Die Macht sei mit uns

Disney plant Star Wars Live Action-Serie

Neue Star Wars-Serie fürs Fernsehen
© Lucasfilm
Neue Star Wars-Serie fürs Fernsehen

Im letzten Jahr sorgte Disney mit der Übernahme von Lucasfilm und der Ankündigung einer weiteren Krieg der Sterne -Trilogie für gehöriges Aufsehen. Vier Milliarden US-Dollar ließ sich der Konzerngigant den spektakulären Coup kosten. Wie sich aktuell herausstellt, könnten dies längst nicht alle Neuigkeiten gewesen sein. Während Disney für 2015 einen neuen Star Wars-Spielfilm ankündigte, bekundete der Präsident des ABC Fernsehnetworks Paul Lee Interesse an einer Star Wars Live Action-Serie. Entertainment Weekly berichtet, dass sich die Serie auf die ungemütlicheren Ecken des Star Wars-Universum konzentrieren möchte. Im Zentrum sollen die Machtstreitigkeiten zweier rivalisierenden Familien sowie die unter Tage lebende Bevölkerung von Coruscant stehen. Auch gab es Hinweise, dass ein Kopfgeldjäger der Protagonist der Serie sein könnte.

“Wir würden liebend gern mit Lucasfilm zusammenarbeiten, sind jedoch noch nicht sicher bei welchem Projekt. Bisher gab es nicht einmal Verhandlungen. Wir werden eine Live Action-Serie und etliche weitere Projekte in Betracht ziehen. Wir schauen, was dabei herauskommt. Vor Abschluss des Deals zwischen Disney und Lucasfilm waren Gespräche nicht möglich. Doch jetzt werden derartige Projekte definitiv Gegenstand der Diskussion sein.”, so Paul Lee gegenüber Entertainment Weekly.

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Gemäß dem Star Wars-Produzenten Rick McCallum existiert bereits eine Fülle an künftigem Material, falls die Serie in Produktion geht. McCallum sprach von 50 Drehbüchern, die unter anderem aus der Feder von Battlestar Galactica -Autor Ronald D. Moore stammen. Die Geschichten der Serie sind inhaltlich allesamt zwischen Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith und Krieg der Sterne angesiedelt, fokussieren sich aber nicht auf die Hauptfiguren der bisherigen Filme. Wie McCallum versprach, soll die neue Star Wars Live Action-Serie wesentlich düsterer als die bisherigen Einträge ins Star Wars-Universum daherkommen.

Star Wars-Anhänger fragen sich natürlich, warum bei 50 fertigen Drehbüchern nicht schneller Nägel mit Köpfen gemacht wurde. Wie sooft ist der Knackpunkt finanzieller Natur. Nach Kalkulationen sollte jede Episode geschätzte fünf Millionen US-Dollar verschlingen. Zusätzlich verlangte Lucasfilm eine gehörige Summe für die Rechte an der Serie. Da mittlerweile Lucasfilm wie auch das an der Serie interessierte US-Fernsehnetwork ABC zum weitschweifigen Disney-Konzern gehören, bleiben zumindest die Lizenzgebühren in der Familie. Als Stolperstein könnte sich hingegen die für 2015 angekündigte Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht erweisen. Das Studio rätselt derzeit über die Frage, ob Film und Serie parallel erscheinen können, ohne sich gegenseitig die Show beziehungsweise das Publikum zu stehlen. “Lucasfilm muss diesbezüglich eine Entscheidung für das weitere Vorgehen treffen.”, so Paul Lee.

Was haltet ihr von einem weiteren Ausflug der Sternenkrieger ins TV?

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