The Rookie-Fans waren über die Entscheidung von Bailey Nune (Jenna Dewan) in Staffel 7 hinsichtlich des Auftragsmörders Malvado (Jimmy Gonzales) wohl ähnlich schockiert wie John Nolan (Nathan Fillion). Doch schnell wird klar: Die ganze Aufregung war umsonst.
Malvados Serientod lässt Bailey leicht davonkommen – laut Serienschöpfer war genau das der Plan
Im April befragte Screen Rant den The Rookie-Serienschöpfer Alexi Hawley (The Rookie North) bezüglich des komplizierten Plots von Bailey Nune und ihrem fragwürdigen Deal mit Malvado. Bailey traf nämlich – Vorsicht, Spoiler zu Staffel 7 – im Alleingang die Entscheidung, ihren Ex-Mann durch den Auftragsmörder töten zu lassen.
Eine Entwicklung, die nicht nur ihren Ehemann John Nolan, sondern auch die Fans beschäftigt haben dürfte. Denn ein Geheimnis dieser Art hätte Baileys und Nolans gemeinsames Leben locker vernichten können. Sprich, die Drehbuchautor:innen hätten daraus über viele Folgen, wenn nicht Staffeln spannendes Material basteln können.
Umso erstaunlicher ist es, dass Malvado noch in derselben Staffel in Folge 14 namens Mordbesessen durch einen tödlichen Schuss beseitigt wird und Baileys Geheimnis mit ins Grab nimmt. Hawley erklärt dies folgendermaßen:
In meinem Kopf ist das Thema so ziemlich abgeschlossen, es sei denn, es kommt etwas Interessantes dazwischen. Die Malvado-Handlung diente dazu, Baileys Trauma zu zeigen, als Jason auf freiem Fuß war und hinter ihr her war, und sie musste sich gewissermaßen erneut mit ihrer vergangenen Beziehung auseinandersetzen und sich schließlich mit der Tatsache abfinden, dass es Dinge gab, die sie sich selbst nie eingestanden hatte.
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Sicher ist es wichtig, auf Baileys Trauma einzugehen und ihre Stärken und Schwächen als Figur auszuloten. Aber hätte es keinen anderen Weg gegeben? Die Vorgehensweise der Drehbuchautor:innen lässt daran zweifeln, dass Baileys Handeln und die damit verbundenen Konsequenzen voll durchdacht wurden.
Laut Hawley war diese Nebenhandlung wörtlich Mittel zum Zweck. Schade. Die Verbindung zwischen Bailey und Malvado hätte mehr Potenzial geboten – und ihr als Hauptfigur zusätzliche Tiefe verliehen.