X-Men - Der Film - Kritik

X-Men

US · 2000 · Laufzeit 104 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 10

    x-men alle teile gut und die Geschichte vor allem

    • 6 .5

      Es überwiegt die Langeweile, der Stoff ist fad, also hat es mich am meisten geeizt, Picard mit Gandalf zu vergleichen...

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      • 9

        Homophobie: [1] unbegründete, übersteigerte – eventuell sogar krankhafte – Angst vor, beziehungsweise Aversion und/oder Feindseligkeit gegenüber Homosexualität und Homosexuellen¹
        Xenophobie: [1] Angst vor Fremden (Ausländern)¹

        Jeder, der in irgendeiner Form „anders" ist, oder sonstwie ausgegrenzt wurde, kennt das beklemmende Gefühl, über Mimik und Habitus der Umwelt nicht erwünscht zu sein. Da beanspruchen ein paar einen Platz der Welt und begründen diesen Anspruch lediglich mit ihrer Vielzahl. Wo anders hinzugehen funktioniert häufig auch nicht, da meist ähnliche Ressentiments entgegengebracht werden.

        Die eigenen Sorgen können sich auch im Heldenbild wiederspiegeln. Es wundert nicht, dass zwei Juden in den 30ern einen Übermensch kreierten (Superman ist tatsächlich das englische Wort für Übermensch, aufgrund der Naziverbrechen und in Abgrenzung zur Popikone hat sich mittlerweile aber auch da der deutsche Begriff „ubermensch" durchgesetzt), der nicht nur körperlich sondern auch geistig ein wahres Über verkörperte, den Nazis ihre dreckige Weltansicht gegenschleuderte und zeigte, wie ein echter Übermensch zu sein hat, vor allem im Verhalten.

        Am 1.Dezember 1955 weigerte sich eine kleine Frau namens Rosa Parks in Montgomery, Alabama ihren Sitzplatz im Bus für einen Weißen zu räumen und löste somit die sogenannten „Rassenunruhen" (was für eine fürchterliche Bezeichnung) in den USA aus. Auf der Freiheitsstatue heißt es:

        „Gebt mir Eure Müden, Eure Armen, Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren, die bemitleidenswerten Abgelehnten Eurer gedrängten Küsten. Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen, hoch halte ich mein Licht am goldenen Tor!“

        Jedoch kam in den 50ern und 60ern immer deutlicher zu Tage, dass das Land, das von denen gegründet wurde, die keiner haben wollte, selbst längst ein Establishment etabliert hatte und nicht vor hatte, ,geknechtete Massen' frei atmen zu lassen.

        X-Men (Erstveröffentlichung 1963) stieg sogar auf die Frauenrechtsbewegung der 60er auf, in dem es von Anfang an auf starke Frauenrollen setzte. Waren Frauen sonst einfach die üblichen Damsel-in-Distress (z.B. Mary Jane Watson in Spider Man) oder quasi verweiblichte Sidekicks ihrer männlichen Pendants (u.a. Batgirl), gab es mit Figuren wie Mystique, Jean Grey oder Storm schon immer starke wie auch eigenständige Frauenfiguren.

        Warum schreibe ich das alles? Weil X-Men stärker als andere Comichelden von der Idee lebt, als jetzt tatsächlich von der gerade vorgetragenen Geschichte. Es ist dieser verständliche Konflikt in einer Gruppe, der selbst Magnetos Perspektive plausibel macht. Wer würde instinktiv sich nicht eher mit Magneto verbünden, der dadurch zu mehr wird, als nur einen Bösewicht der halt böse ist, so irgendwie.

        Toller Einstand einer tollen Filmserie, die natürlich auch mal schwächere Einträge hat, dennoch ist es bezeichnend, dass selbst die Marvel Studios nur ein halbgares Interesse daran zeigen, die X-Men Recht von 20th Century Fox zurückzuholen, vergleicht man dies zum Beispiel mit den Streit mit Sony um Spider Man.

