African Queen
The African Queen (1951), GB/US Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 19.08.1958
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25 Kommentare
Keine
von John Huston, mit Humphrey Bogart und Katharine Hepburn
Humphrey Bogart soll im Abenteuerfilm African Queen als raubarziger Kapität eines kleinen Dapfschiffes die verstockte Missionarin Katharine Hepburn durch den afrikanischen Dschungel eskortieren.
Kriegsjahr 1914: Der rauhbeinige, verwahrloste Kapitän Charlie Allnutt (Humphrey Bogart) versorgt mit seinem veralteten Dampfboot African Queen Dörfer an den Flüssen Deutsch-Ostafrikas. Als eines dieser Dörfer von deutschen Soldaten zerstört wird, nimmt er die überlebende Missionarin Rose Sayer (Katharine Hepburn) an Bord. Es beginnt eine rasante Flussfahrt, auf der die beiden, verfolgt von deutschen Kanonenbooten, viele Abenteuer zu bestehen haben. Unter den dramatischen Umständen überwinden sie sogar ihre anfängliche, gegenseitige Abneigung und entdecken Gefühle der Zuneigung füreinander.
Hintergrund & Infos zu African Queen
Humphrey Bogart wurde für seine Rolle mit dem so lang ersehnten Oscar ausgezeichnet. In Deutschland kam der Film erst 1959 in die Kinos.
Die Dreharbeiten in Afrika fanden in den Gebieten von Belgisch-Kongo und in Uganda statt. Heute verlaufen die Staatsgrenzen allerdings nicht mehr wie im Jahre 1952. Die Dreharbeiten waren sehr strapaziös. Katharine Hepburn berichtete darüber in ihrem Buch The Making of The African Queen Or How I Went to Africa with Bogart, Bacall and Huston and Almost Lost My Mind.
Regisseur Huston übernahm das Projekt mit der Bedingung, in Afrika drehen und die Rolle des Charlie Allnut seinem Freund Humphrey Bogart geben zu dürfen. ‘Der Held ist ein Prolet. Du bist der größte Prolet in der Stadt, und daher bestens für die Rolle geeignet’ argumentierte er.
African Queen spielt im September 1914, und somit kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, in Deutsch-Ostfrika. Auch in den Kolonien wurde der Konflikt…
/p>Humphrey Bogart soll im Abenteuerfilm African Queen als raubarziger Kapität eines kleinen Dapfschiffes die verstockte Missionarin Katharine Hepburn durch den afrikanischen Dschungel eskortieren.
Kriegsjahr 1914: Der rauhbeinige, verwahrloste Kapitän Charlie Allnutt (Humphrey Bogart) versorgt mit seinem veralteten Dampfboot African Queen Dörfer an den Flüssen Deutsch-Ostafrikas. Als eines dieser Dörfer von deutschen Soldaten zerstört wird, nimmt er die überlebende Missionarin Rose Sayer (Katharine Hepburn) an Bord. Es beginnt eine rasante Flussfahrt, auf der die beiden, verfolgt von deutschen Kanonenbooten, viele Abenteuer zu bestehen haben. Unter den dramatischen Umständen überwinden sie sogar ihre anfängliche, gegenseitige Abneigung und entdecken Gefühle der Zuneigung füreinander.
Hintergrund & Infos zu African Queen
Humphrey Bogart wurde für seine Rolle mit dem so lang ersehnten Oscar ausgezeichnet. In Deutschland kam der Film erst 1959 in die Kinos.
Die Dreharbeiten in Afrika fanden in den Gebieten von Belgisch-Kongo und in Uganda statt. Heute verlaufen die Staatsgrenzen allerdings nicht mehr wie im Jahre 1952. Die Dreharbeiten waren sehr strapaziös. Katharine Hepburn berichtete darüber in ihrem Buch The Making of The African Queen Or How I Went to Africa with Bogart, Bacall and Huston and Almost Lost My Mind.
Regisseur Huston übernahm das Projekt mit der Bedingung, in Afrika drehen und die Rolle des Charlie Allnut seinem Freund Humphrey Bogart geben zu dürfen. ‘Der Held ist ein Prolet. Du bist der größte Prolet in der Stadt, und daher bestens für die Rolle geeignet’ argumentierte er.
