. Auch die Story ist interessant. Völlig unpassend ist allerdings der Cast der Hauptfigur Valerian. DeHaan ist in seiner Rolle völlig unglaubwürdig und kann diesen Film nicht im geringsten tragen. Er wirkt wie ein kleines, unbeholfenes Kind und spielt einen James Bond im Weltall?! Auch seine Partnerin ist noch "sehr jugendlich" für ihre Rolle; jedoch schauspielerisch mehr begabt und insgesamt gut zu ertragen. Noch nie habe ich einen Film gesehen, der durch einen Fehlcast dermaßen abgewertet wurde.

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                    An Giggle

                    Für „Valerian“ hast Du großzügig eine 9 gezückt. Auch ich habe mich von Luc Bessons Bilderrausch beeindrucken lassen, doch Deine überbordende Freude über solch eine Pearl ist schwer zu toppen. Deine Kommentare sind kleine fantasievoll dekorierte Inseln, die dem Leser einen Kurztrip raus aus dem Alltag schenken – und mag er auch nur ein paar Minuten Lesezeit überdauern.

                    Ich bin jedenfalls froh, dass Du Deine Gedanken zu unser aller Lieblingsthema mit uns geteilt hast.

                    An dieser Stelle möchte ich noch meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, Dir hier irgendwann mal wieder über den virtuellen Weg zu laufen. Es würde mich sehr freuen, und ich weiß, dass es anderen ebenso ginge.

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                      Veldrin 30.03.2018, 09:14 Geändert 30.03.2018, 09:55

                      Ich kannte Cara Delevingne und Dane DeHaan vor Valerian nicht. Also ganz unvoreingenommen muss ich also sagen, dass ich sie definitiv nicht für einen Fehlcast halte. Gerade Cara, da mir ihr Charakterskript besser gefallen hat, fand ich wirklich gut. Der Film ist natürlich von der Botschaft her und Art und Weise wie er sie vorträgt recht kitschig. Aber sowas habe ich ganz gerne. Die Action war klasse und erst recht das CGI. Schon lange nicht mehr so ein liebevoll gestaltetes Farbenmeer gesehen.

                      Einer meiner Kritikpunkte ist, dass der Film viel zu kurz ist für die ganze Lore die da drin steckt. Da hätte man noch mehr erzählen können und vielleicht müssen. Der Film fühlte sich so ein bisschen wie der zweite Teil einer Trilogie an.
                      Der zweite Kritikpunkt wäre die Abspannmusikauswahl. Die fand ich unpassend. Da hätte es doch auch was subtileres sein können und nicht irgendwelche 0815-Musik aus den Popcharts.
                      Ansonsten macht der Film nicht viel falsch. Es ist eben Scififantasy, da muss nicht alles hochlogisch sein. Nur eben, wie bereits erwähnt, zu kurz geraten.

                      Wie dem auch sei. Insgesamt toller Film, aber wirklich ein Jammer, dass dieser solch ein Misserfolg war und wir somit wohl nie ein Pre- oder Sequel zu Gesicht bekommen werden.
                      Aber, wie es scheint, ist ein Guardians of the Galaxy 7 oder Starwars 22 wohl einfach angesagter…

                      Achja und der eigentliche Held in dem Film war für mich Laureline und nicht Valerian. Valerian hat mit seinem Getue seine Partnerin ständig beschützen zu wollen – die ein ebenso gut ausgebildeter Agent ist wie er wohlgemerkt – und seinem antiquiertem Rollenbildverständnis, irgendwann doch genervt. Auch seine Liebe muss er ihr nicht hunderttausendmal während ihrer gemeinsamen Auftragsmission gestehen. Ich hätte es ja super gefunden, wenn Laureline an ihm einfach gar kein Interesse gehabt hätte und irgendeine andere Option (was auch einfach nichts sein könnte) gewählt hätte.

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                        Der Film startet interessant und kann durchaus durch seine Effekte und den vielen Wesen toppen. Jedoch erfahren wir hier zu wenig von der Außenwelt. Die Handlung ist von Anfang an abzusehen, gefühlt unendlich langgezogen und es tritt absolut keine Spannung auf. Die Charaktere sind langweilig und uninteressant. Nahezu jeder Gesichtsausdruck ist gleich. Das war absolut nichts. Schade.

