Peter Moore hat genug

EA-Mitarbeiter reagiert auf frauenfeindliches FIFA 16-Bashing

FIFA 16
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Electronic Arts stellte der Öffentlichkeit gestern die größte Neuerung von FIFA 16 vor: erstmals spielt auch Frauenfußball mit insgesamt 12 weiblichen Nationalteams eine Rolle. In der offiziellen Pressemeldung freute sich David Rutter, der Vice President und General Manager bei EA Sports FIFA:

Die Einbindung einiger der besten Spielerinnen und Frauenteams der Welt in unsere Spielreihe ist eine große Sache für EA Sports. Genauso aufregend ist es, Millionen von Fans eine neue Spielweise zu präsentieren.

Die Reaktionen darauf fielen mancherorts allerdings geradezu beschämend aus. Auf der deutschen Facebook-Seite von EA Sports FIFA sammeln sich etwa zahlreiche Kommentare, die vor frauenfeindlichen Beleidigungen nur so strotzen – angefangen von Forderungen danach, die in FIFA 16 dargestellten Spielerinnen mögen doch vom Rasen zurück an den Herd gehen, bis hin zum Ruf nach Nude-Patches.

Mehr: FIFA 16: Erster Trailer präsentiert Frauen-Nationalmannschaften

EAs Peter Moore möchte solche Äußerungen offenbar nicht unkommentiert stehen lassen. Nachdem er in einem Tweet den offiziellen Trailer zu FIFA 16 verlinkte, schreib ihm ein Nutzer, er werde sich das Sportspiel nun nicht kaufen. Darauf reagierte Moore, indem er diese Aussage in einem weiteren Tweet aufgriff (via venturebeat.com):

So traurig, die frauenfeindlichen, boshaften Bemerkungen zu sehen, die der Ankündigung von EA Sports FIFA, Frauen im Spiel zu haben, folgen. Das können wir doch besser.

FIFA 16 soll am 24. September 2015 für PC, PS4, PS3, Xbox One sowie Xbox 360 erscheinen.

Hoffentlich hat Peter Moore recht.

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