Zwei an einem Tag - Kritik

One Day

GB · 2011 · Laufzeit 108 Minuten · FSK 12 · Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 8
    Sternenkind68 06.03.2018, 20:18 Geändert 06.03.2018, 20:26

    Moviepilot sagte mir eine 5,5 voraus.
    Mann, wie doof ist das denn, Sterni steht doch auf Schnulzen.
    Diese hier wollte ich wegen des äußerst wohlwollenden Kommentars meines Vorredners und Freundes Cooper sehen, dem ich hiermit danken möchte.
    Bin an anderer Stelle sonst überschwänglich, hier geht es leider nicht.
    Der Film hat seine Momente, verlangt offensichtlich nach einer Zweitsichtung, um dann von mir besser beurteilt zu werden.
    Jim Sturgess spielt den oberflächlichen Wichser ebenso gekonnt wie den gefühlvoll Liebenden.
    Anne Hathaway ist auf dem besten Weg, eine neue Audrey Hepburn zu werden. Inzwischen hat sie gezeigt, dass sie mehr kann als nur hübsche Prinzessin sein.
    Ein Moment hat mich, trotzdem ich ihn vorhergesehen habe, sehr geschockt.
    Er hat mit Emma ( Hathaway ) zu tun...
    Die letzten zwanzig Minuten war ich gerührt, im Übrigen war den ganzen Film hindurch die Songauswahl gut.
    Patricia Clarkson ist mittlerweile ganz groß, obwohl sie nicht viel von sich her macht. Schon in "Six Feet Under" als drogenabhängige Schwester von Mrs. Fisher kam sie groß raus, auch in "Lars und die Frauen" mit Ryan Gosling.
    Mein Fazit:
    Ich bereue es nicht, diesen Film geguckt zu haben.

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    • 10

      Was ist ein bittersüßes Melodram? Wo endet die Rom-Com und wo beginnt die Dramödie?

      Mit dem heutigen Tagestipp bekam ich einen Zwerchfellmasseur, einen zum Nachdenken anregenden Film, ein gelungenes Werk für mich hoffnungsvollen Romantiker, einen Grund den oft idiotisch-egoistischen Hauptdarsteller durch den Fernseher anzublöcken.

      So, als wäre das nicht genug, kommt da noch mehr...
      Natürlich...
      Natürlich sah ich mich angehalten meine Kleidung mit Tränen salzig zu verkrusten, weil ich paralysiert und außerstande war, das Gezeigte auch nur für eine Sekunde aus dem verschwommenen Blick zu lassen. ♡♡♡

      Naja. Vielleicht wird dafür mein Vorrat an Papiertaschentüchern etwas länger halten? Das schont vielleicht die Umwelt. Wer weiß, ob der geschonte Bonsai nicht jemand anderem in Tempo-Form treuere Dienste leistet...
      So von wegen: "Geben ist seliger denn Nehmen."
      Hey. Irgendwo musste ich eine klug klingende Platitüde ja unterbringen. Ihr sollt ja schließlich was lernen und ich beruhige mein spontan entdecktes Gewissen. ;-)

      So. Bildungsauftrag erfüllt. Ihr dürft jetzt gehen und nach dem Kleinod suchen. ^^ Das fand der olle Cooper nämlich herzergreifend, empfehlenswert, charmant und mit toller Chemie zwischen Anne Hathaway und Jim Sturgess gespielt!
      Husch, husch... Ich brauche jetzt was Starkes. Fishermen's Friend wären gut. Die würden vermutlich frieren vor meiner männlichen Coolness. :D

      Bis bald ihr Hübschen und nicht vergessen - Film vormerken, wenn ein Herz in eurer Brust schlägt und wenn dem nicht so ist, guckt den Film trotzdem! Der kann Berge versetzen - so wie Liebe - und bringt vermutlich die Gerölllawine in Bewegung, die euer Herz verschüttet hat.
      Hey! Nicht streng gucken! Irgendwo muss man ja anfangen und ich bin zu weit weg, um jeden von euch zu drücken! ;-)

      Ich denke natürlich trotzdem an euch! Jetzt geht und vertraut der ollen Heulsuse. Weinen ist Balsam. Glaub ich... xD