African Queen spielt im September 1914, und somit kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, in Deutsch-Ostfrika. Auch in den Kolonien wurde der Konflikt bitter ausgefochten.
Vollständige Handlung
Das Geschwisterpaar Rose Sayer (Katharine Hepburn) und Reverend Samuel Sayer (Robert Morley) befinden sich bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges bereits seit über zehn Jahren als methodistische Missionare in Zentralafrika. Eines Tages erhalten sie vom Kapitän der rostigen African Queen, Charlie Allnut (Humphrey Bogart), der ihnen immer die Post bringt, Nachricht über den Kriegsausbruch. Kurz darauf erreichen schon die Deutschen das Dorf und brennen alles nieder. Der Reverend stirbt wenige Tage später an seinem gebrochenen Herzen und Unverständnis über dieses große Übel.
Als Allnut noch einmal nach dem Rechten sehen möchte, findet er Rose alleine vor. Gemeinsam begraben sie die Leiche und retten sich auf die African Queen, um vor den Deutschen zu fliehen. Allnuts Plan ist es, auf dem Dschungelfluss zu warten, bis der Krieg, dessen Folgen er noch nicht einmal kennt, zu Ende ist. Doch Rose hat anderes im Sinn: In ihr wird der Patriotismus für England geweckt. So fasst sie den Plan, mit der alten African Queen den Ulanga, der später in den Fluss Bora übergeht, bis zu einem großen See in Zentralafrika hinunterzufahren, auf dem die Deutschen mit ihrem Panzerschiff Luisa stehen. Mit selbst gebauten Torpedos will sie das Schiff versenken. Doch es ist nicht leicht, den skeptischen Allnut zu überzeugen. Er weiß von den Tücken des Dschungelflusses und dass erst ein einziges Boot die Durchfahrt geschafft hat.
Mit einer Portion Patriotismus gelingt es Rose schließlich, Allnut zu überzeugen und sie legen ab. Schnell naht das erste Hindernis: Am Fluss liegt eine deutsche Festung, die es zu passieren gilt. Glücklicherweise können die beiden aber den Schüssen entkommen und die Reise fortsetzen. Doch auch der Fluss ist nicht einfach zu befahren. Stromschnellen, kleine Wasserfälle und dichter Bewuchs müssen überwunden werden. Währenddessen kommen sich Rose und Charly Allnut näher, es kommt zum ersten Kuss. Rose gelingt es auf ihre mütterliche Art ebenfalls, den Trinker Charly vom Alkohol zu entwöhnen.
Die Fahrt wird immer strapaziöser, je mehr der Flusslauf an Wasser verliert. Des weiteren müssen sich die beiden vor den Krokodilen und Wildtieren in Acht nehmen und sich gegen aggressive Moskitos wehren. Auch eine kleinere Reparatur am Boot ist vonnöten. Die beiden haben fast schon die Hoffnung verloren, als es endlich anfängt zu regnen und der Fluss wieder an Wasser gewinnt. So treibt die African Queen schließlich auf den See hinaus.
Doch ein schwerer Sturm lässt die African Queen kentern. Zudem verliert sich das verliebte Paar. Allnut wird schließlich von den Deutschen aus dem Wasser gezogen und verhört. Doch trotz seiner Verurteilung zur Todesstrafe wegen Spionage gibt er Nichts preis. Nachdem allerdings auch Rose aus dem Wasser gezogen wird, erklärt sie den Deutschen stolz ihr Vorhaben. Beide sollen daraufhin erhängt werden.