        ¹aus: wiktionary.org

        8
        • 3

          Absolut nicht mein Ding. Ich bin zugegebener Maßen kein Comic-Fan und lese sie auch nicht, mag aber trotzdem manche Filme sehr gerne (Batman, Spider Man, Deadpool z.B.). Aber mit dieser wüsten Mutantenmischung konnte ich herzlich wenig anfangen.
          Bis auf Rouge war nicht ein Sympathieträger für mich dabei, das Set - und Kostümdesign fand ich äußerst lächerlich und die Action bzw. Specialeffects sind dann doch schon ziemlich in die Jahre gekommen.
          Auch machte mir die Geschichte an sich keinen Spaß, zumal sich der Film viel zu Ernst nimmt.

          Fazit: Schwach auf jeder Ebene!

          • 6

            Kein schlechter Film, aber als Start einer wirklich guten Reihe ziemlich schwach.

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            • 5 .5
              der cineast 06.09.2018, 01:04 Geändert 06.09.2018, 01:05

              Weitgehend kreativ und einfühlsam gedachter Superheldenfilm, dem es schlichtweg an Spektakel und Wucht fehlt. Ein blutarmer, düsterer Prolog, der zeitweise originäre Szenen aneinander inszeniert, ohne ein Ganzes zu finden.

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              • 10
                SnakeSergio 02.09.2018, 22:41 Geändert 02.09.2018, 23:00

                Ich bin ein grosser Fan der X-Men Reihe vor allem die ersten drei Filme. Der erste X-Men ist mein Lieblings Marvel-Film weil er der in der Zeit kam als das Kino noch nicht von diesen Filme übersättigt wurden. Mit “Blade“ hatte eine Marvel-Figur kurz vor diesen Film Erfolg. X-Men:Der Film war von den Effekten sehr gut gemacht, sowas habe ich zuvor noch nie gesehen. Positiv fiel mir schon dazumal auf, das Hugh Jackman wie massgeschneidert in die Rolle des Wolverine passte.
                Für mich ein Meisterwerk des Superhelden-Kino.

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                • 6 .5

                  Logan (Hugh Jackman) ist ein Mutant, Einzelgänger und haust in seinem alten Wohnwagen. Nach einem überraschenden Kampf wacht er im Labor der Organisation: "X-Men" auf. Sie bilden Mutanten aus und pflegen ein gutes Verhältnis zu den Menschen. Ganz anders sind die Mutanten um Magneto (Ian McKellen). Sie verachten die Menschen und wollen diese mit einer neuen Waffe zu ihresgleichen machen. X-Men versucht dieses Unterfangen mit aller Macht zu unterbinden. Eine ordentliche Comicverfilmung mit einem gelungenem Cast. Natürlich Pflichtprogramm für alle Comicfans! Ansonsten ein stinknormaler 20:15 Blockbuster um das Gehirn auszuschalten.

                  • 9
                    Sternenkind68 28.02.2018, 19:19 Geändert 28.02.2018, 19:30

                    Das Sternenkind trifft auf die X-Men.
                    Und kann sich nicht entscheiden, wen es am liebsten mag...

