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Charming Boy und UN-Friedensbotschafter

Leonardo und ich

Leonardo DiCaprio in "Romeo + Juliet"
© 20th Century Fox
Leonardo DiCaprio in "Romeo + Juliet"


Wer meine Kritik zu "Titanic" gelesen hat, wird wissen, dass Leonardo DiCaprio der erste Hauptdarsteller war, den ich auf der großen Leinwand bewundern durfte. Damals war ich noch blutjung und konnte mich gar nicht satt sehen an diesem Milchbubigesicht. Nach dem Kinobesuch war ich natürlich Feuer und Flamme und suchte mir alles von Leo zusammen, was ich kriegen konnte. So starb ich mit Claire Danes in "Romeo + Juliet", schnupperte Westernluft in "The Quick and the Dead", verfiel im Drogenrausch mit Jim Carroll und kämpfte zusammen mit den Musketieren in "The Man in the Iron Mask".

Niemand hätte gedacht, dass aus diesem schlaksigen Jungen aus Los Angeles mal etwas Großes in Hollywood werden würde. Natürlich brillierte er schon an der Seite von Robert De Niro in "This Boys Life" und stellte Johnny Depp in "What's Eating Gilbert Grape" in den Schatten. Doch sah man in ihm immer nur den schmächtigen, blassbackigen Bubi. Das Leo weitaus mehr kann, als Kate Winslet das Leben zu retten, bewies er in "Gangs of New York" und in Filmen wie "The Departed", "Blood Diamond" und "Body of Lies" zeigte er, dass er sogar auch als Actionheld eine gute Figur machen kann.
Mit "Shutter Island" etablierte er sich fest im Thriller-Genre und "Inception" katapultierte ihn in der Liste der gefragtesten Darsteller ganz nach oben.
Mr. DiCaprios Filmographie beinhaltet beachtliche Werke und selbst ich habe noch nicht alle gesehen.
Fakt ist, er gibt für jede Rolle alles. Es gibt keine, die ich nicht mochte, denn er füllt seine Charaktere allesamt brillant aus. Seit "Titanic" klebe ich wie ein Kaugummi an seinem Schuh und werde seine Karriere auch weiterhin verfolgen.
Gespannt bin ich vor allem auf seine Leistung im dramatischen Thriller "The Revenant" in dem er den Trapper Hugh Glass mimt und ums nackte Überleben kämpfen muss. Dafür ließ er sich einen Bart stehen und beweist wieder einmal mehr, wie wandelbar er ist.

Was mir außerdem an diesem schnuckeligen Modeljäger gefällt, ist sein privates Engagement für die Umwelt. Wo andere mit ihrer dicksten Limousine vorgefahren werden, steigt Leo einfach mal ganz relaxed in sein Hybrid-Auto und fährt selbst.

Jaaa, so groß raus gekommen und trotzdem noch ein ganzes Häufchen an Bescheidenheit.

Sein großes Engagement an der Umwelt machte ihn 2014 zum UN-Friedensbotschafter und er sprach in seiner Rede auf dem UN-Klimagipfel in New York, er sehe den Klimawandel als größte Herausforderung der Menschheit und forderte von den Regierungen und der Industrie sofort entschiedene und deutliche Maßnahmen.

Ich vergöttere diesen Mann und ihr, was meint ihr zu Leo?


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