Obwohl Star Trek als unbeliebte Serie begann, zählt sie heute zu den größten und beliebtesten Sci-Fi-Franchises der Welt. Was mit Raumschiff Enterprise begann, erstreckt sich mittlerweile über unzählige Serien und Filme, die knapp 50 Jahre füllen.
Immer wieder finden sich kleine Kommentare oder Anspielungen in der Serie, die Vorhersagen über unsere Zukunft treffen. Eine davon verärgerte Irland so sehr, dass die Star Trek-Episode dort bis heute nicht ausgestrahlt wird. Darin ging es um das Jahr 2024 – doch auch für 2026 gibt es eine Prognose: Wenn Star Trek Recht behält, erwartet uns dieses Jahr noch der Dritte Weltkrieg.
Star Trek prophezeit für 2026 den Dritten Weltkrieg
Wer kennt sie nicht, die Föderation in Star Trek: Eine utopische Gesellschaft frei von Geld oder Gier, einzig angetrieben von wissenschaftlicher Neugier und Optimismus. Habt ihr euch schonmal gefragt, was es brauchte, um zu dieser schillernden Zukunftsvision zu gelangen? Spoiler: Die Vergangenheit der Föderation, insbesondere die Rolle der Erde, ist düster.
Denn bevor die Menschheit zu einem entscheidenden Träger der Föderation wurde, musste die Erde erst durch ein furchtbares Schicksal vereint werden. Star Trek erklärt das neue Erstarken der Erde durch den Dritten Weltkrieg, der 2026 ausbricht: Er ist eine direkte Folge der Eugenischen Kriege, die bereits seit den 90er Jahren für Unruhen und zahlreiche Tote sorgen.
In den Eugenischen Kriegen geht es um den Konflikt zwischen genetisch modifizierten Menschen, den sogenannten "Augments", und gewöhnlichen Menschen: Später ist es dann eine Gruppe von Öko-Terroristen unter Colonel Phillip Green, die den Konflikt 2026 zum Eskalieren bringt und den Tod von über 37 Millionen Menschen zu verantworten hat. Die genauen Geschehnisse werden von Fans detailliert in YouTube -Videos aufgedröselt.
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Der Dritte Weltkrieg in Star Trek ließ die Erde zerstört zurück
Ganze 27 Jahre hält der Dritte Weltkrieg an: Erst 2053 finden laut Star Trek die letzten Kampfhandlungen statt, bevor in San Francisco schließlich Frieden geschlossen wird. Bis dahin haben Atomwaffen jedoch große Teile der Erde verwüstet und beinahe alle Regierungen zerstört. Insgesamt 600 Millionen Menschen fielen den Konflikten zum Opfer.
Und damit nicht genug: Auch in Folge des Krieges starben unzählige weitere Opfer im nuklearen Winter und im Rahmen einer grausamen Initiative, in der Colonel Green alle Menschen ermordete, die durch die Strahlung Gen-Schäden erlitten hatten.
Als Christopher Pike (Anson Mount) die Geschehnisse in der Episode Fremde neue Welten von Star Trek: Strange New Worlds beschreibt, spricht er von einem “globalen Selbstmord” und insgesamt 2,5 Milliarden Opfern während und in Folge der Geschehnisse.
So nah ist Star Treks Vorhersage an der Wahrheit
Von genetisch modifizierten Menschen fehlen im Jahr 2026 zwar noch jede Spur – und auch die Eugenischen Kriege sind uns bisher erspart geblieben. Allerdings führt Pike den Weltkrieg auf einen heftigen Bürgerkrieg in den USA zurück, der den Ursprung aller Konflikte bildete. Da kann einem mit Blick in die aktuellen Nachrichten schon eher schummrig werden.
Gleichzeitig macht Star Trek Hoffnung: Immerhin waren es diese furchtbaren Geschehnisse, die die Menschheit zur Vernunft und in eine friedliche, strahlende Zukunft führten. Uns bleibt nur zu hoffen, dass wir das auch ohne Dritten Weltkrieg bewältigen.