Valerian - Die Stadt der tausend Planeten - Kritik

Valerian / AT: Valerian and the City of a Thousand Planets; Valérian and Laureline

FR · 2017 · Laufzeit 137 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Science Fiction-Film, Actionfilm · Kinostart
Du
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    Veldrin 30.03.2018, 09:14 Geändert 30.03.2018, 09:55

    Ich kannte Cara Delevingne und Dane DeHaan vor Valerian nicht. Also ganz unvoreingenommen muss ich also sagen, dass ich sie definitiv nicht für einen Fehlcast halte. Gerade Cara, da mir ihr Charakterskript besser gefallen hat, fand ich wirklich gut. Der Film ist natürlich von der Botschaft her und Art und Weise wie er sie vorträgt recht kitschig. Aber sowas habe ich ganz gerne. Die Action war klasse und erst recht das CGI. Schon lange nicht mehr so ein liebevoll gestaltetes Farbenmeer gesehen.

    Einer meiner Kritikpunkte ist, dass der Film viel zu kurz ist für die ganze Lore die da drin steckt. Da hätte man noch mehr erzählen können und vielleicht müssen. Der Film fühlte sich so ein bisschen wie der zweite Teil einer Trilogie an.
    Der zweite Kritikpunkt wäre die Abspannmusikauswahl. Die fand ich unpassend. Da hätte es doch auch was subtileres sein können und nicht irgendwelche 0815-Musik aus den Popcharts.
    Ansonsten macht der Film nicht viel falsch. Es ist eben Scififantasy, da muss nicht alles hochlogisch sein. Nur eben, wie bereits erwähnt, zu kurz geraten.

    Wie dem auch sei. Insgesamt toller Film, aber wirklich ein Jammer, dass dieser solch ein Misserfolg war und wir somit wohl nie ein Pre- oder Sequel zu Gesicht bekommen werden.
    Aber, wie es scheint, ist ein Guardians of the Galaxy 7 oder Starwars 22 wohl einfach angesagter…

    Achja und der eigentliche Held in dem Film war für mich Laureline und nicht Valerian. Valerian hat mit seinem Getue seine Partnerin ständig beschützen zu wollen – die ein ebenso gut ausgebildeter Agent ist wie er wohlgemerkt – und seinem antiquiertem Rollenbildverständnis, irgendwann doch genervt. Auch seine Liebe muss er ihr nicht hunderttausendmal während ihrer gemeinsamen Auftragsmission gestehen. Ich hätte es ja super gefunden, wenn Laureline an ihm einfach gar kein Interesse gehabt hätte und irgendeine andere Option (was auch einfach nichts sein könnte) gewählt hätte.

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      Der Film startet interessant und kann durchaus durch seine Effekte und den vielen Wesen toppen. Jedoch erfahren wir hier zu wenig von der Außenwelt. Die Handlung ist von Anfang an abzusehen, gefühlt unendlich langgezogen und es tritt absolut keine Spannung auf. Die Charaktere sind langweilig und uninteressant. Nahezu jeder Gesichtsausdruck ist gleich. Das war absolut nichts. Schade.

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        Finde den ganz, ganz toll. Hat all das, was Marvel und die neuen Star-Wars-Filme nicht mehr auf die Leinwand bringen: Fantasie und den "sense of wonder". Ständig schaut eine andere Lebensform um die Ecke und ein neues Abenteuer beginnt, die Bilderwelten sind detailverliebt und endlos. Dabei verwurstet Besson gewitzt auch noch das komplette Europa-Universum, wenn er seine Regie-Handlanger wie Letterier und Megaton auftreten lässt oder das Telefonat aus TAKEN zitiert. Großartig auch das Duo De Haan/Delevigne, die einen total begeistern und mitreißen - hier ist die starke Frau, die man der doofen WONDER WOMAN nur nachsagt. Ein rundum erfüllendes Kinoerlebnis, bei dem sich zur Abwechslung mal wieder ein Künstler und nicht nur ein Auftragsrealisator auf dem Regiestuhl eingefunden hat. Und bitte, wer castet Herbie Hancock so genial?

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          Von der Stammhandlung durchaus okay , schweift Valerian zu oft ab , bekommt aber mit dem Ende so grad noch für mich die Kurve . Die Hauptfiguren bleiben ein bisschen nervig in Erinnerung , mit ihrem immerwährenden "Ehestreit" , obwohl auch die manchmal durchaus belustigend wirken . Rüsselaliens die antworten als wären sie Tick, Trick und Track oder Riesendoozer ( Fraggles)die Maaamaaa schreien ,brauche ich nicht wirklich . Das ist mir öfters alles zu schrill , zu wild , zu bunt . Und trotzdem gibt es auch gute Passagen ! Boaahh war ich froh als sich die talentarme Rihanna endlich in den blauen CGI-Alien verwandelt hatte !

