Vom Winde verweht - Kritik

Gone with the Wind

US · 1939 · Laufzeit 234 Minuten · FSK 12 · Drama, Historienfilm · Kinostart
Du
  • 8 .5

    Es hat viel zu lange gedauert, bis ich nun endlich mal den "Film aller Filme" (wie es in manchen Büchern heißt) angeschaut habe. Gleichwohl hat sich das Warten gelohnt, denn ich bin wirklich begeistert. Die bildgewaltigen mehr als 200 Minuten gehen schneller vorbei als einem lieb ist. Man könnte nämlich noch viel länger bei den verbalen Auseinandersetzungen des Charmeurs Rhett Butler und seiner (ziemlich arroganten und unsympathischen) Liebe Scarlett O'Hara zuschauen. Beide sind großartig verkörpert von Clark Gable und Vivien Leigh! Gleichermaßen interessant ist das Setting des Bürgerkrieges, das hier den Hintergrund der Geschichte ausfüllt und die Figuren umtreibt. Manchmal - aber das sei nur eine zarte Kritik - gingen mir manche Szenenwechsel zu schnell, das machte es oft schwierig ein Gefühl für die bereits verronnene Zeit zu bekommen. Da die Figuren auch nicht wirklich älter werden - bis auf die Kinder und Mammy - hilft das auch nicht weiter. Das schmälert aber in keinster Weise die Freude an diesem epischen Filmklassiker!

    • 10

      Ein wunderschöner Film mit tollen Schauspielern, einer vorzüglichen Musik und vor allem tollen Synchronsprechern u.a. Siegfried Schürenberg "Rhett Butler" und Tilly Lauenstein "Melanie Hamilton".

      • 8 .5

        Zwar nicht in einem Rutsch, sondern in zwei, aber ich habs geschaft.
        Ich überlege grade, ob ich ihn zuvor schon einmal gesehen habe.
        Ich glaube nicht. Das Highlight des Films waren die ironischen
        Kommentare, also fast die gesamten, von Rhett (Clark Gable).
        Ich hatte ein Dauergrinsen und musste häufig loslachen, wenn er
        etwas sagte.
        Was mir nicht gefiel war die positive Darstellung der Sklaven.

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        • 7 .5

          Was für ein faszinierendes Melodram! Ich wollte den Film schon viel früher ansehen, fand dafür aber leider nie die Zeit! Ein beeindruckender Film mit grandiosen Darstellern! Ein sehr sehenswerter Film!

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          • 10

            Ich habe aufgrund der Laufzeit nie die Motivation für dieses Werk bekommen, aber ich wünschte, ich hätte ihn schon eher gesehen. Was für ein grandioses, packendes, trauriges und sogar unterhaltsames Meisterwerk mit herausragender Ausstattung, grandiosen Kulissen und unglaublichen Darstellern, allen voran der bildhübschen, naiven und verwegenen Vivien Leigh!

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            • 10

              Episches Melodram; vierter Platz auf der Liste der besten Filme aller Zeiten und bis heute (!) finanziell ertragreichster.

              • 8

                Das wohl schmalzigste monumentale Epos aller Zeiten mit einem der bekanntesten Leinwandpaare der Filmgeschichte.
                Trotz dem ganzen Herzschmerz-Schmalz, ist das Gesamptpaket einfach nur SCHÖÖÖÖÖÖÖÖN!

                Einer der größten Filmklassiker, die das Kino je hervorgebracht hat.

