Valerian - Die Stadt der tausend Planeten - Kritik

Valerian / AT: Valerian and the City of a Thousand Planets; Valérian and Laureline

FR/BE/DE/US/CN/AE · 2017 · Laufzeit 137 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Science Fiction-Film, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 5

    6,5 als Vorhersage? Ganz schön optimistisch, lieber Algorithmus, aber ich werde das mal nachprüfen.
    Ich betrachte die Schaffenskraft von Luc Besson als Regisseur und Produzent sehr ambivalent - teilweise hat er Filme rausgebracht, die mehr oder weniger zu meinen Lieblingen avancierten, andererseits auch viel schwaches Zeug (nach meinem Geschmack). "Valerian" ist für mich eher in letztere Kategorie einzuordnen, wobei man sagen muss, dass ich auch kein grundsätzlicher Liebhaber von Sci-Fi-Abenteuern bin und bei Lektüre von bspw. Perry Rhodan gnadenlos dem Schlaf verfallen würde.
    Hier allerdings war ich wohl einfach nur enttäuscht, dass der Film nicht meinen Erwartungen entsprach. Anstatt ein buntes, mit massig unterschiedlichen Aliens gespicktes Space-Abenteuer, etwa im Stil von "Guardians of the Galaxy" habe ich ein sehr auf die Protagonisten fixiertes keine-Ahnung-was bekommen. Ich hätte lieber mehr von der Raumstation gesehen, als zwei Menschen bei ihrem gar nicht so interessanten Auftrag durch zum Großteil mechanisch-kalt anmutende Gänge zu folgen. Wobei meine Wahrnehmung von DeHaan und Delevingne im Vergleich zu deren letzten Filmen krass umgekehrt wurde - Dane kam mir ziemlich schwach vor, Cara dagegen konnte mich überzeugen.

    Was mir am besten gefallen hat:
    Die Eingangssequenz. Der Bau der Raumstation und die Begegnung der Spezies.
    Die Ankunft und darauffolgende kurze Einführung des Bordcomputers in der RS Alpha.
    Rihannas Tanzeinlage.
    Die Animation der Aliens.

    Was ich als durchschnittlich bis uninteressant empfand:
    Den Rest.

    Ich verbessere den Algorithmus dann mal, und haue eine persönliche Wertung von 5 Punkten raus, einfach weil mir die potenzstarke Ausgangslage nur unzureichend ausgewertet wurde.
    Kann aber durchaus verstehen, dass und warum viele andere moviepiloten "Valerian" mögen!

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    • 7

      War durchaus skeptisch, was mich bei "Valerian" erwarten würde und wurde positiv überrascht. Unterhaltsame Story, gut aufgelegte Darsteller, witzige, kreative Momente, die so in amerikanischen SiFi - Produktionen nicht zu sehen sind und technisch gut bis sehr gut mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Ich hoffe auf einen zweiten Teil. Da sind definitiv noch nicht alle Perlen gefurzt.

      • 7 .5
        Deg89 06.01.2018, 22:53 Geändert 06.01.2018, 22:54

        Fantasievoll, stilistisch, visuell beeindruckende Bilder die niemals aufdringlich oder überladen sind. Valerian ist ein durchweg stimmungsvolles Abenteuer, dass nie ins Stocken gerät. Zwar wirken die 2 Hauptdarsteller überfordert, die Beziehung zwischen den beiden zwanghaft. Allerdings wird dafür eine Rihanna in einer Nebenrolle super eingesetzt und darf einen besonderen Auftritt hinlegen. Ein sehr gelungener Vertreter der popkulturellen Science-Fiction, der in Sachen Qualität sich mit Guardians und Disney Wars den Arsch abwischt.

