adoringaudience - Kommentare

Alle Kommentare von adoringaudience

  • 6 .5

    Eine Fortsetzung zu JUMANJI hätte es eigentlich nicht gebraucht. Durch die Änderung des Spielmediums (von Brettspiel zu Konsolenspiel) ergeben sich aber interessante neue Möglichkeiten für die Handlung.

    WILLKOMMEN IM DSCHUNGEL ist eine kurzweilige Weiterführung, die hauptsächlich von dem starken Zusammenspiel und der Selbstironie seiner Darsteller lebt.

    • 6
      über Jumanji

      Der Film ist ganz okay, ist in sich aber nicht immer schlüssig. Für viele gehört JUMANJI zu den ersten filmischen Kindheitserinnerungen und daher umweht der Film bis heute – und nicht zuletzt wegen Publikumsliebling Robin Williams – den Hauch von Nostalgie.

      • 9
        über Fences

        Die kleineren narrativen Längen kann man vernachlässigen. Denzel Washington hat ein packendes, wortgewaltiges Drama auf die Leinwand gebracht. Die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank große Klasse und kommen durch zahlreiche Großaufnahmen der Gesichter gut zur Geltung.

        • 6 .5

          Ein filmgewordener Glückskeks-Spruch: harmlos und oberflächlich – und doch irgendwie ganz nett.

          • 9 .5

            Der Film offenbart die Paradoxie von nationalistischem Gedankengut. Ante, der gegen Albaner, Juden und Zigeuner wettert, soll ausgerechnet die kroatische Verfassung auswendig lernen, in der allen Bürgern die Achtung der Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit zugesichert wird. THE CONSTITUTION erzählt eine starke Geschichte, die kaum Längen hat, mit einem grandiosen Cast.

            Ich hatte das Glück den Film auf dem Filmfest München zu sehen. Leider gibt es den Film bislang im deutschsprachigen Raum nicht auf Blu-Ray/DVD oder VoD. Wirklich schade.

            • 6 .5

              Alles in allem ist ATOMIC BLONDE eine halbgare Mischung, die nicht immer überzeugt.

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              • 6

                Vor dem Film COCO wird die 20-minütige Geschichte von OLAF’S FROZEN ADVENTURE erzählt. Diese hätte man sich sparen können, da wieder nur die bereits bekannte Schwestern-und-Schneemann-Dynamik wiedergegeben wird. Dieser Kurzfilm sollte eigentlich im Fernsehen laufen. Die Filmemacher entschieden sich aber dann doch die Geschichte ins Kino zu bringen. Im Fernsehen hätte man noch wegzappen können, das kann man hier leider nicht.

                • 7
                  über Coco

                  Bereits der Film ALLES STEHT KOPF beschäftigte sich schon in Ansätzen mit dem Vergessen bzw. dem Erinnern. COCO behandelt nicht nur das individuelle Vergessen, sondern thematisiert auch eine besondere Erinnerungskultur. Die Charaktere sind liebenswert, die Musik stimmig und trotzdem ist der Film nicht ganz rund.

                  • 1 .5

                    Der Film ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Katastrophe. Seichte Dialoge, sinnlose Katastrophenfilm-Klischees (Last-Minute-Rescue) und unscheinbare Charaktere, um die man sich nicht sorgt - SAN ANDREAS ist bis auf die Effekte einfach nur grauenhaft.

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                    • 7 .5

                      Was direkt auffällt, PADDINGTON 2 ist wesentlich stärker auf Klamauk ausgelegt als der Vorgänger, der durchaus auch ernste Momente hat. Manche Gags sind auch durchaus gelungen. Und trotzdem bleibt das Gefühl nicht aus, dass gerade die Szenen, die nur auf Klamauk ausgelegt sind, die Momente, in denen sich die Figuren entweder zu ernst oder gar nicht ernst nehmen (obwohl es nötig wäre), der Film schwächelt.

                      • 8

                        MONEY MONSTER unterhält, kommt aber ohne moralischen Zeigefinger oder eine Botschaft daher. Das kann man gut finden oder auch nicht. Fakt ist aber, dass der Film gut unterhält und durch das schauspielerisch starke Trio aus Clooney, Roberts und O’Donell nahezu keine Langeweile aufkommt.

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                        • 8
                          über Split

                          Horror- und Grusel-Filme sind normalerweise gar nicht meins, aber James McAvoy hat mich überzeugt, diesen Film doch sehen zu wollen. Der fertige Film ist im Grunde eine One-Man-Show von James McAvoy. Sein schauspielerisches Können wird von keinem seiner Castkollegen annähernd erreicht.