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      • 6 .5

        Ein Schmachtfetzen für die eher weibliche Zuseherschaft? Insgesamt schon. Aber einer den man auch als Mann aushalten kann – und sei es nur als Taschentuchhalter. Dieser Film hat zwar die altbekannte Selbstläuferstory zweier guter Freunde die lange nicht merken dass sie als Paar eigentlich richtig Spitze wären, aber geht dabei nicht die zuckrig klebrige Schiene welche die meisten Werke dieser Art haben. Hier gibt’s lediglich zu Beginn ein paar schräge und bissige Dialoge, mit fortschreitendem Verlauf wird der Film dann immer ernster und mündet nachher in ein handfestes Drama. Getragen wird er aber bei allem von den beiden Hauptdarstellern zwischen denen wirklich eine hervorragende Chemie herrscht und die sich wirklich perfekt einbringen, obendrein darf Hathaway wieder mal das Sweetheart geben. Was nur daneben ist: die beiden spielen sich über einen Zeitraum von über 20 Jahren und das Altern wird lediglich anhand der Frisuren sichtbar gemacht – halte ich für etwas dürftig. Aber gut … im Gesamtpaket ist der Film wenigstens nicht so doof wie manche Artgenossen!

        Fazit: Altbekannte Geschichte mit überraschend hohem Dramaanteil und perfekter Chemie der Hauptdarsteller.

        Videokritik von mir: https://www.youtube.com/watch?v=Fr354WRrN-g

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        • 3 .5
          WithOpenEyez 16.01.2017, 13:55 Geändert 29.10.2017, 01:21

          Manchmal schaue ich einfach Filme die nett klingen, damit was läuft und im Winter hilfts auch, dass die Zeit vergeht (immer Dramen die auf den Magen schlagen geht auch nicht). "One Day" macht Sinn. "Zwei an einem Tag" ist immerhin beeindruckend dämlich. "Maybe we could just be friends." Emma nimmt einen Typen mit heim, schläft nicht mit ihm und von nun an sind sie Freunde. Weiß nicht ob's so was heute noch gibt, jemals gab, aber sympathisch ist es. Der Rest weniger. Die Hathaway war in dieser Rolle sicher absolut unterfordert, solide sympathisch ihr Charakter, der des Dexter hatte mal ne Phase, wo er zum arroganten, unsympathischen, trinkenden Showmaster mutierte. Ich bin halt naiv und glaube an die Fähigkeit von Scriptschreibern und Regisseuren, aus potenziell interessanten Filmideen eine sehenswerte Umsetzung zu zaubern. Nur wie überhaupt Stimmung entstehen soll, wenn quasi alle paar Minuten ein Jahr vergeht? Berechtigte Frage, die mir hier schön beantwortet wird: Nicht viel.

          Der Film wirkte sprunghaft und kam wenn überhaupt erst nach einigen Jahren leicht in dramatische Gefilde, was aber bei weitem nicht genug ist, dazu waren mir die Charaktere dann doch zu egal. "If I can't talk to you, then what is the point of you, of us? I think we've outgrown each other." Mich beschäftigt eigentlich jetzt die Frage, warum man wenn man jemanden findet, der wirklich der eine sein könnte, ihn gehen lässt? Um sich dann anderswertig durchs Leben zu schlagen und halt irgendwelche Beziehungen einzugehen, die aber nur mäßig funktionieren bzw. immer den einen besten Freund im Hinterkopf haben und sich dadurch auf längere Sicht irgendwie selber sabotieren? Vor allem wenn man jährlich Kontakt hat, aber gleichzeitig in einer Beziehung steht? Ein paar wenige Jahre lang lasse ich mir das noch einreden, jung und eigene Pläne, aber wenn dann wirklich nix besseres nachkommt, warum so weiter durchwurschteln? Aber ich hab von Liebe ohnehin keine Ahnung, ist mir halt nur als außenstehender Zuseher aufgefallen. Schwaches müdes Werk ohne sonderliche Höhepunkte mit soliden Darstellern. Kann man sich sparen.