Bevor sie sterben müssen, bittet Allnut den Kapitän, ihn mit Rose zu vermählen. Glücklich küssen sich die beiden ein letztes Mal – als die Luisa auf die gekenterte African Queen auffährt und die Torpedos explodieren. Im Wasser fällt sich das gegensätzliche Ehepaar Rose und Charly Allnut lebend und glücklich in die Arme. (OMDB)
Mehr Bilder (15) und Videos (2) zu African Queen
Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Kriegsfilm, Romanze
- Zeit
- 1910er Jahre, Erster Weltkrieg
- Ort
- Afrika, Kongo, Tansania
- Handlung
- Auswanderer, Bauernhof, Blutegel, Boot, Dschungel, Fluss, Gegensätzliche Liebe, Gin, Giraffe, Glaube, Gott, Hassliebe, Hoffnung, Kanadier, Kiswahili, Klassiker, Macho, Messe, Methodistenkirche, Missionar, Moskito, Nilpferd, Oscargewinner, Patriotismus, Priester, Rassismus, Regen, Regenschauer, Regenzeit, Schiffshochzeit, Schwüle, Tierarten, Torpedo, Torpedoboot, Unterwasser, Verlust des Bruders, Verzweiflung, Zicke
- Stimmung
- Romantisch, Spannend
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Kritiken (2) — Film: African Queen
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenWirklich spannend hört sich die Ausgangslage tatsächlich nicht an: ein Mann und eine Frau in fortgeschrittenem Alter fahren während dem Ersten Weltkrieg in Afrika auf einem verlotterten Boot einen Fluss hinunter. Doch Meisterregisseur John Huston inszenierte 1951 mit «The African Queen» einen mitreissenden Abenteuerfilm, der durch spritzige Dialoge und ein wunderbare Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern begeistert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenImmer wieder ein Erlebnis. Hepburn und Bogie sind herzzerreissend witzig, anrührend und wundervoll. Ein Abenteuerfilm und eine Lovestory mit alten Leuten - wie es in der Filmdoku der empfehlenswerten neuen Blu-ray so schön heißt.
Noch immer ist Afrika fühlbar in jedem Bild. Bogies Verzweiflung wenn er wieder ins verhasste Blutegelverseuchte steigen muss ist genauso zu verstehen, wie seine Liebe zur Hepburn, wenn sie unkaputtbar an seiner Seite ihren Mann steht.
They don't make 'em like that anymore. And there are no more stars like 'em anymore.
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Kommentare (23) — Film: African Queen
ezemeze Mon, 25 Mar 2013 08:46:51 -0000
Kommentar löschenEin wirklich exzellenter Film über den ich jahrelang auf Drittkanälen bei sonntaglichem Zappen gestolpert bin und dann meist in der Sumpfszene. African Queen ist deswegen so brilliant, weil er so wundervoll minutiös und subtil die Veränderung der beiden Protagonisten Bogey und Hepburn auf engstem Raum zu Beschreiben weiss. ( In der Hinsicht wahrscheinlich der Vorläufer zu "Life of Pi"). Der Suffkopp mit Durchlauferhitzer und die frigide schnöselige Furzkissentante, jeder für sich eine verlorene Seele die sich gegenseitig retten. Er wird nüchtern und findet wieder Sinn im Leben während sie das erste Mal ihre lebendige Sinnlichkeit findet. Beide wachsen, beide verändern sich und das zum eigenen und zum Vorteil des jeweils anderen. ( In der Hinsicht vermutlich der Idealbegriff einer Ehe).
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Markbln Mon, 25 Mar 2013 10:14:56 -0000
Antwort löschenJetzt weiß ich, warum ich damit nicht zurecht komme ; )
ezemeze Tue, 26 Mar 2013 10:58:38 -0000
Antwort löschen:)
Sigrun Fri, 04 Jan 2013 18:57:38 -0000
Kommentar löschenEin filmisches Monument des Unperfektionismus'! Erst beim zweiten Sehen fiel mir auf, dass das Erzähltempo mit der Geschwindigkeit des Flusses, auf dem die AFRICAN QUEEN fährt, korrespondiert. Natürlich ist der Film auch eine Parabel, aber genausogut ein Husarenstück und ein spannendes Adventure aus den frühen Fünfzigern - mit Best-Agern in den Hauptrollen: Hepburn ist 44 und Bogie 52.
