Kill Bill: The Whole Bloody Affair auf 70mm – alle Kinos in Deutschland im Überblick

15.04.2026 - 08:50 UhrVor 6 Tagen aktualisiert
Kill BillStudiocanal
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Über zwei Dekaden haben wir auf Kill Bill: The Whole Bloody Affair gewartet. Jetzt kommt die lange Fassung des Tarantino-Meisterwerk sogar auf 70mm nach Deutschland.

Jahrelang mussten Filmfans zweimal ins DVD-Regal greifen, um das große Racheepos von Quentin Tarantino in seiner Gesamtheit zu erleben. Nun können wir uns endlich über die Veröffentlichung von Kill Bill: The Whole Bloody Affair freuen. Hier werden die beiden Teile (Volume 1 und Volume 2) in einem Werk zusammengeführt.

Am 16. April 2026 startet Kill Bill: The Whole Bloody Affair in den deutschen Kinos und zeigt uns das Epos so, wie es sich Tarantino immer vorgestellt hat. Besonders spannend: Geplant sind nicht nur reguläre Vorführung mit einer digitalen Kopie. Studiocanal bringt den Film auch in analoger Form auf 70mm nach Deutschland.

Wo kann man Kill Bill auf 70mm schauen?

Insgesamt sechs Kinos zeigen Kill Bill: The Whole Bloody Affair auf 70mm. Nachfolgend findet ihr die komplette Liste mit den Spieltagen, damit ihr euren Kinobesuch planen könnt. Bringt allerdings viel Zeit mit, denn euch erwarten 253 Minuten.

Alle Kinos, die Kill Bill auf 70mm in Deutschland zeigen:

Darüber hinaus könnt ihr den Film im Gartenbau-Kino in Wien am 10. und am 11. Mai 2026 auf 70mm schauen.

Dass Kill Bill: The Whole Bloody Affair nur in so wenigen Kinos auf 70mm läuft, dürfte in erster Linie daran liegen, dass sie meisten Spielstätten gar nicht mehr über die technologischen Möglichkeiten verfügen, um einen Film analog zu projizieren. Deswegen müsst ihr bei solchen Vorstellungen oft auch Aufpreise zahlen.

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Was genau bedeutet 70mm bei Kill Bill?

Wenn man heutzutage ins Kino geht, werden die meisten Filme digital von einer DCP (Digital Cinema Package) gezeigt. Bei Kill Bill: The Whole Bloody Affair wird es jedoch auch Vorführungen mit einer physischen Filmkopie geben. 70mm beschreibt die Breite des Filmstreifens – je breiter der Streifen, desto mehr Bildinformationen.

Im Kino gibt es in dieser Richtung drei gängige Formate: 16mm bringen ein sehr körniges Bild mit. 35mm waren früher der Standard bei Kinofilmen. 70mm warten mit einer extrem hohen Bildschärfe sowie intensiven Farben und Kontrasten auf, sodass man ein richtig immersives Bild hat, in dem man jedes Detail gut erkennen kann.

Kill Bill wurde ursprünglich mit 35mm-Kameras gedreht. Bei den neuen Kopien handelt es sich somit um Blow-ups, die den Film in einer optisch nochmal beeindruckenderen Version präsentieren. Durch Blockbuster wie Oppenheimer, Sinners und One Battle After Another wurde 70mm zuletzt mehr und mehr als Event für Filmfans etabliert.

Regisseure wie Christopher Nolan und Denis Villeneuve setzen sich sehr stark für 70mm-Projektionen ein – oft auch in Verbindung mit den Möglichkeiten von IMAX-Kinos. Dort werden dieses Jahr auch Die Odyssee und Dune: Part Three auf 70mm zu sehen sein. Eine IMAX-Auswertung von Kill Bill: The Whole Bloody Affair ist nicht geplant.

Dafür darf sich Tarantino als einer der Wegbereiter des aktuell anhaltenden 70mm-Hypes behaupten. Schon 2015 brachte er seinen düsteren Western The Hateful Eight in Zuge einer Roadshow-Präsentation in bester Auflösung auf die Leinwand. Jetzt setzt er dem analogen Kino ein weiteres Denkmal mit einem seiner besten Filme.

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