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            Mr. Samson 27.02.2018, 20:03 Geändert 27.02.2018, 20:07

            Sci-Fi trash der schlimmsten Sorte.
            Belanglos, cheezy und völlig überladen. Weiß selber nicht was es will und foltert damit den Zuschauer.

            Absolute Katastrophe.

            Luc Besson macht wirklich nur Dreck. Als hätte Lucy damals nicht schon gereicht.

            • 6 .5

              Nie langweilig, nie richtig schlecht.

              Optisch so, wie über 2 Stunden lang das Musikvideo zu "Upside Down" von Ok Go auf doppelter Geschwindigkeit anzusehen. Mir waren die allermeisten großartig bunten Bilder zu schnell bzw. hektisch.

              Die beiden Kinderhauptdarsteller funktionieren für mich - wie auch der Humor - nicht. Biedert man sich nur mal wieder den geistloseren unter den Teenies an, oder entspricht das der Vorlage?

              An alten Glanz kommt der Regisseur nicht im Entferntesten heran. Wie ich zu sagen pflege - Luc Besson oder Ridley Scott haben ihr kreatives Pulver verschossen. Vielleicht ist Besson langsam mal damit fertig, "5th Element" zu sezieren und immer wieder nachzuerzählen. Wie Opa, wenn er vom Krieg erzählt. Lucy und Valerian hätte die Welt nicht gebraucht.

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                Ob Luc Besson jemals an den visuell überbordernden Genius von FIFTH ELEMENT anknüpfen kann? Oops, he did it again:

                137 Minuten psychedelischer Bilderreigen ohne erklärende Fußnote, 137 Minuten lang zerbreche ich mir den Kopf, warum das funktioniert. Vielleicht, weil mich der Film nicht für dumm verkauft, mir vertraut, daß ich die Gesetze seiner Welt auch ohne Off-Erklärbären zu erkennen vermag.

                Da wären die leichtfüßigen Dialoge; der nicht enden wollende Schwall an kreativen visuellen Einfällen, die mich wieder und wieder in Erstaunen versetzten; der unverbrauchte Offbeat-Humor; die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern (auch wenn ihr Name im Titel nicht auftaucht, ist der Film mindestens ebensoviel Laurelines Geschichte); eine Botschaft, die anders als bei ungleich militaristisch angelegteren amerikanischen Genre-Vertretern von überraschend humanitärer Denke zeugt und Werte wie Eintracht und Vergebung in den Fokus rückt.
                VALERIAN ist Kino-Eskapismus in Reinkultur, der inhärente Beweis, das Sommer-Blockbuster nicht laut und doof sein müssen (laut und bunt tut's auch, hihi).

                Und falls das alles nicht reicht, um euch zu überzeugen, wäre da noch Rihannas hinreißender Auftritt als Shape-Shifter-Alien, der für sich betrachtet das Eintrittsgeld wert ist - so oder so, VALERIAN ist ganz, ganz große Kinoliebe, und ich kanns kaum erwarten, den Film ein zweites Mal zu erleben!

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                • 5 .5
                  RolfMuller 20.02.2018, 15:09 Geändert 20.02.2018, 16:01

                  Luc Bessons neuer Wimmelbildfilm erschlägt einen optisch geradezu. Unfassbar detailliert, mit einer Liebe und Hingabe, farbenfroh und fantasievoll erschafft er mit Hilfe von Schubkarren von Geld (soviele wie noch nie bei einer europäischen Produktion) einen lebendigen Kosmos, welcher in den französischen Comics „Valerian und Laureline“ 1967 seinen Ursprung findet.

                  Wunderschön, welch Bilderwelten da am Rechner generiert wurden und vorallem der Einstieg auf dem angekitschten, farbenfrohen Planeten Mül, mit dem friedliebenden African Future Volk, welche auch sehr an die langgestreckten und feingliedrigen Schlümpfe aus James Camerons „Avatar“ erinnerten, ist stimmig und verheißungsvoll. Die von mir geschätzten Dane deHaan („The Cure for Wellness“) und Cara Delevingne („Margos Spuren“) bilden ein Agentenduo, welches für Recht und Ordnung im bunten und chaotischen Kosmos sorgen sollen. Vorallem mit Dane deHaan als Weiberheld völligst fehlbesetzt kaspern sich die beiden auf eine impertinente und infantile Art und Weise durch das lau geschriebene Abenteuer!

