Alain Delon - Kritik

Beteiligt an 75 Filmen (als Schauspieler/in, Produzent/in, Drehbuchautor/in, ...)
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  • Ich halte "Der Clan der Sizilianer" für seinen unangefochten(?) besten Film,...
    ...OKAY, d.h. vielleicht noch mit "Nur die Sonne war Zeuge"

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    • Kann man die Kunst von ihrem Schöpfer trennen?

      Der französische Schauspieler Alain Delon wird in Cannes für seinen Beitrag zur Kinogeschichte mit der goldenen Ehrenpalme geehrt. Das Festival beginnt am 14. Mai an der Côte d’Azur.
      Delon galt als einer der schönsten Männer des französischen Kinos, der in den 1960er und 1970er Jahren mit „Der eiskalte Engel“ und „Der Leopard“ weltberühmt wurde. Unvergesslich und unendlich schön war er in "La piscine" an der Seite von Romy Schneider, mit der er eine Beziehung hatte.
      Leider polarisierte der schöne und hervorragende Schauspieler mit politischen Aussagen: 2013 erklärte er in einem Interview, dass Homosexualität gegen die Natur sei. Im selben Jahr äußerte er sich über die steigende Beliebtheit des Front National. „Ich befürworte das", sagte er. Unmöglich!!!

      Aber, ich werde weiterhin seine Filme ansehen und ihn bewundern... als Künstler.

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      • Chionati 14.01.2018, 03:39 Geändert 14.01.2018, 03:49

        Einer der besten Schauspieler und großartigsten Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts bis heute! Er hat ein großes Herz für Tiere und rettet alle die er verletzt findet. Oft kommen auch Leute zu ihm und bitten ihn Tiere aufzunehmen die sonst eingeschläfert werden würden. Er hat viele Tiere auf seinem Grundstück.

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        • mariega 07.11.2015, 23:21 Geändert 08.11.2015, 16:49

          »Spieglein, Spieglein an der Wand, wer war der Schönste im ganzen Land?

          Heute, 8.November 2015, bin ich bereit alles zu vergessen, was ich schon über Sie, Monsieur Delon, geschrieben habe. Ich bin bereit Ihre politischen Überzeugungen auf der Linie des Front National, Ihre vermuteten Verbindungen zum organisierten Verbrechen, Ihre unfeinen Frauengeschichten vorübergehend zu ignorieren.Vielleicht sind Sie nur ein Provokateur?

          Ich lege heute meine verbalen Waffen zu ihren Füßen nieder.

          Ich gratuliere heute zu seinem 80. Geburtstag ganz einfach dem Schauspieler. Ich gratuliere Rocco, Le Samouraï, Delon in "La Piscine", "Le Cercle Rouge" "Plein Soleil", Alain für Melville, Visconti, Godard, Antonioni.
          "J'ai été programmé pour le succès, pas pour le bonheur. Ça ne va pas ensemble"
          - Ich wurde für den Erfolg und nicht für das Glück programmiert. Es passt nicht zusammen - Haben Sie gesagt. Ich wünsche Ihnen endlich viel Glück, Monsieur Delon. Das was Sie waren, das gelingt heute niemandem mehr. Wir werden Sie nie vergessen.

          www.youtube.com/watch?v=eA25JMhK7FA

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          • mariega 28.10.2015, 13:15 Geändert 28.10.2015, 13:22

            Le sAMOUR aï aï aï !!! Das tut weh!

            Mit den Menschen ist es üblicherweise wie mit dem Wein und dem Käse, je älter und reifer, desto besser.
            Sind Sie wie ein guter Wein, Monsieur Delon? Auf jeden Fall ist das, was Sie in letzter Zeit von sich geben, Käse!
            Nach Ihren Äußerungen vor Ihrem 80. Geburtstag habe ich das Gefühl, dass Sie leider sich nicht wie ein guter Wein entfalten sondern wie ein schlechter Käse stinken.
            Sie haben anscheinend vergessen, sich weiterzubilden. Sonst wüssten Sie, als Sie die schwachsinnigen Parolen von Ex-Ministerin Nadine Morano "Frankreich sei ein Land weißer Rasse" mit "Elle a des couilles, la Ministre!" - Sie hat Eier die Ministerin! - unterstützt haben, dass es in der Spezies Homo Sapiens keinen Rassenunterschied gibt, weil es keine menschlichen Rassen gibt: "Diese wissenschaftliche Erkenntnis steht im Einklang mit der Philosophie des Universalismus und der Republik, die seit 1789 das Konzept einer natürlichen Differenz ablehnt." Rassentheorien sind die Grundlage für Rassismus und Diskriminierung.
            Vielleicht bekommen Sie zu ihrem 80. Geburtstag am 8. November 2015 eine wissenschaftliche Erleuchtung und hören dann auf, mit solchen idiotischen Aussagen ihre wunderbare filmische Karriere zu zerstören!

