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Guillermo del Toro, James Cameron und Tom Cruise versuchen seit 20 Jahren, diesen Science-Fiction-Klassiker zu verfilmen

27.02.2026 - 20:32 UhrVor 8 Tagen aktualisiert
Buchcover zu At the Mountain of Madness
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Der Sci-Fi-Horror von H.P. Lovecraft ist alles andere als einfach zu verfilmen. Das stellen mehrere Hollywood-Legenden schon seit zwei Jahrzehnten fest.

Der kosmische Science-Fiction-Horror von Autor H.P. Lovecraft hat zahlreiche Genre-Projekte bis in die heutige Zeit inspiriert. Prominente Adaptionen seiner Werke gibt es hingegen kaum. Vor allem, weil das allmähliche Abdriften in den Wahnsinn aufgrund unfassbarer Gott-Kreaturen jenseits unseres Verständnisses eher schwierig auf Film zu bannen ist, ohne einen komplett psychedelischen Streifen zu drehen.

Vielleicht fällt es Guillermo del Toro, James Cameron und Tom Cruise deshalb so schwer, die seit über 20 Jahren angedachte Lovecraft-Adaption At the Mountains of Madness in die Gänge zu bekommen.

At the Mountains of Madness ist Sci-Fi-Horror vom Feinsten, aber schwierig umzusetzen

In Die Berge des Wahnsinns von H.P. Lovecraft entdecken Forscher während einer Expedition in der Antarktis die unglaublichen Überreste einer uralten Zivilisation. Rätselhafte Architektur und geheimnisvolle Zeichen zeugen davon, dass hier Die Alten beheimatet waren – oder sind. Mächtige Wesen, deren Existenz alles übersteigt, dem die menschliche Vorstellungskraft, geschweige denn der menschliche Verstand, gewachsen ist. Lovecraft erforschte dieses Konzept im Rahmen seines umfassenden Cthulhu-Mythos.

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Guillermo del Toro will den Lovecraft-Klassiker von 1936 schon seit langer Zeit verfilmen und begann bereits 2002 mit Co-Autor Matthew Robbins daran zu schreiben. Stattdessen drehte er Filme wie Hellboy und Pans Labyrinth, woraufhin der Regisseur sich mit seiner Version von Der Hobbit befasste. Als die nicht zustande kam, holte Del Toro das auf Eis gelegte At the Mountains of Madness erneut aus der Schublade.

Zu dieser Zeit kam Universal als Studio hinzu und sein Regiekollege James Cameron sowie Tom Cruise schlossen sich als Produzenten an. Ein Drehbuch gab es zu dieser Zeit in den 2010er Jahren längst. Nur wann würden die Dreharbeiten beginnen?

Wieder verstrich einiges an Zeit, Universal stieg aufgrund von Budget-Bedenken aus und Guillermo del Toro befasste sich stattdessen mit Projekten wie Pacific Rim und seinem Oscar-Film Shape of Water. 2022 dann ein konkretes Lebenszeichen, was The Mountains of Madness angeht: Ein CGI-Test von Industrial Light and Magic (ILM) lässt uns ein Lovecraft-artiges Tentakelmonster in den Bergen erhaschen. Und das, obwohl zwischenzeitlich sogar Stop-Motion-Animation für die Monster im Gespräch war.

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Endgültige Endstation für At the Mountains of Madness?

Als es wieder nichts wurde mit der langerwarteten Lovecraft-Umsetzung, verfilmte Del Toro stattdessen einen anderen Literaturklassiker aus der Sci-Fi-Horror-Richtung: Frankenstein. Der Film scheint seinen Durst aus dem Bereich aber vorerst gestillt zu haben. Vielleicht waren über 20 Jahre falsche Hoffnung auf The Mountians of Madness aber auch einfach genug. Im letzten Jahr scheint der Filmemacher jedenfalls endgültig das Tuch geworfen zu haben, als er Folgendes meinte (via Collider ):

Das Projekt auf meiner Löffelliste, das wohl auch dort bleiben wird, ist Mountains. Es ist zu gewaltig, zu verrückt, zu R-rated, schätze ich. Und ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich es nach [Frankenstein] überhaupt noch machen will.

Vielleicht sollten wir alle uns von der Idee einer echten Lovecraft-Verfilmung verabschieden, bevor wir noch verrückt werden. Immerhin haben wir ja schon andere, vom Horror-Meister inspirierte Filme wie Die Mächte des Wahnsinns oder Marebito. Angucken auf eigene Gefahr.

Ein thematisch ähnlicher Artikel erschien bereits im Januar 2026 auf unserer Schwesternseite AlloCiné. Wir haben diesen Artikel für euch aktualisiert.

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