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Sigrun Fri, 04 Jan 2013 19:07:22 -0000
Antwort löschenHey Hoffi: Aus deiner Kritik weiß ich, dass die Story von C.S. Forester ist, von dem lese ich grade mal wieder die Hornblower Romane, die ich allesamt schon als 12-jährige verschlungen hab. Jetzt wundert mich echt nix mehr !!! ;-9
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Sigrun Fri, 04 Jan 2013 19:07:44 -0000
Antwort löschen;-) sollte das werden ;-)
hoffman587 Fri, 04 Jan 2013 19:15:50 -0000
Antwort löschenMensch, was du hier nicht wieder alles ausgräbst. Das hatte ich ehrlich gesagt verdrängt, dass ich zu dem sogar mal was geschrieben hatte. Freut mich aber, dass er dir dann nachhaltig von nutzen sein konnte. ;-)
Amadis Sun, 15 Jul 2012 09:45:41 -0000
Kommentar löschenEin Klassiker, der aber nur im englischen Original wirklich nett anzusehen und vor allem anzuhören ist. Die deutsche Synchronisation ist einfach eine absolute Katastrophe. Nicht nur, dass relevante Szenen herausgeschnitten wurden, auch die Geräuschkulisse im Dschungel ist einfach nur lächerlich. Man hört mitten im Urwald Elefanten tröten und Löwen brüllen - jedes Kleinkind weiss natürlich, dass weder das eine noch das andere Tier im Dschungel lebt und in der englischen Originalspur ist dann auch tatsächlich nur Vogel und Affen-Lärm zu hören etc... so geht es munter weiter durch den ganzen Film.
Die Handlung an sich wechselt zwischen witzigen Dialogen und Albernheiten, die man in der Fünfzigern vielleicht noch lustig fand, heute aber eher unfreiwillig komisch wirken.
Fazit: Ein Klassiker, der so langsam in die Jahre kommt und nur im englischen Originalton zu geniessen ist. Es gibt aber sowohl von Bogart wie auch Hepburn deutlich bessere Streifen...
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emotionfreak Wed, 27 Jun 2012 01:30:22 -0000
Kommentar löschenEin wunderbarer Film. Spannender Aberteuerfilm, ebenso wie Lovestory, eine portion Humor, geniale Dialoge und tolle bilder. Die darstellerische Leistungen der beiden hauptsteller sind hervorragend.Liebevoll, mit etwas Ironie gewürzt wird die Beziehung zwischen einem verwahrlosten Draufgänger und einer biederen alten Jungfer erzählt. Im Laufe des Films wandeln sich beide etwas in die Richtung des anderen. Genial die Szene, in der besagte biedere Jungfrau den Kick des Abenteuers erkennt. Zum Ende hin wird es wundervoll emotional, intensiv, sogar leicht episch.
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Canis Majoris Tue, 07 Feb 2012 23:07:57 -0000
Kommentar löschenDie Hepburn, Katahrine (nicht Audrey) ist eben meine absolute Lieblingsfrau aus Film und Fernsehen.
Schade, dass ich zu jung bin und sie nun tot ist. (Nekrophil bin ich nicht...)
Da diese tolle Schauspielerin in diesem Film mitspielt und der Film nicht übel ist und einiges an Unterhaltungswert parat hält, sowie eine quasi irrwitzige Entstehungsgeschichte, die fast interessanter als der Film ansich ist, verdient dieser Streifen meine tiefste Bewunderung.
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littledrummerboy01 Thu, 01 Dec 2011 19:56:32 -0000
Kommentar löschenDie Geschichte ist zwar relativ vorhersehbar, aber sehr gut bebildert und effektvoll in Szene gesetzt. Wovon der Film aber eigentlich lebt sind die beiden Hauptdarsteller, die über weite Strecken die einzigen Menschen in Sichtweite sind und beide so brillant spielen, dass sie den Film zu einem einzigen Vergnügen werden lassen. Fans von großem und sehr unterhaltsamem Darstellerkino sind hier also genau richtig.
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zenows Sat, 22 Oct 2011 11:41:09 -0000
Kommentar löschenIch liebe die Combo Bogart&Hepburn!
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RoosterCogburn Sun, 16 Oct 2011 02:47:04 -0000
Kommentar löschenJohn Huston zeigt uns einen Film, der von den Wortgefechten seiner beider Hauptdarsteller lebt. Das Ganze wird mit der richtigen Mischung aus Tragik, Spannung, Romanze, Abenteuer und Humor gewürzt. So entstand nicht nur einer der schönsten Abenteuerfilme der fünfziger Jahre, sondern ein sehenswerter Filmklassiker. Von den vier Oscar-Nominierungen erhielt der Film nur einen Award. Der ging an Bogey für den besten männlichen Hauptdarsteller. Aber der Film gilt heute zu den 100 besten Filmen aller Zeiten. Diese Auszeichnung hat er verdient. Ein meisterliches Werk.