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                • Heute, zum 101. Geburtstag von Olivia de Havilland. http://cinegeek.de/vom-winde-verweht-gone-wind-rating-90-dvd-35 Heut ist der 101. Geburtstag eines der letzten lebenden Hollywoodstars. Der 101. Geburtstag von Olivia De Havilland, die wohl die Meisten als Melanie in Erinnerung behalten. Klar gabs am Videotresen unserer Filmkunstbar Fitzcarraldo deshalb schon grosse Debatten um diesen grössten Hollywood Klassiker schlechthin: Gone With The Wind. Ein Werk, das einen verklärt sentimentalen Blick auf den amerikanischen Civil War wirft. Der alte Süden, das muss wohl das Paradies gewesen sein! Der Krieg wurde auch gar nicht primär geführt, um die Sklaven zu befreien, sondern um der Hauptfigur Scarlett O'Hara (die Theater-Darstellerin Vivien Leigh) ihre wohlverdiente Strafe zu verpassen. Gone With The Wind spielt 1860. Scarlett scheint aber keine Person aus dem 19. Jahrhundert zu sein, sondern eine moderne Frau aus dem Jahr 1939. Sie gehört zum "Jazz Age" und auch zur grossen Depression. Wie so viele Frauen der 30er musste schliesslich auch Scarlett zum ersten Mal arbeiten und Geld verdienen. Scarlett ist keine "Southern Flower", sondern eine Frau, die ihre eigene Sexualität kontrolliert. Das ist der Schlüssel zu ihrem ganzen Auftreten(...)

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                  • 10
                    geroellheimer 10.06.2017, 17:45 Geändert 10.06.2017, 17:47

                    "Besetzungswünsche/gerüchte":

                    Scarlett O'Hara (Vivien Leigh):
                    Jean Arthur
                    Lucille Ball (Die Comedy-Queen der 50er/60er)
                    Tallulah Bankhead
                    Diana Barrymore
                    Joan Bennett
                    Marguerite Churchill
                    Claudette Colbert
                    Joan Crawford
                    Bette Davis
                    Frances Dee
                    Ellen Drew
                    Irene Dunne
                    Paulette Goddard
                    Jean Harlow
                    Susan hayward
                    Katharine Hepburn
                    Miriam Hopkins
                    Carole Lombard
                    Anita Louise
                    Boots Mallory
                    Jo Ann Sayers
                    Norma Shearer
                    Anne shirley
                    Margaret Sullavan
                    Lana Turner
                    Loretta Young
                    Barbara Stanwyck
                    und viele, viele andere (Bei der Massehabe ich mir erlaubt "Kürzungen" vorzunehmen)

                    Rhett Butler (Clarke Gable):
                    Ronald Colman
                    Gary Cooper
                    Errol Flynn
                    Groucho Marx (auf "Wunsch" von "Wind" Autorin Margaret Mitchell diemit dem Film nichts zu tun haben wollte.)
                    Basil Rathbone

                    Melanie Hamilton (Olivia De Haviland):
                    Joan Bennett
                    Jane Bryan
                    Joan Fontaine
                    Janet Gaynor
                    Julie Haydon
                    Marsha Hunt
                    Priscilla Lane
                    Andrea Leeds
                    Maureen O'Sullivan
                    Fay Wray
                    Jane Wyman
                    Gloria Stuart (die alte Rose in "Titanic")

                    Ashley Wilkes (Lelsie Howard):
                    Tyron Power
                    Vincent Price
                    Randolph Scott
                    Robert Young ("Dr. Marcus Welby")
                    Douglas Fairbanks Jr.
                    Lew Ayres
                    Ray Milland
                    Melvyn Douglas

                    Sowie für kleiner & größere Rollen:
                    Elizabeth taylor, Victor Mature, Lionel Barrymore, Lillian Gish, Judy Garland, Zasu Pitts

                    Regie (Victor Fleming):
                    George Cukor

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                    • 4

                      Völlig überwerterter Film. Drama nach Drama, Tragödie nach Tragödie, und alles dreht sich in den 3,5 Stunden immer nur um die 5 gleichen Personen. Em Ende habe ich darauf gewartet, dass es einen Meteoriteneinschlag gibt und Georgia von einem Tsunami verschluckt wird.
                      Mir erschliesst sich nicht, warum viele diesen Film als ein Meisterwerk einstufen. Gut, Technik, Farbe und Kostüme sind auch heutzutage noch aktuell. Aber der Rest ist so melodramatisch, dass es langweilig wird.

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                      • 10
                        Malik 18.04.2017, 13:05 Geändert 18.04.2017, 21:43

                        Wer eine Lanze für Mitchells Südstaatenepos "Vom Winde verweht" oder eben die 1939er Verfilmung von Fleming/Cukor/Woods brechen will kommt als reflektierender Zuschauer nicht darum herum sich zumindest am Rande mit der barbarischen Unsitte der Sklaverei in der Präsezessionsära der USA auseinandergesetzt zu haben.

