Wolf Creek 2 - Kritik

Wolf Creek 2

AU · 2013 · Laufzeit 103 Minuten · FSK 18 · Horrorfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Dunkel sind noch die Erinnerungen an den ersten Teil, den ich damals als "geht so" empfand. Lange hatte es gedauert bis mir der zweite in der Uncut Fassung vor die Flinte kam. Aber ich muss sagen das mir die Fortsetzung doch um einiges mehr Alex sein Vorgänger gefallen hat. Mick Tyler ist echt ein verdammt verrückter Charakter und trägt irgendwie meine Sympathien.
    Auch wenn es Wolf creek 2 mit der Logik und der glaubwürdigkeit nicht immer so genau nimmt, so hat er doch einiges an gorigen Schauwerten zu bieten.
    Sollte sich die Tendenz fortsetzen , darf gerne mal ein Dritter Teil kommen!

    1
    • 3

      Bis auf den Opener völlig verunglückter Fortzetzungsversuch. Langweilig und absolut unglaubwürdig > da wird ein SUV mit ´nem LKW gejagt < lächerliche Gesangseinlagen plus ein John Jarratt at his worst. Kaum zu glauben das mir hier ´ne 7 unterstellt wurde. Ohne die Eröffnung eine 1, allerdings ist der Einstieg wirklich Klasse daher gibt `s dann noch 3 Punkte.

      • 8

        Gelungene Fortsetzung des Überraschungshits Wolf Creek von 2005. Mick Taylor ist zurück und ebenso zynisch und bösartig wie eh und jeh. hier veranstaltet er sogar eine kleine Sing&Trink Einlage nebens Quiz mit einem seiner unglückseligen Opfer. Nichts wirklich neues oder kreatives aber ebenso spaßig und unterhaltsam wie der Erstling, lässt einen interessiert und vorfreudig auf die Serie zurück,

        9
        • 8 .5

          Dieser Teil bietet so ziemlich alles, was den ersten Teil auch schon so schön hat erstrahlen lassen!
          Diese Fortsetzung geht noch etwas rasanter zu, hat mehr Action aber auch eine ganze Menge an Gore zu bieten.
          Zudem merkt man hier und da, das sich dieser Teil nicht mehr ganz sooo ernst nimmt, wie Teil 1.
          Trotz der höheren Action,- und Humorlastigkeit hat auch dieser Film jede Menge gute Atmosphäre zu bieten und rutscht nicht ins Lächerliche.
          Das Ende ist dann noch einmal sehr makaber in Szene gesetzt worden TOP!

          Fazit: Gerne mehr davon! ;-)

          2
          • 6

            Mittelmäßiger Backwood Torture Porn. Den Großteil des Films jagt der Killer die anderen Protagonisten, was nicht besonders spannend ist. Als er ihrer endlich habhaft wird, entschädigt einen das auch nicht restlos für die Warterei.

            • 5

              Nichts besonderes aber allemal besser als der grottenschlechte erste Teil

              1
              • 8

                Wolf Creek 2 ist eine sehr gute Fortsetzung und er ist viel besser als der erste Teil, weil er einfach spannender, brutaler und packender war. Das aller beste an den Film war John Jarratt, weil er einfach gruselig, verrückt und total gnadenlos ist. Aber auch Ryan Corr hat ein gute Leistung abgeliefert, obwohl er am Anfang sehr nervig war. Einige Szenen waren unfreiwillig komisch.

                Ich fande Wolf Creek 2 eine richtig geile Fortsetzung den ich nur jeden ans Herz legen kann.

                • 7 .5

                  Australien sehr schön anzusehen, hier gibt es keine monster, keine geister, es gibt nur ein Verrückten, der auf Helfer tut aber in wirklichkeit, nur eins will, gruseln auf seine art.

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                  • 5
                    Framolf 02.11.2017, 01:04 Geändert 02.11.2017, 01:05

                    Horrorctober 2017

                    Würdige Fortsetzung des Vorgängers. Killer Mick Taylor schlägt erneut mit physischer Härte und (beim Schießen) fast schon chirurgischer Präzision zu und schont sich dabei auch nicht selbst. Jedoch fragt man sich in einer Szene auch schon mal, ob er nun sein Opfer lieber foltern oder mit seinem nationalistischen Geschwätz zu Tode langweilen will... ;-) Man könnte fast meinen, die 'Wolf Creek' Filme wären der schelmische Versuch der Filmemacher, nervige Touristen aus dem australischen Outback fernzuhalten. Wie man auf die Idee kommen kann, Rutger Enqvist sei ein typisch deutscher Name, erschließt sich mir zwar nicht so ganz, aber geschenkt. :-)

                    Absolut positiv zu vermerken ist, dass Taylor hier an einen Gegner gerät, der mit allen Wassern gewaschen ist und durchaus Paroli bieten kann - auch wenn ihm hier und da einige Patzer unterlaufen.