                    X-Men ist eigentlich ein in die Irre führender Begriff, den es sind auch Frauen dabei.
                    Endgültig vorbei die Zeiten, wo Frauen nur schmückendes Beiwerk für den Helden sind.
                    Wie ein weiser Vater und sehr gütig wirkt natürlich Professor X ( Stewart ).
                    Er ist der Gute, die Mutanten auf seiner Seite kämpfen für Menschen, die eigentlich vor so etwas wie ihnen Angst haben.
                    Dass man vor Andersartigkeit Angst hat und das eliminieren will, das kennen wir ja aus der Weltgeschichte. Dennoch sind die X-Men unbeirrbar auf ihrer Mission unterwegs.
                    Wolverine kommt neu hinzu und zeigt sich schon bald als der einsame Reiter.
                    Aber er wird noch merken, wie gut es ist, wenn alle an einem Strang ziehen.
                    "Storm" Halle Berry mit ihrer weißblonden Perücke fand ich stark, auch den Typen mit der speziellen Brille ( Marsden ), ein super Gespann.
                    Der Schurke in diesem Stück ist ja dann wohl Ian McKellen als Magneto.
                    Die Typen um ihn herum sind nicht weniger stark als die Guten.
                    Das macht den Film so spannend. Denn egal, wer gegen wen antritt, der Ausgang eines Kampfes ist ungewiss. Gefährlich sind die Figuren alle.
                    Die Spezialeffekte haben mich sehr beeindruckt, auch die Musik.
                    Den Film sollte man unbedingt in HD schauen.
                    Ich hatte beim Streamen zum Glück die Wahl.
                    Neun Punkte gebe ich gern, ich will mal schauen, ob die Fortsetzungen das toppen können.

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                    • 7 .5

                      In einer zeitlich nicht genau definierter Zukunft haben sich unter den Menschen Mutanten entwickelt, die über erstaunliche Kräfte verfügen. Während sich unter den Homo Sapiens Angst und Ressentiments verbreiten, formieren sich unter den Mutanten zwei Gruppen.

                      Die erste Realverfilmung des Marvelcomics, welches Stan Lee und Jack Kirby in den Sechzigern erdachten und das später maßgeblich durch den Autoren Chris Claremont geprägt wurde, lebt von starken Charakteren, guten Schauspielern und Bryan Singers sensibler Regie.

                      Die interessanten, glaubhaften Beziehungen der Figuren untereinander bilden den Kern des Films und sorgen dafür, dass die Allegorien (Mutanten als Sinnbild für unterdrückte Minderheiten) nicht zu platt wirken:

                      -Logan/Wolverine (gespielt von Hugh Jackman) und Marie/Rougue (Anna Paquin), zwei Außenseiter, die sich anfreunden und bei den X-Men ein neues Zuhause finden.

                      -Professor Charles Xavier (Patrick Steward) und Eric Lehnsherr/Magneto (Ian McKellen), ehemalige Freunde, Anführer zweier Mutantengruppen, deren Ansichten sich radikal unterscheiden.

                      Einige Nebencharaktere des X-Men-Universums bleiben leider etwas blass (Storm, Magnetos Handlanger Toad und Sabretooth).

                      Spezialeffekte und Kostüme sind insgesamt gelungen, wenn man von einigen Ausrutschern (Storms Perücke, Sabretooths Fingernägel) absieht. Die Entscheidung, statt der bunten Klamotten, die die Figuren teilweise in der Vorlage tragen, sie in schwarzes Leder zu kleiden, trägt zum realistischeren Look des Superhelden-Films bei.

                      Die Actionszenen sind passabel, auch wenn einige Matrix-Anleihen ein wenig albern wirken.

                      Insgesamt ein gelungener erster Kinoauftritt der Marvel-Mutanten, der mitunter noch ein gewisses Pilotfilmfeeling vermittelt: Die Figuren und ihre Welt werden eingeführt, aber als die Story so richtig loszugehen scheint, ist der Film auch schon wieder vorbei.

                      • 8

                        Einer der besten Filme aus der X-Men Reihe. Story,Darsteller,Effekte und Humor on top.