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            • Eiskalte Wolf, Der / Dancing Machine (1990)
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              In einem Pariser Tanzstudio werden junge Frauen zu Tode getanzt...
              Keine Ahnung was der Film von mir will.
              Ist er ein Psychothriller zwischen Kommissar und Serienkiller in dem gefühlt stundenlang herumgehopst wird wie in vergangenen Flashdance-Zeiten und dabei Tanz mit Aerobic im Striplokal verwechselt? Will er den wahnsinnigen Drill bei der Tanzausbildung kritisieren, soll hier ein psychologisches Portrait eines frustrierten, behinderten, traumatisierten Mannes dargestellt werden, der seinen Frust gegenüber jungen Frauen kompensiert? Ich weiß es nicht. Was ich weiß ist das Alain Delon furchtbar unsympathisch als narzisstische Männerarschloch herüberkommt, er aus seiner rüde-kühlen Wolf-Darstellung die Geilheit auf (nackten) Frauen raus-schwitzt. Und das die Auflösung das Blödeste ist was ich seit langem gesehen habe. Eine VHS-Kassette die in die Tonne gehört.

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              • mariega 10.10.2013, 15:10 Geändert 28.10.2015, 16:02

                M Le Maudit
                "Liebe den Verdammten"! Aber langsam kann ich diesen verdammten Alain Delon nicht mehr lieben! Sogar die eigenen Kinder schämen sich über die polemischen Äußerungen des alternden Playboys: Nach der demonstrativen Sympathie seines Vaters für die rechtspopulistische Front National von Jean-Marie - Delons großem Freund - und Marine Le Pen hat Antony Delon ihm geraten "de tourner des films plutôt que de s'improviser politologue" - lieber Filme drehen als den Politologen zu spielen -
                Vergessen kann ich auch nicht seine homophoben Worte anfangs September in der Sendung "C à vous" - France 5 - : " Je n'ai rien contre les gays qui se mettent ensemble, mais je considère l'homosexualité comme un acte contre-nature" - Ich habe nichts gegen die Schwulen, die sich zusammen tun, aber ich betrachte die Homosexualität als einen Akt gegen die Natur" - Au secours! Wie tief wird der eiskalte Engel noch sinken (Wo bleibt "die Marine" :D!!!). Warum emigriert er nicht mit seinem weiblichen Spiegelbild, Brigitte Bardot, die ihn mit ihren dämlichen Äusserungen noch übertrifft, zu Depardieu nach Russland? Ade A.D. und B.B. ;)! Bon vent!

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                • Alain Delon brach nicht nur Romy Schneider das Herz, sondern stahl auch Meines.
                  Unglücklicherweise nahm ich ihn das erste Mal in dieser unterirdischen Asterix-Realverfilmung „Astérix aux Jeux Olympiques“ in Augenschein und da blieb er mir so gar nicht in Erinnerung.

                  Einige von euch werden sich vielleicht denken, wer ist dieser Alain, der mit Nachnamen Delon heißt und warum ist es wichtig, dass man ihm Zeit seines Lebens schenkt. Andere wiederum wissen vielleicht gleich, wen ich meine. Nun für alle, die ihn noch nicht kennen, Alain Delon ist ein französischer Schauspieler, der vor allem in den 1960er- und 1970er Jahren zu den populärsten französischen Stars zählte.

                  Mein Vater hatte regelmäßig die Angewohnheit, mir diesen Darsteller schmackhaft zu machen, in dem er Filme erwähnte und meinte Alain Delooon würde die Hauptrolle spielen. Muss man gesehen haben! Den Namen hatte er wirklich immer so lang gezogen, so als wäre er ein guter Wein, den man trinken sollte; fehlte nur noch die Geste bei der man seine Finger küsste, wenn man zum Ausdruck bringen wollte, dass ein Menü besonders vorzüglich schmeckte.
                  Ich dachte mir nur immer „ja, lass ihn reden, das ist bestimmt so eine Schnarchnummer wie „Der Joker“ mit Peter Maffay oder so eine Enttäuschung wie „Apocalypse Now“.