                        Fasst man in diesem Sinne H.B. Stowes "Onkel Toms Hütte" (1852) und Mitchells "Vom Winde verweht" gleichzeitig ins Auge so könnte man leicht dem Eindruck erliegen, dass beide Bücher zwei Seiten derselben Münze zeigten, also politisch beide ihre Existenzberechtigung hätten.

                        Zweifelsohne disqualifiziert sich die Institution der Sklaverei schon alleine in ihrer Natur an sich:

                        Kein Mensch (i.w.S. kein Geschöpf) kann und darf dem Anderen in der absoluten, gegenständlichen Bedeutung des Wortes gehören.

                        Da ist immer Verantwortung mit im Spiel - Aufopferung und Respekt.

                        Jeder, der in seinem Leben auch nur den Hauch einer humanistischen Bildung und Erziehung genossen hat muss bei seinen Ausführungen zwangsläufig an diesem Punkt ankommen, ob nun Philanthrop oder nicht.

                        Dann noch zu erkennen, dass der sittliche und geistige "Wert" eines Menschen, einer ganzen Rasse, naturwissenschaftlich unmöglich durch die Farbe ihrer Haut definiert werden kann ist hingegen schlichtweg eine Frage der Intelligenz und des gesunden Charakters.

                        "Vom Winde verweht" zeigt uns viele lachende Sklavengesichter, ein Südstaatenidyll, so malerisch und verträumt wie es so mancher Plantagenbesitzer sicherlich gerne als Aushängeschild für traditionelle Sklavenhaltung gesehen hätte.

                        Ich bezweifle ausdrücklich nicht, dass es solche (oder annähernd vergleichbare) Einzelfälle gegeben haben mag - denn das Gesetz der Vielfalt wirkt natürlich nicht nur verallgemeinernden Rassengesetzen entgegen...sondern mit absoluter Logik auch der Behauptung, dass jede Plantage gleich menschenverachtend und gnadenlos geführt wurde, jeder Lehnsherr ein barbarischer, notgeiler Despot gewesen ist.

                        Aber wie auch immer man das wirtschaftliche und soziale Fundament der ehemaligen, amerikanischen Südstaaten auch drehen mag - am Joch und himmelschreienden Unrecht der Sklaverei, am automatischen Unrecht jener, die sich, egal in welcher Form, dafür ausgesprochen und engagiert haben, kommt keinerlei Betrachtung vorbei.

                        Das ist die umfassende Tragödie, vor der der Süden letztendlich moralisch scheitern musste.

                        Ungeachtet der Träume, der landschaftlichen Schönheit und nach heutigem Masstab beinahe märchenhaften, nonchalanten Kavaliere, die in der Gesamtheit oder im Einzelnen das gesellschaftliche Bild der Südstaaten von Virginia bis Louisiana und darüber hinaus prägten.

                        Sie konnten vor der Realität eines der grössten Unrechte nicht glaubhaft bestehen.

                        Trotz dieses Bewusstseins meinerseits gehört "Vom Winde verweht" (1939) für mich zu den emotionalsten, bildgewaltigsten und generell schönsten Filmklassikern des 20. Jahrhunderts.

                        Eine koloniale Traumwelt am Scheideweg, deren Untergang ebenso pathetisch, elegant wie unvergesslich inszeniert wurde, und dessen eigenwilliger, männlicher Protagonist Cpt. Rhett Butler (C. Gable) wohl zu den charismatischsten, und frühesten Antihelden der Filmgeschichte gehören dürfte.

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                        • 9

                          Was für ein Klassiker trotzt der Länge des Films fand ich ihn zu keinen Zeitpunkt langweilig oder langatmig. Clark Gable mag ich in dieser Rolle aber vor allem auch Vivien Leigh als
                          SCARLETT O'HARA die wirklich sehr gut spielt.

                          Die Atmosphäre im Film ist schon fast unerreichbar sie zog mich in einem Bann.

                          Logisch setzt der Film zu oft auf schulzige Romanze aber das weiss man schon im Vorhinein und stehlt sich darauf ein. Für mich war das kein Problem weil der Film ansich Weltklasse ist.

