Die zwei teuersten Western aller Zeiten floppten gnadenlos – unglaubliche Millionenverluste

08.03.2026 - 15:00 Uhr
Lone Ranger
Disney
Lone Ranger
0
0
Der Höhepunkt des Western liegt schon einige Jahrzehnte zurück, doch auch heute ist das Genre noch lebendig. Das ändert nichts daran, dass ein hohes Budget kein Garant für Erfolg ist.

Die beiden teuersten Western aller Zeiten sind an den Kinokassen gefloppt. Und dabei war die Starpower beider Filme nicht unerheblich. Dass keiner der beiden Filme erfolgreich war, hat mehrere Gründe. Einer davon dürfte sein, dass weder Lone Ranger noch Cowboys & Aliens ein reiner Western war. Und keiner davon war gut genug, um das große Budget zu rechtfertigen.

Lone Ranger und Cowboys & Aliens waren die teuersten Western aller Zeiten, aber keiner war wirklich gut

Mit Budgets von 220 Millionen US-Dollar (Cowboys & Aliens) und 294 Millionen US-Dollar (Lone Ranger) sind diese beiden Werke auch die einzigen Western, die mehr als 200 Millionen gekostet haben – beide Zahlen sind inflationsbereinigt (via Screen Rant ).

Keiner der beiden Filme war für die Studios profitabel. Laut Box Office Mojo konnte Lone Ranger  365 Millionen US-Dollar einspielen. Bei Cowboys & Aliens  sind es 249 Millionen US-Dollar – beide zahlen ebenfalls inflationbereinigt. Für einen Erfolg reicht das nicht aus, weil zusätzlich zum Budget Marketingkosten kommen und die Einnahmen mit den Kinos geteilt werden.

Das Genre befand sich in den 40ern und 50ern auf seinem Höhepunkt und wurde in den 60ern und 70ern immer mehr durch andere Genres vertrieben. Dennoch gibt es immer wieder mal erfolgreiche Westernfilme. Und dabei sind Western oft gar nicht so kostenintensiv wie andere Genres. Allerdings wurde gerade bei Cowboys & Aliens kräftig in die CGI-Kiste gegriffen, was den Film teurer machte, als er vielleicht hätte sein müssen. Und allein die Gage von Johnny Depp hat sicher auch ihre Spuren im Budget von The Lone Ranger hinterlassen.

Beide Filme wurden von den Kritiken negativ aufgenommen. Allein auf Rotten Tomatoes dümpelt Cowboys & Aliens bei 44 Prozent  und The Lone Ranger bei 31 Prozent  positiven Bewertungen herum. Das dürfte auch der Hauptgrund sein, weshalb die Filme gefloppt sind: Sie waren offensichtlich einfach nicht gut.

Dass Johnny Depp, Daniel Craig und Harrison Ford Zuschauer ins Kino locken können, ist klar. Aber mit schwachen Drehbüchern können selbst diese Stars keinen Film retten.

Auch interessant:

In Hollywood rechnet man damit, dass ein Film profitabel ist, wenn er mindestens das Doppelte, wenn nicht sogar das Dreifache seines Budgets eingespielt hat. Bei den Kosten dieser beiden Filme müssten sie die erfolgreichsten Western überhaupt sein. Und davon waren sie wirklich weit entfernt.

Das könnte dich auch interessieren

Angebote zum Thema

Kommentare

Aktuelle News