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          • 5

            Damit ein Liebesfilm bei mir funktioniert, muss nicht nur die Chemie zwischen den Liebenden stimmen, ihre Liebe muss vor allem glaubhaft sein. Im Falle von Anne Hathaway und Jim Sturgess, die in „Zwei an einem Tag“ auf Umwegen zu der Erkenntnis gelangen, dass die ganz große Liebe schon seit je her vor der eigenen Nase zu finden ist (wie originell), trifft das leider nicht zu. Der von Sturgess gespielte Dexter ist ein egoistischer Frauenheld, der über weite Strecken des Films ein unsympathisches Arschloch ist und der die von Hathaway gespielte Emma sogar mehrfach schlecht behandelt hat. Eine plausible Antwort darauf, warum sie ihn trotzdem liebt und warum beide so eine enge Freundschaft haben, liefert der Film nicht wirklich. Liebe ist halt manchmal unergründlich.

            Eine Ursache dafür ist das Konzept des Films, bei dem Szenen immer nur am selben Tag in aufeinander folgenden Jahren gezeigt werden. Was sich zunächst als durchaus originelle Idee anhört, erweist sich letztlich eher als Boomerang. Denn die Handlung bekommt so nie einen wirklich organisch wirkenden Erzählfluss, sondern wirkt eher wie eine Aneinanderreihung von kaum verbundenen Szenen. Die Charaktere entwickeln sich innerhalb dieser Jahre im Schnelldurchlauf weiter, wodurch die Entwicklung der Leidenschaft zwischen den beiden dabei viel zu kurz kommt. Der Funke wollte bei den beiden einfach nicht überspringen, so dass sich mir auch nach 108 Minuten entsprechend nicht erschloss, was Emma jetzt eigentlich so toll an Dexter findet.

            Überhaupt erschien ihre Männerauswahl im Allgemeinen nicht nachvollziehbar. Ihre zwischenzeitliche Liebelei mit einem Comedian war wirklich unendlich unglaubwürdig. Nicht nur, dass sie ihn körperlich überhaupt nicht anziehend fand, nein, sie empfand ihn auch noch als überaus nervig und unlustig. Gemeinsamkeiten waren bei beiden ohnehin keine vorhanden. Über den gesamten Film gab es nur negative Schwingungen zwischen den beiden und trotzdem waren sie einige Jahre liiert. Da Emma jetzt auch nicht wie eine Frau wirkte, die absolut nicht allein sein kann, erwies sich diese Beziehung leider als ein kompletter Fehlgriff.

            Eine komplette Enttäuschung ist der Film aber auch nicht. So sind die Einblendungen der einzelnen Jahre teilweise sehr einfallsreich im Film mit eingebunden. Es gibt erstaunlich wenige kitschige Momente und die Schauspieler machen trotz des unausgegorenen Drehbuchs einen wirklich guten Job. Zudem lies mich das melancholische und wirklich schöne Ende mit einem Lächeln zurück. Übers Mittelmaß hievt es „Zwei an einem Tag“ aber leider auch nicht mehr. Denn, der Film ist aus o.g. Gründen weder besonders romantisch, noch wirklich berührend und für ein Liebesdrama somit größtenteils gescheitert.

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            • 4 .5

              Oberflächliche Inhaltsangabe des Romans, der alles darüber hinaus gehende fehlt: Die fiesen Gedanken, der Zynismus, echte Alkoholsucht, die Ambivalenzen - wo einfach etwas ruppige Tiefe dem Banalen entgegenwirken würde.

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              • 6

                Könnte eine Sparks-Buchverfilmung sein, das Ding hier. Süß, hinreißend und "tragisch". Aber VERDAMMT! Jim Sturgess spielt die Hathaway hart an die Wand. Oder? Fantastisch!

