Wildes Herz - Kritik

Wildes Herz / AT: Wildes Herz kennt keine Ruh

DE · 2017 · Laufzeit 94 Minuten · FSK 12 · Dokumentarfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Hübner lässt Zwischentöne zu, zeigt die Widersprüchlichkeit seines Protagonisten und spart die Konflikte zwischen ihm und seinem Umfeld nicht aus. [...] Und dadurch, dass Hübner ihn und seine Band durch bewegte politische Zeiten begleitet hat, ist am Ende auch ein Zeitdokument und partiell ein Gesellschaftspor­trät daraus geworden. [Jens Uthoff]

    • 7 .5

      Durch den Film versteht man, warum es wichtig ist, sich zu positionieren und Solidarität zu üben. Und, so dämlich wie das klingt: wie das überhaupt geht. Auch deshalb ist Wildes Herz ein berührender und wichtiger Film für Deutschland im Jahr 2018. [Matthias Dell]

      • 8

        Wildes Herz ist ein Aufruf zur Zivilcourage, eine Verneigung vor denen, die dort gegen Nazis aufstehen, wo der Kampf eigentlich schon verloren zu sein scheint. [Lars Tuncay]

        • 6 .5

          Wildes Herz ist allerdings mehr als ein unterhaltsames Porträt oder eine Musik-Doku. Der Film bezeugt den zunehmenden Rechtsruck in Mecklenburg-Vorpommern [...]. Zugleich machen Hübner und Schultz aber auch deutlich, dass es weiterhin ein linkes Bewusstsein und ein Aufbegehren gibt. [Kirsten Taylor]

          • 8

            Porträt der in Mecklenburg-Vorpommern beheimateten Punk-Combo »Feine Sahne Fischfilet« und ihres lautstarken Frontmanns Jan »Monchi« Gorkow; schnörkellos verdichtet von Charly Hübner zu einem klaren Statement, den Rechten nicht den Platz zu überlassen. [Alexandra Seitz]

            • 7

              So gelingt Hübner ein Film, der so mitreißend ist, wie die Band, die er porträtiert: Wildes Herz bewegt die Körper zum Tanzen und regt gleichzeitig zum Denken und Handeln an. [Silvia Bahl]

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