                          • 7

                            JUSTICE LEAGUE unterhält und punktet gerade mit der Chemie und der Selbstironie der Figuren. Den düsteren Zack-Snyder-Look und die typischen Zeitlupen hat man beibehalten. Wenn man auf die fehlende Plausibilität der Story nicht so sehr achtet, wird man gut unterhalten.

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                            • 7 .5

                              Die Aufmerksamkeit konzentriert sich dieses Mal nicht auf einen einzigen Fall, sondern verteilt sich auf zwei, denn Hardy wird mit einem ungelösten Fall aus seiner Vergangenheit konfrontiert, während Miller mit dem Gerichtsverfahren und den Folgen klarkommen muss. Leider verliert diese BROADCHURCH-Staffel dadurch etwas an der starken Fokussierung, die eine Stärke der ersten Staffel war. Gelungen ist abermals der Soundtrack von Ólafur Arnalds.

                              • 7

                                Die Staffel wurde ganz offensichtlich von lustlosen Autoren geschrieben. Oder sie wollten die Geschichte möglichst schnell abschließen – egal wie. Ich finde, dass die Figuren ein besseres Ende verdient hätten.

                                • 9
                                  über Loving

                                  Jeff Nichols' Biopic über den Fall Loving v. Virginia aus dem Jahr 1967 kommt ohne Pathos und Heldenstilisierung aus. Die Figuren sind einfache Leute, die einfach nur in Frieden zusammenleben möchten. Ruth Negga und Joel Edgerton spielen fantastisch.

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                                  • 8

                                    80% der Dialoge waren improvisiert. Das führt zwar zu einer Spielfreude, die man dem Cast auch ansieht, allerdings wirken die Figuren dadurch etwas überzeichnet. Als würde der Originalcast eine Parodie spielen. Dennoch wird man gut unterhalten. Die Marvel-Mischung stimmt immer noch. Abzüge in der B-Note gibt es aber durchaus.

                                    • 4

                                      [...] Und so zieht sich DIE VERFÜHRTEN hin. Als der Film dann mit etwas, das wohl ein Wendepunkt sein soll, um die Ecke kommt, sind die meisten Zuschauer wahrscheinlich schon eingeschlafen.

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                                      • 8

                                        THE SQUARE hat zwar besonders im letzten Drittel einige Längen, bietet aber unvergessliche Momente, wie etwa Terry Notarys Affenperformance.

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                                        • 6

                                          I SAW THE LIGHT ist ein allzu konservatives Biopic, dem es nicht gelingt, eine Begeisterung für die porträtierten Charaktere zu entwickeln.

                                          • 7
                                            über Nerve

                                            Der Film ist handwerklich gut gemacht. Noch bevor man Vee das erste Mal sieht, kann der Zuschauer auf ihren Desktop sehen und sehen welche Programme und Bilder dort liegen. Das macht neugierig. Doch eine hübsche Optik kann leider die Schwächen in der Figurenkonstellation und Handlung nicht vollständig ausgleichen.

                                            • 3

                                              Wenn etwas von diesem Film bleibt, dann ist es noch der Flugzeugabsturz. Einige Szenen davon wurden während eines Parabelflugs gedreht. Spektakuläre Stunts, das kann er, der Tom. Der Mumie neues Leben einzuhauchen, kann er aber nicht.

                                              • 6

                                                Der Film kommt häufig mit einer These um die Ecke, die dann am Ende nicht mehr weiterverfolgt wird und dadurch auch an Aussagekraft verliert. Der Film wirkt wie eine Aneinanderreihung von TED-Talks. Nur eine, die keine Lösungen anbietet, sondern nur Probleme aufzeigt ohne Lösungsansätze zu bieten.

                                                • 3 .5

                                                  Während Herbert Grönemeyer auf die Frage: "Wann ist ein Mann ein Mann?" verschiedenste Antwortmöglichkeiten fand, ist die Antwort von FIKKEFUCHS recht eindeutig: Der Mann ist nur ein Mann, wenn er -vorzugsweise junge - Frauen flachlegt. Die Grundprämisse des Films ist durchaus interessant, allerdings beschränken sich die Dialoge der Figuren darauf 90 Minuten über Frauen, deren Körperöffnungen, Verführungstaktiken oder Sex zu schwadronieren. Nicht mein Fall. So gar nicht.

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                                                  • 7 .5

                                                    Als weißblonder Bombenexperte macht Daniel Craig eine fantastische Figur und zeigt eine enorme Spielfreude. Auch die anderen Darsteller scheinen förmlich in den Rollen aufzugehen. Das tröstet etwas über die Schwachstellen, das stellenweise trödelnde Storytelling, hinweg.