freakfried - Kommentare

Alle Kommentare von freakfried

  • Ein Bier würde ich ziiieeemlich gerne mit Benicio Del Toro, Johnny Depp, Mickey Rourke und Dendemann (auch wenn der kein Schauspieler ist)....mit Javier Bardem würde ich danach gerne einen Absacker bei einem Gläschen Rotwein auf irgendeiner Terasse bei Sonnenaufgang machen! ;)

    • 6 .5

      ich gebe zu, dass ich kein besonders großer fan von adam sandler und seinen seichten komödchen bin und diesen film habe ich mir auch nur zum "hirn-lüften" angesehen. ich war sehr positiv überrascht! adam sandler stellt zwar den rahmen dar, aber man muss ihn nicht unbedingt als protagonisten erfassen. die gags sind guter durchschnitt und die story sehr liebenswert.
      kein absolutes muss, aber durchaus sehenwert an einem regnerischen tag!

      • 10

        schon jetzt schönster film des jahres...kritik folgt!!!

        2
        • 6 .5

          Habe mich aufgrund der Besetzung und der Regie von Guy Ritchie sehr auf den Film gefreut. Sowohl Effekte als auch Soundtrack sind gut gelungen und die Beziehung zwischen Holmes und Watson birgt ihren Witz und Charme.
          Allerdings ist die Rahmengeschichte, nämlich die Absicht eines Geheimordens die Weltherrschaft an sich zu reißen einfach viel viel viel zu abgedroschen. Man hat diese Geschichte schon mindestens 15 Mal im Kino gesehen und weiß immer, wie sie ausgeht...und so eine Geschichte trägt den Film leider nicht gut genug.

          1
          • 4 .5

            Während meinem Aufenthalt in den USA wurde ich ja unfreiwillig vom Twilight-Fieber angesteckt und musste desshalb sofort in New Moon gehen....na dann, mal los:
            Der Film ist haargenau wie der erste Teil, bloß, dass alles noch etwas langatmiger wirkt, weil man ja alles schon kennt. Die drei Hauptdarsteller bringen die meiste Zeit damit zu, sich bedeutungsschwanger in die Augen zu sehen und sich immer wieder beschämt zu erzählen, wie sehr sie sich doch mögen.
            Das einzig neue war der Auftritt der Werwölfe. Hier sind die Spezialeffekte genauso mager aufgefallen wie im ersten Teil, aber es sind halt ein paar mehr.
            Unterhaltsam war der Kinobesuch tatsächlich nur aufgrund des Streits zwischen einer Freundin und mir, ob nun Edward oder Jacob attraktiver ist...ich bin ja insgeheim für Jacob, aber in Anbetracht sienes Alters macht mich das irgendwie zu einem ziemlichen Creep, also psssst!
            Es gab sogar den ein oder anderen Lacher im Kino, der allerdings so nicht vom regisseur beabsichtigt war, denke ich. Der Gipfel der Peinlichkeit war erreicht, als Bella zum ersten Mal den nackten Oberkörper ihres Freundes Jacob sieht und daraufhin sagt (ohne ihm in die Augen zu sehen natürlich!!!!), er sei wunderschön.
            Nichts desto trotz werde ich auch in den 3. Teil gehen, in der Hoffnung, dass der Witz der Hörbücher (Ja, ich habe mir alle vier Teile angehört und JA, es gibt durchaus witzige Passagen) endlich auch im Film ein bisschen Anklang findet. Dann gibts vielleicht beim nächsten Mal ein Pünktchen oder ein halbes mehr.