                  Überhaupt wirkt alles ein wenig wie „Das fünfte Element“ 2.0. Ein Update was allerdings nix toppen kann. Ja vergleichen macht unglücklich. Stimmt, ich machs trotzdem. Keine der Hauptfiguren kann so einen bleibenden Eindruck hinterlassen wie in der trashigen Space-Oper aus den Neunzigern. Selbst Rihanna, die hier einen wundervollen Auftritt hinlegt kann es nicht mit der Diva aus dem Fünften Element aufnehmen. Die Liebesgeschichte zwischen Leeloo und Taxifahrer Korben, die sich auch damals wunderbar in die Story einbettete, war immerzu charmant und eben nicht so aufdringlich gestelzt und nervtötend wie hier.

                  Das „Fünfte Element“ trage ich in meinem Herzen. Das hatte ich mir von „Valerian“ auch erhofft und bin deshalb doch arg enttäuscht. Die Welt aus „Valerian“ hat mich mit seinem Detailreichtum und mit seiner Vielzahl an tollen Ideen phasenweise regelrecht umgehauen, doch was mir fehlte waren Figuren an denen ich mich in diesem so heillosen sowie faszinierendem Durcheinander festhalten kann.

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                    Mein Fazit, großer Schwachsinn in schönen Bildern! Ein Volk wird gerettet durch ein Tierchen welches Perlen scheißt...selten so gelacht :)))
                    2 Punkte gibt es allein für den Auftritt von Rihanna!

                    • 5 .5

                      Das ist nach "Malavita" und "Lucy" der mittlerweile 3. Versuch mich mit den neueren Werken von Luc Besson anzufreunden. Durch einmalige Filme wie "Im Rausch der Tiefe", "Leon" und natürlich "Das fünfte Element" hat der Mann seit Jahren einen Stein bei mir im Brett. Doch auch dieses Mal wahr ich eher enttäuscht.
                      Dieses Sci-Fi Spektakel hat ohne Frage eine Menge zu bieten. Tolle Effekte, große Bilder und eine Besetzung die sich zumindest Mühe gibt. Dazu war Rihanna's Auftritt kurz gesagt.....Heiß. Der Rest wirkt leider wie ein wirres Durcheinander das einen kaum Zeit zum Atmen lässt. Alles ist viel zu hektisch und bis man versteht worum es hier eigentlich geht ist der halbe Film auch schon vorbei. Einige Szenen retten das Ganze vielleicht noch vor dem totalen Flop. Doch das wirkt dann eher wie Schadenbegrenzung.
                      Zum Glück war dann "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" im Kino doch nicht so erfolgreich. Ein 2. Teil ist hier nicht zu befürchten.

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                      • 7

                        Ein sehr opulenter Sci-Fi-Film, der mit seiner bunten, abgedrehten, detailreichen Welt auch schon seine größte Stärke hat. Der Film sieht fantastisch aus und man kommt gar nicht hinterher, alles zu bestaunen. Leider sind die Charaktere eher blass, auch wenn Dane DeHaan und Cara Delevigne, die ja nach ihrem unsäglichen Auftritt in Suicide Squad einiges gutzumachen hatte, gar nicht so verkehrt spielen. Ihre Beziehung zueinander hab ich ihnen aber nicht so wirklich abgekauft. Auch die Handlung ist eher uninteressant und fühlt sich irgendwie belanglos an. Ein paar prominentere Kurzauftritte wirken auch eher merkwürdig als als wirkliche Bereicherung. Der Film ist nie langweilig, aber besonders fesselnd oder spannend ist er auch nicht. Das Universum ist ganz interessant und könnte an sich Potential für weitere Geschichten haben, aber nicht mit diesen Charakteren. Style over Substance, aber kann man sich ob der audiovisuellen Opulenz schon mal geben.

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                        • 6 .5

                          Der FIlm ist extrem bildgewaltig und dadurch gerade auf großer Leinwand sehenswert. Leider hilft die Farbenpracht und der Reichtum an exotischen Welten und Wesen nicht über schwache Charaktere und eine noch schwächere und flache Handlung hinweg.

                          • 6

                            Tolles und vor allem hübsches Universum, was da kreiert wird, auch wenn der bunte Stil a la Guardians of the Galaxy nicht jedem Gefallen wird. Die schwachen Hauptcharaktere, die vorhersehbare Story und die vielen fehlgeschlagenen Versuche, lustig sein zu wollen versauen den Film am Ende leider doch wieder. Er hätte auch gerne 30 Minuten kürzer sein können.
                            Bleibt leider nur als typische 0815 Teenie Heldengeschichte im Kopf. Rihannas Rolle war die positive Überraschung. Ihr Handlungsstrang ist der beste Teil des Films.