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                          Finde den ganz, ganz toll. Hat all das, was Marvel und die neuen Star-Wars-Filme nicht mehr auf die Leinwand bringen: Fantasie und den "sense of wonder". Ständig schaut eine andere Lebensform um die Ecke und ein neues Abenteuer beginnt, die Bilderwelten sind detailverliebt und endlos. Dabei verwurstet Besson gewitzt auch noch das komplette Europa-Universum, wenn er seine Regie-Handlanger wie Letterier und Megaton auftreten lässt oder das Telefonat aus TAKEN zitiert. Großartig auch das Duo De Haan/Delevigne, die einen total begeistern und mitreißen - hier ist die starke Frau, die man der doofen WONDER WOMAN nur nachsagt. Ein rundum erfüllendes Kinoerlebnis, bei dem sich zur Abwechslung mal wieder ein Künstler und nicht nur ein Auftragsrealisator auf dem Regiestuhl eingefunden hat. Und bitte, wer castet Herbie Hancock so genial?

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                            Von der Stammhandlung durchaus okay , schweift Valerian zu oft ab , bekommt aber mit dem Ende so grad noch für mich die Kurve . Die Hauptfiguren bleiben ein bisschen nervig in Erinnerung , mit ihrem immerwährenden "Ehestreit" , obwohl auch die manchmal durchaus belustigend wirken . Rüsselaliens die antworten als wären sie Tick, Trick und Track oder Riesendoozer ( Fraggles)die Maaamaaa schreien ,brauche ich nicht wirklich . Das ist mir öfters alles zu schrill , zu wild , zu bunt . Und trotzdem gibt es auch gute Passagen ! Boaahh war ich froh als sich die talentarme Rihanna endlich in den blauen CGI-Alien verwandelt hatte !

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                              Mr. Samson 27.02.2018, 20:03 Geändert 27.02.2018, 20:07

                              Sci-Fi trash der schlimmsten Sorte.
                              Belanglos, cheezy und völlig überladen. Weiß selber nicht was es will und foltert damit den Zuschauer.

                              Absolute Katastrophe.

                              Luc Besson macht wirklich nur Dreck. Als hätte Lucy damals nicht schon gereicht.

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                                Nie langweilig, nie richtig schlecht.

                                Optisch so, wie über 2 Stunden lang das Musikvideo zu "Upside Down" von Ok Go auf doppelter Geschwindigkeit anzusehen. Mir waren die allermeisten großartig bunten Bilder zu schnell bzw. hektisch.

                                Die beiden Kinderhauptdarsteller funktionieren für mich - wie auch der Humor - nicht. Biedert man sich nur mal wieder den geistloseren unter den Teenies an, oder entspricht das der Vorlage?

                                An alten Glanz kommt der Regisseur nicht im Entferntesten heran. Wie ich zu sagen pflege - Luc Besson oder Ridley Scott haben ihr kreatives Pulver verschossen. Vielleicht ist Besson langsam mal damit fertig, "5th Element" zu sezieren und immer wieder nachzuerzählen. Wie Opa, wenn er vom Krieg erzählt. Lucy und Valerian hätte die Welt nicht gebraucht.

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                                  Ob Luc Besson jemals an den visuell überbordernden Genius von FIFTH ELEMENT anknüpfen kann? Oops, he did it again:

                                  137 Minuten psychedelischer Bilderreigen ohne erklärende Fußnote, 137 Minuten lang zerbreche ich mir den Kopf, warum das funktioniert. Vielleicht, weil mich der Film nicht für dumm verkauft, mir vertraut, daß ich die Gesetze seiner Welt auch ohne Off-Erklärbären zu erkennen vermag.

