Wie gut ist House of the Dragon Staffel 3? Das sagen die ersten Reviews zur ersten Hälfte der neuen Season

16.06.2026 - 22:00 UhrVor 28 Tagen aktualisiert
House of the DragonHBO
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In einer Woche kehrt House of the Dragon mit neuen Folgen auf die Bildschirme zurück. Die ersten Reviews zu Staffel 3 trudeln jetzt schon ein.

Nach zwei Jahren Wartezeit geht es auf Sky und HBO Max in einer Woche, am 22. Juni, mit House of the Dragon weiter. Die 3. Staffel startet direkt mit einem aufwendigen Schlachten-Showdown, der ursprünglich für das Finale der letzten Season geplant war. Einige internationale Kritiker:innen haben auch schon frühzeitig Reviews zu den ersten Episoden veröffentlicht – und was sie zu sagen haben, wollen wir euch nicht vorenthalten.

Auch wir konnten schon einige Folgen im Voraus sehen. Unser Ersteindruck erreicht euch dann im Laufe der Woche – haltet die Augen auf!

House of the Dragon Staffel 3: Das sagen die ersten Kritiken

Bei Variety  lobt man die anfängliche Seeschlacht, über die schon so viel gesagt und geschrieben wurde in Antizipation auf Season 3, während man sich aber einen Vergleich zur Mutterserie Game of Thrones nicht verkneifen konnte: "Unter der Federführung von Showrunner Ryan Condal und der Regie von Loni Peristere ist die Schlacht in der Gurgel tatsächlich spektakulär. Doch die zentrale Aussage von House of the Dragon wurde so eindringlich vermittelt, dass die im Verlauf der Handlung errungenen Pyrrhussiege kaum Befriedigung verschaffen. Es gibt keinen Moment, der mit Tyrion Lannisters Hochziehen der Kette über die Bucht während der Schlacht am Schwarzwasser vergleichbar wäre – jenem frühen Höhepunkt von Game of Thrones, der für einen (kurzen) Augenblick euphorischen Triumphs sorgte."

Die Review vom Hollywood Reporter  stellt provokant die Frage, ob HotD in Staffel 3 endlich bei etwas Gutem landet und schüttelt dann enttäuscht mit dem Kopf – es sei eher mehr vom Selben und vor allem immer noch zu viel von allem: "Szenen von unterhaltsamer Brutalität und inspirierenden Momenten stehen unmittelbar neben Szenen mit Figuren und Situationen, die das zuvor empfundene Vergnügen wieder zunichtemachen. Die Serie ist nach wie vor überladen, erzählt ihr Geschehen zu gehetzt, und [...] die Fülle an Drachen und Spezialeffekten hat mittlerweile etwas an Wirkung eingebüßt."

Bei Mashable  ist man da schon sehr viel mehr angetan, vor allem im Vergleich zur 2. HotD-Staffel, wie es in der Kritik heißt: "Trotz gelegentlicher Schwachpunkte und meiner Bedenken nach der 2. Staffel schwingt sich die 3. Staffel von House of the Dragon zu neuen Höhen auf. Anstatt auf der Stelle zu treten, stürzt sie sich mit reichlich Action und schleichendem Unheil in die blutige Zukunft der Targaryens – und genau diese Souveränität und dieser Vorwärtsdrang sind es, die die Serie braucht."

Wieder etwas kritischer klingt die Kritik von Slant : "House of the Dragon glänzt immer dann, wenn die Serie sich die Zeit nimmt, nicht nur das Handeln der Figuren in den Mittelpunkt zu stellen, sondern auch deren Gefühle. [...] Doch eine derart behutsame Charakterentwicklung bildet in House of the Dragon eher die Ausnahme. Die allgemeine Dynamik der Handlung sorgt oft dafür, dass die besten Szenen der Serie wie jene Harpunen wirken, mit denen man in der Schlacht in der Gurgel versuchte, die Drachen zu Boden zu zwingen. Die Serie kämpft verzweifelt darum, sich in der Luft zu halten und erreicht bisweilen brillante Höhen – doch ebenso oft sinkt sie unter die Wasseroberfläche, hinabgezogen von dem bislang uneingelösten Versprechen, dass sich all diese Figuren und Handlungsstränge am Ende auszahlen werden."

Trotz kritischer Stimmen kann sich der Rotten Tomatoes -Score von 100 Prozent nach 13 eingetragenen Kritiken immerhin sehen lassen.

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Ein Triumpf für Fans von Team Schwarz?

In einer größtenteils positiven Review von Collider  attestiert man als Manko eine Asymmetrie zwischen den beiden Seiten in Staffel 3: "Während man den großen Anteil an Bildschirmzeit, den Team Schwarz erhält, durchaus loben kann, dürften Fans von Team Grün weit weniger zufrieden sein. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, wie wenig wir von einigen dieser Schlüsselfiguren zu sehen bekommen. Olivia Cookes Alicent ist wohl die einzige Konstante, während auch Phia Sabans Helaena eher im Hintergrund bleibt. Wer jedoch die Darbietungen von Tom Glynn-Carney und Ewan Mitchell ins Herz geschlossen hat, dürfte die erste Staffelhälfte als enttäuschend empfinden."

Und direkt in der Mitte des Meinungsspektrums landete man bei SlashFilm , wo es heißt: "Diese ersten vier Episoden könnten stellvertretend für die gesamte Serie stehen – sprunghaft, spannend und bisweilen zum Verzweifeln, aber dennoch unweigerlich fesselnd. Wo sich diese Staffel im Vergleich zu den beiden vorangegangenen einordnen wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen; doch es gibt Grund zu der Annahme, dass die zweite Hälfte sie als das bislang markanteste Werk der Serie etablieren kann – und wird."

Insgesamt besteht die 3. Staffel von House of the Dragon wieder aus acht Episoden, die uns wöchentlich jeden Montag erreichen – und das ab dem kommenden Montag, den 22. Juni auf HBO Max und Sky.

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