                        • 8

                          Da ich auch hier niemals auch nur einen Comic in der Hand hatte kann ich über die Umsetzung an sich nichts sagen. Wenn mir auch auf diese Weise so einige „Insider“ Gags entfallen sind, so hat mir der Film trotzdem Spaß gemacht.Man bekommt eine Handvoll kreativer, interessanter Charaktere geboten die hervorragend verkörpert werden (Patrick Stewart und vor allem Hugh Jackman ragen hinaus!). Mit der Action und den Spezialeffekten geht man sparsam um, aber das mit Absicht, da es wohl Ziel von Regisseur Bryan Singer war, sich auf die Charaktere und nicht auf das Event zu konzentrieren. Wenn die Mutanten dann aber doch mal ihre Superkräfte einsetzen und aufeinander losgehen, rumst es gewaltig, und Augen und Ohren bekommen was geboten. So bleibt trotz der eher trüben Atmosphäre ein kurzweiliger, unterhaltsamer Fantasy-Thriller der Lust auf mehr macht (wovon danach ja auch ne Menge kam)

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                          • Endlich! Wir landen im Jahr 200 und starten mit den X-Men. Ein wichtiger Genre-Vertreter, der bereits in der ersten Einstellung klarmacht: Wir sind hier nicht mehr in den 70ern oder 90ern. Shit just got real!

                            Der Film bringt das Superheldengenre voran und ist eine direkte Vorbereitung für Nolans spätere Erdung. Gleichzeitig setzt der Film eine bis heute andauernde Abneigung gegenüber Superheldenkostümen. Zwei Schritte nach vorn, einer zurück.

                            Trotzdem ein wichtiger Schritt, ein Meilenstein des Genres und auch heute noch passender Umgang der Vorlage.

                            • 8 .5

                              Mir gefällt die alte X-Men-Reihe viel besser als die neue. Generell sagen mir die Marvelfilme aus der Anfangszeit erheblich mehr zu als die ganzen, die jetzt im dreimonats-Abstand an uns vorbeiflimmern und irgendwie immer nach dem Motto "Höher, schneller, weiter, bunter und zerstörerischer" gestaltet sind.

                              Die erste X-Men-Trilogie legt viel Wert auf die Handlung, ihre Charaktere und die Details der Filmwelt. Sie lässt es eindeutig ruhiger angehen und verzichtet dafür auf überflüssige Massen an CGI und sinnbefreite Zerstörungsorgien, was dem ganzen wirklich sehr gut tut. Statt im Zehnminutentakt einen neuen übermütigen Versuch zu starten, einen kurzzeitig extrem hohen Ausschlag in der Spannungskurve zu erzeugen, baut man für den Zuschauer hier erstmal in Frieden alles auf, sodass auch der größte Laie versteht um was es überhaupt geht; der Spannungsboden steigt hier zwar langsamer, aber konstant an.

                              Und verdammt, ist Hugh Jackman als Wolverine 'ne coole Sau! Auch deswegen und aus zig anderen Gründen gehört der erste Teil dieser erstklassigen Trilogie zu meinen Lieblings-Marvel, nein, meinen Lieblings Superheldenfilmen!

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                              • 7

                                Für den neuen Logan, schau ich mir nochmals alle X-Men Teile an.
                                Was mich wirklich massiv stört ist das Schema. Alle Marvel Filme laufen irgendwie gleich ab. Es gibt die gleichen "spannenden" Momente und zusätzlich noch auf ne Kinderfreigabe runter geschnitten. Der Film ist einfach zu wenig für Erwachsene. Deshalb freu ich mich jetzt auf Logan!

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                                • 8 .5

                                  Sehr guter Start in die X-Men Reihe !
                                  Sicher hier fliegt kein Iron Man herum ... hier legt auch kein Hulk alles in Schutt und Asche...aber dieser Film hat trotzdem seinen Reiz.

                                  Die Charaktere sind...wenn man es genau nimmt...besser ausgearbeitet und auch vielschichtiger.
                                  Aber hier geht es nicht um...pro Avenger oder pro X-Men !

                                  Singer schafft hier sein eigenes Universum ...wenn auch nicht so spektakulär wie bei anderen Helden...aber wenn man sich darauf einlässt funktioniert der Film wunderbar.