                                  Da wären die leichtfüßigen Dialoge; der nicht enden wollende Schwall an kreativen visuellen Einfällen, die mich wieder und wieder in Erstaunen versetzten; der unverbrauchte Offbeat-Humor; die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern (auch wenn ihr Name im Titel nicht auftaucht, ist der Film mindestens ebensoviel Laurelines Geschichte); eine Botschaft, die anders als bei ungleich militaristisch angelegteren amerikanischen Genre-Vertretern von überraschend humanitärer Denke zeugt und Werte wie Eintracht und Vergebung in den Fokus rückt.
                                  VALERIAN ist Kino-Eskapismus in Reinkultur, der inhärente Beweis, das Sommer-Blockbuster nicht laut und doof sein müssen (laut und bunt tut's auch, hihi).

                                  Und falls das alles nicht reicht, um euch zu überzeugen, wäre da noch Rihannas hinreißender Auftritt als Shape-Shifter-Alien, der für sich betrachtet das Eintrittsgeld wert ist - so oder so, VALERIAN ist ganz, ganz große Kinoliebe, und ich kanns kaum erwarten, den Film ein zweites Mal zu erleben!

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                                    RolfMuller 20.02.2018, 15:09 Geändert 20.02.2018, 16:01

                                    Luc Bessons neuer Wimmelbildfilm erschlägt einen optisch geradezu. Unfassbar detailliert, mit einer Liebe und Hingabe, farbenfroh und fantasievoll erschafft er mit Hilfe von Schubkarren von Geld (soviele wie noch nie bei einer europäischen Produktion) einen lebendigen Kosmos, welcher in den französischen Comics „Valerian und Laureline“ 1967 seinen Ursprung findet.

                                    Wunderschön, welch Bilderwelten da am Rechner generiert wurden und vorallem der Einstieg auf dem angekitschten, farbenfrohen Planeten Mül, mit dem friedliebenden African Future Volk, welche auch sehr an die langgestreckten und feingliedrigen Schlümpfe aus James Camerons „Avatar“ erinnerten, ist stimmig und verheißungsvoll. Die von mir geschätzten Dane deHaan („The Cure for Wellness“) und Cara Delevingne („Margos Spuren“) bilden ein Agentenduo, welches für Recht und Ordnung im bunten und chaotischen Kosmos sorgen sollen. Vorallem mit Dane deHaan als Weiberheld völligst fehlbesetzt kaspern sich die beiden auf eine impertinente und infantile Art und Weise durch das lau geschriebene Abenteuer!

                                    Überhaupt wirkt alles ein wenig wie „Das fünfte Element“ 2.0. Ein Update was allerdings nix toppen kann. Ja vergleichen macht unglücklich. Stimmt, ich machs trotzdem. Keine der Hauptfiguren kann so einen bleibenden Eindruck hinterlassen wie in der trashigen Space-Oper aus den Neunzigern. Selbst Rihanna, die hier einen wundervollen Auftritt hinlegt kann es nicht mit der Diva aus dem Fünften Element aufnehmen. Die Liebesgeschichte zwischen Leeloo und Taxifahrer Korben, die sich auch damals wunderbar in die Story einbettete, war immerzu charmant und eben nicht so aufdringlich gestelzt und nervtötend wie hier.

                                    Das „Fünfte Element“ trage ich in meinem Herzen. Das hatte ich mir von „Valerian“ auch erhofft und bin deshalb doch arg enttäuscht. Die Welt aus „Valerian“ hat mich mit seinem Detailreichtum und mit seiner Vielzahl an tollen Ideen phasenweise regelrecht umgehauen, doch was mir fehlte waren Figuren an denen ich mich in diesem so heillosen sowie faszinierendem Durcheinander festhalten kann.

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                                      Mein Fazit, großer Schwachsinn in schönen Bildern! Ein Volk wird gerettet durch ein Tierchen welches Perlen scheißt...selten so gelacht :)))
                                      2 Punkte gibt es allein für den Auftritt von Rihanna!