                    Durch ein paar unnötige Kontinuitätsfehler bringt sich 'Wolf Creek 2' leider selbst um eine bessere Bewertung, der Film hat aber auch so Spaß gemacht und ist für Genrefans auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

                    10
                    • 6

                      Auf einer langen Liste mit Filmen von denen ich mir eine Fortsetzung unbedingt wünsche würde der erste „Wolf Creek“ sicherlich nicht auftauchen. Der war für mich ein brauchbarer, aber zu keiner Zeit nennenswert herausragender Horrorstreifen mit einen paar Erschreckern – und Schluß. Nett daß es jetzt ein Sequel gibt, aber leider bringt das zu keinem Zeitpunkt ein wirklich nennenswertes Erzählkonstrukt her. Statt dessen ist der Film ein Sampler aus Jagdszenen, Gewaltexzessen und Folter und macht stellenweise den Eindruck als würde man durch mehrere Filme zappen. Sehr kreativ finde ich daß der Schlächter hier und da auch gerne mal eine Hauptfigur meuchelt und dann eine andere Person ins Zentrum rückt – das ist ok, aber macht den Film nicht so außergewöhnlich. Letztlich ist es solide Horrorkost mit einigen krassen Momenten, aber kein Film der nach einem weiteren Sequel lechzt.

                      Fazit: Brauchbar spannend und an manchen Momenten wirklich gelungen, aber unterm Strich wenig originell und ohne jeden „Nachhang“

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                      • 9
                        999CINEASTOR666 24.07.2017, 15:34 Geändert 26.07.2017, 15:31

                        Wolf Creek 2 / AU / 2013

                        >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

                        WOLF CREEK 2 ist nicht nur eine herausragende Fortsetzung, sondern auch ein erstklassiger Horror-Action-Thriller, da von allem mehr geboten wird. Die Fortsetzung startet bereits fulminant, als zwei Cops für ihre Willkür teuer bezahlen müssen. Als zwei Rucksack-Touris flott den Wolf-Creek-Krater erreichen und beim unerlaubten Nächtigen im Nationalpark die "Hilfe" von Mick Taylor (JOHN JARRATT) ablehnen, kommt es schnell zum Kopf am Stiel. Das Fräulein verfällt in Schockstarre und wird Bewusstlos geschlagen. Als sie wieder zu sich kommt hat ihr Freund nicht mehr alle beisammen, also alle Körperteile. Das in ungeschnittener Form am besten zu sehen ist. Des Weiteren punktet das unbarmherzig-zynische Sequel durch den Protagonisten-Wechsel, den gesteigerten Sadismus-Spieltriebs des noch charmanteren und charismatischeren Schweinejägers Mick Taylor, Autoscooter mit Kängurus, dem älteren Pärchen und allen voran mit dem feucht-fröhlichen Folter-Quiz. Das Sequel überzeugt auf ganzer Linie mit mehr Tempo, mehr Action, mehr Spannung, mehr Gore, noch tieferen Abgründen, makaberen Humor und einigen üblen Überraschungen.

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                        • 7
                          Chionati 22.07.2017, 18:23 Geändert 22.07.2017, 18:43

                          Überragende schauspielerische Leistung von John Jarratt. Besser geht es nicht. Auch die Charakterdarstellung von Ryan Corr ist super und passt perfekt zu dem Film. Die beiden Akteure tragen den Film wie zwei Säulen ein ganzes Hochhaus. Trotzdem hätte man ein paar Szenen anders drehen müssen. Einige Szenen kamen zu komödienhaft rüber.

                          ----Spoiler---- (Kampf mit Polizisten, obwohl bewaffnet, keine Gegenwehrreaktion, das gleiche die Freundin von Rutger Enqvist, Känguru, fliegender Lastwagen, das Ende musste man auch anders machen etc...)---- Spoiler Ende.

                          Mir persönlich hat der erste Teil ein bisschen besser gefallen, weil er etwas authentischer war. Trotzdem ist das hier ein sehr spannender Film. Sehr gespannt bin ich schon auf den dritten Teil, mit der Hoffnung, wieder John Jarratt als Killer zu sehen.

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                          • 8

                            Hoffentlich kommt iwann eine zeit in der filmemacher tvsendern verbieten ihre filme verkrüppelt im tv zu senden...ich würde jedes mal am liebsten die verantwortlichen vor nem riesen mob filmfreunde zu rede stellen...

