Zero Dark Thirty - Kritik

Zero Dark Thirty

US · 2012 · Laufzeit 157 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 3 .5

    ohhh und jetzt denkt jeder der den film gesehen hat, ahhh sooo hamse dat jemacht. sooo, die leiche packen wa jetzt aufn fluchzeuchträger und machen mit dem ein kleines grillfest. ne leute nicht mit mir, der war einfach nur schlecht.

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    • 7 .5

      Kathryn Bigelow thematisiert in diesem Film die Jagd auf Al-Qaida und dessen Anführer Osama bin Laden. Die für die Anschläge des 11. September verantwortlich sind. Zero Dark Thirty ist ein spannender Thriller mit einigen kleinen Folterszenen und einem fantastischen Drehbuch. Jessica Chastain spielt hier ganz groß auf und wurde zurecht für diese Rolle auch mit dem Golgen Globe ausgezeichnet.

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      • 5 .5
        Jelli 02.08.2018, 16:24 Geändert 10.08.2018, 01:05

        Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Film halten soll. Auf der einen Seite scheint Kathryn Bigelow tatsächlich auf eine wertfreie und auch realistische Darstellung der Ereignisse um die Jagd nach Osama bin Laden Wert zu legen, auf der anderen Seite lässt sie dann aber auch die Hauptprotagonistin solche Sätze wie "Ich werde sie alle töten..." sagen und sie in einer von Männern dominierten Welt die hartnäckige Heldin spielen, die sich nicht unterkriegen lässt. Geht eben doch nicht ohne Klischees...
        Und die Folterszenen...ich weiß nicht, ob ich Lust habe, mir so etwas anzuschauen...auch wenn das der Realität entspricht. Der Film mag an sich ein Meisterwerk sein und die Hauptdarstellerin eine Oscarnominierung verdient haben, aber mir gefällt er nicht.

        • 7

          "Zero Dark Thirty" verknüpft fiktive mit wahren Elementen zu einem unangenehmen Porträt ohne strahlende Helden über die Jagd nach Osama bin Laden. Gerade die Folterszenen sind intensiv und verstörend, zumal sich Regisseurin Kathryn Bigelow jeglicher Wertung enthält. Die psychologischen Komponenten sind zwar eher oberflächlich, aber eine interessante Erweiterung des gut inszenierten und spannenden Thrillers.

          1
          • 7 .5

            Wieder ein Film, wo ich den Hype nicht so ganz teile. Der Film ist super stark inszeniert von Frau Bigelow und funktioniert als Procedural größtenteils auch ganz gut und ist ganz schön ein ungemütliches Erlebnis. Allerdings finde ich, dass sich das ganze zu langsam aufbaut und gerade im Mittelteil langatmig wird; das ist zwar auch irgendwo der Punkt, aber bei einem Film, bei dem das Ende klar ist, ist das eher kontraproduktiv. Der Cast ist überaus stark, allen voran Jessica Chastain und Jason Clarke, und auch sonst wirkt der Film überaus authentisch, mit ein paar krassen Momenten, obwohl man eigentlich wenig über die Wahrheit weiß.
            Vielleicht muss ich dem FIlm noch mal ne Chance geben, aber dafür ist er zu anstrengend, dass das in nächster Zukunft passiert. Für mich ein guter Thriller mit Awards-Buzz, für andere ein Meisterwerk des modernen Thriller-Genres.

            • 7

              Brillant und spannend inszeniert, nebenbei gut gespielt und brisant. Aber moralisch fragwürdig, sehr patriotisch und schwer einzuschätzen, was den Wahrheitsgehalt der Story anbelangt.