                                      • 5 .5

                                        Das ist nach "Malavita" und "Lucy" der mittlerweile 3. Versuch mich mit den neueren Werken von Luc Besson anzufreunden. Durch einmalige Filme wie "Im Rausch der Tiefe", "Leon" und natürlich "Das fünfte Element" hat der Mann seit Jahren einen Stein bei mir im Brett. Doch auch dieses Mal wahr ich eher enttäuscht.
                                        Dieses Sci-Fi Spektakel hat ohne Frage eine Menge zu bieten. Tolle Effekte, große Bilder und eine Besetzung die sich zumindest Mühe gibt. Dazu war Rihanna's Auftritt kurz gesagt.....Heiß. Der Rest wirkt leider wie ein wirres Durcheinander das einen kaum Zeit zum Atmen lässt. Alles ist viel zu hektisch und bis man versteht worum es hier eigentlich geht ist der halbe Film auch schon vorbei. Einige Szenen retten das Ganze vielleicht noch vor dem totalen Flop. Doch das wirkt dann eher wie Schadenbegrenzung.
                                        Zum Glück war dann "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" im Kino doch nicht so erfolgreich. Ein 2. Teil ist hier nicht zu befürchten.

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                                          Ein sehr opulenter Sci-Fi-Film, der mit seiner bunten, abgedrehten, detailreichen Welt auch schon seine größte Stärke hat. Der Film sieht fantastisch aus und man kommt gar nicht hinterher, alles zu bestaunen. Leider sind die Charaktere eher blass, auch wenn Dane DeHaan und Cara Delevigne, die ja nach ihrem unsäglichen Auftritt in Suicide Squad einiges gutzumachen hatte, gar nicht so verkehrt spielen. Ihre Beziehung zueinander hab ich ihnen aber nicht so wirklich abgekauft. Auch die Handlung ist eher uninteressant und fühlt sich irgendwie belanglos an. Ein paar prominentere Kurzauftritte wirken auch eher merkwürdig als als wirkliche Bereicherung. Der Film ist nie langweilig, aber besonders fesselnd oder spannend ist er auch nicht. Das Universum ist ganz interessant und könnte an sich Potential für weitere Geschichten haben, aber nicht mit diesen Charakteren. Style over Substance, aber kann man sich ob der audiovisuellen Opulenz schon mal geben.

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                                              Tolles und vor allem hübsches Universum, was da kreiert wird, auch wenn der bunte Stil a la Guardians of the Galaxy nicht jedem Gefallen wird. Die schwachen Hauptcharaktere, die vorhersehbare Story und die vielen fehlgeschlagenen Versuche, lustig sein zu wollen versauen den Film am Ende leider doch wieder. Er hätte auch gerne 30 Minuten kürzer sein können.
                                              Bleibt leider nur als typische 0815 Teenie Heldengeschichte im Kopf. Rihannas Rolle war die positive Überraschung. Ihr Handlungsstrang ist der beste Teil des Films.

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                                                Ich kenne die Comics nicht so wirklich, aber waren die zwei Charaktere da auch schon solche unsympathischen Vollbratzen? Kann ich mir nicht vorstellen..
                                                Klingt hart, aber kann man diese Tatsache etwas ausblenden, macht "Valerian" schon Spass zu gucken. Setdesigns, Kreaturen, Effekte.. das ist insgesamt super gemacht und man sieht, wo da Budget hingeflossen ist.
                                                Nur schade, dass anscheinend nicht mehr genug für gutes Casting übrig war..

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                                                  Luc Bessons "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" ist eine bildgewaltige Space Oper, die einen bunten Mix aus SciFi und Fantasyelementen bietet und dabei eine ansprechende Geschichte vernachlässigt. In rein visueller Hinsicht gelingt Besson ein atemberaubendes Werk, dem man die Detailverliebtheit und die Freude am Weltenbau zu jeder Zeit ansieht. Hervorstechend ist hierbei insbesondere die Heimat der Pearls sowie die Vielfalt der Kulturen auf Alpha. Bevölkert werden diese fantastischen Schauplätze von allerlei skurrilen Kreaturen in extravaganten Kostümen, die alle ihre charmanten Eigenheiten haben. Diese handwerkliche Komponente ist gleichsam die größte Stärke des Films, da in jeder Szene der Enthusiasmus der Macher spürbar wird und sie stets mit neuen Ideen überzeugen. Besson orientiert sich dabei bisweilen an Camerons "Avatar" und zitiert etwa in der Müllhaldenszene auch mal "Star Wars", bleibt aber insgesamt seinem eigenen Stil treu und erschafft eine Welt, die gänzlich für sich steht.