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        • 7 .5
          H8terNo1 06.01.2018, 01:25 Geändert 06.01.2018, 01:30

          Also ich habe mir nach langer Zeit doch noch endlich "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" ansehen können und ich muss sagen, ich mag den Film. Jedoch gibt es leider auch ein dickes Aber. Der Film bietet eine enorm tolle Bild Kulisse mit sehr coolen und abwechslungsreichen Aliens, Schauplätzen und allgemein einem enorm tollen und bunten Universum. Die Story ist zwar eher austauschbar, jedoch nicht grundlegend ein Ärgernis. Doch dann kommt es zu den Schauspielern. Dane DeHaan ist eher mittelmäßig dagegen Cara Delevigne echt gut. Jedoch ist hier die Leistung der Schauspieler auch nicht das eigentliche Problem. Denn das ist, dass Dane DeHaan wie auch Cara Delevigne mir einfach zu jung wirken. Valerian redet im Film davon, dass er bereits 9 Jahre Aufträge erledigt und mein einziger Gedanke ist nur: "wie alt war er, als er angefangen hat? 10?". Die beiden spielen knallharte Superagenten und wirken dabei wie knapp 20. Das ist für mich einfach unglaubwürdig. Das mag dem Film vielleicht nicht ganz gerecht werden aber dennoch stört mich das gewaltig. Ich denke Schauspieler die allgemein eher so wie Mitte bis Ende Dreißig wirken und nicht wie Anfang Zwanzig hätten dem ansonsten sehr tollen Film in meinen Augen enorm gut getan und ihm mehr Glaubhaftigkeit verliehen. Ich hoffe jedoch auf weitere Filme in diesem Universum, jedoch hoffentlich nächstes Mal mit passenderen Schauspielern.

          • 7 .5

            "Valerian" ist bunt, witzig und voller kreativen Ideen. Dem Drehbuch mag der letzte Schliff fehlen, ist die Geschichte doch viel zu durchschaubar und eindimensional. Dafür überzeugt der Film mit einer visuellen Pracht, wie man es lange nicht mehr erleben durfte. Zusätzlich sitzt nahezu jede Kamerafahrt und ist voll von aufregenden, wunderschönen Einstellungen. "Valerian" ist kein sonderlich intelligenter Film, dafür strotzt dieses Abenteuer nur so vor purem Kino und fesselten einen an die Leinwand (oder eben Bildschirm), wie es selten ein Film vermag.
            Auch wenn sich "Valerian" gerade im letzten Drittel wieder etwas verläuft, kann man ihm dafür kaum böse sein. Ja, auch die beiden Hauptdarsteller sind herrlich fehlbesetzt und der Film verliert sich in zu vielen Nebenhandlungen.
            Luc Besson wollte nichts weiter als Kino und so ist "Valerian" ein naives, überambitioniertes, grandioses Projekt. Wie geschaffen für die Leinwand und mit doch so einigen Makeln. Wer Kino liebt, kann darüber hinwegsehen. Wahrlich beeindruckend.

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            • 8

              Knallbuntes Bildergewitter mit tollen Darstellern in einem witzigen Sci-Fi-Abenteuer. Angenehm empfand ich, dass sich der Film nicht so wichtig nimmt, eine kindliche Leichtigkeit hat, ohne den recht spannenden Handlungsfaden aus dem Auge zu verlieren. Das sich zum glücklichen Ende geküsst wird, ist nun wahrlich kein Spoiler.

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              • 8

                Vom Look und Feel eindeutig ein Luc Besson Film. Im Vergleich zu anderen SciFi Filmen etwas poppiger teilweise geht es fast schon ins kitischige.

                Ich fand die Dialoge stellenweise recht witzig.

                Dem Hauptdarsteller nehme ich seine Heldenrolle nicht ganz ab. So wie er auftritt und kämpft hätte ich da einen etwas markanteren, kantigeren Typen besser gefunden.

                Das CGI wirkte nicht immer 100% überzeugend.

                Die Story hat mich prinzipiell überzeugt hat aber sehr viele Nebengeschichten, die man auch gut hätte weglassen können, die ich aber nicht schlecht fand.

                Insgesamt hat mich der Film sehr gut unterhalten und sehr häufig positiv überrascht.

                1
                • 6

                  Auf der eine Seite eine super visuellisierte Welt mit vielen schönen Ideen. Auf der anderen Seite eine schwache Story und mit dem (männlichen) Hauptdarsteller die Fehlbesetzung des Jahres.

