Win Win - Kritik

Win Win

US · 2011 · Laufzeit 106 Minuten · FSK 6 · Sportfilm, Komödie · Kinostart
Du
  • 7

    Wieder einmal einer dieser Film die bestenfalls in kleinen Kellerkinos laufen und dabei sehr vieles richtig machen. Schade eigentlich dass so einem Film die breite Zuschauermenge versagt bleibt, aber viele würden das gar nicht zu schätzen wissen was der Film macht. Nämlich eine an sich optimistische Geschichte zu erzählen in absolut tristem farblosem Umfeld und da wo man sie nicht erwartet. Auch wenn es das öfters gibt, Geschichten bei dem es bei Personen zu Zufallsbegegnungen kommt und sich daraus eine ungewöhnliche Beziehung und Freundschaft entwickelt. Getragen wird die Story von Paul Giamatti der einen ziemlich traurigen Kerl spielt der obendrein etwas moralisch sehr fragwürdiges tut – aber doch nie wirklich die Sympathien des Zuschauers verliert. Ebenso sind alle anderen Beteiligten Figuren die kaum überzeichnet sind sondern lebensnah und echt. Und es macht Spaß zuzusehen wie sich zwischen den Personen eben die Dinge bessern – nur ist das nicht total spektakulär, witzig oder macht sonst irgendwas dass auch eine Blockbusterleinwand gehört. In dem Sinne wird der Film (wenn überhaupt) nur einem absolut minimalen Publikum zugehen - aber wenn die ein solches Werk zu schätzen wissen, umso besser.

    Fazit: Zwar traurig wirkendes Familiendrama dass im Keim aber eine warmherzige und positive Entwicklung porträtiert

    • 8

      Ein richtig guter Film über das Leben, Familie und Freundschaft, also genau mein Film.

      Die Story ist stringent aber immer fesselnd und mit einer feinen Priese Humor bestreut. Viele interessante Charaktere gibt's hier auch.

      Die Cast ist einfach nur großartig, Paul Giamatti ist ein Quelle an Normalität mit bombastischer Ausstrahlung. Burt Young ist die gute Seele und Bobby Cannavale spielt hier grandios, Amy Ryan rundet das ganze mit einer einfühlsamen Performance ab.

      Klasse FILM!

      9
      • 8

        In jeder Hinsicht eine Win Win Situation.

        • 6

          Ein Feel-Good-Movie über die wirtschaftliche Rezession. Thomas McCarthys dritte Regiearbeit erzählt auf rührend-komische Weise, dass alles schon gut gehen wird, wenn die Familie zusammenhält. [Andreas Busche]

          • 7

            Paul Giamatti, der uns in den letzten zwei Jahren immer mehr mit seiner Präsenz überzeugen und mittlerweile auch immer mehr Filme alleine tragen darf, schafft selbiges auch hier.

            1
            • 5

              Leider hat mich dieser Film nicht so sehr mitgerissen wie ich es mir gewünscht hätte. Für ein Drama fand ich ihn nicht tiefgehend und dramatisch genug, für eine Komödie nicht lustig genug. Die Charaktere waren mir noch zu oberflächlich, als dass ich hätte richtig mitfühlen können.

              • 7

                Win Win plätschert leise vor sich hin und kommt dem wahren Leben recht nahe. Das ist das Schöne an dem Film. Schade ist, dass sich hier der Weg so klar abzeichnet. Es folgt keine Wendung, keine unerwartete Handlung. Man legt die Füße hoch, lässt sich treiben und das Geschehen unbeteiligt passieren.

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                • 7

                  Win Win ist ein toller kleiner Streifen, der Paul Giamattis Schaulspielkünste zeigt und wirklich Spaß beim gucken macht, weil er eine gewisse Melancholie in sich trägt, die ich wirklich gerne sehe. Die Handlung selber ist nichts besonders, nein sogar vorhersehbar, aber die einzelnen Szene schaffen sehr viele schöne und lustige Momente, die diese Schwäche schnell wieder vergessen lassen.
                  Der Film braucht anfangs etwas Zeit, diese Zeit hat er aber verdient.

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                  • 8

                    Mir fehlen die Worte! Ein großartiges, gespieltes Arthouse-Drama mit eine kleine portion Witz.

                    4
                    • 6

                      kein must-have-seen film. kein film zum totlachen. kein film der einem vor spannung das blut in den adern gefrieren lässt. kein popcorn-kino. irgendwie fehlt in jedem bewertungspunkt das gewisse etwas.
                      aber dafür ist es ein ehrliches stück. eine ehrliche geschichte, ein schönes stück schauspiel, ein film mit gefühl. kein meisterwerk und doch irgendwie meisterhaft.

                      solide 6 punkte!