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Laura Eissenberger Thu, 14 Jul 2011 09:15:36 -0000
Kommentar löschenSo lustig können Klassiker sein!
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cannibal83 Tue, 14 Jun 2011 19:36:06 -0000
Kommentar löschenBogey und die Hepburn schippern auf der African Queen dem vermeintlich sicheren Tod entgegen. Zwischendurch werden kistenweise Gin vernichtet, in Selfmade-Manier Schiffsschrauben repariert oder Dampfmaschinen "liebevoll" zum Laufen gebracht.
Moderne Filme würden vermutlich mit Klischees und platten Gags zwischen dem ungleichmässigen Paar des einfachen Seefahrers und der christlichen Jungfer nerven, während es das inzwischen betagte Drehbuch von "African Queen" jederzeit schafft das Abenteuer und die aufkommende Liebe der beiden Hauptfiguren glaubhaft zu vermitteln.
Nur einer von vielen Gründen warum ich das "alte" Kino (und auch diesen Film) so sehr schätze.
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Der Boernd Tue, 14 Jun 2011 19:24:56 -0000
Kommentar löschenunnachmachbar
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Laura Eissenberger Thu, 14 Jul 2011 09:15:52 -0000
Antwort löschenUnnachahmbar?
Der Boernd Thu, 14 Jul 2011 10:00:01 -0000
Antwort löschenmeint kann man nich nachmachen.
hoffman587 Mon, 13 Jun 2011 13:22:50 -0000
Kommentar löschenAfrican Queen
"African Queen" ist ein aufwendiger, schöner, mitreißender, romantischer und charmanter Abenteuerfilm von John Huston aus dem Jahre 1951 nach dem gleichnamigen Roman von C.S. Forester.
Der einen Mix aus, wie bereits gesagt, Abenteuer, Romanze, Tragik und ein klein wenig Komödie darstellt, der bis heute nichts von seinem Charme verloren hat. Zudem bietet er einen herrlichen, zugleich auch subtilen, Geschlechterkampf zwischen Bogart und Hepburn.
Die Handlung ist ausgefeilt, wenn auch einfach gehandhabt: Kriegsjahr 1914 in Afrika: Der Captain Charlie Allnutt klappert mit seinem alten und rostigen Kahn ostafrikanische Dörfer ab. Bei einer ,von den deutschen Soldaten zerstörten, Mission rettet er die Ordensschwester Rosie. Sie überredet ihn mit seinem Schiff, der "African Queen", ein deutsches Kriegsschiff zu versenken.
Als Hauptdarsteller dürfen ein genialer Humphrey Bogart als raubeiniger, aber trotzdem charmanter Captain Allnutt und eine himmlische Katherine Hepburn als anfangs etwas biedere, später etwas durchtriebene Ordensschwester Rosie fungieren. Neben ihnen glänzt aber auch Robert Morley als Reverend Samuel Sayer.
Dazu kann man die Regie als brillant bezeichnen und die Kamera als hervorragend, sie erschaffen farbenfrohe und kraftvolle Bilder des afrikanischen Regenwaldes, der hier als Kulisse dient und der Erzählstil ist exquisit.
Die Charaktere kann man als gut gezeichnet betiteln, die auch über eine gewisse Tiefe verfügen und die Dialoge nenne ich mal clever, intelligent und humorvoll.
Die Stromschnellen- beziehungsweise stürmischen Gewässer-Szenen sind mehr als gelungen, da sie herausragend inszeniert und gefilmt wurden, sodass der Film durch solche Sequenzen durchweg unterhaltsam und spannend ist. Natürlich gibt es auch genug romantische Szenen und besonders hervorheben möchte ich noch mal die wunderbaren und sehenswerten Tier-und Naturaufnahmen.
Schlussendlich sollte noch die musikalische Untermalung gelobt werden, die dem Werk doch eine gewisse Leichtigkeit verleiht und die Stimmung der jeweiligen Szene perfekt wieder gibt.
Daraus kann man schlussfolgern, dass "African Queen" ein wahres Meisterstück mit einem Traumduo ist.
