Valerian - Die Stadt der tausend Planeten - Kritik

Valerian / AT: Valerian and the City of a Thousand Planets; Valérian and Laureline

FR/BE/DE/US/CN/AE · 2017 · Laufzeit 137 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Science Fiction-Film, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 4 .5

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    https://youtu.be/pC_eCF6PMuY
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    137 Minuten Langeweile!! Luc Besson versucht zwar, innovativ zu sein, scheitert aber grandios. Der Film wirkt komplett überladen, die Chemie zwischen den Darstellern passt nicht so wirklich und die Dialoge sind teilweise zum Davonlaufen (Stichwörter: Vertrauen und Liebe). Das 3D ist zwar anfangs noch ganz nett, fällt aber mit zunehmender Spielzeit immer weniger ins Gewicht. "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" bietet nur ganz wenig Neues. Der Film kommt halt einfach viel zu spät! Mehr in meiner Videokritik!

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    • 7 .5

      Herausgekommen ist [mit Valerian - Die Stadt der tausend Planeten] ein betäubend buntes, charmantes und schrilles Abenteuer ohne sinnvolle Story, aber voller liebenswerter Figuren in einer faszinierenden Fantasy-Welt. [Maximilian Haase]

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      • 6 .5
        Ecto1 13.07.2017, 09:28 Geändert 13.07.2017, 09:32

        Wenn ich die Besetzung im Film mit den Figuren aus dem Comic vergleiche, bekomme ich irgendwie gleich einen „Teenwashing“ Anfall. Dane DeHaan wirkt trotz seiner 31 Jahre irgendwie wie ein De Caprio Face, welchem man auch zarte 19 noch abnehmen würde.

        Es wäre zumindest interessant gewesen wenn die Rolle des Valerian mit einem etwas erwachsener wirkenden Schauspieler besetzt worden wäre, auch wenn ich mit einer klischeebehafteten Testosteron-Bombe wohl genauso meine Mühe gehabt hätte.

        In „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ stehen aber auch nicht zwingend die Hauptdarsteller im Vordergrund, sondern die Effekte und Inszenierung. Der Film wirkt wie ein Füllhorn an Ideen, welche Luc Besson unbedingt auf die Leinwand pflastern wollte. Vollgepackt mit bunten Farben, schrägen Figuren und oft fantastischen Landschaften, erschlägt es einem durch diesen optischen Overload fast im Kinosessel.

        Die Idee des interdimensionalen Marktplatzes zu Beginn wurde fabelhaft, wenn auch nicht immer schlüssig, umgesetzt. Dennoch hätte ich mir mehr solche einfache Mindfucks gewünscht, den im späteren Verlauf wird es doch eine ganze Ecke banaler, wenn auch nicht weniger beeindruckend.

        Würde man Star Wars, Star Trek, Avatar und Kampfstern Galactica in einen Topf werfen, kräftig umrühren, mit einer Prise Disney würzen und den entstandenen Space-Cocktail mit einem halbwegs brauchbaren Drehbuch servieren, würde man wohl in etwa diesen Film bekommen.

        Ich bin mir sicher dass „Valerian“ auf der grossen Leinwand und in 3D, manchen Zuschauer ordentlich Glückshormone produzieren lässt und man dank der visuellen Gewalt gut über den generischen Plot voller Logiklücken hinwegsehen kann. Gerade bei letzterem merkt man den Machern an, dass man wohl voller Ambition an das Projekt gegangen ist, dabei aber vergessen haben den nötigen Feinschliff auszuführen.

        Gefühlt wollte man so viel wie möglich in den Film packen, eine epische Geschichte erzählen und sämtliche Gefühle abhaken. Dies führt dazu dass vieles eben nur wie ein Entwurf wirkt der nicht zu Ende gedacht worden ist, dass Elemente aufeinandertreffen die irgendwie nicht schlüssig sind oder einem eine unnötige Liebesgeschichte um die Ohren gehauen wird, welche lustigerweise noch eine ähnlich peinliche Kitsch-Komponente wie damals „Interstellar“ aufweist. All dies macht „Valerian“ nicht zu einem schlechten Film, sondern eher zu einem teuer produzierten Science-Fiction Trash welcher seine knapp 140 Minuten ohne grössere Längen gut zu füllen weis.

        Wer genug von getunten Autos, kämpfenden Robotern oder fliegenden Superhelden hat und sich dennoch mal wieder ordentlich den Sehnerv wegballern möchte, der kommt hier sicher voll auf seine Kosten.

        „Valerian“ ist bunt, oft kitschig und mag in der aufgetischten Geschichte seine Fehler haben, dürfte aber dank charmanten Ideen und vergnüglichen Darstellern dennoch nicht für enttäuschte Zuschauer sorgen.

