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Nach Allegiant-Flop - Budget für Die Bestimmung-Finale Ascendant gekürzt

22.03.2016 - 12:30 Uhr
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Die Bestimmung Allegiant - Trailer 2 (Deutsch) HD
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Shailene Woodley als TrisAbspielen
© Concorde Filmverleih
Shailene Woodley als Tris
Das hat sich Lionsgate wohl anders vorgestellt: Da die Einspielergebnisse der aktuell laufenden Jugendbuchverfilmung Die Bestimmung - Allegiant weit unter den Erwartungen liegen, wird nun das Budget für die geplante Fortsetzung Ascendant gekürzt.

Für die Macher von Die Bestimmung - Allegiant läuft es gerade alles andere als rund. Der dritte Teil der Filmreihe, die auf den Jugendbüchern von Veronica Roth basiert, kommt sowohl bei Kritikern als auch anscheinend bei den Zuschauern nicht gut an. Dies macht sich logischerweise bei den Einspielergebnissen bemerkbar. Laut Hollywood Reporter  belaufen sich diese in der USA nach dem Startwochenende auf etwa 29,1 Millionen Dollar, womit Allegiant ganze 44 Prozent unter seinem Vorgänger Insurgent liegt. Auch weltweit bleibt der finanzielle Erfolg mit bisher 83 Millionen eingespielten Dollar hinter den Erwartungen zurück. Es verwundert also wenig, dass die Produktionsfirma Lionsgate voraussichtlich das Budget für den im Juni 2017 anlaufenden, finalen Teil Ascendant kürzen wird, wie ein Insider berichtet.

Auch wenn diesbezüglich noch keine genaue Summe genannt wurde, soll es sich um mehrere Millionen handeln. Das geschätzte Budget für Allegiant lag noch bei 110 Millionen Dollar. Der Plan, mit der Divergent-Filmreihe an die Erfolge der Twilight- und Hunger Games-Franchises anzuknüpfen, ging für Lionsgate also gewaltig schief. Ein Hauptgrund dafür könnte die für Jugendbuchverfilmungen längst übliche Teilung des letzten Buches in zwei Filme sein, über die viele Fans bereits ihren Unmut geäußert haben. Der Box Office-Analyst Jeff Bock drückt es so aus:

Der Kern der Geschichte wurde ausgehöhlt durch die Spaltung des finalen Romans in zwei Teile. [...] Diese Art von unternehmerischer Geldgier hat etwas noch Schlimmeres verursacht als den Rückgang der Einnahmen — die komplette Zerstörung der Marke.

Zudem soll der strenge Zeitplan für den sinkenden Erfolg des Franchise verantwortlich sein. Da die Produzenten die Filme im 1-Jahres-Rhythmus herausbringen wollen, stehen Cast und Crew unter immensem Zeitdruck, sodass nur wenig Zeit für qualitative Arbeit bleibt. Dies führte schließlich sogar so weit, dass Robert Schwentke, Regisseur von Teil 2 und 3, sein Mitwirken an Ascendant beendete und durch Lee Toland Krieger ersetzt wurde.

Mehr: Die Bestimmung Teil 3 - Neuer Regisseur für Divergent-Finale gefunden

Als wäre das noch nicht genug, sieht sich Teil 4 der Reihe im nächsten Jahr mit harter Konkurrenz (u. a. World War Z 2 und The Mummy) konfrontiert, was die Chancen auf eine Steigerung der Einnahmen nicht gerade erhöht. Nichtsdestotrotz setzt Lionsgate weiter auf Fortsetzungen. So bringt das Filmstudio bald mit Die Unfassbaren 2, John Wick: Kapitel 2 und The Mechanic 2 - Resurrection drei Sequels auf die Leinwand.

Wie seht ihr die finanziellen Chancen für Die Bestimmung - Ascendant?

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