                  • 6

                    Der Film bietet echt viel für das Auge. Aber während Besson bei "Das Fünfte Element" mit Bruce Willis und Milla Jovovich ein Zweierteam etablierte, dass sehr gut zur Geschichte passte und auch miteinander funktionierte, so bleiben Dane DeHaan und Cara Delevingne sehr blass. Leider zieht diese Fehlbesetzung den Film ein wenig runter. Insbesondere Dane DeHaan bietet überhaupt keine Identifikationsfläche und bleibt über den ganzen Film ein unglaubwürdiger - und viel schlimmer - ein unsympathischer Charakter. Auch funkt es auch kein bisschen zwischen den Beiden - weder romantisch, noch auf der Humorebene.
                    So bleiben einzig die Schauwerte, die sind aber ohne Zweifel allererste Sahne.

                    • 8 .5
                      Kill_Diether 31.12.2017, 16:13 Geändert 31.12.2017, 16:13

                      Endlich mal wieder Spezialeffekte genießen, ohne den Aufgewärmt-Eindruck zu haben. Die Story ist naiv utopisch, aber, oder wegen der guten Umsetzung, schlicht schön. Ein schöner Traum von einem Volk bzw. Planeten, welches in vollkommener Harmonie lebt und fortan intelligent handelt. Kein extra-verkompliziertes Starwars-System und keine Patrioten-Helden. Die Schauspieler überzeugen in ihrer Rolle. Dane DeHaan und die hübsche Cara Delevingne ergänzen sich blendend. Nur hätte es an "kann immer alles"-Übertreibungen und Schnulz etwas weniger sein dürfen.

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                      • 6 .5

                        Hat seine Momente. Manche zünden, manche sind Blindgänger.
                        Der Protagonist klingt die Hälfte der Zeit als würde er einen LA-Surfer-Spacko parodieren.
                        Der Film ist leicht chaotisch. Ich mein, ist es überhaupt noch ne Haupthandlung, wenn sie so unwichtig und unausgearbeitet ist und der Film ihr so wenig Zeit widmet?
                        Die romantischen Stellen waren sehr sitcomhaft, aber OK, irgendwie...

                        • 5

                          Optisch ist der Film eigentlich schon ein Meisterwerk, da gibt es wirklich nichts zu meckern. Aber die Optik allein reicht meistens nicht aus, was ich in diesem Fall besonders schade finde.
                          Mir war der Film viel zu unterkühlt, auch kamen mir die Protagonisten, allen voran Valerian, in einigen Szenen etwas überheblich daher. Gefühlsmäßig war es für mich daher kurz vor Gefrierpunkt. Die Bewohner des Planeten Mül waren wirklich hübsch anzuschauen aber gefühlsmäßig konnten auch sie nichts bei mir reißen.
                          Die Story war in Ordnung. Dramaturgisch gesehen hätte man hier aber noch eine Menge mehr rausholen können. Auch die Spannung hat mir völlig gefehlt.
                          Schauspielerisch hervorheben kann man hier auch nicht wirklich jemanden, dafür waren die meisten Charaktere eher uninteressant, wobei Cara hier noch für mich die beste Leistung ablieferte. Rihanna´s Tanzeinlage war wirklich super aber ihre Figur an sich war dann doch ziemlich langweilig, daher hat mich auch ihr Abgang völlig kalt gelassen. Genauso wie es Valerian und Laureline anscheinend nicht wirklich interessierte wenn jemand starb.
                          Auch die Gags (wenn man das so nennen kann) wirkten viel zu platziert, so das sich meine Mundwinkel kaum bewegten.

                          Einen zweiten Teil würde ich allerdings dann doch begrüßen, in der Hoffnung das mir dieser besser gefällt, da der Film mir optisch schon sehr zusagte.

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                          • 7 .5

                            Phantasievoll durchgeknallt. Sehenswert.

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                            • 3 .5

                              "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten " ein Film so flach und bunt wie Esspapier und mit demselben künstlichen Geschmack. Naja, wem es schmeckt dem wünsch ich guten Appetit.