              • 7

                „Zero Dark Thirty" ist ein schwieriges Filmmonster, gleichzeitig bequem und unbequem, überlang und atemlos, hochspannend und zäh, berührend und abstoßend. Komplexe Charakterisierungen und Wertungen werden sorgsam vermieden und gerade dadurch entwirft die Erfolgsregisseurin Kathryn Bigelow ein beängstigendes Bild eines Geheimdienstapparates, der nur losgelöst von gesellschaftlichen und moralischen Werten funktionieren kann. Als Kinofilm funktioniert das leider nicht über gesamte Dauer, trotzdem bleibt der Film ein ambitionierter Thriller, dessen bewusst offene Grundhaltung förmlich dazu einlädt, sich seine eigene Meinung zu bilden.

                Am Anfang ist tiefes Schwarz unterlegt mit den Stimmen verzweifelter Anrufer, die in Todesangst in den Twin Towers des World Trade Centers um ihr Leben winseln. Diesem quasi-dokumentarischen Einstieg lässt Kathryn Bigelow einen beklemmenden Foltermarathon folgen, in dem die Täter- und Opferrolle komplett umgekehrt werden. Nun winselt plötzlich der Terrorist, während ihm die amerikanischen Behörden im Auftrag ihrer Regierung grausamer Folter aussetzen. Die Regierungsvertreter werden von Beginn in ihrer pragmatischen Art („Wollen sie ihre Kapuze nicht aufsetzen?" „Wieso, wird er dieses Gefängnis jemals wieder verlassen?" „Auch wieder wahr.") von Anfang an auf maximale Distanz zum Publikum gedrängt. Somit perfektioniert Kathryn Bigelow jenen Inszenierungsstil, der schon im Vorgänger „The Hurt Locker - Tödliches Kommando" (2009) aufblitzte. Sie übt sich in vollkommener Neutralität, indem sie politische Statements und moralische Deutungen konsequent vermeidet. Am deutlichsten wird das anhand der Protagonistin des Films, die bis zum Ende kaum als Identifikationsfigur taugt. Gefühle zeigen, geschweige denn ein Privatleben werden ihr nicht gegönnt („Ich bin nicht hier um rumzuvögeln."). Kathryn Bigelow inszeniert sie als Prototypen eines streng fokussierten CIA-Streberroboters, frei von störender Ideologie oder Selbstzweifeln. Der Tod von Kollegen wirft sie nur kurz aus der Bahn und dient ihr eher als zusätzlicher Ansporn für ihre Arbeit. Ob Informationen nun über Bestechung, Folter, mit einer List oder aus freien Stücken zu ihr gelangen ist ihr dabei vollkommen gleich. Fragen über Ethik und Moral in Bezug auf Gefangenverhöre werden in dieser Welt der Politik überlassen und bilden nur das Hintergrundrauschen, das den Handlungsspielraum der Ermittler wahlweise erweitert bzw. einschränkt.

                Nicht die Wahl der Mittel, sondern das Resultat zählt. Die so genannten schönen Dinge des Lebens werden als überflüssiger Ballast verstanden. Bemerkenswert etwa, wie unbeholfen der CIA-Agent einem Informanten ohne tieferes Verständnis für dessen Faszination einen Lamborghini als Bestechungsgeschenk schmackhaft machen will. Emotionen sind innerhalb diesem Szenario nur komplett hinderlich, etwa wenn der Mentor der Heldin plötzlich an seiner Rolle als CIA-Folterknecht zu hadern beginnt, oder eine andere Agentin, die aus Neugier unvorsichtig wird und ihr altgediente Chef sich von der neuen Generation von CIA-Agenten förmlich überrollt fühlt. In dieser Welt, die dem Spitzensport nicht unähnlich scheint, schafft es nur derjenige ans Ziel, der seinen Weg ohne moralische Zweifel unerbittlich bis zum Ende verfolgt. Und an diesem Ende, wenn Osama bin Laden erschossen vor unserer Heldin liegt und damit ihre Mission abgeschlossen ist, werden ihr das erst Mal echte Gefühl vergönnt. Angesichts ihrer vorigen Charakterzeichnung muss sich der Zuschauer allerdings fragen: „Fällt hier seelischer Ballast ab, oder fühlt sich da ein Mensch einfach um den Sinn seines Lebens beraubt, weil die Jagd nun zu Ende ist?

