RobertTerwilliger

RobertTerwilliger ist 25 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1488 Filme bewertet und legendäre 508 Kommentare geschrieben. Bin ein Filmliebender Volks und Landesverräter oder am besten zitiert man Nietzsche: Man sieht, es ist mein Wunsch, den Deutschen gerecht zu sein: ich möchte mir darin nicht untreu werden, – ich muß ihnen also auch meinen Einwand machen. Es zahlt sich theuer, zur Macht zu kommen: die Macht verdummt... Die Deutschen – man hieß sie einst das Volk der Denker: denken sie heute überhaupt noch? Die Deutschen langweilen sich jetzt am Geiste, die Deutschen mißtrauen jetzt dem Geiste, die Politik verschlingt allen Ernst für wirklich geistige Dinge – »Deutschland, Deutschland über Alles«, ich fürchte, das war das Ende der deutschen Philosophie... »Giebt es deutsche Philosophen? giebt es deutsche Dichter? giebt es gute deutsche Bücher?« – fragt man mich im Ausland. Ich erröthe; aber mit der Tapferkeit, die mir auch in verzweifelten Fällen zu eigen ist, antworte ich: »Ja, Bismarck!« – Dürfte ich auch nur eingestehn, welche Bücher man heute liest?... Vermaledeiter Instinkt der Mittelmäßigkeit! Mehr


Filme, die RobertTerwilliger mir empfehlen würde

Filme, die RobertTerwilliger hoch bewertet hat und die du wahrscheinlich noch nicht kennst.

Komm und sieh Komm und sieh Russland · 1985
Suspiria Suspiria Italien · 1977
Brügge sehen... und sterben? Brügge sehen... und sterben? Großbritannien/USA · 2008
Goldenes Gift Goldenes Gift USA · 1947

Alle Filmempfehlungen von RobertTerwilliger

Gästebucheinträge

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    • RobertTerwilliger 20.07.2018, 11:27 Geändert 01.08.2018, 09:52

      Zur Einstimmung https://www.youtube.com/watch?v=WYeDsa4Tw0c

      Aus meinen Memoiren. Kapitel 10, Ich, die Welt - die eigene Erhabenheit.

      Auf die Frage ob dies nun mein Bildnis sei, kann ich nur wie folgt anwtorten:
      Dieses noble Antlitz drückt eben vielerlei aus. Es ist das Antlitz eines Menschen, der sich seines Daseins und des Willens zur Macht gewiss ist und wenn nötig zur Tat schreitet. Als Abkömmling zweier Culturen, der einen älteren, welche in einer jüngere Phase der Menschheitsgeschichte durch eigene Kraft dem Naturhaften Menschsein abtrotzte. Schrift, Kultur und die Natur kultivierte. Die eine jüngere, welche erst später in die Geschichte eintrat durch Vermittlung anderer aber zur höchsten Blüte des Geistigen gelang. Heute? Heute denken sie beide nicht mehr. In dieser Phase der Verelendung tritt der Übermensch zutage, der aus der Sphäre des Niederen, in stetigem Kampfe, wo der Reiz dem Naturhaften nachgeben könnte, sich der Hochkultur, dem Menschsein verschreibt, selbst wenn die Gefahr von überall droht. Den Nazarener nagelten sie ja auch an Kreuz. Güte, Barmherzigkeit und Milde, aber auch eherne Entschlossenheit und Härte sind in dieses Gesicht gezeichnet. Schön und schrecklich zugleich, wie das Antlitz alter Könige. Zukünftige Generationen werden nur mit Staunen und Verwunderung auf solch tragische Größe schauen können.

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      • Ich schicke dir einfach Mal eine Anfrage!

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        • Gerade alle MP-Kommentare der letzten 24 Stunden durchgescrollt. 
          Bei den Deinigen immer hängen geblieben.

          Würde mich freuen :)

          • Hi, Robert.

            Bist das Du auf dem Profilbild?^^

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            • Fieses Hetzprofil

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              • Welchem Film ist denn dieses Profilbild entnommen?

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                • Du bist Ausländer? Ist ja ekelhaft!

                  • 1.