                • 7

                  "One Day" wäre natürlich der treffsicherste und beste Titel für den Film, aber Nein..........
                  Hab lange dagegen angekämft diesen Film nicht zu sehen, jedoch musste ich diesen Kompromiss meiner Frau zuliebe machen.
                  Tja, man sollte auch des öfteren auf die andere Hälfte hören, dann bekommt man eine Perle aus 10 Versuchen zustande;-)
                  Hier bekommt man zu Beginn wiedermal einen schwachen, nutzlosen Kitsch serviert, sodass ich mich schon wieder, wegen der verplämperten Zeit, richtig ärgern wollte.
                  Doch nach den ersten, schlimmen 15 Minuten wird der Film immer angenehmer.
                  Die schnellen Zeitsprünge, von einem Jahr zum Nächsten und die Entwicklung beider Charaktere, ist interessant, nie langweilig, teils witzig, dann spannend und wieder emotional und somit richtig gut gelungen.
                  Was ich dann nicht kommen sah........... das Ende ist sehr gefühlsbetont und hat mich richtig kalt erwischt.
                  Sogar ein Tränchen kullerte mir die Wange runter und das muss schon was heißen.
                  Im Nachhinein sah ich eine tolle Romanze, die vor allem mit der Dauer immer stärker wird, so wie unsere Gefühle auch in Wirklichkeit zu dem Menschen, den wir lieben.
                  "One Day" ist kein gewöhnlicher 0815-Liebesfilm. Es ist mal wieder ein besonderer Fall, der auch von den tollen Jim Sturgess (Now you see me) und Anne Hathaway (TDKR) super getragen wird.

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                  • 3

                    Ich fand den Film gähnend langweilig! Die Dialoge geben nichts her, die Story ist sehr, sehr leicht durchschaubar und das Ende ist komplett versaut! Für mich weder romantisch, noch traurig, witzig oder emotional. Mein Ding ist "Zwei an einem Tag" absolut nicht und zum Nachdenken konnte er mich auch überhaupt nicht bringen... Schlichtweg öde! Positiv muss ich die stimmige Musik erwähnen und die guten Darsteller. Ansonsten meiner Meinung nach kein Stück sehenswert!

                    • 8 .5

                      Die Vorlage kenne ich als Hörbuch und das hatte mir zu seiner Zeit wirklich sehr gefallen, deswegen war ich auf den Film gespannt. Ich muß gestehen, daß ich mich von dem auch sehr gut unterhalten gefühlt habe und außerdem am Schluß furchtbar heulen mußte... Tja, bestimmt nicht das intellektuellste Vergnügen und die Figurenzeichnung wirkt im Vergleich zum Buch auch etwas eindimensionaler, aber, hach, die beiden sind nun mal füreinander bestimmt, is' halt schön und kann man nix bei machen ;-)

                      • 8

                        Meiner Meinung nach, einer der besseren Rom-Com`s. Ich hatte mir nicht viel erwartet und wurde vielleicht gerade deswegen, wirklich gut unterhalten.
                        Ich mag es sehr, wenn ein Film, ein Gefühl für Zeit hat (In Perfektion in "Forrest Gump" zu sehen) und "Zwei an einem Tag" macht dies auch sehr gut.
                        Anne Hathaway macht Ihre Sache wie immer gut. Jim Sturgess war mir bis zu diesem Film völlig unbekannt und auch hier war ich positiv überrascht :-)
                        Die Story sticht unter den ganzen 08/15 Rom-Com`s heutzutage heraus. Toll, leicht und nicht zu kompliziert erzählt. Und trotzdem passiert in den 2 Stunden Laufzeit so viel.
                        Alles in Allem ein wirklich schöner Film, mit einem nicht so schönem Ende :-) / :-(

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                        • 7

                          Ein netter Liebesfilm- nicht mehr nicht weniger. Anne Hathaway ist wie immer Sympathieträgerin und Jim Sturgess sieht gut aus und spielt auch gut.
                          Einige Sachen in dem Film waren sehr klischeehaft (immer dieses Brillenträgerinnen-sind-uncool-Klischee) andere Sachen sind mir wiederum ans Herz gegangen. Ach, ich weiß auch nicht, wenn Jim Sturgess weint möchte ich immer gleich mitweinen.
                          Das Ende hat mir auch gefallen, bisschen Tragik gehört für mich zu einem Liebesfilm einfach dazu!

                          • 7

                            Klasse Film, der auf jeden Fall durch seine Art besonders ist. Als Liebes Drama mal etwas anderes aber in groben Zügen ähnlich gut gemacht. Schauspieler haben mich nicht enttäuscht und Schauplätze sowie die Musik waren echt wundervoll, kann man sich einmal anschauen...