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                      • 7

                        Thomas McCarthys drittes Regiewerk ist nicht nur für die darin agierenden Figuren eine Win-Win-Situation, sondern durchaus auch für den Zuseher. Dafür muss man nicht mal großer Fan des Ringens sein, das einen prominenten Platz im Film einnimmt. Wer alleine schon etwas für Paul Giamattis Schauspiel übrig hat, sollte "Win Win" keineswegs links liegen lassen. Eine ungemein sympathische und und an einigen Stellen herrlich unaufgeregte Tragikomödie wird hier geboten, die von lebensechten Problemen handelt und einen interessanten Einblick in eine scheinbar stinknormale Familie gibt, bei der eine womöglich verständliche, aber doch fragwürdige Handlung den Stein ins Rollen bringt. Der anschließende Auftritt des Teenagers Kyle ist ganz interessant: Nicht nur, dass es für den Darsteller Alex Shaffer sein erster Film ist und er selbst Erfahrung mit dem Ringsport hat; zudem ist seine authentisch gespielte Rolle entscheidend für die Beteiligten. Lustige und ernste Momente halten sich dem Genre gemäß durch ein gutes Timing gekonnt die Waage, wobei besonders für ersteres der hibbelige Terry (Bobby Cannavale) sorgen kann. Dem Genre entsprechend ist aber zugleich auch die weitere Entwicklung des Drehbuchs, das vielleicht etwas zu schemenhaft und damit leider auch vorhersehbar geraten ist. Die Darstellerleistungen wiegen diesen Malus jedoch auf, womit "Win Win" nach unterhaltsamen 105 Minuten locker als Gewinner vom Feld geht.

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                        • 8

                          Paul Giamatti ist mir in letzter Zeit zunehmend in Nebenrollen aufgefallen (z.B. in "The Ides Of March"), in denen ich ihn durchweg gut fand. Da das aber eben alles 'nur' Nebenrollen gewesen sind war ich, als ich "Win Win" in der Hand hielt gespannt wie gut Giamatti in einer Hauptrolle einen ganzen Film tragen kann. Große Zweifel am Resultat hatte ich nicht und die Antwort fällt wie erwartet aus: Er macht seinen Job brillant!

                          Doch nicht nur er.
                          Auch Amy Ryan als fürsorgliche, leicht zickige Ehefrau, Bobby Cannavelle als überdreht cool seine Verletzheit überspielender Kumpel und vor allem Alex Schaffer, als teilnahmslos traumatisierter und doch irgendwie liebenswürdiger Teenager formen maßgeblich das Gesamtbild mit. Giamatti hat das Zeug zur One-Man-Show, zum Glück muss er das hier aber gar nicht beweisen.
                          "Win Win" ist ein schönes Beispiel dafür wie sehr ein Film mit der Besetzung steht und fällt (in diesem Fall auf beiden Beinen steht) und vor allem wie sekundär doch bei einem guten Drehbuch, hervorragendem Spiel und gekonnter Inszenierung des Regisseurs die oft so überschätzte 'Geschichte' wird. Objektiv ist dieser Film eine Tragigkomödie über das menschliche (speziell familiäre) Miteinander, Entfremdung, Zusammenwachsen und die Probleme des Alltags, wie sie uns schon oft und vor unzähligen Kulissen erzählt wurde.
                          Die Art und Weise macht es halt!

                          Und die beherrscht Regisseur Thomas McCarthy scheinbar, denn er begeistert mich nach "Ein Sommer in New York" nun mit dem zweiten Film. Vielleicht gefällt mir einfach seine Handschrift, denn in beiden Filmen wird viel Wert auf alle Charaktere, nicht ur die wenigen Hauptpersonen gelegt und im Resultat entsteht etwas sehr 'ruhiges' und 'echtes'.
                          Großes Indie-Kino!

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                          • 7 .5

                            "Win Win" ist einer dieser leisen Filme, die schleichend, oft auf Zehenspitzen ihre Geschichte präsentieren und dank ihres subtilen Humors und interessanter Charaktere überzeugen. Ja, die Entwicklung des Films ist absehbar, verliert sich aber niemals in den Fängen großer Verklärungen, sondern bleibt zumeist auf dem Boden der Realität und beweist somit, dass man zum transportieren von Emotionen nicht immer auf Überschwänglichkeit und Epik setzen muss. Dass Paul Giamatti mal wieder überzeugt, muss da wohl kaum erwähnt werden.

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                            • 8

                              "Win Win" ist eine schöne Tragikomödie mit Herz und Humor. Auch wenn die Entwicklung der Geschichte das Rad nicht neu erfindet, so unterhält sie sehr gut und geht vor allem ins Herz des Zuschauers. Paul Giamatti spielt mal wieder sehr überzeugend und vermag es allein den Film sehenswert zu machen. Schade nur, dass die restlichen Darsteller, von Jeffrey Tambor mal abgesehen, eine eher blasse Leistung abliefern. Doch zum Glück tut das dem Film keinen Abbruch und die Figuren bleiben sympathisch. Einen großen persönlichen Pluspunkt erreicht der Streifen durch seinen Soundtrack, in dem ich Lieder von sträflicherweise hierzulande eher unbekannten Rock-Metal-Bands ("Destrophy" und "Hail The Villain") entdecken durfte. Das gab den Trainingskämpfen noch einmal das gewisse etwas Stimmung.

