Heute im TV: Astronomischer Sci-Fi-Flop, bei dem alles schiefgelaufen ist, was schiefgehen konnte

19.01.2026 - 07:00 Uhr
Men in Black: InternationalSony
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Heute könnt ihr euch das Revival und gleichzeitige Ende einer Sci-Fi-Reihe ansehen, die Kultstatus genießt. Nach diesem Flop ist ein Franchise praktisch am Tiefpunkt angekommen.

Die Men in Black-Filme waren geradezu genial und ein sprühendes Feuerwerk der Ideen, vor allem der erste. Teil 2 und 3 konnten ebenfalls begeistern und ordentlich Kasse machen, aber nach dem Spin-off Men in Black: International war Schluss – trotz hochkarätiger Besetzung.

Das ZDF strahlt den Flop am 19. Januar 2026 um 23:15 Uhr im deutschen Free-TV aus. Falls ihr da keine Zeit habt und dem Film trotzdem eine Chance geben wollt, könnt ihr Men in Black: International derzeit bei Netflix im Abo streamen.

Sci-Fi-Flop im TV: Darum geht's in Men in Black: International

Molly (Tessa Thompson) hatte schon in jungen Jahren Kontakt mit Außerirdischen und kann das Erlebte seitdem nicht vergessen. 20 Jahre später sucht sie immer noch nach der Wahrheit und vor allem nach der Geheimorganisation, die zwar das Gedächtnis ihrer Eltern, aber nicht von ihr gelöscht hat.

Als sie die Men in Black gefunden hat, wird sie von Agent O (Emma Thompson) aufgenommen und kann fortan hinter die Kulissen blicken. Man in Black High T (Liam Neeson) teilt sie in London ihrem neuen Partner Agent H (Chris Hemsworth) zu.

Gemeinsam müssen sie sich mit einem Alien-Schwarm auseinandersetzen, der seine Gestalt wandeln kann. Gleichzeitig treibt auch noch ein Maulwurf in der Organisation sein Unwesen.

Bei Men in Black: International ging einiges schief und das merkt man dem Sci-Fi-Film an

Men In Black hätte ein glorreiches Comeback mit Starbesetzung werden können, wurde stattdessen aber ein gigantischer Flop. Bei Produktionskosten von um die 220 Millionen US-Dollar wurden an den Kinokassen gerade einmal 254 Millionen eingespielt . Men in Black 3 hatte mehr als das Doppelte in die Kassen gespült und am Film selbst ließen Fans und Kritik ebenfalls kein gutes Haar.

Das alles dürfte daran liegen, dass es hinter den Kulissen zu massiven kreativen Differenzen gekommen sein soll. Regisseur F. Gary Gray und Produzent Walter Parkes waren sich nicht einig, was zu Drehbuch-Änderungen in letzter Sekunde, gekürzten Storylines und jeder Menge Chaos sowie Verunsicherung am Set geführt hat, wie The Hollywood Reporter  schreibt.

Nach dem desaströsen Ergebnis von Men in Black: International ist jetzt trotzdem ein neuer Film aus dem Sci-Fi-Franchise in Arbeit. Ob Will Smith oder ein anderer Originalstar zurückkehrt, ist noch nicht bekannt.

Dieser Artikel ist in ähnlicher Form erstmals im Mai 2024 auf Moviepilot erschienen.

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