                War es tatsächlich die Intention von Kathryn Bigelow, die unmenschliche Kälte des Geheimdienstes zu zeigen? Sicherlich nicht, aber das interessante an „Zero Dark Thirty" (2013) ist, dass jeder seine eigenen Schlüsse daraus ziehen kann und soll. Der im Vorfeld geäußerte Vorwurf von Parteilichkeit und Patriotismus entbehrt deshalb schlicht jeglicher Grundlage. Ob dieses reine Abbilden vermeintlicher Tatsachen von einem breiten Publikum goutiert werden kann, bleibt indes mehr als fraglich, denn als reinrassiger Kino- bzw. Genrefilm funktioniert der Streifen trotz seiner Rasanz nur sehr bedingt. Dieses filmische Äquivalent zur Schweiz in ihrer vollkommen sterilen und neutralen Herangehensweise ans Sujet mag auf intellektueller Ebene spannend sein - berühren tut es jedoch kaum. Letztendlich vermisst man, was eine gut erzählte Geschichte seit mehr als 4.000 Jahren ausmacht: Dramatisierung, ein künstlerisches Statement über menschliche Wahrheiten und nicht zuletzt einen emotionalen Zugang - kurz Dinge, die das Publikum bewegen und nicht nur beeindrucken.

                Es sei angefügt, dass handwerklich alles weitestgehend auf höchstem Niveau bleibt. Noch sehr viel mehr als in „Tödliches Kommando" (2009) vermeidet Bigelow unnötige Effekthascherei, übertriebene Dramatisierungen und unterstreicht durch die distanzierte Inszenierung die neutrale Grundhaltung des Films. Lediglich das Drehbuch verzettelt sich mit zunehmender Laufzeit in ermüdenden Wiederholungen von Ermittlungsarbeit, plötzlichen Terroranschlägen und zunehmenden Anstrengungen. Gleichwohl schafft es Drehbuchautor Mark Boal, der sich auf militärische Stoffe spezialisiert hat und auch die Vorlage für „Tödliches Kommando" (2009) lieferte, trotz der knapp sieben Jahre umspannenden Handlung durchgängig ein Gefühl der Stringenz zu vermitteln. Lediglich der knapp 30 minütige Angriff auf das Anwesen von Bin Laden im pakistanischen Abbottabad mag sich trotz seiner Rasanz nicht so recht in den Gesamtbild einordnen. Er wirkt wie ein angeklatschter Actionfremdkörper, obwohl seine trockene, unprätentiöse Inszenierung durchaus den Stil des übrigen Films widerspiegelt.

                Mir rang dieser weitestgehend geglückte Versuch einen vollkommen neutralen Politthriller zu inszenieren gleichsam Respekt und Schaudern ab, denn Kathryn Bigelow schafft es mühelos das Publikum zu beeindruckend, nur mitzureißen vermag sie es nicht. So liegt eine seltsame Ironie des Films darin, dass er einerseits vollkommen unparteiisch daherkommt und gerade deshalb das Publikum spalten wird.

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                • 4
                  Movie-Man 23.11.2017, 19:34 Geändert 23.11.2017, 23:01