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        • 9

          VALERIAN - DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN | Kritik Review |
          https://www.youtube.com/watch?v=TIqs4xPdpGU 5 Minuten

          Valerian Review (Non-Spoilers) - Collider Video
          https://www.youtube.com/watch?v=BJeWh4RZF3o&t=0s 20 Minuten

          Valerian city of a Thousand Planets Review
          https://www.youtube.com/watch?v=W8hKOlh4a2c 4 Minuten

          VALERIAN - Screening Reaction - Top Critics Reviews | They are Mixed To Positive
          https://www.youtube.com/watch?v=9Jb08NJA_I0 3 Minuten

          Valerian Review ScreenJunkies News
          https://www.youtube.com/watch?v=slxQwjtHLHc 10 Minuten

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          • 8

            [...] Valerian and the City of a Thousand Planets nutzt jede Sekunde, auch mit dem Bewusstsein, dass das, was hier passiert, überhaupt nicht selbstverständlich ist. Wo Luc Besson eben noch auf einen vorhersehbaren Trick setzte, um die nächste Eben der Geschichte zu erreichen, untergräbt er im nächsten Augenblick die Erwartungen. Wie der zentrale Handlungsschauplatz, die Raumstation Alpha, offeriert somit auch der Film stets einen unentdeckten Winkel, der das Tor in eine völlig neue Welt aufstößt, und im gleichen Atemzug den atemberaubenden den Moment des Eintauchens heraufbeschwört, verbunden mit der Ungewissheit, was auf der anderen Seite des magischen Durchgangs wartet. Generell spielt das Prinzip von Seiten und Ebenen eine entscheidende Rolle, sowohl aus erzählerischer als auch aus inszenatorischer Sicht. Während sich etwa Valérian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) zwischen den Fronten verschiedener Parteien wiederfinden, überträgt Luc Besson sprichwörtlich den Zwiespalt in der szenischen Gestaltung des Geschehens. [...]

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            • 7 .5

              [...] Klare Sache: Valerian ist Trash! Trash mit moderner Optik und Techniken, aber die Geschichte und dargestellte Welt ist in alten Sci-Fi-Zeiten beheimatet, als Perry Rhodan noch neu war und Flash Gordon ein bekannter Held. So erlaubt sich Valerian zum Teil Ideen, die so herrlich bizarr wirken, dass Freude aufkommt. Da fischen Aliens nach Menschen, werden Riesenquallen als Hüte getragen und bläulicher Schleim dient dazu Feinde dingfest zu machen. Kurios, albern, schräg. Ein buntes, poppiges und durch und durch naives Filmerlebnis, dass sich nicht darum schert cool oder trendy zu wirken [...] Wer sich für Bessons Valerian öffnen kann, der erlebt einen Film mit Seele, Detailliebe und vor allem mit Charme. Etwas was diese Produktionen von anderen, ähnlichen Werken wie etwa John Carter oder Jupiter Ascending klar und deutlich unterscheidet. Valerian ist ein verfilmter Genre-Groschenroman: trivial, direkt und voller Begeisterung für die Möglichkeiten der Phantasie.

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              • 7

                Zumindest versprechen Trailer und Screenshots einen farbenfrohen, mit neuen Alien-Charakteren gefüllten Augenschmaus. Inspiration - bitte schön (zwinker)

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                • Hat mich irgendwie sofort an Mass Effect erinnert

                  • 7

                    Der Trailer ist ja schon mal sehr vielversprechend.

                    • 7 .5

                      Vielleicht der Überraschungshit des Jahres, Luc Besson ist jedenfalls alles zuzutrauen, positiv wie negativ.

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                      • Findet noch jemand, dass Dane DeHaan unglaubliche Ähnlichkeit mit dem jungen Leonardo Di Caprio hat???

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                        • 10

                          Den Trailer gerade vor La La Land gesehen und alle 2 Sekunden vor Faszination lauthals "boah" geschrien. Und ausnahmsweise ist das keine Übertreibung^^

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                          • 5 .5

                            Der Look des Films weckt bei mir irgendwie Erinnerungen an die Prequels...

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                            • ne ey
                              und dann noch Cara Delvingne ? ich mag die ische nicht. war sie je auf ne schauspielschule? wieso darf sie hauptrollen spielen?

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                              • 7

                                Auch wenn ich riesen Sci-Fi Fan bin: Ich erwarte nichts von dem Film.
                                Buntes Hollywood-Popcorn-Spektakel ala John Carter oder Jupiter Ascending, ne danke.
                                Außerdem hat Luc Besson es eh schon länger nicht mehr drauf... leider.

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                                  Cooler Trailer, ABER im Comic wirken die Charakter erwachsen und führ mich ein absoluter Fehlcast, überhaupt die Cara Delvingne, sie wirkt wie eine verzogene Göre die auf Schauspieler macht.

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                                  • ?

                                    Coole Idee den zu verfilmen, man sollte wohl aber nicht zu viel erwarten um ihn dann doch einigermaßen.

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                                      ich bin zwar suuuper skeptisch, bleib aber trotzdem einfach mal vorsichtig-optimistisch, dass das hier kein zweites Jupiter Ascending wird.

                                      • Ich habe zwei Fragen:
                                        Wann und wo ist die Weltpremiere?
                                        und
                                        Kann man als "Normalsterblicher" Tickets für die Weltpremiere kaufen?

                                        • 7 .5

                                          Hört sich Klasse an!

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