Auch 16 Jahre nach seinem Tod hält Michael Jackson die Welt in Atem. Neben seiner Musik überdauern ihn auch die Kontroversen um seine Person, die unter anderem Anschuldigungen sexuellen Missbrauchs gegenüber Kindern umfassen. Diesem Thema soll sich das neue Biopic Michael jedoch nicht widmen, wie ein neuer Bericht von Variety nahelegt.
Stattdessen wird darin das Leben des Musikers gezeichnet, der einen kometenhaften Aufstieg in der Branche hinlegte und schließlich als King of Pop in die Geschichte einging. In wenigen Wochen erfahren wir im Kino, wie das Aussehen wird. Einen neuen Einblick gewährt schon jetzt der finale Trailer zum Film.
Seht hier den neuen Trailer zu Michael:
Michael Jackson-Biopic startet in wenigen Wochen: Einer der größten Blockbuster des Jahres?
Michael wird die Geschichte eines talentierten Jungen (Jaafar Jackson) erzählen, der neben seinen Geschwistern mit der Band Jackson 5 berühmt wurde. Als Solokünstler wird Michael schließlich zu einem der erfolgreichsten Musiker aller Zeiten, der die Popmusik mit Hits wie Thriller oder Billie Jean für immer prägen soll. Der Film gewährt einen Blick in das kreative Schaffen von Jackson sowohl auf als auch abseits der Bühne und verspricht einen intimen Einblick, wie wir ihn noch nie gesehen haben.
Bereits jetzt wird Michael als einer der großen Blockbuster des Jahres gehandelt. Box-Office-Insider InsideKino hat zuletzt prognostiziert, dass Michael in Deutschland etwa 5,5 Millionen Tickets verkaufen wird. Damit soll der Film hierzulande auf Platz 1 der erfolgreichsten Filme des Jahres landen und sogar noch vor Filmen wie Christopher Nolans Die Odyssee, Avengers 5: Doomsday oder Spider-Man: Brand New Day ins Ziel kommen. Ob das tatsächlich passiert, muss sich jedoch noch zeigen, denn die Kontroversen um den Film überschatten den möglichen Erfolg von Michael schon jetzt.
Michael wird seit Monaten von Kontroversen durchzogen
Bereits seit der Ankündigung des Films sorgt Michael für Kontroversen. Diese umfassen einerseits die Anschuldigungen sexuellen Missbrauchs, die seit 1993 von verschiedenen Menschen gegen Michael Jackson gemacht wurden und unter anderem in dem Dokumentarfilm Leaving Neverland näher beleuchtet werden. Viele Menschen fragten sich daher, ob der Film die Anschuldigungen ansprechen oder diese völlig unter den Tisch fallen lassen wird. Andererseits wurde schon früh von Problemen hinter den Kulissen sowie Nachdrehs berichtet, die das üppige Produktionsbudget von über 155 Millionen US-Dollar in die Höhe trieben.
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Auf die Frage nach der Thematisierung der Anschuldigungen gibt es mittlerweile eine Antwort: Wie ein neuer Bericht von Variety enthüllt, soll es am Ende des Films eine Szene gegeben haben, in der Jackson von den Anschuldigungen gegen ihn erfährt. Diese Szene soll letztendlich jedoch rausgeschnitten worden sein, nachdem Anwälte des Jackson Estates eine Klausel in der Einigung mit einem der Anschuldigenden, Jordan Chandler, entdeckt haben, die besagt, dass dieser in keinem Film erwähnt werden darf. Daraufhin soll ein neues Ende gedreht worden sein, was Teil der umfangreichen Nachdrehs wurde. Die Anschuldigungen sollen im Film demnach nun gar nicht zur Sprache kommen.
Wann kommt das Michael Jackson-Biopic ins Kino?
Ob Michael trotz allem zum Mega-Blockbuster wird, erfahren wir am 22. April 2026. Dann zieht das Biopic in die deutschen Kinos ein. Antoine Fuqua (Training Day) zeichnete für die Regie verantwortlich. Neben Jaafar Jackson sind in dem Film unter anderem Colman Domingo, Nia Long und Miles Teller zu sehen.