                            • 4

                              Die Geschichte einer jahrzehntelangen Freundschaft und Liebe erzählt in Momentaufnahmen, die immer am gleichen Tag, dem 15. Juli, gemacht werden. [Sascha Westphal]

                              • 6

                                Ganz ehrlich und ironiefrei:
                                Wer hinter die extrem billigen Storytwists und das Gerippe einer Handlung hinwegsehen kann, findet ein paar wirklich charmante Szenen. Anne Hathaway sieht mit ihrer runden Brille echt lustig aus und Jim Sturgess laissez-faire kann man sich auch ruhig mehr als einmal gönnen.

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                                • 7

                                  [...] Es fiele, gerade auf den ersten Blick, leicht, 'Zwei an einem Tag' in der Sparte der einschlägigen RomComs zu verorten, doch auch wenn man damit bereits grundsätzlich falsch liegen würde, handelt es sich schließlich mehr um eine romantische Tragikomödie, gibt es hier wie dort ja bekanntermaßen bessere und schlechtere Vertreter des Genres und die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von David Nicholls ist eindeutig der ersteren Gattung zuzuordnen, was einerseits an den überzeugenden Darstellern, andererseits an den formalen Besonderheiten des Films liegt, nicht zuletzt aber auch an dem Übermaß an Zeitgeist, der einem im Laufe der mehr als zwanzig Jahre überspannenden Geschichte entgegenschlägt. Dies, zusammen mit dem unerwartet dramatischen, ja tragischen Einschlag, macht den Film durchaus sehenswert, so man denn eine grundlegende Sympathie für diese Art von Filmen empfindet und es gerne auch mal weniger überzogen lustig, dafür leiser und subtiler, gerne auch mal etwas trauriger sein darf. [...]

                                  • 5

                                    Der Film war nett, für mich persönlich ein absoluter 'Sonntag-Nachmittags-Film' nach dem Motto "Ich will mich nur berieseln lassen".
                                    Sehr kitschig, sehr vorhersehbar, sehr...tja, das wars wohl.

                                    Nett, aber nichts was man gesehen haben muss.

                                    • 5

                                      Zuckersüße "Zeitreise" zweier Freunde, die eigentlich für einander gemacht und bestimmt sind, aber durch verschiedene Ereignisse immer wieder vom Zusammenkommen abgehalten werden. Erst viel zu spät bemerken sie ihre Liebe füreinander. Klingt total kitschig und übertrieben? Ist es auch. Von vorn bis hinten. Aber von Hathaway und Sturgess gut gespielt.

                                      • 6

                                        Hab gehört das Buch ist um Längen besser, da man natürlich über die Gefühle der Person viel mehr im Klaren ist. Hier hätte man sich das auf jeden Fall gewünscht, da sich der Protagonist im Gegensatz zu normal denkenden Menschen komplett absurd verhält! Ganz netter Film, der teilweise auch zum Nachdenken anregt, aber mehr halt dann auch nicht...

                                        • 5

                                          Also. Da issen Typ, der braucht 47.000 Jahre bis er checkt, dass Anne Hathaway ne echt süße ist, die man ruhig mal daten kann. Von ner Skala von 1 bis DUMM ist der bitte?!?

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                                          • 5
                                            WandaGershwitz 10.01.2015, 20:36 Geändert 10.01.2015, 20:51

                                            Zunächst: ich habe beim Anschauen festgestellt, dass es mir, wenn eine Filmperson "Dexter" heißt, sehr schwerfällt, ihr Verhalten nicht als psychopathisch zu interpretieren. Woran das nur liegen mag?

                                            Aber zum Filminhalt: zunächst fand ich ihn einigermaßen unterhaltsam, irgendwann dann ärgerlich und teilweise auch zu vorhersehbar.
                                            "I`m so much better when you`re around" - Beziehungsgeschichten finde ich generell ziemlich abtörnend. Ich kann mir vorstellen, dass viele Leute das für die "wahre Liebe" halten, was in diesem Film dargestellt wird. Besonders reizvoll ist die Geschichte für mich persönlich jedoch nicht. Ich hatte nach dem Anschauen eher das Gefühl, zu viel Zuckerwatte gegessen zu haben.

