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American Horror Story: Freak Show -Kritik

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© FX


Inhalt:

Im Jupiter der 50er Jahre ist die deutsche Sängerin Elsa Mars (Jessica Lange) Leiterin einer der letzten Freakshow`s Amerikas. Mit allen Mitteln versucht sie, das Überleben ihrer Freaks (u.a. Evan Peters, Sarah Paulson, Angela Bassett, Kathy Bates), die dem Hass der "normalen" Mitbürger ausgesetzt sind, zu sichern und gleichzeitig selbst wieder ein Star zu werden. Schon bald spitzen sich nicht nur innerhalb der bunten Zirkuswelt die Konflikte zu, sondern auch von außen drohen allerlei Gefahren: Ein geldgieriger Geschäftsmann (Denis O´Hare), der liebend gern mit den Leichen der Freaks das große Geschäft machen will, die Monster, die sich in scheinbar ganz normalen Familien verstecken und ein brutaler Mörder-Clown machen den Freaks schon bald das Leben zur Hölle...

Kritik:

Schon seit der zweiten Staffel "Asylum" streiten Fans darüber, welche denn nun die beste Staffel von "American Horror Story" ist. Angelegt als Anthologie-Serie erzählt "American Horror Story" in jeder neuen Staffel eine abgeschlossene Geschichte mit neuen Charakteren, Orten usw. Nur der Stammcast ist in jeder Staffel nahezu gleich. Es ist allgmein bekannt, dass dieser Streit in der dritten Staffel "Coven" immer heftiger geworden ist, da besonders die dritte Staffel aufgrund der trashigen Ideen und den abstrusen Wendungen stark in Kritik geraten ist. Ich kann direkt sagen, dass seit der zweiten Hälfte von Staffel 3 die Serie tatsächlich schwächelt und man den intelligenten Horror der ersten beiden Staffeln leider immer mehr vermisst...

Die Schauspieler:

Schauspielerisch war "American Horror Story" schon immer herausragend gut! Auch in der vierten Staffel ist der Cast bis in die kleinste Nebenrolle perfekt gewählt. Fan-Lieblings Evan Peters, Angela Bassett als dreibrüstige Desiree, die großartige Kathy Bates als bärtige Lady und viele mehr machen ihren Job richtig, richtig gut. Dazu gesellen sich dieses Mal noch Leute wie Finn Wittrock, der hier wunderbar den durchgeknallten Psycho spielen darf, Neil Patrick Harris als seltsamer Bühnenmagier und ein fantastischer John Carroll Lynch als gruseliger Mörder-Clown Twisty, der sicherlich für den ein oder anderen Albtraum sorgt. Sehr bemerkenswert sind auch die Leistungen der Freaks.Jessica Lang als Leiterin der Show ist erneut erstklassig und ist vollkommen berechtigt wieder für den Golden Globe nominiert gewesen. Höchstwahrscheinlich ist "Freak Show" auch ihre letzte Staffel in der Serie, was das Finale umso großartiger macht, in dem zumindest ihr eine würdige Abschiedsszene geschrieben wurde. Der Cast sorgt also auch dieses Mal wieder für viele Pluspunkte, denn selbst wenn die Story, zu der ich später komme, schwächelt, macht es immer Spaß, den Schauspielern zuzusehen, wie sie sich gegenseitig an die Wand spielen.

Die Umsetzung:


Angefangen bei dem erneut genial makaberen Intro ist "Freak Show" handwerklich sogar noch eine große Steigerung im Vergleich zu den vorherigen Staffeln, die eigentlich schon überdurchschnittlich gut umgesetzt waren. Besonders die Kameraführung ist wieder hervorragend und fängt zahlreiche außergewöhnliche Perspektiven ein, die man selten so sieht. "Freak Show" ist unglaublich liebevoll gemacht und man sieht in nahezu jeder Einstellung die Liebe, die hier in die Kostüme, Requisiten und Sets gesteckt wurde. Ebenso gut sind die Spezialeffekte wie z.B. die Darstellung der siamesischen Zwillinge Bette und Dot (Sarah Paulson). Also kann die Staffel auch hier große Pluspunkte sammeln.

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