Woody, der Unglücksrabe - Kritik

Take the Money and Run

US · 1969 · Laufzeit 85 Minuten · FSK 12 · Komödie · Kinostart
Du
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    Reporter:" In matter that you get caught and in face that you have a very long prison sentence: Do you have any regrets about choosen a life of crime?
    Virgil: "I think that crime defnitely pays and ähh... you know it's a great job. The hours are good, your're your own boss and you travel a lot and you... you get to meet interesting people and äh... I think it's a good job in general." :D

    Die späteren Allen-Filme - so nach 'Love and Death' - mögen intellektuell anspruchsvoller und narrativ stimmiger sein. Aber wenn ich mal wieder einen Film gucken möchte, bei dem man herzhaft lachen kann, dann greife ich definitiv zu Woodys Frühwerken.
    Es ist nicht alles perfekt in diesem Film... nicht ansatzweise. Doch es sind Gags dabei - der Banküberfall, das Treffen mit dem alten Schulfreund, die sich schämenden Eltern - pures Comedy-Gold.

    • 6

      [...] Die inhaltliche Geschlossenheit späterer Werke erreicht Woody, der Unglücksrabe nicht und entwickelt seine Figur auch kaum, weil sich Allen vollends auf die Witze konzentriert; doch da diese funktionieren und die Laufzeit des Films lediglich 80 Minuten beträgt, erweist sich Allens Debüt als beschwingt und kurzweilig. [...]

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      • 8
        konkalit 21.05.2017, 01:15 Geändert 21.05.2017, 01:17

        Hatte den zuletzt erneut gesichtet nachdem ich ihn vor Jahren mal als Kind gesehen hatte. Die gesellschaftlichen und Zeitgeistigen Seitenhiebe hatte ich damals nicht erkannt oder verstanden aber ich fand ihn lustig und so erging es mir auch heute noch. Nicht zuviel Geschwurbel um komplizierte Beziehungskisten, nur eine nette, harmlose Komödie über einen Looser der auf seine Weise das Leben meistert. Bloß in einer Karikatur von Welt (in der z.b. jeder das Bedürfnis hat Woody selbst als Erwachsenem noch die Hornbrille zu zertreten^^) und nicht realistisch und tragisch im Stille eines Forrest Gump oder so.

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        • 8

          Woody Ingmar Allen? Ach komm schon, ich will Woody Groucho Allen.
          Der Unglücksrabe ist einer der lustigsten Allen Filme und wahrscheinlich eine der ersten Mockumentarys (?) Großartig alberne Szenen en masse.

          • 10

            Bin aus dem Lachen nicht mehr rausgekommen. Für mich der lustigste Allen. Unglaublich gut. Absolut genial.

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              Warum wird der so unterschätzt?
              Unglaublich Skuril und Witzig. Damals fiel dem guten Woody noch was ein. Einer seiner 5 besten Filme. MIDNIGHT IN PARIS? ....gähn....
              Whats new pussycat? (erstes Drehbuch und nebenrolle)
              Love and Death (Boris gruschenko)
              Machs noch einmal sam (Drehbuch und Hauptrolle)
              Der Schläfer
              das waren noch Filme.
              To Rome with love...(graus).oh mann Woody, leider hast du deine besten zeiten lange hinter dir

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                "Take the money and run" das tut er zurecht, bis heute, im Gegensatz zu deutschen Schnarchnasen wie Til Schweiger.

                Schöner Debut Film von Allen, selbstironisch! Einfallsreicher, ironischer, jüdischer Humor, das Geld kommt, wenn man im Fluss ist , sagen manche "Sagen" dazu, hier scheint es geklappt zu haben, ohne darin unter-zu-gehen, bisher, Onkel Dagobert lässt grüßen !

                (ja sicher, sehr um die Ecke gedacht, ..)

                • 7 .5
                  aberaber 07.03.2012, 17:39 Geändert 17.05.2015, 15:02

                  "Woody, der Unglücksrabe" ist Allens zweiter Film als Regisseur nach "What's Up, Tiger Lily?". Im Grunde ist der Film aber der erste "echte" Allen. Auch wenn er seinen Stil noch nicht ganz gefunden hat, ist seine Handschrift in den Gags und der Entwicklung einiger Szenen deutlich zu erkennen.

                  • 7 .5

                    Typischer Früh-Allen: Noch nicht so intelligent wie spätere Werke, dennoch unterhaltsam und witzig. Auch wenn nicht jeder Gag sitzt, das Regietalent Allen's blitzt hier schon auf.
                    Somit empfehlenswert und für Woody-Fans eigentlich ein Muss!

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                    • 4

                      Es gab etwa 2 Momente, in denen ich begeistert war. Der eine war der Moment, wo Woody in der Bank den Angestellten einen Zettel gibt, auf welchem steht, dass dies ein Überfall sei und diese seine Schrift nicht richtig lesen können und darüber diskutieren, was er da geschrieben hat, ohne zu registrieren, dass es ein Überfall sein soll.
                      Der zweite Moment war das Ende des Films.
                      Ich bereue es, dem Verleih einen Euro für dieses Ding gegeben zu haben und begreife nicht, warum der Mann so gehypt und gefördert wird. Wenn ich Lachen will, sehe ich mir lieber "Doomsday - Tag der Rache" an. Der Film ist wenigstens unfreiwillig komisch.

                      • 7 .5

                        Ein ungeschliffener Früh-Allen, der weitgehend frei von narrativen Zwängen seinen absurden Witz frei Laufen lässt. Erzählerisch nicht so befriedigend wie die späteren Werke, dafür umso lustiger.

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