                                            Und abschließend: warum werden Filmtitel häufig so schlecht übersetzt? Der Originaltitel "One Day" trifft den Kern des Filmes viel besser, finde ich.

                                            • 7

                                              Nette Romanze zum 2. Weihnachtstag. Angefangen von dem außergewöhnlichen Handlungsrahmen über die sympathische Protagonistin bis hin zum eigentlichen Motiv der Geschichte hatte ich keinen Anlass zur Kritik - Stereotype hier und da, nichts gravierendes. Musikalisch begleitet wurde der Zeitraffer mit dem markanten und auf die Ketten gehendem Piano, welches schlichtweg fehl am Platz war. Trotzdem konnte er schlecht seine Wirkung verfehlen - Am Ende hatte man 20 Jahre in 1:30 h geschluckt und gefühlt 50 Falten mehr auf der Stirn, bewusst werdend, dass die Entwicklung eines Menschen nicht immer eine Belohnung offen hält. Nebenkriegsschauplatz blieb die Liebe, übernahm jedoch letzten Endes nicht die Überhand. Kein typischer Hollywoodschinken und gutem Spannungsbogen.

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                                              • 5

                                                Das ist zwar kein aussagekärftiger Kommentar, für diejenigen, die aus den Kommentaren erschließen möchten, ob der Film für sie sehenswert ist, oder nicht, aber ich möchte das doch gern loswerden:
                                                Ich war maßlos enttäuscht, da ich das Buch gelesen habe und auf den Film gewartet habe. Bin am Premierentag ins Kino gerannt um ihn zu sehen.
                                                Das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher und der Film ist einfach nur verhunzt und in meinen Augen lieblos gemacht, was ziemlich schade ist. So ein typisches Hollywood-Ding... Emma wird im Buch als hässliches Entlein beschrieben, das eben NICHT zu einem schönen Schwan wird- und dann wird sie von der mehr als hübschen Anne Hathaway gespielt. Sowas find' ich albern und doof. und ich mecker rum, wie ein kleines Kind, aber das ist mir egal.

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                                                • 7

                                                  Achja, diese süßen kleinen Romanzen, ich schaue sie einfach gerne. Wenn dann noch Anne Hathaway dabei ist, die ich jedes mal bezaubernd finde, dann strahlt mein ganzes Herz. Ich bin einfach jedes mal irgendwie glücklich, wenn ich diese fantastische Frau in einem Film gesehen habe. Trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht von "Zwei an einem Tag", denn er hat viele Sachen drin, die mir nicht gefallen haben. Andererseits hat er auch viele Plus-Punkte und bei einigen Geschehnissen kann ich mir gut vorstellen, dass manch einer sie deutlich besser fand als ich.

                                                  Beste Freunde fürs Leben oder doch die große Liebe? Ja, diese Frage stellen sich sowohl Emma als auch Dexter. Am 15. Juli 1988 lernen die Beiden sich kennen, haben einen spaßigen Abend und sind von da an beste Freunde. So geht es über all die Jahre, immer am 15. Juli verbindet die Beiden etwas, obwohl sie in total unterschiedlichen Welten leben. Während Emma ihre Buch-Karriere anstrebt und nicht so viel Erfolg bei der Partnersuche hat, wird Dexter ein umstrittener Showmaster, der ein Alkoholproblem hat und Jahr für Jahr zig Freundinnen hat. Doch Beide lernen schnell, wie viele Facetten das Leben haben kann.

                                                  Der Stil an sich ist schon mal sehr löblich. Wir sehen immer nur einen Tag und zwar immer den 15ten Juli. Und das über 23 Jahre. Nun mag ich Romanzen sehr, die einen ungewöhnlichen Stil haben, wie beispielsweise (500) Days of Summer (so ganz nebenbei einer meiner Lieblingsfilme), doch so ein Stil kann auch seine Tücken haben. Hier war es leider so, dass mir der Jahreswechsel viel zu schnell und hastig war und ich dadurch nur schwer eine emotionale Bindung zu den Ereignissen aufbauen konnte, da es noch zahlreiche Dinge gab, die mich interessiert hätten. Der Film hat durchaus seine emotionalen und ergreifenden Momente, doch ich hätte mir gewünscht, dass der Film bei manchen Themen noch etwas tiefer geht. Vielleicht hätten 13 Jahre auch gereicht. Außerdem wirkt der Film im späteren Verlauf wie so ein halber Nicholas Sparks Film. Aber das muss ja nichts Negatives sein, auch wenn hier ebenfalls alles viel zu schnell von statten geht.