                          Eine schöne Film Perle aus einer Zeit als die Filme noch Kunst waren.

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                          • 5

                            [...] Mal ab von der ambivalenten Protagonistenfunktion O'Haras: Die Zielgruppenorientierung versucht durchweg die Romantisierung der prunkvollen Bräuche und Soldatenehre unter Konföderierten, die Relativierung der Sklaverei inklusive horrender Klischees vom angepassten bis trotteligen „Darkie“ (bei Prissy darf man die Prügel durch Scarlett wahlweise als temperamentvoll oder asozial empfinden) sowie eine Note Exploitation im Auftreten der „dirty yankees“ mit ihren äquivalenten Bombeneinschlägen, Rapist-Visagen und Halsabschneidermachenschaften, die von der rotsehenden Scarlett einen Kopfschuss deluxe erhalten [...] Allerdings verknüpfen sich diese einseitigen Billig-Anbiederungen noch mit einer Moral der Entsagung binnen aufwendigster Kulissen und Statistenmassen; mit Beobachtungen dessen, wie sich der Charakter eines Menschen in Krisenzeiten und Leidenschaften wandelt oder eben nicht, wie der Verlust des Gegebenen (= Plantagen) mit Größerem kaschiert werden soll, sein Glück aber am Festhalten der Ideale verspielt [...] Man, entscheide dich mal, du Mammutstreifen! [...]

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                            • 7 .5
                              Adrian.Cinemacritics 17.11.2016, 18:09 Geändert 17.11.2016, 18:09

                              Also, wenn ich mir all diese negativen Reviews hier auf Moviepilot ansehe, muss ich mich schon wundern, dass so viel Schlechtes über einen Film gesagt wird, der von vielen als einer der besten Filme überhaupt angesehen wird.

                              Aber wie Rhett Butler schon sagte:
                              "Frankly, my dear, I don't give a damn."

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                              • 6

                                Für die heutigen Sehgewohnheiten eine überlange Schnulze. DIe 4 Stunden haben sich schon sehr in die Länge gezogen. Gable und Leigh spielen hier aber großartig.

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                                  RobertTerwilliger 28.10.2016, 00:16 Geändert 28.10.2016, 00:39

                                  Unerträglich schmalzig und schmierig und das auf 240 Minuten gezogen. In einigen Szenen sogar geradezu bösartig die Sklaverei verharmlosend und Scarlett ist wohl die abartigste Filmfigur überhaupt in ihrer selbstbezogenen Egozentrik. Ja die wunderbar schönen Zeiten der aristrokratisch anmutenden Sklavenarbeit und Plantagenwirtschaft aber auch, die Hauptsache ist doch die eigene Nichtigkeiten sind angesichts des unermesslichen Leids von damals, wie etwa auch dem Krieg, von größerer Wichtigkeit für Filmfigur, wie Handlung.

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                                    Sternenkind68 05.10.2016, 10:12 Geändert 05.10.2016, 10:13

                                    Dieser Film würde jedes Mal die Höchstwertung von mir erhalten, weil alleine schon der Aufwand, der für die Verfilmung des Romans betrieben wurde, gewürdigt werden sollte.
                                    Wenn das Ergebnis dann so gut aussieht, ist es umso gerechtfertigter.
                                    Das Werk ist wie eine gute Flasche Wein, die man sich zu besonderen Gelegenheiten gönnt.
                                    Will sagen: Das ist kein Film für zwischendurch, schon wegen der Laufzeit...
                                    Also: Genießt diesen Film einfach, er ist es wert.

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                                    • 9 .5

                                      Ein grandioser Film!

                                      Ich habe mit eine Schnulze erwartet die man halt gesehen haben sollte, entpuppt hat sichs dann eher als eine Art weiblicher Berry Lyndon.

                                      Scarlett hat keine Ehre, keine Moral, keinen Skrupel, keine Bildung dafür viel Eigensinn, Schneid und wie sie selbst feststellt ist sie alles andere als zimperlich.
                                      Ob so ein Charakter heutzutage in einem gewaltigen Blockbuster noch möglich wäre darf man wohl bezweifeln, vor allem weil Scarlett ja nicht einmal ein ehrlicher Schurke ist sondern eine Heuchlerin die ihr Gewissen verdrängt. Das alles klingt zwar furchtbar aber es macht einfach unglaublichen Spaß ihr zuzusehen.