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                              • 6 .5
                                Leinzi 18.12.2017, 13:15 Geändert 31.12.2017, 17:23

                                Was für ein genialer Start! Zu den Klängen von "Major Tom"* wird die Vorgeschichte der Stadt der 1000 Planeten gezeigt. Die Menschen heißen erst die eigenen Nationen und anschließend sämtliche außerirdische Rassen willkommen und lassen die Station wachsen. Dann ein Umschwung auf den wunderschönen Planeten Mül. Ein traumhafter Look, da hatte mich der Film. Das hätte meiner Meinung nach noch ewig weitergehen können.

                                Nach etwa 10 Minuten: Auftritt Valerians (Dane DeHaan) und der Film hatte mich wieder verloren. Ab da wurde es ein Auf und Ab inmitten wahnsinniger und farbenfroher Bilder. Nur leider waren mir die Menschen nicht wirklich wichtig.
                                Cara Delevingne fand ich ok, ihren Charakter auch. Mir gefielen ihre genervten Blicke und ihre Augenroller, wenn sie sich über Valerian aufgeregt hat - die konnte ich schließlich nachvollziehen. Rihannas Show war klasse, der Rest ihrer Figur - sagen wir mal: nicht-nervig. Die Auftritte von Clive Owen, Ethan Hawke und Rutger Hauer verdienen das Wort Minirolle bzw. Mini-Minirolle (bzgl. Hauer).
                                Achja, bevor ichs vergesse, dieser eine Tourist mit der verrückten Shoppingdame tat mir leid.

                                Nein, die Menschen waren eher Beiwerk, obwohl sie eigentlich eine zentrale Rolle in der Geschichte gespielt haben. Die Alienrassen, allen voran die Pearls, waren mir viel lieber, wobei ich mich bei manchen doch fragte, was sie eigentlich wollen oder was ihr Zweck war: diese drei geflügelten Dinger zum Beispiel oder der gesamte Abschnitt bei diesem komischen König mit dem Eierköpfer.

                                Tolle Optik, tolle Alienrassen, aber öde Menschen, das alles ist VALERIAN.

                                * = das Lied war bei WALTER MITTY bereits ein Wendepunkt für mich.

                                Bewertung [17.12.2017]:
                                ▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓|▓▓▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒ | 67%

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                                • 9

                                  Hohes Tempo, grelle Farben, viele Bilder, deren Künstlichkeit mit voller Absicht und Schönheit erstrahlt… Gut, dass sich Luc Besson nach „Das fünfte Element“ endlich an diese grandiose Science-Fiction-Comicvorlage getraut hat.

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                                  • 6 .5

                                    Das schwankt aber ganz schön zwischen extrem cool und extrem dumm. Allein für die ganzen Ideen und Schauwerte möchte man ne top Bewertung vergeben, aber dann dieses ganze Beziehungs-Ding ... Warum sind die überhaupt nen Paar, wenn Valerian die ganze Zeit so ein Penner ist? Dane DeHaan kauft man auch irgendwie nicht den Topagenten ab. Und diese ganze Hochzeitsnummer... Naja

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                                    • 7

                                      Nach dem The Last Jedi Disaster heute, brauchte ich eine Ablenkung.
                                      Und die habe ich mit Valerian gefunden.
                                      Luc Bessons Ideenreichtum gepaart mit den Comicideen, kreieren einen fantasievollen mit tollen Einfällen gepackten Scififilm, der auch durch seine guten Hauptdarsteller unterhalten kann.
                                      Leichte fantasievolle Kost.

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                                      • 5
                                        dreamtraveller 14.12.2017, 16:00 Geändert 14.12.2017, 16:04

                                        Ein kunterbuntes Spektakel mit viel Fantasie und wenig Seele. Luc Besson konzentriert sich hier auf Effekte und Action und vernachlässigt die Charaktere. Die Dialoge sind so dünn wie die Luft im Weltall und wirken oft lächerlich naiv. So hübsch Dane DeHaan und Cara Delevigne auch ausschauen, schauspielern ist nicht ihre Stärke... Na ja, wenigstens kriegt man hier eine grosse Portion Fantasie-Sci-Fi-Action und einen Haufen skurrile Aliens serviert. Das reicht schon für einen mittelmässigen Kinospass. So langsam bin ich überzeugt, Luc Bessons beste Zeiten waren die 90er, mit Filmen wie Leon der Profi oder Das 5. Element und das wird auch so bleiben.