                  Nein, nein, nein. Der Film wirkt wie ein billiger Spielfilm ausm Fernsehen. Klar, die Bigelow hat explizit gesagt, dass der Film als Spielfilm konzipiert ist, aber mir war der Film einfach zu schlecht. Wären die bekannten Darsteller nicht gewesen, der hätt glatt im Vormittagsprogramm von Sat1 oder dergleichen landen können. Apropos bekannte Darsteller... welche mit stereotypischen Verhaltensmustern überhäuft sind.
                  Gleich am Anfang wird einem klargemacht, wie soft die Foltermethoden der Amis sind. Ist doch Absicht die Folter so darzustellen wie sie dargestellt worden ist. Da fehlt mir ganz klar der Mut zur Härte einer Folter wie z.B. aus Casino Royale. Weiter gehts mit einem Zickenkrieg zwischen Zicke1 und Zicke2. Meine Fresse.. Danach kommen so tolle Dialoge wie: er:"und was wirst du jetzt tun?"; sie:"ich werde alle umbringen die für diesen Anschlag verantwortlich sind und ich werde Osama bin Laden töten". Wow Glückwunsch! NICHT.
                  Danach gehts weiter, es wird dargestellt wie viel intelligenter und entschlossener die Maya als alle ihre männlichen Kollegen ist. Klar doch, die Heldin der Nation... wie peinlich..
                  Die letzten 40 min bauen dann Spannung auf und sind solide getreu den Ereignissen ausgeführt.
                  Gleich danach hab ich ein Interview mit einem der beteiligten SEALS angeschaut, was für eine Wohltat nach diesem Gurkenfilm.
                  Das wars.

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                  • 7 .5

                    Spannend und vor allem die letze Stunde des Films ist sehr gut.
                    Man muss sich aber für das Thema interessieren sonst wird es schnell langweilig.
                    Jassica Chastain spielt sehr überzeugend. Jason Clarke und Scott Adkins spielen auch mit.

                    Empfehlenswert .

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                    • 5

                      Der Film war schwere Kost. "Zero Dark Thirty" ist zwar, wie hier schon zur Genüge im Detail breitgetreten, handwerklich und schauspielerisch sowie handlungstechnisch im oberen Bereich anzusetzen. Allerdings war mir das ganze zu wenig "Hollywood", als dass ich ohne Augenverdrehen über zweieinhalb Stunden konzentriert durchhalten konnte. Ein bisschen mehr Pathos und Dramatik hätte dem ganzen wirklich nicht geschadet - wenn auch dann vielleicht die professionell-nüchterne Wirkung abgenommen hätte. In den ersten 1,5 Stunden bewegte sich mein Interesse noch auf und ab, gerade die Folter-, Verhör- und generell Gefängnisszenen waren starke "Wachmacher", aber danach wurde es nur mehr und mehr anstrengend, sodass ich schließlich beim Einsetzen des Abspanns erleichtert aufatmete. Wer kein Problem mit einem solchen Marathonfilm hat und Interesse an dem ganzen Gebiet hegt, dem sei hier eine schöne Erfahrung gegönnt.

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                      • 7 .5

                        Drastische Momente und eine ausgezeichnete authentische Erzählweise. Die Handlung wirkt durch verschiedene Epochen manchmal etwas gesprungen, ansonsten Top!

                        • 2 .5

                          Technisch gut gemacht, jedoch fehlt es an Dramaturgie. Der Plot ist sehr flach - und das liegt nicht daran, dass er sich an über zehn Jahren wahrer Begebenheiten entlanghangeln will. Vielmehr liegt es an der einseitigen und extrem propagandistischen Erzählweise.

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                          • 7

                            Da hat die Realität das Drehbuch überholt: eigentlich war dies wohl ein Film der die jahrelange und vergebliche Suche nach Bin Laden thematisieren und porträtieren sollte bis dann auf einmal die Meldung kam dass Bin Laden doch gefasst wurde. Somit musste dies natürlich in den Film eingearbeitet werden und führt zum letzten Akt der damit die Überlänge des Werkes besiegelt. Aber trotzdem ist ein Film dabei rausgekommen für den alle eigentlich nur Lob übrig haben: handwerklich ist die Nummer sehr sorgfältig inszeniert (war aber klar, es ist das routinierte Team das auch schon „The Hurt Locker“ geliefert hat!), darstellerisch sehr exakt und mitreißend absolviert (Jessica Chastain bekam nicht zu Unrecht eine Oscarnominierung hierfür) und der Film punktet gezielt dadurch dass er jedwede Schauwerte ausklammert. Die Tötung Bin Ladens erfolgt geradezu beiläufig, auch ansonsten werden die gelegentlichen Kriegs und Actionszenen wie auch die fiesen Folterszenen komplett in den Verlauf eingebettet ohne dramaturgischen Schnick-Schnack. Und es wird keine Position eingenommen, es obliegt dem Zuschauer selbst das Verhalten und die Ereignisse für sich zu vbewerten. Ob es einen Film wie diesen geben musste kann man so oder so sehen – wenn aber, dann ist dies die beste Herangehensweise.