                                      Auch die anderen wichtigen Rollen sind stark besetzt und so entsteht eine Fülle von gewaltigen Dialogen in dem Beziehung-Viereck zwischen Scarlett, Nelly, Rhett und Ashley.
                                      Dabei kommen aber auch die Katastrophen-/Action- Szenen nicht zu kurz, überhaupt kann der Film den Zuseher leicht fesseln und die lange Laufzeit fällt durch den guten "flow" kaum auf.

                                      Handwerklich ist der Film seiner Zeit sowieso um 10-20 Jahre voraus, bei vielen Monumentalfilmen der 50er fügen sich die Kulissen viel schlechter ein und sind die Schauspielleistungen weit schwächer, von den Actionszenen erst gar nicht zu reden..

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                                      • 6 .5

                                        Das Vier-Stunden-Epos "Vom Winde verweht" ist nicht gerade meine Art von Film. Das Thema interessiert mich nicht besonders, vor allem auch wegen der historischen Verklärung des amerikanische Südens und der Verharmlosung der Sklaverei.
                                        Gesehen haben sollte man "Vom Winde verweht" aber dennoch einmal, allein schon aus filmhistorischen Gründen. Außerdem würde ich empfehlen, mal etwas über die turbulente Geschichte der Produktion zu lesen, die viel interessanter ist, als der Film.
                                        Trotzdem muss man vor der technischen Brillanz, dem unglaublichen Produktionsdesign und der Inszenierung der Massenszenen den Hut ziehen.

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                                        • 10

                                          zu recht einer der besten filme aller zeiten!!

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                                          • 9

                                            Als ich den Film vor knapp 25 Jahren zum ersten Mal gesehen hatte, war ich traumatisiert! Nicht wegen dem Film natürlich. Da gab es andere, schlechte Umstände. Ich hatte als Kind, zu dieser Zeit, fürchterliche Zahnschmerzen! Da kam zur selben Zeit, dieser alte Schinken und Klassiker nebenbei. Ich konnte mich natürlich nicht wirklich auf den Film konzentrieren, weil mich der Schmerz fast zerrissen hatte. Seit dieser Zeit, war „Vom Winde verweht“, eine Grauzone für mich gewesen. Jetzt habe ich mir Zeit genommen und zum zweiten Mal, diesen Film reingezogen. Ich habe mich nur zuletzt gefragt, warum wartete ich 25 Jahre? Der Film ist verdammt gut und ist zu Recht als Klassiker zu betiteln!
                                            Der Film hat alles: Familiendrama in Zeiten des Bürgerkrieges. Eine endlose Liebe zu Menschen, die das Schicksal immer wieder heraus fordern, der Humor lockert ein bisschen die Szene aus und ein Land im Kriegszustand. Denn eigentlich hatten die Amerikaner gegen sich selber gekämpft. Auch die Filmlänge von knapp vier Stunden, gehen in nu vorbei!
                                            Der Film ist aus dem Jahre 1939. Für diese damalige Zeit, ist dieser Film ein Gigant gewesen! Tausende von Statisten, hatten sich für diesen Film zu Verfügung gestellt. Eine Grossproduktion, die zur damaligen Zeit, der teuerste Film war!
                                            Der Film hat zu Recht 8 Oscars bekommen! Nicht nur als bester Film, sondern auch als erster Film in Farbe und als längster Film, der zur damaligen Zeit gedreht wurde. Vivien Leigh bekam einen als beste Hauptdarstellerin. Den hat Leigh auch verdient. Denn sie spielt ziemlich gut, eine verwöhnte, reiche Zicke, die auf den Boden fällt. Als erste schwarze Schauspielerin bekam auch Hattie McDaniel den Oscar als beste Nebendarstellerin. Auch wenn sie das Dienstmädchen und Klischee Schwarze spielt, bei der damaligen Awards Show, gab es trotzdem noch, die Rassentrennung! Auch gab es einen Oscar für das beste Set. Lyle R. Wheeler hat damals, mehr oder weniger, das ganze Studio in eine kleine Stadt umgebaut. Das ist ziemlich eindrücklich! Auch den Regie Oscar bekam Victor Fleming. Fleming hatte die Vorlage von Margaret Mitchell, sehr schön umgesetzt.
                                            Fazit: Ein wirklicher Meilenstein in der Filmgeschichte! Kein Wunder, war dieser Film ein Klassiker, bei unseren Eltern und Grosseltern! Für diese damalige Zeit und auch für die jetzige, hat dieser Film schon noch ein WOW Effekt. Und das noch ohne die verdammten Computereffekte!