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                                        • 8 .5

                                          Wow!
                                          Das habe ich nach den Trailern NICHT erwartet. Manchmal ist es gut, wenn man mit einem Film (den man sich nicht angeschaut hätte) überrumpelt wird ^^

                                          Ja,ja .. ich bin auch nur ein Mensch, dessen Handeln viel zu oft durch Vorurteile beeinflusst wird. Davon kann sich wohl keiner völlig frei sprechen.
                                          Ich bin zB auch kein Fashion- oder Rihanna-Fan...
                                          ...aber dieser sci-fi POLE-DANCE !

                                          Um es in den Worten von SETH GECKO (alias Clooney) zu sagen:
                                          "Das nenne ich mal eine geile Show!"
                                          ;-D

                                          Eine faszinierende & bildgewaltige Sci-Fi-Welt,
                                          in der ALLES MÖGLICH ist !
                                          (Gruß an Chionati, prodrollerygiggleyes & RoboMaus an dieser Stelle;-)

                                          Genau deswegen mochte ich auch (den zu Unrecht verschrienen) "A World Beyond" , mit seinem etwas ernsteren Ansatz für ein ebenfalls detailverliebtes
                                          Universum ohne Limit !

                                          Bei "VALERIAN" steht ganz klar Spaß & Entertainment im Vordergrund.
                                          Ein gelungener Spaß, der auch nicht davor zurückschreckt das Model-Image von Cara Delevingne auf die Schippe zu nehmen. Die "sci-fi Mode-Anprobe" ist auch eine coole & witzige Szene ;-p

                                          Meine Vorurteile wurden eines besseren belehrt und ich wurde auf allen Ebenen, bzw. in jeder Dimension, wirklich gut unterhalten ^^

                                          SPOILER! :

                                          Und am Ende gibt es dann noch eine wunderbare Botschaft à la "AVATAR",
                                          von der wir (eigentlich) alle wissen, dass sie sich richtig anfühlt:
                                          Man sieht nur mit dem Herzen gut und ♡LIEBE ist immer die beste Antwort !

                                          ..auch in einer Welt, in der oft nur skrupellose Egoisten in Verantwortungspositionen kommen und das Schicksal der Erde bestimmen.
                                          Liebe bleibt auch hier DER Maßstab, an dem sich alle Regierungen zuverlässig messen & bewerten lassen.

                                          Damit bin ich zwar einerseits wieder im alltäglichen Hier & Jetzt angekommen,
                                          aber mehr denn je bereit, mich auf eine neue Film-Dimension einzulassen:
                                          Wer überwacht die Mächtigen? --> die "GUARDIANS OF THE GALAXY" !

                                          Fortsetzung folgt ;-)

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                                          • 10
                                            Irisduft 270 13.12.2017, 19:39 Geändert 13.12.2017, 23:05

                                            Locker-flockiges Space-Abenteuer, was für jedermann geeignet ist/ sein könnte; auch wenn er gar nicht so auf SciFi steht. Darauf haben die Filmemacher extra geachtet.

                                            Hier und da sind ein paar Logikfehler drin, es ist ein bisschen zu mainstream-amerikanisch und nicht ganz ausgefeilt.

                                            Optisch finde ich es sehr ansprechend. Ich mag die beiden Hauptcharacktere, besonders Laureline. Sogar, als sie gegen Ende hin schwächer dargestellt wird als zu Beginn (kleiner Filmlogikfehler, aber was soll's). Die Idee, die dahinter steht, erkenne ich.

                                            .. Wenn ich so recht drüber nachdenke, gibt es hier und da tiefgründige Andeutungen (Militär, Gesellschaft, Frauenbild, Beziehung.); auch in der Mimink zu sehen... Das sieht nicht jeder.