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                            • 5

                              Die Schauwerte und der Ideenreichtum machen "Valerian" kurzweilig unterhaltsam. Sie trösten über den größten Schwachpunkt, das Hauptdarsteller-Paar, ab. Dane DeHaan und Cara Delevingne sind null glaubwürdig in ihren Rollen, haben null Chemie zueinander und sind somit mMn einer der gröbsten Fehl-Besetzungen der letzten Zeit.. Cara ist aber zumindest noch ganz hübsch anzuschauen bei ihren SchauspielVERSUCHEN..
                              Ich kenne die Comics nicht so wirklich, aber waren die zwei Charaktere da auch schon solche unsympathischen Vollbratzen? Kann ich mir nicht vorstellen..
                              Klingt hart, aber kann man diese Tatsache etwas ausblenden, macht "Valerian" schon Spass zu gucken. Setdesigns, Kreaturen, Effekte.. das ist insgesamt super gemacht und man sieht, wo da Budget hingeflossen ist.
                              Nur schade, dass anscheinend nicht mehr genug für gutes Casting übrig war..

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                                Luc Bessons "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" ist eine bildgewaltige Space Oper, die einen bunten Mix aus SciFi und Fantasyelementen bietet und dabei eine ansprechende Geschichte vernachlässigt. In rein visueller Hinsicht gelingt Besson ein atemberaubendes Werk, dem man die Detailverliebtheit und die Freude am Weltenbau zu jeder Zeit ansieht. Hervorstechend ist hierbei insbesondere die Heimat der Pearls sowie die Vielfalt der Kulturen auf Alpha. Bevölkert werden diese fantastischen Schauplätze von allerlei skurrilen Kreaturen in extravaganten Kostümen, die alle ihre charmanten Eigenheiten haben. Diese handwerkliche Komponente ist gleichsam die größte Stärke des Films, da in jeder Szene der Enthusiasmus der Macher spürbar wird und sie stets mit neuen Ideen überzeugen. Besson orientiert sich dabei bisweilen an Camerons "Avatar" und zitiert etwa in der Müllhaldenszene auch mal "Star Wars", bleibt aber insgesamt seinem eigenen Stil treu und erschafft eine Welt, die gänzlich für sich steht.

                                Valerian Darsteller Dane DeHaan fügt sich mit seiner markanten Physiognomie perfekt in diese schillernde Welt ein, kann jedoch schauspielerisch kaum Akzente setzen und bleibt als titelgebender Protagonist über weite Strecken erstaunlich blass. Anders verhält es sich bei seiner von Cara Delevingne verkörperten Partnerin Laureline, die mit liebenswerter Frechheit und toughem Auftreten punkten kann. Angesichts dessen, dass ihr Charakter gefühlt sogar mehr Screentime als Valerian erhält und bei ihr das Thema Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau auch immer wieder durchbricht, erstaunt es umso mehr, dass der Name Laureline nicht im Filmtitel erscheint. Unter den weiteren Darstellern stellt insbesondere der Auftritt von Rihanna ein echtes Highlight dar, während etwa Clive Owens Figur vollkommen eindimensional bleibt und das Potenzial des Darstellers in keiner Weise aufblitzt.

                                Die größte Schwäche des Films sind jedoch nicht seine Figuren, sondern die Art des Storytellings und die damit verbundene Tonalität. Eine geschlagene Stunde benötigt "Valerian" um ansatzweise klar zu machen, wohin dieser Film überhaupt will. Bis dahin reiht sich eine turbulente Actionsequenz an die nächste, ohne dass dabei ein roter Faden erkennbar wäre. Wenn dann allmählich deutlich wird, wohin die Reise gehen soll, ist die Enttäuschung umso größer, da der weitere Verlauf dann doch sehr einfach gestrickt ist und ohne jede Überraschung daher kommt. Diese holprige Erzählweise führt im Mittelteil dann auch zu der einen oder anderen Länge, da der Film sich zu sehr an seinen großartigen Schauwerten ergötzt und die Handlung bisweilen vollkommen unter den Tisch fallen lässt. Damit einhergeht, dass die Tonalität des Films immer wieder zwischen spaßiger Familienunterhaltung und düsterem SciFi Epos schwankt und in dieser Hinsicht nie zu einer richtigen Balance findet. Während die lockeren Passagen die mit dem höheren Unterhaltungswert sind und insbesondere die Kabbeleien zwischen Valerian und Laureline das eine oder andere Schmunzeln entlocken können, ist das immer wieder aufkommende Gerede über Handelsbeziehungen, Wirtschaft und Politik schlichtweg ebenso oberflächlich wie langweilig angesichts des simplen Kerns der Geschichte.