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Filmkenner77 Mon, 13 Jun 2011 13:27:17 -0000
Antwort löschenDie Handlung ist in der Tat etwas schlicht und das Ende nun ja aufgesetzt. Ein schöner Klassiker, allerdings bevorzuge ich von Huston andere Filme
hoffman587 Mon, 13 Jun 2011 13:29:43 -0000
Antwort löschenIch empfand ihn aber als sehr schön:)
Bestimmt die Spur des Falken;D
Filmkenner77 Mon, 13 Jun 2011 13:58:19 -0000
Antwort löschenDer war gut. Ich meine "Der Schatz der Sierra Madre", "Moby Dick", "Moulin Rouge" oder "Misfits – Nicht gesellschaftsfähig". Übrigens mit "Der Seemann und die Nonne" inszenierte Huston von der Grundkonstellation einen ähnlichen Film wie "African Queen".
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hoffman587 Mon, 13 Jun 2011 14:02:29 -0000
Antwort löschenSchau ich mir gleich mal an, da gabs doch auch noch einen Eastwood, der sich mit der Herstellung des Films beschäftigte "Weißer Jäger, schwarzes Herz" oder so?
Misfits und den alten Moulin Rouge sollte ich mir auch mal ansehen...
Filmkenner77 Mon, 13 Jun 2011 14:06:21 -0000
Antwort löschenGenau. Eastwood spielt so etwas wie das Alter Ego von Huston.
phoenix409 Tue, 14 Dec 2010 23:32:13 -0000
Kommentar löschen"Well I ain't sorry for you no more, ya crazy, psalm-singing, skinny old maid!"
Na da hol mich doch das Krokodil, mir fehlen die Worte!
"The African Queen" ist überraschenderweise, trotz seinem Ruf als renommierter Klassiker des amerikanischen Kinos, trotz Bogart und Hepburn, zwei der größten Filmstars aller Zeiten in den Hauptrollen und trotz dem großen John Huston auf dem Regiestuhl auf eine ganz merkwürdige und charmante Art und Weise trashig! Und zwar so sehr, dass ich teils meinen Augen und Ohren nicht trauen will, was da in den afrikanischen Gewässern so alles passiert. Es gibt tatsächlich sehr viel interessantes und witziges über diesen Film zu erfahren, und das sollte niemandem vorenthalten werden...
Zum einen ist "The African Queen" mit seiner kleinen B-Movie-Geschichte so unglaublich lieblich, züchtig und konservativ, dass Bogie und Hepburn nie mehr als einen knappen Kuss zeigen können. So unweigerlich sich die beiden so ganz allein auf dem alten Schiffskutter näher kommen, so unweigerlich liegt auch eine erotische Spannung in der Luft, die niemals ausgespielt werden kann. Selbst 5 Jahre vorher hat das weibliche Geschlecht in "The Big Sleep" deutlich heftiger mit Bogart angebandelt. Man stelle sich an dieser Stelle ein schäbiges Remake mit Hugh Jackman und Anne Hathaway vor, die vielleicht noch vor dem ersten gemeinsamen Abend das Schiff in Schwankungen versetzt hätten. Damals natürlich unvorstellbar, und deshalb hüpfen die beiden auch ausschließlich in Ganzkörperunterwäsche ins Wasser. Warum beim Baden nicht auch gleich noch die Kleider waschen? Hier versüßen ein paar Filmfehler den Unterhaltungswert, wenn der eigentlich klitschnasse Bogart von einem Schnitt zum nächsten wieder komplett trocken ist oder wenn er Hepburn aus dem Wasser hilft und diese vollbekleidet am Boot hochklettert, obwohl sie in der direkt vorangegangenen Szene im Wasser noch sichtbar unbekleidet war. Ebenso schön sind Bogart's Fähigkeiten als Bastler, wenn er (unter ständigem Beschuss, versteht sich!) ein Leck an der Maschine mit Lumpen und Klebeband flickt, wenn er den abgebrochenen Flügel seiner eisernen Schiffsschraube in der Glut eines Strandlagerfeuers erhitzt und mit dem Hammer zusammenschmiedet oder wenn er auf Hepburn's energischen Wunsch hin aus zwei alten Gasflaschen, ein paar Holzscheiben, Nägeln, Gewehrkugeln und jeder Menge Dynamit zwei Torpedos (!!!) bastelt. MacGyver, you are dismissed!
