Heute geht eine geniale Filmreihe weiter, die bisher wirklich mit jedem Teil überrascht hat

15.01.2026 - 10:59 UhrVor 23 Tagen aktualisiert
28 Years LaterSony
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Das erste große Kino-Highlight des Jahres steht vor der Tür. Ab heute könnt ihr euch wieder in die faszinierende Welt einer Endzeitsaga begeben, die bisher mit jedem Teil überraschte.

Avatar: Fire and Ash belagert zwar nach wie vor viele Leinwände. Doch das neue Filmjahr ist schon voll in Fahrt und präsentiert nun seinen ersten großen Studiotitel, den ihr unbedingt gesehen haben solltet: 28 Years Later: The Bone Temple. Macht euch bereit auf einen unberechenbaren Streifzug durch die Postapokalypse.

28 Years Later: The Bone Temple gehört zu einer der aufregendsten Horror-Reihen unserer Zeit

Bei 28 Years Later: The Bone Temple handelt es sich um eine direkte Fortsetzung zu dem letztes Jahr gestarteten Survival-Abenteuer 28 Years Later. Dieses basiert wiederum auf der 2002 erschienenen Zombie-Modernisierung 28 Days Later, die fünf Jahre später mit dem lose verknüpften Horror-Thriller 28 Weeks Later ausgebaut wurde.

Keine Panik! Das klingt auf den ersten Blick komplizierter, als es ist. Im Grunde genügt es, wenn ihr 28 Years Later vor The Bone Temple gesehen habt. Der streamt aktuell bei Netflix im Abo und stellt euch alle wichtigen Figuren vor, die ihr kennen müsst, um die Handlung des neuen Teils zu verstehen – angefangen bei Spike (Alfie Williams).

Spike ist ein 12-jähriger Junge, der auf einer kleinen Insel aufgewachsen ist und sich mit seiner kranken Mutter Isla (Jodie Comer) aufs britische Festland wagt, wo mit dem Rage-Virus infizierte Menschen wüten, die ihr euch wie rasende Zombies vorstellen könnt. Und dann wäre da noch Dr. Ian Kelson (Ralph Fiennes) und sein Knochentempel.

Jener Knochentempel ist der zentrale Schauplatz der Fortsetzung, die nun im Kino startet. Kelson, ein Mann der Vernunft, setzt alles daran, um den Infizierten ihre Menschlichkeit zurückzugeben. Doch genau in dem Moment meldet sich der Psychopath Sir Jimmy Crystal (Jack O'Connell) mit seiner Gang, den Jimmys, zu Wort.

Das ist die Prämisse von 28 Years Later: The Bone Temple in ihren gröbsten Zügen. Zu viel über die konkrete Handlung soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Nicht zuletzt fühlt sich jeder 28-Film ganz anders an und legt seinen eigenen Schwerpunkte, sowohl hinsichtlich der erzählten Geschichte als auch deren Umsetzung.

Voller Überraschung und Eigensinn: The Bone Temple bleibt dem Erfolgsrezept der 28-Reihe treu

Regisseur Danny Boyle stellte mit dem Original aus dem Jahr 2002 nicht nur das Zombie-Genre auf den Kopf, sondern ganz Hollywood, indem er Consumer-Digitalkameras verwendete. Der Gedanke: Das sind die filmischen Überreste einer Apokalypse, die von jedem Menschen mit seiner Handkamera festgehalten werden könnte.

Diese unangepasste Einstellung hat sich die Reihe im Lauf der Zeit gekonnt erhalten und mit jedem Film etwas anderes ausprobiert. In Zeiten von gleichförmigen Franchises wie dem Marvel Cinematic Universe ist das besonders aufregend: Man weiß nie genau, was man mit einem neuen 28-Film bekommt. Doch es lohnt sich immer.

Allein 28 Years Later hat so viele spannende Gedanken in den Zombiefilm getragen, wie es manche The Walking Dead-Staffeln in ihrer gesamten Laufzeit nicht geschafft haben. Alles fühlt sich frisch und lebendig an – und viele verschiedene Tonlagen werden getroffen. Mal ist das Gezeigte zutiefst verstörend, mal unerwartet einfühlsam.

Sich in die Welt eines 28-Films zu begeben, heißt, sich überraschen zu lassen. The Bone Temple bildet da keine Ausnahme. Zwar haben wir es mit dem ersten direkten Sequel in der Reihe zu tun. Dennoch macht dieses in vielen Punkten sein eigenes Ding – genauso wie der von Fans kontrovers diskutierte Cliffhanger des Vorgängers.

28 Years Later: The Bone Temple startet am 15. Januar 2026 im Kino. Inszeniert wurde der Film von Nia DaCosta, die neben dem Blockbuster The Marvels für abgründige Filme wie Hedda und die Candyman-Neuauflage bekannt ist.

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