                                Dennoch würde ich durchaus gerne in Valerians buntes Universum zurückkehren wollen und hätte gegen eine Fortsetzung keine Einwände - diesmal dann aber mit einer besseren Story bitte.

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                                • 5 .5
                                  phönixfeder 04.02.2018, 14:29 Geändert 04.02.2018, 14:31

                                  Die visuellen Effekte sind super keine Frage. Es gibt auch einige nette Ideen, wie den "unsichtbaren" Basar und mir gefiel Rihannas Charakter wirklich gut.
                                  Das größte Problem des Films aber sind die beiden Protagonisten. Valerian und Laureline (die Tatsache, dass man den weiblichen Hauptcharakter aus dem Titel gestrichen hat finde ich auch nicht sonderlich prickelnd) sind einfach so dermaßen unsympathisch. Und dann will der Film mir auch noch eine Liebesgeschichte mit den beiden aufdrehen? Laureline scheint Valerian den ganzen Film über nicht ausstehen zu können (ich kann es ihr nicht verdenken) und Valerians Gefühle kaufe ich dem Film auch absolut nicht ab. Ich hatte auch nie das Gefühl, dass die beiden besonders kompetent bei ihrer Arbeit sind also warum sie jetzt die besten Agenten überhaupt sein sollen bleibt mir auch ein Rätsel.
                                  Der Rest der Story war jetzt auch nicht herausragend.
                                  Für die schicken Effekte kann man sich den Film durchaus gut angucken, aber mehr sollte man nicht erwarten.

                                  • 5 .5

                                    eine an sich gar nicht so verkehrte weltraum-schmonzette, wäre da nicht dieses albern-infantile getue der beiden hauptdarsteller. das war schon nach den ersten drei sätzen völlig belastend. der rest war ganz in ordnung...irgendwie.

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                                      hallidalli 03.02.2018, 22:35 Geändert 03.02.2018, 22:35

                                      Ohne Delevingne und ohne die spitzbübische Liebesgeschichte wäre Valerian ein weiterer Film im weiten Universum gewesen. Wenn das Einspielergebnis stimmt würd Besson ja einen oder mehrere Fortsetzungen drehen wollen, ich brauchs ehrlich gesagt nicht.

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                                      • 7

                                        Gute Unterhaltung mit erstklassigen Effekten die natürlich die Hauptdarsteller des Filmes sind und der Film ist bei weitem nicht so schlecht wie er gemacht wird.

                                        Der Anfang und generell die erste halbe Stunde ist beste Unterhaltung. Danach flacht der Film ab und wird etwas langatmig. Ein bisschen kürze hätte dem Film gut getan.

                                        Die Liebesgeschichte hätte man sich sparen sollen oder mehr ironisch verarbeiten können. Zwischen den Darstellern funkt es einfach nicht.

                                        Die Story ist auch nicht umfangreicher oder schlechter wie bei anderen SF-Filmen.

                                        Trotzdem: Alle die mit Star Wars Optik und Konsorten nichts anfangen können sollten den Film nicht sehen, für alle anderen gute Unterhaltung.

                                        Wer das „Das fünfte Element“ immer als Maßstab nimmt, sollte sich die Szenen mit Chris Tucker bewusst machen und dann schweigen.

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                                        • 9

                                          Nachdem ich in meiner Kindheit aus der Bücherei so ziemlich die komplette Comic-Reihe kannte, hab ich gestern endlich mal den Film gesehen und ich muss sagen, dass die Verfilmung der Vorlage definitiv gerecht wird. An Einfallsreichtum übertrifft "Valerian" Luc Bessons anderen Science-Fiction-Erfolg "Das fünfte Element" noch mal um Längen und ist so genau das, was ich mir vom letzten Star Wars-Film gewünscht hätte. Die Handlung ist jetzt nichts außergewöhnliches, bietet jedoch gute Unterhaltung. Auch wenn die Darstellung der beiden Hauptrollen mir bisher vollkommen unbekannt waren, liefern sie eine gute schauspielerische Leistung ab. Auch Clive Owen ist wie gewohnt großartig, auch wenn er hier eine etwas kleinere Rolle hat und seit dem letzten Film, den ich mit ihm gesehen habe, (The International) ganz schön alt geworden ist.
                                          Besonders hinsichtlich des Einfallsreichtums was außerirdische Lebewesen angeht läd der Film auch zum wiederholten Ansehen ein.