                                  Der Cast auch sehr gut gewählt.
                                  KcKellen gibt einen sehr guten Magneto ab
                                  Stewart funktioniert als X
                                  Einzig Halle Berry kommt mir hier nicht so überzeugend rüber.
                                  Sabretooth auch eher eine sehr undankbare Rolle.

                                  Die Message ist auch nicht verkehrt und wird die Menschheit wohl immer beschäftigen!
                                  Der Mensch lehnt eben sehr vieles ab...was nicht SEINER Norm entspricht.

                                  Fazit:
                                  Für Menschen die auch mit etwas weniger Action klarkommen und sich auf Charaktere einlassen können.
                                  Superhelden sind die X-Men für mich eigentlich gar nicht.
                                  Aber das muß jeder mit sich selber ausmachen.
                                  Finde der Film funktioniert auch 2016 noch.

                                  • 7

                                    Kein schlechter Auftakt der Reihe, obwohl sich diese im Verlauf der weiteren Filme noch deutlich bessert.

                                    • 6 .5

                                      Erinnert ihr euch noch als der Superhelden-Boom noch eine Wunschvorstellung in der fernen Zukunft war?
                                      Und man nicht die leiseste Vorstellung hatte, dass nach einem Jahrzehnt jede erdenkliche Figur aus den alten Comicseiten unserer Kindheit zum Leben erweckt werden?
                                      Und man noch die Daumen drücken musste, in der Hoffnung, dass der Film ein Erfolg beim Publikum, bei den Kritikern und bei der Kasse wird?
                                      Vor der Jahrtausendwende dominierten Batman und Superman die Kinoleinwand und Marvels Versuche, ihre Charaktere endlich auf der großen Leinwand zu bringen, sind so kläglich versagt, dass man sich selbst heute nicht an sie erinnern kann.
                                      Doch dann kamen die X-Men und das Blatt wendete sich.

                                      Während Marvel heutzutage als eine Gute Laune-Produktion angesehen wird, so sah es damals ganz anders aus.
                                      Batman selbst hätte seinen Augen nicht trauen können.
                                      Statt dass wir eine von der Welt geliebten Heldengruppe begegnen, denen jeder nacheifert und die ein Gefühl von Sicherheit empfinden, wenn sie sie sehen, so passiert genau das Gegenteil.
                                      Denn X-MEN ist selbst heute überhaupt nicht das, was man sich unter einem gewöhnlichen Superheldenfilm vorstellt.
                                      Der Film ist genau das, was die Mutanten für die Menschen sind: Anders.
                                      So beginnt der Film mit einer Trennung von Mutter und Sohn im Auschwitz, die zu den wahrscheinlich traurigsten und bedrückendsten Momenten des Superheldenkinos gehört.
                                      Und gerade wenn die Stimmung sich etwas auflockert, schafft es eine Teenagerin mithilfe ihrer Kräfte fast ihren festen Freund unabsichtlich umzubringen.
                                      Und wenn das noch nicht alles war, so spüren wir die Angst und den Hass der normalen Menschen, die diese einst gewöhnlichen Menschen als Außenseiter sehen und sie wegsperren wollen.
                                      Lange Rede, kurzer Sinn:
                                      Diese Menschen mit besonderen Fähigkeiten leiden unter ihren Fähigkeiten und werden von der Gesellschaft ausgegrenzt, was mit den Juden im 2. Weltkrieg zu vergleichen ist und einer der Hauptgründe, warum der Schurke des Films Magneto alles tut, um ihre „Rasse“ zu retten.
                                      Doch einer sieht die Situation mit ganz anderen Augen.
                                      Charles Xavier glaubt an ein Zusammenleben zwischen Mensch und Mutant, dass sie sich nicht als zwei unterschiedliche Rassen sehen.