                  Jahre später sollte ich eines Besseren belehrt werden. Ich habe keinen Plan mehr, wer mich schließlich spitz auf ihn machte, vermutlich mein Filmfreund SoulReaver von CinemaForever, der mir wärmstens „La Piscine (Der Schwimmingpool)“ empfahl.

                  Richtig hatte er mich jedoch nach „Plein soleil“. Selten habe ich so eine brillante Darbietung erlebt und ich wollte mehr von diesem Mann sehen. Viel mehr.
                  So arbeitete ich mich in ein paar Wochen fast durch seine komplette Filmographie und mit jedem Film zog er mich mehr an. Besonders hervorzuheben ist seine Rolle des Jef Costello in Melvilles Meisterwerk „Le Samourai“ in dem er allein mit einem Blick alles sagen kann, was er zu sagen hat.
                  Man kann diesen Mann nicht mit Worten beschreiben, man muss ihn erleben!

                  Empfehlenswerte Werke aus seiner Filmographie sind auf jeden Fall:

                  - Le Clan des Siciliens – Der Clan der Sizilianer
                  - Le Samouraï – Der eiskalte Engel
                  - Christine
                  - Plein soleil - Nur die Sonne war Zeuge (übrigens das Original von 'Der Talentierte Mr. Ripley')
                  - Mort d'un pourri - Der Fall Serrano
                  - Scorpio
                  - Le Clan des Siciliens - Der Clan der Sizilianer
                  - Adieu l'ami - Du kannst anfangen zu beten
                  - Rocco e i suoi fratelli - Rocco und seine Brüder
                  - Mélodie en sous-sol - Lautlos wie die Nacht
                  - Les Félins - Wie Raubkatzen

                  Na? Interesse geweckt?

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                  • Heute wird der französische Schauspielgott stolze 77 Jahre alt. Inzwischen ist die Legende wohl leider nur noch ein vereinsamter Schatten seiner selbst, dafür konnte Delon in seinen glorreichen Tagen nicht nur in unzähligen Meisterwerken mitwirken, er war auch immer ein maßgeblicher Bestandteil davon, dass diese Filme dann als Meister- und Kunstwerke in die Geschichte eingegangen sind, dank seiner atemberaubenden Performances. Ob als Jeff Costello, Corey, Rocco Parondi oder Tancredi Falconeri. Delon ist, war und bleibt ein Gigant, ein Monument, ein Vorbild und nicht selten der Inbegriff der anziehenden Coolness, der allein durch seine Augen die gesamte Aufmerksam unhaltbar an sich reißen konnte und seinen festen Platz auf dem Olymp nie wieder verlassen wird – zu Recht.

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                    • Alain Delon über sich selbst:
                      "Ich war nie schön, ich war gutaussehend."

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                      • Für Fans und Interessierte: Habe gerade gesehen, dass die ARD ab heute und für die nächsten 10 Tage einige Alain Delon Filme zeigt, u.a. Nur die Sonne war Zeuge, Scorpio, Mr. Klein, Der Swimmingpool.

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                        • Der Star Delon ist anrüchig, faszinierend, aber in der Öffentlichkeit, gerade in der deutschen seit der Sache mit Romy S., nie wirklich sympathisch.

                          Der Mann, der aus seiner Bisexualität nie einen Hehl gemacht hat ("Wenn ich Lust an Abenteuern mit Männern habe, wessen wär' ich da schuldig? In der Liebe ist alles erlaubt. Was die Leute denken, ist mir völlig scheißegal"), ist ein cooles Sexsymbol, ob in Badehose ("La piscine") oder im Trenchcoat ("Le Samouraï"). Er war als Ripley immerhin der hübscheste, unschuldigste und abgefeimteste Mörder unter der Sonne und er war der einsame eiskalte Engel Jeff Costello.

                          Doch über diese Ikonen nicht zu vergessen sind seine vorzüglichen Arbeiten unter den "Linken" wie Visconti für "Rocco" und "Der Leopard" und Losey für "Monsieur Klein". Letzterer, für den er in Frankreich als "Vaterlandsverräter" beschimpft wurde, ist unbedingt empfehlenswert (heute 14:45 auf Arte).

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                          Ab 9. Juli im Kino!Gretel und Hänsel