                            • 7 .5

                              Wenn Mick nicht so gruselig, kaltblütig, ekelhaft, komplett irre, mordlüstern und überheblich wäre.......dann könnte das glatt ein guter Kumpel von mir sein....

                              :-D :-D

                              Sehr schöner 2. Teil, irre spannend und auch durchaus amüsant...natürlich auf ziemlich kranke und fürchterliche Weise.
                              Ich würde glatt sagen, dass mir der 2. einen Zacken besser gefällt als der erste, auch wenn mir die komischen Handlungsweisen von Paul anfangs wieder auf den Zeiger gingen.
                              Die Psychospielchen und Gesangseinlagen zwischen Mick und Paul werden mir aber noch sehr lange in Erinnerung bleiben. ;-)

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                              • 7

                                Fazit: "Wolf Creek 2" ist anders als der Vorgänger und gefällt gerade deshalb so gut, weil er einfach nicht sehr vorhersehbar ist. In der Handlung hatte man kreative Ideen, die Darsteller spielen gut und Mick wird immer mehr zu einer diabolischen Kultfigur. Handwerklich ist das selbstsicher gemacht, die Atmosphäre ist richtig schön dreckig und Spaß macht der Film nebenbei irgendwie auch noch. Dies kann man aber nur behaupten, wenn man die harte Gangart bevorzugt, denn nicht jedem wird der Zynismus gefallen. Ich habe mich aber gut unterhalten gefühlt und fand die Portion Splatter auch angebracht. Wer mit dem ersten Teil etwas anfangen konnte, sollte sich auch an diese Fortsetzung wagen!

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                                • 6
                                  dwaddy 24.04.2017, 11:23 Geändert 24.04.2017, 11:24

                                  Nichts wirklich Neues im australischen Outback: Mick Taylor macht noch immer die Gegend unsicher und genug Opfer in Gestalt von jungen, unlogisch bis dämlich agierenden Backpacker und anderen Touristen findet er natürlich auch. Am Ende gibt's noch einen Cliffhanger: Hurra, Teil 3 steht nichts im Wege. Ansonsten gibt's 100 Minuten soliden Backwood-Horror mit ein paar humoristisch anmutenden Splatter-Szenen. Insgesamt hat mich der Film nicht gerade von den Socken gehauen, aber gehört dann doch zur guten Mittelklasse. Insbesondere die Landschaft ist schon richtig klasse eingefangen.

                                  • 6

                                    Bei "Wolf Creek 2" wollten die Macher den größten Fehler vom ersten Teil vermeiden indem sie von Anfang an vollgas geben. Doch in Teil 2 tut sich nach etwa einer Stunde etwas Langweile auf. Die Handlung fängt an vor sich hinzuplätschern. Also genau umgekehrt als im ersten Teil.

                                    Höhepunkt des Films ist wiedermal John Jarratt der den Killer hervorragend spielt mit einer anständigen Portion Humor.

                                    Freunde des Splatterfilms werden an Wolf Creek 2 ihre Freude haben, alle anderen bekommen einen soliden Film zu sehen den mal auf jeden Fall mal anschauen kann.

                                    • 3 .5

                                      Erstsichtung: 26.10.2016
                                      Vorhersage 5,5 --> Bewertung 3,5

                                      "Wolf Creek 2" ist ein sinnfreier Torture & Splatterschlachter der im australischen Outback spielt. Lediglich die Anfangszene mit den Cops ist ganz unterhaltsam. Den Rest des Films empfand ich als gequirrlten Mist.

                                      • 7
                                        expendable87 15.09.2016, 12:13 Geändert 15.09.2016, 12:14

                                        Abgefahrener Psycho-Road-Trip mit einem Hobby-schlachtenden, unberechenbaren und eiskalten Backwood-Killer im Gepäck!
                                        Wenn Mick Taylor mit seinem kranken Sinn für Humor seiner Mordlust nachgeht, bleibt Einem schon mal die Spucke weg!
                                        ...
                                        WOLF CREEK 2 birgt einen üppigen Splatter-Gore-Anteil und hält zudem einige böse Überraschungen bereit!
                                        Schauspiel-technisch befinden wir uns, entsprechend dieser Art von Film, schon etwas über dem Durchschnitt...was dem Spannungsbogen nur zu Gute kommt, da es sich mit den Protagonisten besser mitfiebern lässt!
                                        ...
                                        Fazit: Wer bei dieser aufregenden Spritztour durchs anheimelnde Hinterland Australiens über ein paar Genre-typische Logiklöcher hinwegsehen kann, sollte im Grunde genommen bestens unterhalten werden!
                                        ...
                                        Vom ersten Teil ist im Übrigen so rein gar nichts hängen geblieben, außer Enttäuschung...dank dem sehenswerten Sequel aber, bekommt der Vorgänger, für den sich ebenfalls Greg McLean (Rogue) verantwortlich zeigt, erneut eine Chance sich zu behaupten!
                                        ...
                                        7 / 10 Flying Kangaroos