                            Fazit: Etwas überlange, aber spannende und informative Aufzeichnung der Jagd auf Osama Bin Laden!

                            • 7 .5

                              Insgesamt war mir der Film etwas zu nüchtern und zu Jessica Chastains Charakter habe ich recht wenig Zugang gefunden. Aber dass Kathryn Bigelow eine verdammt gute Spannungskino-Regisseurin ist, hat sie mit ihrem Oscar-prämierten Hurt Locker bereits klar gestellt und schließlich ist sie auch die Frau hinter der Kultfilmen Gefährliche Brandung und Strange Days. Und auch Zero Dark Thirty wird im Verlauf des Filmes immer spannender und mitreißender. Bleibt zwar immer noch die Frage, welches Ziel Bigelow mit diesem Film verfolgte (eine wirkliche Meinung zum Geschehenen scheint sie zumindest nicht präsentieren zu wollen), aber zumindest handwerklich kann man Zero Dark Thirty überhaupt nichts ankreiden.
                              Meine Vorfreude auf ihr neues Werk "Detroit" ist nochmals gestiegen. Dem Trailer zufolge wird das ein Suspense-Meisterwerk :)

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                              • 7

                                Als besonders unterhaltsam würde ich "Zero Dark Thirty" jetzt nicht bezeichnen. Es wirkt eher wie eine aufregende Doku die sich sehr an die Fakten hält. Mittelpunkt der Geschichte ist die Jagd nach Osama Bin Laden mit bekannten Ausgang. Die Suche zieht sich über Jahre hin und endet in einem fast schon meisterlich inszenierten Finale. Regisseurin Kathryn Bigelow bewies auch mit der Wahl ihrer Darsteller ein feines Händchen. Natürlich muss ich da Jessica Chastain noch extra erwähnen. Sie hat sich in den letzten Jahren zu einer meiner Favoriten in Hollywood entwickelt.
                                Zwar wirkt der Film auf den ersten Blick recht trocken und etwas anstrengend inszeniert. Doch sehenswert ist das Ganze trotzdem und für mich persönlich ein ganz heißer Kandidat für eine 2. Sichtung. Was vielleicht auch daran liegt das ich ganze 3 Versuche brauchte um diesen Film bis zum Abspann zu schauen.

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                                • 3 .5
                                  Neddie 10.10.2016, 01:34 Geändert 18.08.2018, 01:43

                                  Ein durch und durch propagandistischer Film, der schon eine Beleidigung für einen "Antikriegsfilm" darstellt.
                                  Dass die CIA ihre Hände beim Drehbuch im Spiel hatte ist nicht verwunderlich.
                                  Das einzig Positive ist das Zugeständnis, dass im Auftrag der CIA / der US-Regierung gefoltert wurde.

