adoringaudience - Kommentare

Alle Kommentare von adoringaudience

  • 6 .5
    über Wild

    [...]Obwohl Lilith Stangenberg eine phänomenale Leistung hinlegt, kann auch sie über die Pausen in Krebitz’ Drehbuch nicht hinwegtäuschen. [...]

    • 8

      DEADPOOL 2 ist genau das, was man erwartet: keine inhaltliche Tiefe, dafür wilde, blutige, CGI-Action gepaart mit einem Cast mit großer Spielfreude.

      • 8

        THE RIDER ist an manchen Stellen schon etwas meditativ, aber ohne zu langweilen. Im Mittelteil ist es ein bißchen zu entspannt. Hier bitte nicht einschlafen, denn das Ende ist es wert und vor allen Dingen traurig-schön und überhaupt nicht pathetisch. Ein Film, bei dem der Griff zum Taschentuch garantiert ist.

        • 8

          Ungewöhnlich für ein Biopic dieser Art ist die Erzählweise von I, TONYA. Weil sich bei wichtigen Momenten die Versionen der Beteiligten unterscheiden, entscheidet sich der Film beide Versionen nebeneinander zu zeigen. Wenn Tonya ihrem wegrennenden Mann mit einer Flinte in der Hand hinterherschießt, dann aber direkt in die Kamera sagt, sie hätte das nie gemacht, entbehrt das natürlich nicht einer gewissen Komik und Selbstironie. Mir hat der Film nicht zuletzt wegen Margot Robbie und Allison Janney sehr gefallen.

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          • 8

            Natürlich vergleicht man unweigerlich die neue mit der alten Lara Croft. Die Angelina Jolie-Version war dieses übersexualisierte Wesen, die fleischgewordene Männerfantasie, die so übertrieben dargestellt war, dass sie schon fast eine Parodie ihrer selbst war. Die Alicia-Vikander-Version kommt hingegen wie ein echter Mensch daher. Vikander spielt Croft in TOMB RAIDER als eine selbstbewusste, mutige Frau, die aber kein Übermensch ist oder sein will. Gefiel mir sehr gut.

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            • 6 .5

              Leider hat aufgrund der Vielzahl an Charakteren eigentlich nur Kenneth Branagh die Möglichkeit seine Rolle ganz auszuspielen. Den anderen Schauspielern kommt die Rolle von Statisten zu, die mal auf- und wieder abtauchen, wenn sie gerade gebraucht werden. Die große Auflösung am Schluss entschädigt etwas dafür. Insgesamt ist es ein ganz unterhaltsamer Krimi, der allerdings nur schwer in die Gänge kommt.

              • 7

                Die Kostüme von Marion Boyce und Margot Wilson sind ein Träumchen. Kate Winslet nimmt man die von Rache getriebene Hauptfigur mehr als nur ab. Doch über weite Strecken verliert sich das Rachedrama etwas zu sehr in seiner Erzählung. Es fehlt das Tempo. Stattdessen erzählt Jocelyn Moorhouse von den Dorfbewohnern, ihren Vorurteilen Tilly und ihrer Mutter gegenüber und einem alten Verbrechen, an das sich Tilly nicht erinnern kann.

                • 7 .5

                  Die Handlung ist wenig originell. Amerika gegen Russland und umgekehrt. Das kennt man ja. Jennifer Lawrence gelingt es aber gut durch den Film zu führen. Die Logiklöcher und ein etwas an den Haaren herbeigezogener Wendepunkt gegen Ende trüben das Seherlebnis etwas.

                  • 9

                    THE BIG SICK geht einfach ans Herz. Das liegt nicht nur daran, dass die Besetzung der Rollen einfach auf den Punkt ist. Wirklich jeder, auch die kleinste Nebenrolle, in diesem Film ist sympathisch. Die Liebesgeschichte ist nicht so dominant. Die vielen Nebenschauplätze (Kumails Verhältnis zu Emilys Eltern, Kumails Verhältnis zu seiner eigenen Familie, Kumails Berufsleben...) sorgen für eine vielschichtige, spannende Geschichte.