                                                  Weshalb ich den Film dennoch für überdurchschnittlich halte, liegt zweifelsohne an den fantastischen Darstellern. Anne Hathaway spielt mal wieder zum niederknien. Ich habe ihr sämtliche Gefühle abgenommen und konnte ihr Handeln stets nachvollziehen. Ihr Pendant, Jim Sturgess, steht Hathaway in nichts nach und liefert ebenfalls eine fantastische Leistung hab, der hier enorm viele Facetten zeigt und das macht einen guten Schauspieler aus. Er überzeugt einfach in jedem Abschnitt. Schade nur, dass Patricia Clarkson etwas lieblos verheizt wurde, aber sie fällt der erwähnten und viel zu kürzen Akt-Struktur zum Opfer.

                                                  Fazit : Ich bin schon ein wenig enttäuscht, da ich etwas viel Größeres erwartet habe. Schlecht ist der Film keineswegs, so fair muss ich sein. Allerdings weiß ich nicht, ob die viel zu kurzen Zeit-Abschnitte auch in der Romanvorlage so rüber kommen. Alles in allem ist "Zwei an einem Tag" ein guter Film, mit vorhandenen Schwächen, der aber fantastische Schauspieler hat und mit einem treffsicheren Song beendet wird.

                                                  7/10

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                                                  JokerReviews : http://instagram.com/joker_reviews

                                                  • 9 .5

                                                    Wunderschön traurige Coming-of-Age-Liebesgeschichte die unglaublich viel bietet und von zwei absolut überragenden Hauptdarstellern getragen wird.

                                                    Mit einigem Erstaunen habe ich sehen müssen wie dieser Film hier teilweise verrissen wird. Jeder hat natürlich das Recht auf seine eigene Meinung, aber nachvollziehen kann ich das in diesem Fall nicht wirklich. "Zwei an einem Tag" bietet nicht nur eine wunderschön erzählte Liebesgeschichte von zwei Menschen die sich unglaublich nahe stehen, sondern dient auch als Parabel über Freundschaft, Erwachsenwerden und der Suche nach dem richtigen Weg in der Phase zwischen 20 und 30. Im Gegensatz zu vielen hier fand ich das Drehbuch nahezu perfekt. Die Figuren sind glaubhaft und durchaus auf persönliche Bekannte oder teilweise sich selbst übertragbar. Die Geschichte ist einfach toll erzählt, gerade die Methode immer nur einen Tag eines jeden Jahres zu erzählen ist eine überragende Idee gewesen. So bekommt der Zuschauer einen Überblick über die Jahre zwischen 1988 bis 2011.

                                                    Besonders hervorzuheben sind, wie oben schon erwähnt, die realistischen Figuren und ihre Ausdrucksstärke. Die kann natürlich nur entstehen, wenn auch deren Darsteller entsprechend gut besetzt sind. Und hier wurden zwei absolute Glücksgriffe gemacht. Sowohl Anne Hathaway als auch Jim Sturgess brillieren in ihren jeweiligen Rollen und tragen somit den ganzen Film. Die Nebendarsteller machen ebenfalls einen tollen Job und unterstützen den überragenden Eindruck des Films.

                                                    Das traurige Ende bildet einen wunderschönen Abschluss, macht einen einerseits traurig und stimmt einen doch hoffnungsfroh. Wer auf der Suche nach einem anspruchsvollen Liebesfilm mit vielen schönen Ideen und zwei herausragenden Hauptdarstellern ist, wird von "Zwei an einem Tag" begeistert sein. Für mich einer der besten Filme die ich in den letzten Monaten sehen durfte. Ich weiß, dass viele das hier anders sehen, aber damit kann ich ganz gut leben.

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