            • 7

              Da ich selbst mal für eine Inszenierung von Alice im Wunderland auf der Bühne stehen durfte und schon immer ein riesen Fan von Depps und Burtons gemeinsamen Arbeiten bin, habe ich mich wie wahnsinnig auf den Film gefreut. Die erste Enttäuschung erfuhr ich schon bevor ich den Film überhaupt gesehen hatte: das Drehbuch basiert weniger auf den Büchern von Lewis Caroll, sondern erzählt eine eigene Geschichte, die nach Alices Abenteuern im Wunderland stattfindet. Als ich dann im Kino saß, nachdem ich eine völlig überteuerte 3D-Karte gekauft hatte ging die Reise los....
              Es wurde gleich deutlich, dass das Drehbuch zu schwach ist für die Talente von Tim Burton und seiner Crew. Aber trotzdem bleibt der Film durchgehend unterhaltsam. Völlig fehlbesetzt ist meiner Meinung nach Anne Hatheway als weiße Königin (welche im Buch um einiges verrückter ist und eigentlich komplett in ihrer eigenen Welt lebt) und auch das Monster und der Showdown am Ende haben mir nicht wirklich gefallen.
              Warum gibt sie dem Film dann 7 Punkte???
              Weil die Figuren großartig sind! Allen voran natürlich Johnny Depp als herrlich verrückter Hutmacher, Helena Bonham Carter als eine wundervolle Herzkönigin und Matt Lucas in der Doppelrolle von tweedledee und tweedledum....um mal ein paar zu nennen.
              Außerdem sorgte Collien Atwood mal wieder für grandiose Kostüme. Ganz besonders haben mir die ständig wechselnden Kleider von Alice gefallen.
              Alice im Wunderland mag vielleicht der erfolgreichste Burton-Film sein, aber er ist nicht sein bester, auch wenn sich die 10 Euro am Ende doch gelohnt haben!

              2
              • 8 .5

                Henry Selick darf als einziger Regisseur Tim Burtons Stil adaptieren und das macht er großartig! "Coraline" behandelt ein sehr ernst zu nehmendes Thema und geht dabei tiefer als manches Kind es wahrscheinlich versteht. Kurzweilig und oftmals ziemlich gruselig zieht das Schauspiel aus quietschbunt und schmiergrau das Publikum in seinen Bann. Regt auf aufregende Art und Weise zum Denken an...sehr gut gelungen!

                1
                • witziges video! entspricht sehr den tatsachen. glücklicherweise sind die gemeinsamen arbeiten von johnny depp und tim burton immernoch die besten arbeiten, die beide regelmäßig abliefern!!
                  ich bitte um mehr!

                    • sie werden sich wieder 2 stunden lang anstarren....das is großes kino XD

                      • helena bonham carter hat einfach einen stil zum schreien...grandios!

                        • Sean Penn ist absolut zu recht DAS Idol für jeden jungen angehenden Schauspieler...auch für mich:)

                          • 10

                            wenn es einen preis für die reine schönheit eines films gäbe würde er an "into the wild" gehen. der film zeigt auf wundervolle weise die naturverbundenheit sean penn's die man auch aus anderen seiner filme kennt und schließlich ist die rolle, des grüblerischen sympatischen einzelgängers ja fast seine ganz persönliche.
                            mit über 2 stunden länge verlangt "into the wild" zwar etwas durchhaltevermögen, aber spätestens wen die sich kamera um emile hirsch dreht und die wunderschöne verschneite berglandschaft alaska's einfängt wird der zuschauer belohnt und das auge verwöhnt. zu emile hirsch muss ich sagen, dass ich in "milk" (wieder) auf ihn aufmerksam wurde. hier erinnerte ich mich an seine rolle in "the girl next door" und war überwältigt, auf welch großartige weise er sich vom grauenhaften teenie-film-boy zu einem ernsthaften, richtig guten schauspieler entwickelt hat. das zeigt er neben "milk" und "taking woodstock" eben ganz besonders in "into the wild". mit seinem herrlichen schiefen grinsen und den funkelnden braun-grünen augen bespielt er die rolle des abenteurers alexander aka christopher perfekt.
                            natürlich habe ich am ende geweint, weil ich selten ein so ergreifendes filmende gesehen habe. die rück(-oder vorblenden, wie man möchte) zu allen personen, die er auf seiner reise getroffen hat und deren entwicklung und schließlich die vorstellung er würde nach hause kommen und seinen eltern in die arme fallen. die idee, an dieser stelle die sonne zu verdunkeln und sie wieder erscheinen zu lassen, indem man seine realität, sein sterben in diesem bus zeigt ist einer der schönsten, rührendsten und genialsten filmmmomente, die cih bisher erlebt habe.
                            gespickt mit tollen nebenrollen, wie beispielsweise die von catherine keener (ihr rolle fand ich einfach schön...schlicht und schön) und einem wundervollen soundtrack von eddie vedder von pearl jam ist "into the wild" einer der besten filme, die ich seid langem gesehen habe.

                            ps. und da heißt man kristen stewart, spielt in einem sean penn-film an der seite von emile hirsch mit und bildet sich dann was drauf ein, dass man die hauptrolle in diesem behämmerten teenie-vampir-scheiß-film hat...manche leute haben ein so riesiges glück in diesem geschäft arbeiten zu dürfen und sind zu blöd, um es wahrhaftig zu schätzen...