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                                            • 6 .5

                                              Überbordender knaatschbunter No Brainer der genau dem Zweck nach solchen Filmen entspricht, und dessen Sinnhaftigkeit ebenso wie Hubba Bubba in allen möglichen chemischen Geschmackrichtungen unumstritten unnötig ist...

                                              Da hätte ich gern mal im Kostümfundus nach Drehschluss gewütet... Ich wär der Knaller auf jedem Maskenball...

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                                              • 6

                                                Die Idee, auch das etwas überzogene, fand ich gut. Was mich aber am meisten störte waren die für mich nicht passenden Hauptfiguren.
                                                Nicht weil deren Leistung schlecht wäre, aber sie waren für mich einfach nicht glaubwürdig, denen fehlten locker mindestens 10 Jahre Lebenserfahrung, zu jung.

                                                Aber klar, man will halt junge Zuschauen ansprechen, von daher ist die Besetzung nachvollziehbar.

                                                • 6 .5

                                                  Eins muss man Valerian lassen: Bei der Reizüberflutung fürs Auge muss man den Film wohl 2x schauen, um alles entdecken zu können.. Was dem Betrachter hier vor die Pupille geworfen wird ist schon beeindruckend.. Doch das wars dann leider auch schon.. die Story ist nicht gerade innovativ und die Schauspieler wirken nicht gerade glaubhaft und bemüht.. Und bei den Göttern: was bitte ist mit Cara Delevingne passiert.. so derart monoton und runter geraspelt wie sie ihre Sätze abspult.. grauenhaft.. jemand hätte dem Mädchen mal ein Butterbrot geben sollen, um neue Energie zu tanken.. Und freut Euch, der Name Valerian wird Euch geschätzte 1 Millionen mal von ihr um die Ohren gehauen.. Trotzdem sehe ich das Mädel immer wieder gerne.. sie hat ja doch was.. Mein Fazit: für einen Abend zum abschalten und unterhalten lassen wirklich ok.. vor allem technisch klasse gemacht, es gibt immer was zu entdecken.. Wer es lieber anspruchsvoll mag sollte die Finger davon lassen.. Netter Film für zwischendurch, mehr aber auch nicht..

                                                  • 6 .5
                                                    Chionati 11.12.2017, 05:22 Geändert 11.12.2017, 05:44

                                                    Valerian - Die Stadt der tausend Planeten ist ein im positiven Sinne abgedrehter, verrückter, bildgewaltiger Sci-Fi-Film.
                                                    Alles spielt in ferner Zukunft.
                                                    Er handelt von einer Spezies die weitaus intelligenter ist als der Mensch und irgendwo im Universum friedlich auf einem Planeten lebt. Doch auf einmal wird ihr Planet und ihr ganzes Volk zerstört und es gibt nur noch ein paar Überlebende. Eines Tages bekommen Valerian und Laureline den Auftrag zur gigantischen Raumstation Alpha zu fliegen denn dort herrscht eine große Bedrohung. Im Zentrum hat sich eine Art Virus entwickelt, eine tote Zone die sich immer mehr ausbreitet. Die gigantische Welt - Die Stadt der tausend Planeten wird von unzähligen verschiedenen Spezies bewohnt, die aber größtenteils friedlich miteinander auskommen.
                                                    Alles ist hier möglich. Ob 19 Lichtjahre in (11) Minuten zu durchqueren, Riesendinosaurier in einer eigenen Unterwasserwelt, als Gehirndesert auf dem Speiseplan zu landen, gefährlich wirkende horusähnliche Roboter, sympathische sprechende Entenspezies oder Rihanna die Gestaltenwandlerin beim Tanzen, die Stadt der tausend Planeten hat so einige Sehenswürdigkeiten.
                                                    Die Figurenzeichnung und die Schauspielleistung sind ok. Ein Film der vor allem durch seine phantastischen Bilder, Effekte und Ideenreichtum punktet und man gut in diese futuristische Welt eintauchen kann. Die Story ist ebenfalls gut aufgebaut und letztendlich gibt es noch eine schöne Botschaft obendrauf.

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