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                                        • 6

                                          Was lange währt wird endlich gut. Jedenfalls so einigermaßen.
                                          Etliche Jahre nach dem ersten "Wolf Creek" kommt die Fortsetzung, inzwischen gibt es sogar eine Serie. Nachdem der erste Teil eine ganze Stunde brauchte, ehe er in Fahrt kam, beginnt Teil 2 gleich mit einem Knaller, der die Spannung hoch hält und zeigt, was möglicherweise auf die Zuschauer zukommt......

                                          .....jedenfalls in der UNGEKÜRZTEN Version in der ORIGINALSPRACHE...! Die vielen negativen Kommentare kann ich mir nur so erklären, daß die Leute den Film in der gekürzten Synchro gesehen haben.....und da taugt er natürlich nichts, da die Zensurschere ordentlich angesetzt wurde und der superdüstere Brachial-Humor (vor allem durch Hauptdarsteller John Jarratt vorhanden) einfach nicht mehr vorkommt.

                                          Oberarschloch und Backdoor-Killer Mick Taylor (keine Sympathiepunkte: er wirkt wie ein Crocodile-Dundee-Nazi mit hausgemachter menschenverachtender Agenda) kidnappt nach wie vor Backpack-Youngsters und bringt sie entweder gleich in der Natur um oder schleppt sie in seinen persönlichen Folterkeller.

                                          Der Film zeigt wirklich überhaupt keine Innovation und greift altbekannte Horrorfilm-Muster auf. Interessant wird dies lediglich durch den Australien-Bonus und die auch in der OV deutsch sprechenden Backpacker. Die Story ist im Grunde genommen gar nicht vorhanden, die jungen Leute verhalten sich erwartungsgemäss holptig oder dämlich und die Gewaltspirale schraubt sich dermaßen hoch das der Film sogar in Australien in die Schlagzeilen bzw. in die Problemzone kam.

                                          "Wolf Creek" funktioniert uncut ganz gut, ist handwerklich okay gemacht und punktet durch einen oberfies guten Hauptdarsteller.
                                          Allerdings stellt sich die Frage, ob mangelnde Innovation hier nicht mit einfach noch mehr Gewalt kompensiert wird und wohin dies im Horrorfilm-Genre führt. Die Gewaltspirale wirkt derzeit so (nicht zuletzt was vor einigen Jahren aus Frankreich kam) als sei sie gar nicht mehr erweiterbar.

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                                          • 4

                                            Der zweite Auftritt vom Outback-Schlächter Mick Taylor bekommt von Tobe Hooper ein Fleißbienchen mit Sternchen.

                                            Dem ersten "Wolf Creek" ließ sich ja noch zugutehaten, dass er als Beim-Sterben-Ist-Jeder-Der-Erste-Survival-Thriller funktionierte. Beinhart, finster, übel und mit einer bitteren Abschiedsnote.

                                            Für den zweiten Anlauf ließen sich die Urheber wohl von "The Texas Chainsaw Massacre 2" mit all seiner übersteigerten Craziness inspirieren. Wozu denn auch nur Details größer, fetter und blutiger machen, wenn du dem Pisser Taylor gleich ein eigenes Reich des Todes spendieren kannst? Ein Höllen-Labyrinth, in dem Leichen modern und noch lebendige Opfer geschändet, gequält und gefoltert werden können.

                                            Aber wie sich zeigt, wusste Tobe Hooper damals wesentlich mehr mit Blut und Gedärmen anzufangen. "Wolf Creek 2" will vor allem eines: Behörden ärgern. Was dem Film sogar im eigenen Heimatland ordentlich gelang. Das Gemetzel ist ausführlicher, doch der Rest unterscheidet sich hingegen weniger vom Vorgänger.

                                            Nur Dreckssack Mick Taylor wird mehr Spielraum eingeräumt. Damit wir ja merken, dass er nicht nur eine ultra-perverse Sau ist. Und dass seine Weltsicht schon geradezu faschistoide Züge trägt.

