Es streamt ein fesselndes Abenteuer-Epos mit Bildern zum Staunen

14.07.2026 - 22:49 UhrVor 7 Stunden aktualisiert
Sieben Jahre in Tibet im TV
Tristan Pictures
Sieben Jahre in Tibet im TV
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Der auf wahren Begebenheiten basierende Film entführt sein Publikum in eine fremde Welt und verbindet spektakuläre Naturaufnahmen mit einer berührenden Geschichte über Freundschaft.

Der heutige Film-Tipp Sieben Jahre in Tibet erzählt von einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit wunderschönen Aufnahmen wird das Abenteuer festgehalten, in dem Brad Pitt als österreichischer Bergsteiger Heinrich Harrer auf das vierjährige tibetische Staatsoberhaupt, den Dalai Lama, trifft.

ZDFneo zeigt den biografischen Abenteuerfilm am Donnerstag, den 9. Juli 2026 von 21:40 bis 23:45 Uhr. Eine Wiederholung gibt es nicht, doch ihr findet Sieben Jahre in Tibet auch im Stream.

Ein Film-Abenteuer für Herz und Seele: Sieben Jahre in Tibet mit Brad Pitt

Als der Zweite Weltkrieg 1939 ausbricht, befindet sich der Bergsteiger Heinrich Harrer (Pitt) fernab der Heimat auf einer Expedition im Himalaya. In Indien gerät der Österreicher in britische Gefangenschaft, wo ihm nach mehreren Versuchen schließlich die Flucht gelingt. Gemeinsam mit seinem Freund Peter Aufschnaiter (David Thewlis) schlägt er sich bis ins unabhängige Tibet durch.

Doch solange der Krieg tobt, können die beiden nicht in ihre Heimat zurückkehren. Während sich Aufschnaiter ein häusliches Leben aufbaut, lernt Harrer den 14. Dalai Lama Tendzin Gyatsho, das Oberhaupt der Buddhisten, kennen. Der neugierige Junge hat viele Fragen und Harrer wird nicht nur sein Lehrer, sondern auch ein enger Freund.

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Sieben Jahre in Tiebt erzählt von einer kraftvollen Freundschaft

Regisseur Jean-Jacques Annaud (Der Name der Rose) inszenierte den Abenteuerfilm mit imposanten Naturaufnahmen. Sieht man das wunderschöne Bergpanorama, ist es kaum vorstellbar, dass sich zur gleichen Zeit die ganze Welt in einem Krieg befindet. Tibet wirkt wie ein surrealer Zufluchtsort, der den Flüchtigen mit Offenheit begegnet.

Durch Harrers Augen tauchen die Zuschauer:innen in eine fremde Kultur ein und lernen das auf über 3500 Meter gelegene Land besser kennen. Dabei lässt sich Annaud Zeit, um die wachsende Freundschaft zwischen dem Bergsteiger und dem Staatsoberhaupt zu erzählen, die durch ihre unterschiedliche Herkunft voneinander profitieren.

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Vor dem historischen Hintergrund wirkt die Handlung umso intensiver. Auf berührende und unaufdringliche Weise hält Sieben Jahre in Tibet ein Plädoyer für Offenheit und Menschlichkeit. Auch wenn das Ende die Zuschauenden mit einem bitteren Beigeschmack entlässt, so bleibt doch die kraftvolle Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft.

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