                            5
                            • 8

                              gut durchdachter mystery-thriller mit einem grüblerischen hauptdarsteller und ergreifendem ende. warum verstehen das ende so wenige...ich fand es eigentlich recht plausibel und gut obendrein

                              1
                              • 5 .5

                                sooooo...nachdem ich den film jetzt monatelang abgelehnt habe, weil es mich tierisch aufgeregt hat, dass ich mich nciht einmal bei msn anmelden konnte, ohne, dass bei today etwas über diesen verdammten robert pattinson drin stand...naja. da ich mich gerade hier in den usa zu tode langweile habe ich ihn mir jetzt dann doch mal gegeben, einfach um mal mitreden zu können. also hier meinen senf:

                                auch wenn die schauspieler nciht wirklich überzeugen können und die dialoge furchtbar kitschig sind, schaffen sie es dennoch eine gewisse (wenn auch nicht überschäumende) erotische spannung zu erschaffen. robert pattinson ist sicher nicht der beste schauspieler seiner generation (sondern eher leute wie emile hirsch oder paul dano), aber das interessiert die teenies ja auch nicht, sondern schlciht und ergreifend sein äußeres, das mir schon im 4. teil von harry potter aufgefallen ist. er sieht nun mal nciht aus, wie alle anderen und das kommt ihm zu gute. allerdings kann ich vermerken, dass ich ihm nach wie vor nicht verfallen bin^^
                                eigentlich ganz witzig fand ich die vampirfamilie beim baseball spielen, kann allerdings auch am lied von muse gelegen haben, das ich schon immer sehr cool fand (ja das wars wahrscheinlich). insgesamt hätte ich mir vom soundtrack etwas mehr erhofft, aber positiv bleiben dann doch nur muse und radiohead hängen.
                                was ja mal grundsätzlich überhauptnicht ging waren die dialoge zwischen den hauptdarstellern. und dabei bin ich noch froh, dass ich ihn auf englisch gesehen habe: ich möchte mir garnicht vorstellen, wie ekelhaft die deutschen das auch noch synchronisiert haben. und da wars mit dem kitsch noch nciht vorbei: obwohl ich alleine in meinem zimmer saß, konnte ich mir beim anblick von robert pattinsons diamantstrahlendem körper ein lautes lachen nicht verkneifen.
                                was mich aber eigentlich am meisten negativ überrascht hat, ist die tatsache, dass sich dieser film trotz seines "teenie-knaller-images" doch irgendwie ziemlich zieht. das verleiht ihm so ein gewisses lächtzen nach tragender wichtigkeit und ist völlig überflüssig.
                                man kann sich diesen film ansehen, man wird wahrscheinlich auch nicht einschlafen, robert pattinson bietet fürs jüngere weibliche publikum auch was fürs auge (wobei der titel "sexiest-man-alive" vor johnny depp trotzdem eine frechheit ist und er mir mit sonnenbrille wesentlich besser gefallen hat als mit seinem so unglaublich bedeutungsschwangeren blick, den er während des film nicht ablegen konnte), aber das wars dann auch so ziemlich.
                                keinesfalls hochklassig, für einen regnerischen nachmittag ganz nett, aber geld sollte man dafür nciht unbedingt ausgeben.

                                2
                                • 10
                                  über Milk

                                  Ich verehre Sean Penn aus tiefstem Herzen und ich hatte schon meine Bedenkne bei diesem Film, ob er trotz der super Besetzung nicht ein wenig zu langweilig werden könnte. Ich hatte erwartet, dass mehr Gewicht auf die politische Aktion gelegt werden könnte, als auf den Menschen Harvey Milk. Gott sei dank hat der liebe Gus es geschafft, meine Befürchtungen unbestätigt zu lassen.
                                  Die Zusammenschnitte aus originalem Filmmaterial und eigenen Aufnahmen gibt dem San Francisco der 70er den nötigen künstlerischen Flair und das gesamte Cast überzeugt auf der ganzen Linie. Emile Hirsch muss man nach diesem Film einfach lieben (egal ob Frau oder Mann), Josh Brolin ist genauso gut, wenn nciht noch besser als in "No Country for Old Men" und zu guter letzt natürlich Sean Penn. Seit ich 15 bin ist er meine größte Inspiration was das Schauspielen angeht und er hat mich wieder mal bestätigt. Gerade, wenn man so das ein oder andere über Sean Penns tatsächliche Attitude weiß (der harte Kerl, der immernoch raucht, trinkt und ewig ein Rock'nRoller bleiben wird), ist die äußerst einfühlsame Art und Weise, wie er Milk verkörpert umso grandioser. Harvey Milk's tragisches Ende, setzt den entscheidenden dramatischen Moment und obwohl man sein Schicksal ja kennt, kann man die Gändehaut nicht verhindern, wenn man das Kerzenmeer im Castro sieht. Der Oscar ging in diesem Jahr absolut zu recht an Sean Penn! Ein hervorragendes Bio-Pic über einen großartigen Menschen und seinen Kampf für die Freiheit!

