adoringaudience - Kommentare

Alle Kommentare von adoringaudience

  • 7 .5

    Die Aufmerksamkeit konzentriert sich dieses Mal nicht auf einen einzigen Fall, sondern verteilt sich auf zwei, denn Hardy wird mit einem ungelösten Fall aus seiner Vergangenheit konfrontiert, während Miller mit dem Gerichtsverfahren und den Folgen klarkommen muss. Leider verliert diese BROADCHURCH-Staffel dadurch etwas an der starken Fokussierung, die eine Stärke der ersten Staffel war. Gelungen ist abermals der Soundtrack von Ólafur Arnalds.

    • 7

      Die Staffel wurde ganz offensichtlich von lustlosen Autoren geschrieben. Oder sie wollten die Geschichte möglichst schnell abschließen – egal wie. Ich finde, dass die Figuren ein besseres Ende verdient hätten.

      • 9
        über Loving

        Jeff Nichols' Biopic über den Fall Loving v. Virginia aus dem Jahr 1967 kommt ohne Pathos und Heldenstilisierung aus. Die Figuren sind einfache Leute, die einfach nur in Frieden zusammenleben möchten. Ruth Negga und Joel Edgerton spielen fantastisch.

        • 8

          80% der Dialoge waren improvisiert. Das führt zwar zu einer Spielfreude, die man dem Cast auch ansieht, allerdings wirken die Figuren dadurch etwas überzeichnet. Als würde der Originalcast eine Parodie spielen. Dennoch wird man gut unterhalten. Die Marvel-Mischung stimmt immer noch. Abzüge in der B-Note gibt es aber durchaus.

          • 4

            [...] Und so zieht sich DIE VERFÜHRTEN hin. Als der Film dann mit etwas, das wohl ein Wendepunkt sein soll, um die Ecke kommt, sind die meisten Zuschauer wahrscheinlich schon eingeschlafen.

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            • 8

              THE SQUARE hat zwar besonders im letzten Drittel einige Längen, bietet aber unvergessliche Momente, wie etwa Terry Notarys Affenperformance.

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              • 6

                I SAW THE LIGHT ist ein allzu konservatives Biopic, dem es nicht gelingt, eine Begeisterung für die porträtierten Charaktere zu entwickeln.

                • 7
                  über Nerve

                  Der Film ist handwerklich gut gemacht. Noch bevor man Vee das erste Mal sieht, kann der Zuschauer auf ihren Desktop sehen und sehen welche Programme und Bilder dort liegen. Das macht neugierig. Doch eine hübsche Optik kann leider die Schwächen in der Figurenkonstellation und Handlung nicht vollständig ausgleichen.

                  • 3

                    Wenn etwas von diesem Film bleibt, dann ist es noch der Flugzeugabsturz. Einige Szenen davon wurden während eines Parabelflugs gedreht. Spektakuläre Stunts, das kann er, der Tom. Der Mumie neues Leben einzuhauchen, kann er aber nicht.

                    • 6

                      Der Film kommt häufig mit einer These um die Ecke, die dann am Ende nicht mehr weiterverfolgt wird und dadurch auch an Aussagekraft verliert. Der Film wirkt wie eine Aneinanderreihung von TED-Talks. Nur eine, die keine Lösungen anbietet, sondern nur Probleme aufzeigt ohne Lösungsansätze zu bieten.

                      • 3 .5

                        Während Herbert Grönemeyer auf die Frage: "Wann ist ein Mann ein Mann?" verschiedenste Antwortmöglichkeiten fand, ist die Antwort von FIKKEFUCHS recht eindeutig: Der Mann ist nur ein Mann, wenn er -vorzugsweise junge - Frauen flachlegt. Die Grundprämisse des Films ist durchaus interessant, allerdings beschränken sich die Dialoge der Figuren darauf 90 Minuten über Frauen, deren Körperöffnungen, Verführungstaktiken oder Sex zu schwadronieren. Nicht mein Fall. So gar nicht.

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                        • 7 .5

                          Als weißblonder Bombenexperte macht Daniel Craig eine fantastische Figur und zeigt eine enorme Spielfreude. Auch die anderen Darsteller scheinen förmlich in den Rollen aufzugehen. Das tröstet etwas über die Schwachstellen, das stellenweise trödelnde Storytelling, hinweg.

                          • 7 .5

                            Wie schon der Vorgänger ist KINGSMAN: THE GOLDEN CIRCLE eine quietschbunte James-Bond-Parodie, die weniger Wert auf Inhalt legt, dafür mehr auf eine hübsche Optik. Der Film ist stellenweise sehr absurd, aber wer sich auf diesen No-Brainer einlässt, wird mit packenden Kämpfen und atemberaubenden Locations belohnt.

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                            • 6

                              Warren Beatty wollte eine Geschichte über Howard Hughes machen. Die hat er jetzt auch bekommen und sogar selbst die Rolle des millionenschweren Regisseurs verkörpert. Leider nimmt er viel zu viel Raum ein. Die eigentlich erzählte Liebesgeschichte der zwei Protagonisten Marla und Frank gerät mit zunehmender Länge immer mehr in den Hintergrund.