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                                              Was hat vor Jahrzehnten mein latent tuntiger Englischlehrer mit hochrotem und empörten Gesichtsaudruck über "Gone with the wind" gesagt? "Die größte Schnulze aller Zeiten!" Danach hat er seinen Kopf dramatisch nach hinten geworfen damit sein Vohikula im Wind flatterte....ja, ja das sind Erinnerungen.
                                              Jetzt, viele Jahre später habe ich mir "die größte Schnulze aller Zeiten" angeschaut und ich war wirklich positiv überrascht. Die Charakterzeichnungen der Protagonisten ist allererste Sahne..... naja, in fast vier Stunden hat man auch genug Zeit da in die Tiefe zu gehen und es auszubauen.
                                              Sowohl Scarlett als auch Rhett sind Arschlöcher, jeder auf seine Weise. Das hätte ich von einem Film von 1939 so gar nicht erwartet.
                                              Und bevor mir hier die Diversitykoluministinnen wieder die Rassismuskeule schwingen sollte erwähnt werden, dass der Film Rassismen beinhaltet jedoch keinesfalls so schlimm wie "Birth of a Nation" und dass es unabkömmlich ist, Rassismen in einem Film zu haben der eben in jener Zeitepoche und in den Südstaaten angesiedelt sind.
                                              Als Schnulze empfand ich den Film keinesfalls, dafür war mir vieles zu abgewichst.
                                              Clark Gable mit der Pomadenfrisur, dem Charmegrinsen und dem Schnurrbart ist einfach nur ne coole Sau...
                                              Die letzte halbe Stunde des Films war mir etwas zu viel an Handlung deswegen keine 10 Punkte

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                                                Der Film interessiert mich so viel wie wenn in NY ein Fahrrad umfällt!!!

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                                                  Moviegod 25.02.2016, 09:53 Geändert 21.01.2018, 18:40

                                                  Einer der wohl legendärsten, größten und epischsten Filme aller Zeiten.
                                                  Die Liebesgeschichte von Rhett und Scarlett in den Wirren des Bürgerkrieges ist einfach weltbekannt.
                                                  Toll ausgestattet, spannend erzählt und sehr gut gespielt schafft es "Vom Winde verweht" trotz (oder gerade wegen) seiner lange Laufzeit, den Zuschauer von Anfang an in diese eigene kleine Welt zuziehen.
                                                  Nicht ohne Grund wurde die Erfolgsformel einer tragischen Liebesgeschichte vor dem Hintergrund eines großen historischen Ereignisses so oft kopiert. Ohne "Vom Winde verweht" gäbe es sicherlich kaum solche Filme wie "Titanic", "Cold Mountain", "Pearl Habor" usw.

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                                                    00101001100 13.11.2015, 21:09 Geändert 13.11.2015, 21:14

                                                    Das Sechstel eines Tages. Alles dreht sich um sich selbst. Die Farben knallen, der Soundtrack ist endlos. Blendenmarathon und Szeneriendschungel. Menschen sterben wie die Fliegen, Charaktere treten nie auf. Früher war jedenfalls alles besser und die Yankees waren echt kacke. Armut ist ein nerviger Zeitvertreib, zumindest für gewisse manche, dann doch lieber wieder etwas anderes machen. Am Ende wackelt eine Requisite etwas zu sehr und die Nebelmaschine gerät ausser Kontrolle. Scarlet nervt zuverlässig und Clark spielt sie alle an die Wand. Ach ja, und morgen is och noch'n Tag.

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