                                  2
                                  • 9

                                    zuerst war ich etwas skeptisch, was wohl dabei herauskommen würde, wenn man das größte musik-festival allerzeiten als hoyywoodfilm vermarktet. das ergebnis kann sich aber mehr als sehen lassen wie ich finde. die besetzung ist absolut grandios (paul dano aufm acid-trip^^) und der parallele andlungsstrang von elliots ganz eigener persönlicher geschichte fügt sich ganz klasse in das gesamtbild ein.
                                    - "did you give them the hashbrownies? how many?"..."four each!" -
                                    die verschiedenen sequenzen, in der die szenerie aus verschiedenen perspektiven gezeigt wird, macht es für den zuschauer möglich noch mehr von der ganzen atmosphäre einzufangen. und eben diese atmosphäre ist so großartig. nciht erst seit diesem film würde ich alles dafür tun, um durch die zeit zu reisen und in dieser zeit leben zu dürfen.
                                    absolut emfehlenswert für jeden, der sic für diese ära interessiert oder auch einfach nur gerne die musik hört.
                                    in diesem sinne: "I love that motherfucking hill!!!"

                                    4
                                    • 1

                                      geldverschwendung

                                      3
                                      • 10

                                        es ist wirklich kurios, dass ich gestern in diesen film gegangen bin, nachdem ich einen tag zuvor inside hollywood mit robert de niro gesehen hatte, der uns darüber aufklärt, wie kreativität in der filmindustrie immer mehr abgestumpft wird. gott sei dank kommt dann dieser wundervolle quentin tarantino wieder mal daher spaziert und knallt uns ein exempel auf den tisch, das uns zeigt, wie es anders geht. aber erstmal der eihe nach:

                                        länge: trotz seiner 154 minuten zieht sich der film an keiner einzigen stelle oder droht langweilig zu werden.

                                        dialoge: herrlich erfrischend cool, sinnfrei und kurios wie immer. ich fande es außerdem sehr faszinierend, dass in so vielen verschiedenen sprachen gedreht wurde, die auch die deutschen schauspieler(allen voran christoph waltz) perfekt beherrschten.

                                        story: kein kitsch aber trotzdem nachdenklich. gewohnt spektakulär und explosiv. vergangenheitsbewältigung dieser art würde dem ein oder anderen vielleicht mal ganz gut tun. zum schluss etwas idealisiert, aber die idee, (achtung für alle, die den film noch nciht gesehen haben und ncihts verraten haben möchten: nicht weiterlesen!!!) dass hans landa die operation kino untertützt fand ich großartig.

                                        schauspieler: aushängeschild für diesen film war ja zuerst brad pitt, der spielt, wen er meistens spielt: den obercoolen action-maker vom dienst; solide und witzig. da ich kein großer fan von til schweiger bin, habe ich nicht viel vermisst, nachdem er in der grandiosen kellerszene erschossen wurde. aber generell gilt das lob allen deutschen schauspielern. angeführt von einem österreicher, der miener meinung nach für die rolle des hans landa mehr als einen oscar verdient hätte, spielen alle großartig. daniel brühl darf, bis auf den wutausbruch in seiner letzten szene zwar nciht sein ganzes potenzial zeigen, aber er wird von den grandiosen leistung (beispielsweise august diehls) mitgetragen.

                                        ich habe mich sehr auf diesen film gefreut, weil ich selbst in potsdam beim comparsen-casting war. die dreharbeiten begannen 10 monate vor den filmfestspielen in cannes. es spricht für sich, dass tarantino es geschafft hat in so kurzer zeit einen derart genialen film zu erschaffen. er ist und bleibt einer der größten und es ist um so schöner zu sehen, dass er nach einer kleinen flaute (durch death proof etc.) wieder zeigt was er kann und er kann es verdammt gut. inglourious basterds zähle ich mit pulp fiction und reservoir dogs zu seinem besten film.

