Lana Turner - Kritik

Beteiligt an 35 Filmen (als Schauspieler/in) und 1 Serien
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  • Sternenkind68 08.09.2017, 08:00 Geändert 08.09.2017, 08:02

    Eine "Love Goddess", das war Lana Turner.
    Ihre Weiblichkeit wurde bereits früh mit engen Pullovern und anderen Kleidungsstücken betont.
    Und Lana war sehr weiblich...
    Kinder achten allerdings da noch nicht so sehr drauf, vor allem, wenn andere Faktoren eine Rolle spielen.
    Wenn sie zum Beispiel in "Die drei Musketiere" ( mit Gene Kelly und Van Heflin ) die böse Lady de Winter spielt, die auch vor Mord nicht zurückschreckt, dann geht es um ganz andere Ausdrucksmöglichkeiten.
    Dieser Eindruck war so stark, dass ich Lana in dieser Rolle lange nicht vergessen konnte. Kinder kann man sehr beeindrucken, und damals war ich das noch, als der Film in der Glotze lief.
    Einer ihrer bekanntesten Filme, "Im Netz der Leidenschaften", hatte mich jetzt nicht so beeindruckt, um so mehr "Das Geheimnis der Dame in Schwarz" von 1960.
    Generell interessierte mich Lana in den 1950er und 1960er Jahren am meisten.
    Ganz stark ihr Film "Solange es Menschen gibt", aber auch "Madame X".

    Sie trat wie in ihrer Jugend mit aufregenden hautengen Kleidern auf, in glamourösen Roben gefiel sie mir immer am besten.
    Dann achtet mal auf ihren Gang.
    Kerzengerade, das Kreuz schön durchgedrückt, rauscht sie souverän durch die Kulissen.
    Sie hat auf mich niemals knuddelig oder süß gewirkt, nie kumpelhaft.
    Sie war so unberührbar. Bewundern und lieben ging nur aus der Distanz.
    Deshalb wirken Szenen, wenn ein Anthony Quinn sie zum Beispiel an sich presst, auch ganz anders auf mich.

    Ihre letzte eindrucksvolle Rolle fand in der Serie "Falcon Crest" statt:
    Als Mutter von Chase Gioberti trat sie gegen eine andere Hollywood-Legende an, nämlich Jane Wyman.
    Da knistert es, da sprühen Funken...

    7
    Ab 22. August im Kino!Good Boys