                    • 4

                      X-MEN: APOCALPYSE will die Vorgeschichte aus FIRST CLASS und DAYS OF FUTURE PAST mit der “erwachsenen” X-Men-Spielfilm-Trilogie (2000-2006) zusammenführen. Das tut er auch durch zahlreiche Referenzen und das ist ja alles ganz nett. Fesseln tut das aber nicht. Begeistern auch nicht.

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                      • 8

                        THE POST ist nicht unbedingt ein Film, den man gesehen haben muss. Wenn man sich für amerikanische (Medien-)Geschichte interessiert, lohnt sich aber durchaus ein Blick. Die Oscar-Nominierung von Meryl Streep für diese Rolle wirkt etwas überzogen. Die Nominierung in der „bester Film“-Kategorie ist allerdings gerechtfertigt. THE POST ist tatsächlich ein starker Ensemblefilm.

                        • 7

                          Handwerklich kann man del Torro und seinem Team absolut keinen Vorwurf machen. Das Setdesign ist atemberaubend schön. Auch das Makeup von Doug Jones, der unter den vielen Schichten kaum zu erkennen ist, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Hingucker. Doch leider kann die ganze handwerkliche Exzellenz in THE SHAPE OF WATER nicht die Mängel in der Geschichte ausgleichen. Knackpunkt von THE SHAPE OF WATER ist hier tatsächlich die Motivation der Figuren. Insbesondere Sally Hawkins’ Elisa kann nicht genau vermitteln, was sie genau an dem Fischwesen fasziniert.

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                          • 6

                            Die Bösen sind gestorben und alle Überlebenden haben sich in einer Insel-Hippie-Kommune mit Lagerfeuerromantik zusammengefunden. Der Held schaut erwartungsvoll aufs Meer hinaus. Was mag die Zukunft wohl bringen? Glücklicherweise keine Maze-Runner-Filme mehr.

                            • 6

                              Auch wenn die Geschichte einigermaßen plausibel und unterhaltsam erzählt wird, hat man doch das Gefühl, dass das Drehbuch von Àlex und David Pastor mehr Wert auf oberflächliche Action als auf Tiefgang setzt. SELF/LESS liefert nur halbgare Antworten auf die moralischen Fragen der Unsterblichkeit (Sollte der Mensch überhaupt länger leben? Wer entscheidet über Weiter-Leben und Sterben? usw.) und das auch nur, wenn es die Handlung voranbringt.

                              • 2 .5

                                SCHNEEMANN hinterlässt fast ausnahmslos einen schlechten Eindruck trotz einem Schauspielensemble, das sich sehen lassen kann. Die Handlung plätschert vor sich hin. Die Charaktere haben keine Chemie miteinander. Selbst als Fan von Michael Fassbender muss ich leider sagen, dass der Film einfach nicht gut ist, was vielleicht auch daran liegt, dass ca. 15 % des ursprünglichen Drehbuchs gar nicht erst verfilmt wurden.

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                                • 8

                                  PHANTOM THREAD soll Day-Lewis' letzter Film sein und wenn es so kommt, dann geht er mit einem Knall. Dass Day-Lewis abermals überzeugt, war zu erwarten. Die größere Überraschung waren daher für mich Vicky Krieps und Lesley Manville, die mit einer kühlen Leichtigkeit gegen diese Schauspielgewalt von Day-Lewis anspielen. Dieses Dreiergespann ist das Eintrittsgeld in jedem Fall wert. Das Drehbuch von Paul Thomas Anderson ist genauso distanziert wie die Figuren. Leider verliert der Film im letzten Drittel etwas von dieser entspannten Haltung und wird zunehmend langweiliger. Wer auf einen großen Wendepunkt wartet, der wartet vergeblich.