                                        1
                                        • 5 .5

                                          ich muss sagen, dass ich schon ein wenig mehr von kevin smith und seth rogan erwartet hatte. zack and miri make a porno ist nicht wirklich die art von film auf die ich monatelang warte, um sie mir im kino anzusehen. ich bin wegen einer geburtstagseinladung reingegangen und war schon ein wenig enttäuscht. die zwei hauptcharaktere sind zwar sehr sympatisch aber ihre geschichte ist von der ersten minute an abzusehen.
                                          ich habe auch nichts gegen derben humor oder ab und zu ein wenig fäkalsprache, aber ich glaube, ich habe noch niemals einen film gesehen, in dem das wort "ficken" so oft gebraucht wurde. weniger ist manchmal mehr.

                                          • 1

                                            untalentierte jungschauspieler in einer unglaublich berechenbaren psychostory....es gibt einfach zu viel von dem mist.

                                            • 9

                                              wundervoll bezaubernde tragikomödie. dustin hoffmann brilliert immer wieder in seinen nicht-erwachsen-werden-rollen und die hübsche natalie portman verleiht dem film den gewissen feenstaub.

                                              • 7 .5

                                                als ich vorhin im kino gesessen habe und diesen film schaute, konnte ich zum glück schon nach einer weile feststellen, dass ich erleichtert war. allen grausigen prognosen zum trotz gefiel er mir. wie auch angekündigt ist public enemies kein actiongeladener thriller. aus den enttäuschten kommentaren kann man lesen, dass einige sich etwas anderes erhofft hatten, als sie letztendlich vorgesetzt bekamen. ich empfinde halsbrecherische verfolgungsjagden immer als ätzend monoton. die verfolgung von john dillenger erspart dem zuschauer glücklicherweise diesen öde standard-hollywood-mist. sicherlich verlangt der film vom zuschauer eine gewisse ausdauer, aber dafür wird man belohnt, ganz besonders mit den (wie gewohnt) grandiosen darstellungen von marion cotillard und johnny depp. der zuschauer kommt nie wirklich an den protagonisten heran, was ich einerseits sehr schade finde, weil johnny depp das durchaus gekonnt hätte, andererseits war das wohl die absicht des regisseurs und auch des schauspielers. ich könnte mir vorstellen, dass der echt dillenger ebenfalls nciht viele menschen nah an sich heran ließ. seine menschliche seite bekommt man allerdings trotzdem in einigen wenigen szenen mit seiner geliebten gezeigt. um mir über die qualität von kameraführung und schnitt klar zu werden muss ich den film wohl nochmal schauen. bis dahin bleibt mir nur noch der unglaublich gute soundtrack zu loben und dann komme ich auch endlich zum ende. johnny depp wird sicher wieder für den oscar nominiert (so lange bis er eben bekommt, was er verdient), allerdings, fürchte ich; stehen die chancen diesmal nicht sehr gut, aufgrund der oberfläche, an der die figur john dillenger die meiste zeit bleibt.

                                                1
                                                • 6 .5

                                                  schönes drama, dessen ideologie manchmal etwas zu unrealistisch wir, das aber dennoch zu tränen rührt! einige schnitte sind nicht ganz so gelungen, aber dafür ist das cast großartig

                                                  • 7

                                                    Allen zerreißenden Kritiken zum trotz ist auch der zeite Teil des Che-Dramas gelungen. Benicio del Toro überzeugt weiterhin auf der ganzen Linie. Der größte Makel des Films aus meiner Sicht, ist die verpasste Chance, del Toro mehr Möglichkeiten zu geben, um Che's menschliche Abgründe zum Ende hin zu zeigen. Historisch ist belegt, dass Guevara kurz vor seinem Tod unausstehlich jähzornig wurde und öfters Wutanfälle hatte. Dies versäumt der Film, da die Dramaturgie del Toro zu wenig Raum lässt (d.h. zu wenige intime Szenen) und ihn, für meinen Geschmack, ein wenig zu sehr aus dem Fokus drückt. Aber naja, vielleicht wäre ja auch genau das der Wunsch des echten Ernesto Guevara gewesen: er wollte sich ja schließlich auch nie selbst in den Mittelpunkt drängen. Alles in allem ist der Film trotzdem gut!

                                                    3