                                                  Valerian Darsteller Dane DeHaan fügt sich mit seiner markanten Physiognomie perfekt in diese schillernde Welt ein, kann jedoch schauspielerisch kaum Akzente setzen und bleibt als titelgebender Protagonist über weite Strecken erstaunlich blass. Anders verhält es sich bei seiner von Cara Delevingne verkörperten Partnerin Laureline, die mit liebenswerter Frechheit und toughem Auftreten punkten kann. Angesichts dessen, dass ihr Charakter gefühlt sogar mehr Screentime als Valerian erhält und bei ihr das Thema Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau auch immer wieder durchbricht, erstaunt es umso mehr, dass der Name Laureline nicht im Filmtitel erscheint. Unter den weiteren Darstellern stellt insbesondere der Auftritt von Rihanna ein echtes Highlight dar, während etwa Clive Owens Figur vollkommen eindimensional bleibt und das Potenzial des Darstellers in keiner Weise aufblitzt.

                                                  Die größte Schwäche des Films sind jedoch nicht seine Figuren, sondern die Art des Storytellings und die damit verbundene Tonalität. Eine geschlagene Stunde benötigt "Valerian" um ansatzweise klar zu machen, wohin dieser Film überhaupt will. Bis dahin reiht sich eine turbulente Actionsequenz an die nächste, ohne dass dabei ein roter Faden erkennbar wäre. Wenn dann allmählich deutlich wird, wohin die Reise gehen soll, ist die Enttäuschung umso größer, da der weitere Verlauf dann doch sehr einfach gestrickt ist und ohne jede Überraschung daher kommt. Diese holprige Erzählweise führt im Mittelteil dann auch zu der einen oder anderen Länge, da der Film sich zu sehr an seinen großartigen Schauwerten ergötzt und die Handlung bisweilen vollkommen unter den Tisch fallen lässt. Damit einhergeht, dass die Tonalität des Films immer wieder zwischen spaßiger Familienunterhaltung und düsterem SciFi Epos schwankt und in dieser Hinsicht nie zu einer richtigen Balance findet. Während die lockeren Passagen die mit dem höheren Unterhaltungswert sind und insbesondere die Kabbeleien zwischen Valerian und Laureline das eine oder andere Schmunzeln entlocken können, ist das immer wieder aufkommende Gerede über Handelsbeziehungen, Wirtschaft und Politik schlichtweg ebenso oberflächlich wie langweilig angesichts des simplen Kerns der Geschichte.

                                                  Dennoch würde ich durchaus gerne in Valerians buntes Universum zurückkehren wollen und hätte gegen eine Fortsetzung keine Einwände - diesmal dann aber mit einer besseren Story bitte.

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                                                    phönixfeder 04.02.2018, 14:29 Geändert 04.02.2018, 14:31

                                                    Die visuellen Effekte sind super keine Frage. Es gibt auch einige nette Ideen, wie den "unsichtbaren" Basar und mir gefiel Rihannas Charakter wirklich gut.
                                                    Das größte Problem des Films aber sind die beiden Protagonisten. Valerian und Laureline (die Tatsache, dass man den weiblichen Hauptcharakter aus dem Titel gestrichen hat finde ich auch nicht sonderlich prickelnd) sind einfach so dermaßen unsympathisch. Und dann will der Film mir auch noch eine Liebesgeschichte mit den beiden aufdrehen? Laureline scheint Valerian den ganzen Film über nicht ausstehen zu können (ich kann es ihr nicht verdenken) und Valerians Gefühle kaufe ich dem Film auch absolut nicht ab. Ich hatte auch nie das Gefühl, dass die beiden besonders kompetent bei ihrer Arbeit sind also warum sie jetzt die besten Agenten überhaupt sein sollen bleibt mir auch ein Rätsel.
                                                    Der Rest der Story war jetzt auch nicht herausragend.
                                                    Für die schicken Effekte kann man sich den Film durchaus gut angucken, aber mehr sollte man nicht erwarten.

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