                                      Die X-MEN ist mit Abstand einer der Heldenfilme mit der wertvollsten Botschaft.
                                      Wie würde unsere Welt aussehen, wenn es Leute gäbe, die die Kraft hätten, Häuser einzureißen?
                                      Würden wir sie mit offenen Armen begrüßen oder sie fürchten?
                                      Bryan Singer schafft es diesen Konflikt nicht aus den Augen zu verlieren, obwohl wir all diese Charaktere kennenlernen, die alle ihren Moment im Rampenlicht haben, auch wenn die ungleiche Vater-Tochter-Beziehung zwischen Wolverine und Rogue im Vordergrund steht und für viel Tiefe im Film sorgt.
                                      Auch wenn man dem Film anmerkt, dass er ein paar Jahre auf den Buckel hat, schafft es Singers Einstiegsfilm in das X-Men-Universum weiterhin zu begeistern.
                                      Es ist schon beachtlich wie er es hingekriegt hat, dieses Universum in einem 90 Minuten langen Film einzuführen, was meines Erachtens ein bisschen wenig ist und dafür sorgt, dass der Film wie im Flug vergeht.
                                      Was nicht weiter tragisch ist, wenn man sich mit ansieht, wie dieser kleine Film dafür gesorgt hatte, dass diese ganze Universum entsteht und man selbst nach 16 Jahren sich immer noch an den Abenteuern der machtvollen Außenseiter erfreuen kann.
                                      Es wäre sogar möglich, dass ohne die X-Men der Superhelden-Boom gar nicht erst angefangen hätte, also haben wir einen weiteren Grund Bryan Singer zu danken bzw. zu verfluchen da wie die Menschen nicht alle sich an diesen Superhelden erfreuen.
                                      Man könnte fast schon sagen:
                                      Ein kleiner Film für das Kino, aber ein Riesensprung für die Comicverfilmungen.
                                      Und dafür gibt es 7.5 Punkte!

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                                      • 6 .5
                                        Framolf 16.05.2016, 04:13 Geändert 16.05.2016, 04:14

                                        Habe mir den Film jetzt nach über zehn Jahren ein zweites mal angesehen und finde, man sieht ihm sein Alter nur bedingt an. Zumindest nicht so deutlich, wie ich es erwartet hätte. Der Cast ist gut und mit vielen bekannten Namen ausgestattet. Visuell ist der Film trotz seines Alters ebenfalls recht gut. Den Ton bei den Actionszenen finde ich dagegen nicht sonderlich gelungen. Viele Geräusche klingen übertrieben künstlich und die Lautstärkenverhältnisse der einzelnen Geräusche zueinander sind auch nicht immer ideal gewählt.

                                        Die Geschichte weist im Prinzip dieselben Stärken und Schwächen auf wie andere Comicverfilmungen auch. Im direkten Vergleich zu den Avengers fällt auf, dass es hier deutlich ernster zugeht, was gar nicht mal so schlecht ist. Wäre auch langweilig, wenn es zwischen beiden Filmserien kaum Unterschiede gegen würde. Ich persönlich hätte mir noch ein bisschen weniger Fantasy- und dafür noch etwas mehr Science-Fiction-Elemente gewünscht, aber das ist reine Geschmackssache.

                                        Insgesamt ein recht gut gelungener Einstieg in die Reihe!

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                                          Ailton32 13.05.2016, 20:51 Geändert 15.05.2016, 20:38

                                          Der erste X-Men Film war gleich ein Volltreffer. Im Mittelpunkt stehen hier zum einen Wolverine und die Suche nach seiner Vergangenheit und dem Sinn seiner Existenz und zum anderen die X-Men unter Führung von Professor X und die Bruderschaft der Mutanten unter Magneto. Zu Beginn des Filmes werden Pläne zur Registrierung und Überwachung von Mutanten erstellt, die die Sicherheit aller Mutanten zu gefährden drohen. Während die X-Men versuchen die Angelegenheit diplomatisch zu lösen, plant die Bruderschaft der Mutanten mit Hilfe einer mysteriösen Apparatur die Anführer der Welt auf einem UN-Treffen in New York in Mutanten zu verwandelt. Es entsteht ein Wettlauf der beiden Gruppierungen.