                              Anschauen und sich wohlfühlen!

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                              • 7 .5

                                Seichte Komödie mit einem gewohnt großartigem Paul Giamatti. Wann bekommt dieser Mann endlich seine Oscar-Rolle?

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                                • 2

                                  Im Film ist es ein Ringkampf , für den Zuschauer ein Kampf den Film bis zu Ende zu schauen . Schade Station Agent von Tom McCarthy war richtig gut.

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                                  • 5

                                    Also entweder ich habe den Film wirklich nicht verstanden oder es ist ein seichter Film, der weder Emotion noch Witz transportiert und so durchsichtig ist wie ein junger Aal. Die Spannungskurve hat ein Profil wie die Niederlande. Nette Geschichte, weder sonderlich überzeugende Bilder, keine herausragenden Schauspieler und seichte Story....Popcorn-Good-Feeling-Kino.

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                                    • 8 .5

                                      Win Win ist für mich der erste Film der zeigt das es nicht wichtig ist wer Einen gebert, sondern wer einenen liebt! Und das auf eine wirklich menschliche weise. Niemand ist perfekt und Liebe ist das einzige was zählt. Wow, einfach nur Klasse. Fazit.: Eine Perle des Films

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                                      • 8 .5

                                        Win Win-Der Titel ist Programm/oder wen drin ist was drauf steht. Einerseits unterstützt man mit dem Kauf den Erhalt des Indie Genres und bekommt im Tausch dafür fast 2 Stunden voller rührender Alltagspoesie, herzhafter Komik und einem Darsteller Ensemble das von einem gewohnt großartigen Giamatti geführt wird und somit das Publikum bis zum Schluss fesselt. Wer hier auf den Geschmack gekommen ist sollte sich auch die beiden anderen Filme des Regisseurs „The Visitor“ und „Station Agent“ ansehen. Auch hier kann man nur geWINen.

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                                        • 5 .5

                                          Ganz nettes, leicht komödienhaft angetouchtes Drama, mit ganz netten Darstellern, einer ganz netten und tausendfach gedrehten Geschichte und viel ganz netten Ringerszenen. Mehr aber auch nicht. Nix was hängenbleibt, oder stark mitfühlen lässt oder unbedingt ein zweites Mal gesehen werden muss.

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                                          • 5

                                            Recht schwerfälliges Drama mit leichtem Komödieneinschlag. Sehr vorhersehbar und wenig mitreißend. Die Figuren bleiben flach, das Storygerüst hat man so oder so ähnlich schon 1000 mal gesehen.

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                                            • 8

                                              Intelligent-sympathische Komödie, die Erwachsenen wie auch Teenagern sehr gut gefällt. Denn es geht um die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Und dass jeder eine zweite Chance verdient.
                                              Getragen wird die wunderbare Geschichte von erstklassigen Schauspielern, mit hochkarätigen, witzigen und ergreifenden Dialogen. Alle spielen hier einfach perfekt. Paul Giamatti ist mit der Hauptrolle so gut besetzt wie kein anderer.

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                                              • 8

                                                Ach Paul Giamatti, du bist einfach mein Held! Toller Independent-Streifen, der vor allem mit seinen ruhigen Tönen und trockenen Humoreinlagen glänzen kann. Die Charaktere wurden liebevoll gezeichnet und mit der nötigen Tiefe versehen, dass man mit ihnen identifizieren kann. Paul Giamatti spielt wie immer hervorragend, doch auch der restliche Cast braucht sich nicht dahinter verstecken. Sehr schöne Mischung aus Drama und Komik!

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                                                • 8

                                                  Win win ist ein so schöner und liebenswerter Film. definitiv einer der besten des Jahres 2011.

                                                  • 6

                                                    Unglaublich guter Cast, Giamatti spielt immer auf höchstem Niveau. Aber auch die restliche Besetzung überzeugt. Im vorhinein hatte ich mich mehr auf eine Komödie eingestellt, daher war ich doch etwas enttäuscht.
                                                    Dennoch ein gelungener Film mit einer mal etwas anderen Geschichte, als das übliche Hollywoodgeplänkel.
                                                    Der Ringersport wird sich freuen auch mal in den Vordergrund gestellt zu werden, wird ja sonst doch eher vernachlässigt.
                                                    Insgesamt eine gelungene Produktion über Vertrauen, Habgier und Familie.