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                                            Gefällt mir so, wie mir damals Avatar gefallen hat, hauptsächlich wegen der tollen Bilder. An „Das fünfte Element“ kommt er nie im Leben dran. Besser als „Lucy“ finde ich ihn aber schon. Die Handlung, mei, aber das Setting ist super und die Interaktionen der verschiedenen Wesen, die Kombination aus Bekanntem und Unbekanntem, Ästhetischem, schön-hässlich, grotesk usw. Toll! Wer gerne fremde Welten bereisen möchte, dem müsste Valerian eigentlich gefallen. Die Situation mit dem Markt am Anfang fand ich auch spannend. Verstanden habe ich es aber nicht.

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                                            • 7 .5
                                              greenkeeper 22.01.2018, 22:11 Geändert 22.01.2018, 22:30

                                              Ich finde "Das fünfte Element" ist einer der besten Science-Fiction Filme die je gedreht wurden und in Cara Delevingne bin ich seit "Paper Towns" wohl auch ein wenig verknallt. Beides hat dann aber doch nicht ausgereicht mir diesen Film im Kino anschauen zu wollen, den Trailer fand ich dafür einfach zu blöd. Ich habe mir schließlich die Blue Ray geholt, was auch ungefähr dem Preis einer Kino-Karte entsprach, und somit leider das beste verpasst. Die Bilder der verschiedenen Fantasie-Welten sind natürlich spektakulär. Noch bunter, noch verrückter und noch vielseitiger als im "fünften Element". Das wirkt auf der großen Leinwand sicherlich noch tausendmal besser als vor dem TV zu Hause auf dem Sofa. Dafür kann ich aber den Film anhalten wann ich will und mir die verschiedenen Sets oder Aliens (oder eben Cara, vor allem wenn sie mit den Augen rollt und dabei 'ne Schnute zieht) genauer betrachten.

                                              Im Gegensatz dazu kommt die Handlung des Films für mich aber nicht an "Das fünfte Element" ran. Sie wirkt eher einem Computer-Game entnommen, in dem der Spieler möglichst viele farbenprächtige Level erfolgreich und in der vorgegebenen Zeit absolvieren muss um am Ende seine virtuelle Prinzessin in die virtuellen Arme schließen zu dürfen, aber natürlich erst nach dem er die Welt gerettet hat, auch virtuell, versteht sich.

                                              Vor Spoilern wird ab jetzt gewarnt.

                                              Im Grunde geht es in diesem Film nur um das raumfahrende und im staatlichen Auftrag arbeitende Agentenpärchen Valerian und Laureline und eine dem Untergang geweihte und deshalb zu rettende Zivilisation von Wesen die mich zwar nicht in der Farbe dafür aber im Körperbau extrem an die Na'vi aus "Avatar" erinnern. Wie Luc Besson im Interview ja auch selbst zugibt, das französische Vorlage-Comic aus den 60ern zu verfilmen war für ihn erst mit der Technik von "Avatar" möglich. Da hat er sich dann aber auch ordentlich bedient. Das merkt man fast in jeder Szene.

                                              Der Einstieg in die Handlung ist allerdings genial. Der Film beginnt mit einer Sequenz in der gezeigt wird, wie sich die jetzigen Raumstation ISS im Laufe der Jahrhunderte in die interplanetare Raumstation "Alpha" entwickeln wird, die dann sogar den Erdorbit verlassen muss, weil ihre Größe und damit ihre Masse anfängt, die Erdbahn um die Sonne negativ zu beeinflussen. Dabei wird sie immer mehr von Aliens aus allen Teilen der Galaxie bevölkert, die ihre eigene Kultur und die dafür erforderlichen Lebensbedingungen in die Raumstation integrieren, wobei jeder Zivilisation ein eigenes Habitat zur Verfügung gestellt wird, weil sich ihre Anforderungen an die Lebensbedingungen teilweise schon sehr stark voneinander unterscheiden. :)

                                              Zu den schauspielerischen Leistungen gibt es für mich nicht viel zu sagen. Alle spielen Comic-Figuren, da stell ich keine großen Ansprüche. Die meisten der handelnden "Personen" sind ja sowieso CGI-Produkte. Und obwohl ich Rihanna nun überhaupt nicht mag, war ihr Auftritt auf der Showbühne für mich schon so etwas wie der visuelle Höhepunkt des Films, ihr Ende allerdings auch einer der absoluten Schwachpunkte im Script.

                                              Am Anfang hat mir Dane DeHaan mit seiner Art überhaupt nicht gefallen, am Ende fand ich ihn aber für die Darstellung seiner "Charakterentwicklung" in der dienstlich/privaten Beziehung zu Laureline doch sehr geeignet. Alles in allem haben beide im Film ein Team verkörpert, das mich, sentimental wie ich nun mal bin, ein wenig an John Steed und Emma Peel aus den 70ern (oder waren es die 60er?) erinnert, nicht nur wegen der Comic-Action sondern vor allem auch wegen der Situations-Komik und einigen coolen Sprüchen.