                                          Was mir bei den X-Men Filmen schon immer gefallen hat ist, dass es eigentlich keine Wertung gibt. So wäre Magneto natürlich prädestiniert für die Rolle des Schurken und seine Methoden und Ansichten sind sicherlich auch extrem, dennoch verfolgt er genaugenommen dieselben Ziele wie Xavier: Nämlich die Mutanten zu beschützen. Während Xavier genauso an den Leben der restlichen Menschheit interessiert ist, wäre Magneto bereit diese zum Wohle der Mutanten zu opfern.

                                          Herausragende Arbeit leisten Ian Mckellen, Patrick Stewart, Hugh Jackman und Rebecca Romijn . Der Rest des Castes liefert aber ebenfalls wirklich gute Arbeit ab.

                                          • 8

                                            Mit einem gewissen Abstand zu einem der ersten großen Superheldenblockbuster bin ich bei erneuter Sichtung relativ beeindruckt, wie gekonnt Singer den Zuschauer in dieses neue Marvel-Superhelden-Universum einführt. Der Film ist zwar etwas unglücklich gealtert an manchen Stellen, nicht unbedingt immer nur von den Effekten her, macht aber mMn einiges richtig. Ein Neuling dieses Kosmos als focal point funktioniert wie immer gut, man entdeckt die neue Welt mit dem Charakter (hier: Rogue) zusammen. Die Stimmung in der ersten Hälfte des Films gefällt, man merkt insgesamt, dass einige offene Enden gelassen wurden, um das Universum tief wirken zu lassen und mit Nachfolgefilmen zu bereichern. Generell war mir der Film einen Tick zu harmlos, muss ich aber wohl zwecks Zielgruppenmaximierung hinnehmen. Die Actionszenen, in denen die Kräfte eingesetzt wurden, sind gut. Ich war überrascht von dem Metahumor stellenweise, im Jahre 2000 hätte ich nicht wirklich mit so was gerechnet. Sabretooth und Toad fand ich bisschen lame als Handlanger des dafür um so beeindruckenderen Gegenspieler Magneto, dessen Darstellung hier aber noch nicht ganz an seine späteren ikonischen Darstellungen rankommt. Wolverine spuckt einige coole Sprüche und funktioniert auch gut in den Actionszenen. Die anderen Darstellerleistungen variieren etwas, Stewart und McKellen sind super, Famke Janssen und Anna Paquin funktionieren für mich auch, Halle Berry find ich bisschen gewöhnungsbedürftig. Die Darstellung von Cyclops gefällt mir von Drehbuchseite nicht. Als Appetizer für das X-Men-Universum, mit dem ich vorher nichts am Hut hatte, bildet der Film eine solide Grundlage, die selbst heute im Superhelden-Overkill-Zeitalter immer noch Spaß macht, gerade weil sie bei weitem nicht so auf Bombast getrimmt ist.

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                                            • 9

                                              Wow, kann ich da nur sagen. Auch heute noch ein Knaller! Immer noch der Beste dieser Reihe. Tolle Stimmung , tolle Darstellung.

                                              • 7 .5

                                                Auch wenn ich wirklich fan der reihe bin
                                                Und dieser auch schon sehr gute Special Effects zu bieten hat

                                                Muss ich zugeben teil 1 ist relativ unspektakulär und höhepunktslos

                                                Aber definitiv einen blick wert

                                                • 9

                                                  Meine erste DVD. Und dazu noch ein Blindkauf gewesen.

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                                                    einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Gut durchdachte action, nicht zu viel nicht zu wenig, mit Sinn und Verstand, guter Handlung, überzeugende Darsteller, nicht übertrieben und authentisch. GEIL daher volle Punkte von mir.

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