                                            Ist das nun eine Schlachtplatte mit herausfordernder Haltung? Oder nur ein Ausflug ins Grenzgebiet zwischen dem Reich des schlechten Geschmack, den Untiefen menschenverachtender Todesspiele und der Ödnis ungezählter Horror-Schocker gleichen Kalibers?

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                                            • 8

                                              Mick Taylor ist wieder da. Und mordet brutaler und schneller als je zuvor. Australien wird hier mal wieder als fieses, feindliches Land dargestellt, wo die Autofahrer Gas geben anstatt anzuhalten, wenn sie Tramper sehen.

                                              Der Albtraum, mit dem unsere jungen Touristen zu tun haben, ist mal wieder nur schwer auszuhalten. Und John Jarratt als Serienkiller Mick blüht richtig auf in seinem Killerjob. 9 Jahre zuvor sahen wir ihn in „Wolf Creek“, und lernten ihn fürchten.

                                              Der Sarkasmus von Regisseur Greg McLean hat es erneut in sich, etwa wenn Mick zum Johann Strauß Walzer „An der schönen blauen Donau“ tötet. Oder Kanguruhs plattfährt, und wir „The Lion sleeps tonight“ hören. Das macht Spaß, und ist wirklich einfallsreich.

                                              Taylor ist eine brutale Sau, dem die Folgen seiner Handlungen völlig egal sind. Er eliminiert auch Polizisten, wenn sie ihm dumm kommen. Das alles scheint im Outback ohne Folgen zu bleiben. Das Land ist einfach viel zu groß. Keiner kontrolliert die paar Seelen in der grenzenlosen Wüste.

                                              McLean hat sogar noch Zeit, eine Hommage an „Duell“ von Spielberg einzubauen. Die Jagd des Trucks am Berg auf das Auto – wie eine Kopie des Höhepunktes aus Duell. Der Splatter erinnert an Wrong Turn. Auch da waren es Jäger, die das Töten und Ausweiden gewohnt sind.

                                              Fazit: Gutes Horrorkino aus Australien. Bestimmt nicht gesponsert vom australischen Touristikverband. Man fragt sich, wie Schauspieler John Jarratt als Familienvater in der Öffentlichkeit lebt und zurechtkommt. Nach so einer Rolle müsste er eigentlich überall Angst und Schrecken verbreiten. Die hohe Punktzahl steht für hochwertigen Horror.

                                              • 0

                                                Nie wieder. Der Film ist der absolute und blanke Müll. Er kommt mir bei nahe vor wie ein Staffellauf. Entweder man lässt denn sterben der neu dazu kommt ,oder die ,die schon etwas länger im Film mit dabei sind. Am Ende ,merkt man ,es wird eig. die ganze Zeit nur gemetzelt ,ohne wirkliche story.

                                                Vom horrorfeeling mal ganz zu schweigen. Man weiß worher schon was passiert und das Ende ist vollkommen unlogisch.

                                                • 6 .5

                                                  Diese Fortsetzung setzt noch viel mehr auf die größte Stärke des Vorgängers: die Figur des Mick Taylor. Er ist der Star der Reihe und wird als sadistischer Outback-Killer noch mehr ins Rampenlicht gerückt. Da spielen Handlung und die restlichen Figuren so gut wie keine Rolle mehr. Es geht nur noch um möglichst brutale und blutige Kills. Ja, an und für sich nicht schlecht, aber etwas Spannung und Atmosphäre hätte dem Film auch nicht geschadet.

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                                                  • 4
                                                    allroundt 16.01.2016, 22:10 Geändert 16.01.2016, 22:11

                                                    Während es im ersten Teil noch ausgeglichen war,wird Mick Taylor hier zum alleinigen Star des Filmes gemacht.
                                                    Die Dummheit der Opfer kann einen echt aufregen.Okay ,es soll sich hier wohl um Studenten handeln von denen man nicht ein professionelles Abwehren erwarten kann,aber gerade in lebensbedrohlichen Situationen müsste doch das Tier in einem hervortreten.Warum haut man bei der Gelegenheit nicht mit der spitzen Seite des Hammers zu,warum sorgt man nicht dafür,dass wenn der Opa Mick schon vor seinem Gewehr hat,ihn abknallt,sondern verkriecht sich in einer Ecke des Hauses?Wenn die 2 Fahrzeuge nebeneinander herfahren ,warum bremst man nicht einfach seinen Wagen ab und lässt ihn vorbeiziehen um so Zeit zu gewinnen,weil bis er mit einem Truck wendet,das wird dauern.Und warum überhaupt ist jedes Fahrzeug,in das Mick steigt,schneller als die Autos der Opfer?Usw.

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