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                                  • 9

                                    richtig guter Film über die Verfolgung und Eliminierung von Bin Laden
                                    obwohl man ja weiss wie es ausgeht Spannung pur über die ganzen 2,5h
                                    hatte so meine Zweifel, weil der Film wirklich kurze Zeit nachdem Bin Laden getötet wurde in die Kinos kam, aber ich wurde nicht enttäuscht
                                    denke auch das der Film ziemlich realitätsnah ist und nur wenig fiktiv ist
                                    auch Jessica Chastain spielt gross auf, hat mir richtig gut gefallen
                                    definitiv Daumen hoch

                                    • 8

                                      Ein intelligentes meisterlich inszeniertes Stück neuzeitlicher Geschichte, über die Jagd und das töten von O.B.L.
                                      Was mir besonders gut gefällt ist, das er nicht bedingungslos diese Menschenjagd glorifiziert, sondern auch den Sinn und die Art dieser Operation hinterfragt.
                                      Eine wundervolle Schauspiel Riege, allen vorran die großartige Jessica Chastain die ihren Charakter viel Menschlichkeit verleiht.
                                      Zero Dark Thirty ist ein temporeicher, hochspannender und fesselnder Dokumentarischer Thriller.
                                      Ein ganz starkes Stück KINO!

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                                      • 6 .5

                                        Für meinen ersten Kommentar habe ich mir gleich etwas kompliziertes ausgesucht. Mir war es wichtig, dass es ein Film ist, den ich grade geguckt hab. Leider wurde ich enttäuscht. Meine Erwartung war eine komplexe Auseinandersetzung mit dem Thema 09/11. Und obwohl dieser Film wohl kaum von Pentagon gesponsert wurde (aufgrund der Folterszenen) ist er mir zu wenig kritisch.
                                        Der komplette Cast ist großartig, allen voran Jessica Chastain, die ich super finde. Trotzdem ist es mit ein wenig zu patiotisch. Manchmal zu glattgebügelt. Und gleichzeitig will er überdurchschnittlich kritisch sein. Er lebt ein bisschen zu sehr vom Hype der Ermordung Bin Ladens.

                                        • 9

                                          Klasse Film. Die Spannung ist einfach das große Plus, auch wenn wir wissen wie es ausgeht.
                                          Natürlich muss man sich für dieses Thema interessieren.
                                          Darstellerische Leistung auf höchstem Neuve!

                                          • 9
                                            spassmagnet 01.02.2016, 01:00 Geändert 01.02.2016, 01:01

                                            toller Film für den man natürlich auch in der Stimmung sein muss. die Szenen lassen den Zuschauer manchmal langsam eintauchen und Spannung aufbauen - das hat einen tollen Charme (erinnert etwa an Interstellar in der Hinsicht)

                                            trotz des Themas bleibt der Film doch auf Distanz zu eventuell erwartbarem überzogenem Hurra-Patriotismus - natürlich nicht ganz, aber der Film behandelt auch das schwerste US-Trauma der jüngeren Vergangenheit. von daher & im Vergleich zum manchem Stars & Stripes-Patriotismus sonstiger US-Streifen kann man das durch gehen lassen.

                                            die Hauptdarstellerin finde ich auch sehr überzeugend - man merkt, dass sie dafür ausgezeichnet wurde....
                                            zwar will ich bestimmt nicht für sie arbeiten, aber im Film zuschauen, ist schon unterhaltsam :)

                                            und da die Truther in manchen Kritiken sprießen: der Film will keine Verschwörungsstory erzählen. die Aluhüte sollten sich also weiterhin mit youtube Filmchen beglücken, dann werden sie auch vom Film nicht enttäuscht.

                                            • 5
                                              allroundt 10.01.2016, 22:00 Geändert 10.01.2016, 22:02