                              • 7 .5

                                Die innerdiegetische Logik bröckelt so langsam auseinander. Zeit- und Ortswechsel sind plötzlich binnen Stunden möglich, was unmöglich ist. „Das Google von Westeros“ (Bran) macht endlich mal den Mund auf und teilt endlich die Wahrheit über Jons Herkunft. Aber man fragt sich, warum er das nicht schon viel früher gemacht hat. Überhaupt verhalten sich einige Figuren ungewöhnlich und gegen ihre Charakteristik. Auch die Grundprämisse der Serie, jeder Charakter – egal, ob Neben- oder Hauptfigur könne sterben – scheint in dieser Staffel nicht mehr zu gelten.

                                • 7
                                  über Chappie

                                  Die Geschichte kommt trotz einer spannenden Story und wirklich originellen Ansätzen irgendwie nicht in Fahrt. Dennoch: CHAPPIE ist kein schlechter Film. Es ist ein Crowdpleaser, ein Actionfilm, den man sich mit seinen Freunden anschauen kann und hinterher ist keiner enttäuscht. Richtig begeistert aber auch nicht.

                                  • 7

                                    Die düstere, karge Stimmung passt gut zur Handlung. Alle Figuren sind "echt", kantig und alles andere als perfekt.Vom Schauspielerischen her gibt es da wirklich wenig zu bemängeln, auch wenn man die Rechtmäßigkeit von Casey Afflecks Oscargewinn anzweifeln darf. Die beste Leistung des Jahres war es nicht.

                                    MANCHESTER BY THE SEA mangelt es öfters an Spannung. Besonders schade ist, dass die Geschichte gerne mal unerwartet mitten in einem interessanten Moment absackt und einfach weiterspringt.

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                                    • 6

                                      Der mit umgerechnet 210 Millionen Dollar bislang teuerste französische Film punktet in erster Linie mit atemberaubender Optik. Man sieht sofort, wo das viele Geld gelandet ist: bei den Special Effects und dem Setdesign. Doch die Optik kann über die gestelzten Dialoge im Drehbuch nicht hinwegtäuschen. Hinzu kommt, dass zwischen Dane DeHaan und Cara Delevingne absolut keinerlei Chemie herrscht.

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                                      • 8
                                        über Dunkirk

                                        Nolans Geschichte kommt ohne Pathos und zumindest in den ersten beiden Dritteln auch ohne Patriotismus aus. Das kann man von Zimmers Soundtrack leider nicht behaupten. Kameramann Hoyte Van Hoytema gelingt es die Angriffs- und Verteidigungsstrategien und das daraus resultierende menschliche Leid packend in Szene zu setzen. DUNKIRK ist sicher kein Film, den man sich mehr als ein oder zwei Mal im Leben anschaut, dennoch ist es ein Film, den man (im Kino!) gesehen haben muss.

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                                        • 5

                                          Der Genozid an den Armeniern bildet hier nur den dramaturgischen Rahmen für die eigentliche Liebesgeschichte. Wäre es umgekehrt, dann wäre das Material oscarreif.

                                          • 6

                                            Der Film beginnt äußerst vielversprechend. Die Metaebene, die THE LEGO MOVIE so überraschend enden ließ, wird hier zu Beginn wieder aufgenommen, wenn Batman seinen eigenen Film kommentiert. In der zweiten Hälfte geraten solche Witze leider etwas zu kurz. Leider hat der Film keinen Meta-Schluss, obwohl der Film ein gewisses Überraschungspotenzial hatte, das leider nicht genutzt wurde.

                                            • 9 .5

                                              Chastain trägt den Film völlig allein. Sie spielt diese erfolgreiche Frau mit einer Hingabe, die ihresgleichen sucht. Ein, zwei Szenen hätte man durchaus noch etwas zügiger erzählen können, aber im Grunde ist der Film zu jedem Zeitpunkt spannend und unterhaltsam.

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                                              • 8

                                                Der Episodenfilm PRINZESSINNEN UND DRACHEN lässt sich nicht nur aufgrund der kurzen Laufzeit von 53 Minuten gut wegschauen. Die Kurzgeschichten sind unvorhersehbar und fesselnd und die Scherenschnitt-Optik sieht fantastisch aus. Die Rahmenhandlung, der Vorführer und die Kinder, hätte es eigentlich nicht gebraucht. Leider gibt es den Film bislang nur auf Französisch auf DVD oder als OmU-Vorstellungen auf Filmfestivals.

                                                • 9

                                                  SURVIVAL ist ein gelungener Abschluss des Reboots. Andy Serkis spielt mal wieder alle an die Wand, wird aber wahrscheinlich auch wieder keine Oscar-Nominierung als beste Hauptfigur bekommen. Abgesehen von minimalen Logiklöchern ist es ein nahezu perfekter Film.

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                                                  • 6

                                                    HELL OR HIGH WATER ist dann doch gradliniger als erwartet. Manchmal genauso verschlafen wie die Orte, in denen Tanner und Toby die Banken ausrauben. Mitgelitten mit den Figuren habe ich nicht. Spannung kam nicht wirklich auf.

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