                                              Na ja und Cara kann meinetwegen aus dem Telefonbuch vorlesen, ich schau es mir irgendwann dann sicher auch einmal an. Und wenn der Preis für die DVD von "Suicide Squad" auf 3,99 € fällt, hol ich mir die auch noch, nur um mal reinzuschauen und sie danach wahrscheinlich wegzuschmeißen. Solange muss ich halt noch warten.

                                              Für die Optik und den Spass beim Revival von "Mit Schirm, Charme und Melone" dazu noch mit Cara als Emma Peel des 28. Jahrhunderts gibt's bei mir durch die Fan-Brille gesehen 7,5 sehenswerte Punkte.

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                                              • 5 .5

                                                Knallbuntes oberflächliches CGI-Bonbon mit talentfreien aber hübschen Hauptdarstellern die sich durch recht kreative Computerspiel Welten bewegen.
                                                Die Moral am Ende ist ganz nett und Rihanna (eher ihre Stimme) ist lächerlicher Weise noch die beste Schauspielerin in dieser Weltraumoper mit Gute Zeiten, Schlechte Zeiten-Dialogen.

                                                Netter Magic Mushshroom-Film der leider ohne irgendwelchem zündenden Humor daher kommt.

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                                                • 7 .5
                                                  Mattscheibenvorfall 21.01.2018, 00:38 Geändert 21.01.2018, 01:00

                                                  Eigentlich hatte ich Luc Besson nach Malavita und Lucy irgendwie für mich bereits abgeschrieben, denn an seine großen Momente mit Nikita, Leon und Das 5. Element konnte er nun wirklich nicht anknüpfen. Und ich muss ehrlich zugeben: im Falle von Valerian and the City of Thousand Planets wurde ich glatt zum Opfer meiner eigenen Vorurteile, wollte ich den Film nach den ersten Trailern doch lieber gleich ganz meiden. Nun ergab es sich dennoch ihn zu schauen und er hat mir deutlich besser gefallen als ich es im Vorfeld erwartet hatte. Das 137 Minuten lange, grellbunte und hemmungslos überdrehte Weltraum-Spektakel ist eine Verfilmung der 22teiligen Comicreihe Valérian Et Laureline aus der Feder von Jean-Claude Mézières und Pierre Christin und schon seit vielen Jahren ein absolutes Wunsch -und Herzensprojekt von Luc Besson. Schon sein Film Das 5. Element – wie Star Wars seiner Zeit übrigens auch – war stark davon inspiriert, aber eine direkte Umsetzung des Stoffes war zu der Zeit technisch schlicht und ergreifend nicht möglich. Der Erfolg von Lucy allerdings macht es nun möglich und Besson kann sich mit einem Budget von rund 180 Millionen Dollar austoben. Und das tut er! Valerian ist ein Film geworden, der in Hollywood in dieser Form wohl nie möglich gewesen wäre: zu verrückt, zu bunt, zu überladen, im Grunde einfach zu viel von allem. Besson leert genussvoll ein ganzes Füllhorn an kreativen Ideen und Einfällen auf die Leinwand und vermischt all das zu einer rasanten wie unterhaltsamen Achterbahnfahrt. Ein riesiges wie vielfältiges Universum als Rummelplatz voller unendlicher Möglichkeiten.

                                                  Wie auch seine gezeichnete Vorlage bietet Valerian reichlich turbulente Abenteuer, aufregende Alien-Rassen, atemberaubende Welten, eine Prise Humor und einen Hauch unschuldiger Erotik: von der frechen wie selbstbestimmten Laureline sagte Besson selbst einmal, dass sie in jungen Jahren seine erste große Liebe war. Und es fällt auch nicht allzu schwer, diese als Blaupause für all die starken Frauenfiguren zu erkennen, welche seine Filme gern mal bevölkern. So weiß zu meiner Überraschung – in Suicide Squad konnte ich so gar nichts mit ihr anfangen – auch Cara Delevingne als Laureline zu überzeugen und spielt die tollkühne wie sarkastische Weltraum-Agentin mit einer Mischung aus Stärke und Sanftmut. Eine Heldin, die im Zweifel den empathischen Weg abseits der Vorschriften wählt und dazu noch ihrem eigentlich Vorgesetzten Valerian eine Lektion in Sachen Liebe und Humanismus erteilen darf. Im Gegenzug dazu gibt Dane DeHaan eben jenen Valerian als wunderbar selbstverliebten und herrlich arroganten Frauenhelden. Die Chemie zwischen den beiden stimmt auch und der verbale Schlagabtausch untereinander versprüht seinen ganz eigenen Charme zwischen Neckereien und duellartigen Wortgefechten. Das findet man nicht allzu oft: im Gegensatz zu vielen ernsteren Science Fiction-Blockbustern heutzutage ist Bessons Film humorvoll, aber nicht zynisch, ein wenig erotisch, aber nicht schmierig, und zeugt von einem geradezu entwaffnend naiven Charme und der offensichtlich immens großen Verspieltheit seines Regisseurs.