                                  • 8

                                    Unter den vielen Schichten Make-up und einem Fat Suit ist Gary Oldman kaum mehr wiederzuerkennen, dennoch liefert Oldman eine starke Leistung ab. DIE DUNKELSTE STUNDE ist das "Passion Project" von Anthony McCarten. McCarten, auch Drehbuchautor von DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT, nahm sich für den Film einige künstlerische Freiheiten heraus, dennoch ist die Handlung durch die zahlreichen schwarzhumorigen Einwürfe gar nicht so düster, wie man vielleicht zunächst erwartet.

                                    • 9 .5

                                      THREE BILLBOARDS ist ein Film, den man sich in die heimische DVD-Sammlung stellen sollte, denn ich bezweifle, dass dieser Film jemals auch nur in Ansätzen „schlecht wird“. Der schwarze Humor ist pointiert eingesetzt. Die Charakterzeichnung ist so gelungen, dass man hinterher mit allen Figuren mitfühlt und deren Motivation nachvollziehen kann. Frances McDormand ist eine Offenbarung, Sam Rockwell haut mich genauso um wie Woody. Toller Film.

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                                      • 6
                                        adoringaudience 30.01.2018, 19:22 Geändert 30.01.2018, 19:23

                                        Stephen Frears erzählt in VICTORIA und ABDUL von einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Königin Victoria und ihrem indischen Bediensteten Abdul.

                                        Alle Szenen wirken sehr statisch. Wie Pflichtpunkte auf einer Stadtrundfahrt. Kurz aussteigen, was ansehen, sich kurz dazu erzählen lassen, warum das jetzt wichtig ist, dann wieder einsteigen und zur nächsten Sehenswürdigkeit. So kommt keine Spannung auf. Auch nicht trotz einer grandiosen Judi Dench.

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                                        • 7

                                          Sherry Hormann macht aus Waris‘ Biografie eine Art Aschenputtel-Geschichte. Ein vom Leben gestraftes Mädchen überwindet alle Hindernisse und wird am Ende mit einem Happy End belohnt. Das untergräbt das eigentliche Thema (Genitalverstümmelung).

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                                          • 8

                                            Der Film lebt von seinen herrlich geerdeten Charakteren, einem netten Road-Trip, dem fantastischen Soundtrack und ganz ganz viel Food-Porn. Vier von fünf Sternen.

                                            • 8

                                              Ich habe in anderen Kommentaren gelesen, dass es den Plot schon zigmal gab oder dass es noch andere Gründe gibt, warum der Film angeblich nur durchschnittlich ist. Ich mochte den Film. Ich habe ein Herz für irische Schauspieler. Fassbender und Gleeson sind einfach großartig.

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                                              • 7
                                                über Inferno

                                                Die Geschichte wird sehr klassisch erzählt und ist dynamisch und spannend. Trotzdem mangelt es an manchen Ecken doch am Storytelling. Die Geschichte befasst sich hauptsächlich mit Langdons Erinnerungslücken und den handelnden Akteuren. Da gerät die eigentliche Gefahr, nämlich ein Beutel mit einem tödlichen Virus, stark in den Hintergrund. Das Gefühl einer realen Bedrohung kommt zu keinem Zeitpunkt auf.

                                                • 6 .5

                                                  Eine Fortsetzung zu JUMANJI hätte es eigentlich nicht gebraucht. Durch die Änderung des Spielmediums (von Brettspiel zu Konsolenspiel) ergeben sich aber interessante neue Möglichkeiten für die Handlung.

                                                  WILLKOMMEN IM DSCHUNGEL ist eine kurzweilige Weiterführung, die hauptsächlich von dem starken Zusammenspiel und der Selbstironie seiner Darsteller lebt.

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                                                  • 6
                                                    über Jumanji

                                                    Der Film ist ganz okay, ist in sich aber nicht immer schlüssig. Für viele gehört JUMANJI zu den ersten filmischen Kindheitserinnerungen und daher umweht der Film bis heute – und nicht zuletzt wegen Publikumsliebling Robin Williams – den Hauch von Nostalgie.