                                              Spoiler!
                                              Da ist diese CIA Agentin,überheblich,arrogant,besserwisserisch,mit herablassendem Verhalten ihren Kollegen gegenüber.Diese Frau hat den Auftrag ,Bin Laden aufzuspüren und seinen Tod zu veranlassen.Wie geschieht das,indem man einen Häftling foltert bis dieser Namen ausspuckt dann werden wiederum diese Namen gefoltert bis diese Namen preisgeben usw..Schaut sie sich die Folter anfangs noch mit einer Verachtung an,lernt sie doch schnell diese selber zu veranlassen.Ein verdächtiges Haus wird gefunden.Es leben anscheinend 3 Männer,3 Frauen und vielleicht 10,12 Kinder imselben.Elitesoldaten der Army,schwer bewaffnet leiten den finalen Einsatz ein und scheuen bei diesem nicht davor zurück ,eine Frau zu töten obwohl man diese auch irgendwie hätte ruhig stellen können und die super Agentin sieht sich ganz feucht den Einsatz vom Computer aus an.Das ist dieser Film.
                                              Noch ein privater Gedanke.Die CIA hat das Haus monatelang observiert und selber erwähnt,dass es keine Internetverbindung hat,hat man den Eindruck,dass von diesem Haus aus,ein alter man eine weltweit operierende Terrororganisation leitet?

                                              • 6

                                                Mit ZERO DARK THIRTY präsentiert uns Kathryn Bigelow die Geschichte der Frau, die Osama Bin Laden nach jahrelanger Suche endlich aufspüren konnte. Die eigentliche Exekution mit all ihrer amerikanischen Selbstgerechtigkeit wäre für einen abendfüllenden Spielfilm etwas zu wenig gewesen. Somit gibt ZDT nicht nur die Chronik der jahrelangen Suche nach dem amerikanischen Schreckgespenst wieder, sondern porträtiert die Agentin, die sich durch alle Widerstände biss, und letztendlich Erfolg hatte.

                                                Leichte Kost ist der Film wahrlich nicht, und mir persönlich missfällt es sehr, dass Bigelow die Chance vergeben hat, hier mal klar Stellung zu Themen wie Rache, Folter, Entmenschlichung, Kidnapping und Mord für die Flagge zu beziehen. Wenn ich ZERO nur darauf beschränken würde, dürfte er eine eigentlich verdiente 3,0 bekommen, denn für mich ist die hier gezeigte Neutralität keine Option.

                                                Wenn man diese Hatz aber rein filmisch betrachtet, bekommt man hier einen etwas mehr als passablen Agenten-Thriller geboten, der zwar klar zu lang ist, mich aber trotzdem nicht mit Langeweile in den Schlaf wiegen konnte, was sicherlich auch an Jessica Chastains gnadenlos guter Performance als Maya lag.

                                                Am Ende, wenn Bigelow uns die einsame Maya zeigt, die ihren Job erledigt hat aber vergessen hat zu leben, bekommt ZDT einen dann doch noch, denn das war für mich ein versöhnlicher Abschluss, fernab von jubelnden Kommando-Zentralen und wildem Stars and Stripes gewedel. Die eiskalte Karrieristin, die über Leichen ging, um ein Gespenst zur Strecke zu bringen, und letzten Endes dadurch selbst zu einem wurde.

                                                Fazit: Für eine mögliche Zweitsichtung fand ich ihn nicht gut genug, zum ignorieren hat er aber einfach zu viel Klasse.

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                                                  Unverhohlen CIA-treuer, spannungsloser Krimi, der Folter nicht nur mit vermeintlicher Haltungslosigkeit billigt, sondern mittels Geschichtsverdrehung als probates und zielführendes Mittel abfeiert. Der vielfach behauptete dokumentarische Stil manifestiert sich allenfalls in der Wackelkamera. Spannungssequenzen werden mit einem handelsüblichen Schubberscore von Alexandre Desplat mühsam befeuert, die zwiespältigen Hauptfiguren zweckmäßig emotionalisiert (Jason Clarke und seine Äffchen). Aufgrund der Banalität und Sinnlosigkeit (was soll's?) nicht mal ärgerlich, würde der Film sich nicht doch so klar im "Folter muß sein"-Lager positionieren, was immerhin sogar von führenden CIA-Angestellten längst als falsch erklärt wurde.

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                                                    propaganda mist, der uns dummen ameisen vorgibt, wie und was wir gefälligst zu denken haben. braucht kein mensch sowas.

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