                                                  Natürlich ist Valerian auch der ehrgeizige wie riskante Versuch, der beinahe erdrückenden Dominanz amerikanischer Comic-Blockbuster eine opulente und visuell kraftvolle Alternative entgegenzusetzen – immerhin ist es der teuerste europäische Film aller Zeiten. Dabei wird aber auch eines der Probleme von Valerian recht schnell offensichtlich, wenn bereits früh deutlich wird, dass Besson eindeutig mehr Wert legt auf die visuelle Überwältigung als auf eine ausgearbeitete Story oder durchdachte Figuren. Ihm geht es eher um das Mitreißen seines Publikums, um die Möglichkeiten, welche ihm das moderne Filmemachen bietet und das Ausloten technischer Grenzen. Der Film beginnt mit einer stimmungsvollen Montage, wunderbar unterlegt mit dem Song Space Oddity von David Bowie, zeigt uns danach das tragische Schicksal einer uns noch unbekannten Alien-Rasse in betörend schönem Setting und setzt dann zu seiner ersten wahnwitzig inszenierten Actionsequenz an, welche krachend die beiden Protagonisten einführt. Danach jedoch beginnt der Plot zu zerfasern, bekommt einen eher episodischen Charakter und wird von Besson genutzt, um diverse Gastauftritte von Ethan Hawke, Herbie Hancock oder Rihanna unterzubringen.

                                                  Ich muss es zugeben: Valerian and the City of a Thousand Planets hat mir deutlich besser gefallen als erwartet. Sicherlich ist hier nicht alles perfekt, aber ich möchte diesen Film einfach gern haben, appelliert er doch so sehr an unsere nahezu grenzenlose Imagination wie kaum ein anderer in letzter Zeit. Luc Besson tobt sich hier buchstäblich vollkommen aus, lässt seiner Kreativität freien Lauf und inszeniert einen visuellen Rausch aus grellen Farben, fantastischen Settings, exotischen Aliens und beeindruckenden Effekten. Zudem gibt mir der Film ein Gefühl, welches ich schon lange nicht mehr hatte im modernen SF-Blockbuster-Kino: er deutet eine Welt hinter der Leinwand an, ganz so, als wäre in diesem Universum noch unendlich viel Stoff für unzählige fantastische Geschichten. Bessons jugendlicher Elan ist kaum zu übersehen und jederzeit ebenso spürbar wie seine riesige Liebe zur Vorlage und so erschafft er einen geradezu unwiderstehlichen Spielplatz voller großer Ideen, eine ganze Welt voller Abenteuer und Entdeckungen, in der einfach alles möglich scheint, und reißt mich zu einer eigentlich eher abgedroschenen Formulierung hin: das ist Eskapismus in Reinkultur. Denn genau das ist es. Die erzählerischen Schwächen und offensichtlichen Mängel werden übertönt vom Spektakel auf der Leinwand: das kann man nun alles schrecklich albern finden, man kann sich aber auch vom Enthusiasmus seines Regisseurs einfach anstecken lassen.

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                                                  • 5 .5

                                                    Der Film lässt mich doch sehr zwiegespalten zurück: auf der einen Seite fährt er eine bombastische Sci-Fi-Welt auf: durchgeknallt und bonbonfarben, mit irren Einfällen und wahnwitzigen Kamerafahrten, schrägen und skurillen Personen. Alles auf wirklich hohem Niveau und einem dementsprechendem Unterhaltungswert. In der Mitte die Story: ist ganz nett, vielleicht ein bisschen bieder mit den klaren Grenzen zwischen Gut und Böse.

                                                    Leider ziehen die Hauptcharaktere den ganzen Film runter Sie kommen künstlich, aufgesetzt und unsympathisch rüber. Was in "Das fünfte Element" ob des fulminanten Trios Willis, Jovovich und Oldman wunderbar funktionierte, kommt hier leider gar nicht zu tragen. Nur die Nebenrollen (wie "Jolly the Pimp") brillieren hier.

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