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Gescheiterte Superhelden

Justice League - Doku über George Millers Projekt geplant

26.05.2015 - 16:00 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Justice League
© DC Comics
Justice League
Wusstet ihr, dass der Mad Max: Fury Road-Regisseur George Miller die Justice League auf die Kinoleinwand bringen wollte, ehe von einem DC Cinematic Universe überhaupt die Rede war? Über dieses Projekt ist nun eine Dokumentation geplant.

Schon 2007, als von einem DC Cinematic Universe noch nicht die Rede war, plante Warner Bros., die bis dato größte Zusammenkunft von Superhelden 2009 ins Kino zu bringen - mit George Miller (Mad Max: Fury Road) auf dem Regiestuhl! Allerdings wurde diese Idee nie tatsächlich umgesetzt. Stattdessen bringt Warner Bros. unter der Regie von Zack Snyder 2017 und 2019 gleich zwei Justice League-Filme. Aber woran liegt es, dass das Justice League-Projekt mit George Miller fallen gelassen wurde? Dieser Frage geht nun eine Dokumentation von Ryan Unicomb und seinen Produzenten Aaron Cater und Steven Caldwell nach. Das verriet der australische Regisseur Unicomb in einem Interview mit Inside Film .

Die Dokumentation mit dem Arbeitstitel Miller's Justice League Mortal soll die Vorproduktion, Entwicklung und die Absage des Films beleuchten. Dabei kommen Darsteller sowie das Produktionsteam zu Worte. Noch spannender für Comic-Fans werden aber wohl die bisher unveröffentlichten Artworks und Kostüm-Designs sein. Unicomb sagte außerdem, dass die Doku den Stil von Jodorowsky's Dune und The Death of "Superman Lives": What Happened? haben werde.

Mehr: Regiert im DC-Film-Universum das Chaos? 

Der geplante Film mit dem Titel Justice League Mortal sollte mit vielen namhaften Darstellern besetzt werden: Armie Hammer als Batman, Adam Brody als The Flash, D.J. Cotrona als Superman, Megan Gale als Wonder Woman, Common als Green Lantern und Santiago Cabrera als Aquaman. Zudem sollten Teresa Palmer, Zoe Kazan, Hugh Keays-Byrne und Jay Baruchel in dem Superhelden-Film mitspielen. Im letzten Jahr veröffentlichte der Regieassistent Greg Van Borssum bereits ein Bild, auf dem ihr George Miller und die meisten des Darsteller-Ensembles sehen könnt:

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Eine Justice League-Verfilmung von George Miller, der seine Regiearbeit bereits in den Mad Max-Filmen (aktuell in Mad Max: Fury Road) unter Beweis stellen konnte, hätte sicherlich eine faszinierende, einzigartige Comicumsetzung werden können. Wann die Dokumentation über das Scheitern des Films veröffentlicht wird, ist bisher noch nicht bekannt. Schließlich soll das Projekt mithilfe unabhängiger Investoren und Crowdfunding finanziert werden, was eine genaue Terminierung erschwert.

Freut ihr euch auf die Hintergründe zum Scheitern von George Millers Justice League?

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