Richard Burton - Kritik

Beteiligt an 50 Filmen (als Schauspieler/in, Produzent/in und Regisseur/in) und 1 Serien
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  • Der Shakespeare Darsteller von Format, der sich nicht scheute, Virginia Wolf zu zähmen oder es zumindest zu versuchen. Auch als paariger Transvestit konnte er glänzen. Immerhin ein Genre, das zu seiner Zeit noch wenig von den Großen besetzt worden ist. Seine Ecken und Kanten waren vom Feinsten! Sein Durst auch.

    • Wie eintönig Menschen sein können, vor allem von der Presse.
      Ich habe mit einer Dame zu Mittag gegessen, die sich Margaret Hinxman nennt und für den "Sunday Telegraph" schreibt.

      Ich versprach ihr den bisher noch nicht vergebenen Taylor-Burton-Oscar, wenn sie mir eine Frage stellen würde, die weder E. noch ich jemals gefragt worden sind.
      Sie ist gescheitert.
      Warum hat sie die Herausforderung nicht angenommen und zum Beispiel gefragt:
      "Wie oft ficken Sie und ihre fabelhafte Frau?
      Machen sie es nur am Wochenende, oder haben Sie einen Dienstagsfetisch?"
      Oder: "Wie oft masturbieren Sie?"
      Oder: "Wer, glauben Sie, ist normaler: Sie oder John Gielgud?"
      Oder: "Glauben Sie daran, dass wir, wie Carlyle es ausgedrückt hat, zwischen zwei Ewigkeiten leben?"

      (- Eintrag in Richard Burtons Tagebuch im Mai 1969 -)

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      • Richard Burton....Richard Burton war für mich immer ein herausragender Schauspieler der selbst in irgendwelchen schlechten Filmen("Der Exorzist 2", "Steiner-Das eiserne Kreuz 2") glänzen konnte. In gewisser Weise machte er diese Filme durch seine Anwesenheit doch ein Stück besser.
        Aber vergessen sollte man natürlich nicht seine Leistungen in wahrlich großen Werken wie "Die Nacht des Leguans" nach Tennessee Williams Bühnenstück, dem Maßstäbe setztenden Actionklassiker "Agenten sterben einsam", etc. oder auch in meinem persönlichen Favoriten "Wer hat Angst vor Virginia Woolf", in dem er meiner Meinung nach die beste Darstellung seiner ganzen Karriere abliefert.
        Schade, dass er eigentlich nie mit einem Oscar gewürdigt wurde.

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        • Siebenmal ist der Schauspieler Richard Burton für den Oscar nominiert worden. Er ist immer leer ausgegangen. Im Leben ist er das nicht. Er wird als Renaissance-Mensch beschrieben, der das Leben maßlos verschlingt, sich zügellos der Liebe und dem Alkohol hingibt. Als Ausnahmeschauspieler überzeugt er mit seiner Leinwandpräsenz, die sich paart mit Ausstrahlungskraft und Leidenschaft. Leider nimmt er wahllos Rollen an, spielt zu häufig in schlechten Filmen.

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