                    Unter Deutschen ist es heute nicht genug, Geist zu haben: man muß ihn noch sich nehmen, sich Geist herausnehmen...

                    Vielleicht kenne ich die Deutschen, vielleicht darf ich selbst ihnen ein paar Wahrheiten sagen. Das neue Deutschland stellt ein großes Quantum vererbter und angeschulter Tüchtigkeit dar, sodaß es den aufgehäuften Schatz von Kraft eine Zeit lang selbst verschwenderisch ausgeben darf. Es ist nicht eine hohe Cultur, die mit ihm Herr geworden, noch weniger ein delikater Geschmack, eine vornehme »Schönheit« der Instinkte; aber männlichere Tugenden, als sonst ein Land Europa's aufweisen kann. Viel guter Muth und Achtung vor sich selber, viel Sicherheit im Verkehr, in der Gegenseitigkeit der Pflichten, viel Arbeitsamkeit, viel Ausdauer – und eine angeerbte Mäßigung, welche eher des Stachels als des Hemmschuhs bedarf. Ich füge hinzu, daß hier noch gehorcht wird, ohne daß das Gehorchen demüthigt... Und Niemand verachtet seinen Gegner...

                    Man sieht, es ist mein Wunsch, den Deutschen gerecht zu sein: ich möchte mir darin nicht untreu werden, – ich muß ihnen also auch meinen Einwand machen. Es zahlt sich theuer, zur Macht zu kommen: die Macht verdummt... Die Deutschen – man hieß sie einst das Volk der Denker: denken sie heute überhaupt noch? Die Deutschen langweilen sich jetzt am Geiste, die Deutschen mißtrauen jetzt dem Geiste, die Politik verschlingt allen Ernst für wirklich geistige Dinge – »Deutschland, Deutschland über Alles«, ich fürchte, das war das Ende der deutschen Philosophie... »Giebt es deutsche Philosophen? giebt es deutsche Dichter? giebt es gute deutsche Bücher?« – fragt man mich im Ausland. Ich erröthe; aber mit der Tapferkeit, die mir auch in verzweifelten Fällen zu eigen ist, antworte ich: »Ja, Bismarck!« – Dürfte ich auch nur eingestehn, welche Bücher man heute liest?... Vermaledeiter Instinkt der Mittelmäßigkeit! –

                    • 2.

                      – Was der deutsche Geist sein könnte, wer hätte nicht schon darüber seine schwermüthigen Gedanken gehabt! Aber dies Volk hat sich willkürlich verdummt, seit einem Jahrtausend beinahe: nirgendswo sind die zwei großen europäischen Narcotica, Alkohol und Christenthum, lasterhafter gemißbraucht worden. Neuerdings kam sogar noch ein drittes hinzu, mit dem allein schon aller feinen und kühnen Beweglichkeit des Geistes der Garaus gemacht werden kann, die Musik, unsre verstopfte, verstopfende deutsche Musik. – Wie viel verdrießliche Schwere, Lahmheit, Feuchtigkeit, Schlafrock, wie viel Bier ist in der deutschen Intelligenz! Wie ist es eigentlich möglich, daß junge Männer, die den geistigsten Zielen ihr Dasein weihn, nicht den ersten Instinkt der Geistigkeit, den Selbsterhaltungs-Instinkt des Geistes in sich fühlen – und Bier trinken?... Der Alkoholismus der gelehrten Jugend ist vielleicht noch kein Fragezeichen in Absicht ihrer Gelehrsamkeit – man kann ohne Geist sogar ein großer Gelehrter sein –, aber in jedem andern Betracht bleibt er ein Problem. – Wo fände man sie nicht, die sanfte Entartung, die das Bier im Geiste hervorbringt! Ich habe einmal in einem beinahe berühmt gewordnen Fall den Finger auf eine solche Entartung gelegt – die Entartung unsres ersten deutschen Freigeistes, des klugen David Strauß, zum Verfasser eines Bierbank-Evangeliums und »neuen Glaubens« ... Nicht umsonst hatte er der »holden Braunen« sein Gelöbniß in Versen gemacht – Treue bis zum Tod ...