Ganz merkwürdig waren einige der optischen Patzer, die vorallem Nahaufnahmen der beiden Hauptdarsteller während der Bootsfahrt betreffen. Egal ob in Stromschnellen oder ruhigen Gewässern, die Naturhintergründe scheinen (obwohl an Originalschauplätzen in Afrika gefilmt wurde) auf Backgroundscreens projeziert zu sein, während die Akteure teils komisch oder sogar völlig furchtbar beleuchtet sind, sodass sich an Hepburns Silhouette grüne Kanten bilden oder sich entfernte Bildebenen völlig unverhältnismäßig bewegen. Die Distanzaufnahmen des Bootes in Stromschnellen können zudem ihren Modell-Look nicht verschleiern, zumal die beiden Akteure im direkten Schnittwechsel von Distanz- zu Nahaufnahme an immer wieder völlig verschiedene Positionen im garnicht so kleinen Boot stehen.
"Now that I've had a taste of it I don't wonder why you love boating."
---
Mindestens so spannend wie der Film selbst sind übrigens ein paar der Hintergrundinformationen zur Produktion: Hepburn erzählt bspw. in "The Making of 'The African Queen,' or How I Went to Africa with Bogie, Bacall and Huston and Almost Lost My Mind" (welch wunderbarer Titel!) von den schwierigen Bedingungen am Set, der Kampf mit verschiedensten Krankheiten und Begegnungen mit giftigen oder gefährlichen Tieren. Fast die gesamte Crew wurde krank, so auch Hepburn, die durch das schlechte Trinkwasser an einer Mageninfektion litt und während den Drehtagen stets den Kotzeimer in ihrer Nähe wissen wollte. Bogart und Huston blieben Erzählungen zufolge als einzige Crew-Mitglieder gesund, da sie sich überwiegend von importiertem Scotch "ernährten" (was Hepburn ganz und garnicht gefiel). Bogart erzählte später: "All I ate was baked beans, canned asparagus, and Scotch whiskey. Whenever a fly bit Huston or me, it dropped dead."
Weitere wunderbare Anekdoten lassen sich in der Imdb nachlesen.
Bis zum sehr bizarren Ende bleibt "The African Queen" konsequent anders als ich ihn erwartet habe und unterhält durch seine freiwillige sowie unfreiwillige Komik, seine merkwürdigen, aber charmanten Logikfehler und schlussendlich natürlich durch seine beiden großartigen Hauptdarsteller, ohne die der Film vermutlich völlig belanglos geworden wäre. Dass Bogart ausgerechnet hierfür seinen einzigen Oscar bekommen hat, will mir nicht so recht einleuchten. Seine Karriere hat deutlich mehr zu bieten als diese eigenartige Abenteuerromanze.
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doctorgonzo Wed, 15 Dec 2010 10:31:04 -0000
Antwort löschenUmfassend richtig.
phoenix409 Wed, 15 Dec 2010 22:22:31 -0000
Antwort löschenImmerhin ;)
Phryx Wed, 23 Feb 2011 15:05:19 -0000
Antwort löschengrandioser kommentar :) macgyver you are dismissed ^^
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phoenix409 Thu, 31 Mar 2011 12:10:37 -0000
Antwort löschenDanke^^
nasenschleuder Fri, 04 Jan 2013 19:40:03 -0000
Antwort löschenViele wahre Worte, aber: Ganz soo züchtig ist das Ganze dann auch wieder nicht. Der Witz ist ja, dass es die tödliche Gefahr ist, die die gute Missionarsschwester zuerst auf Touren bringt (was überhaupt den Anstoß^^ zum ganzen Himmelfahrtskommando gibt)....
Filmkenner77 Wed, 18 Aug 2010 11:07:37 -0000
Kommentar löschenKlassiker mit Altstars. Sehenswert.
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xn08053 Wed, 17 Mar 2010 12:34:36 -0000
Kommentar löschenFür mich ein echter Klassiker, der in keiner Sammlung fehlen darf. Patriotismus im zur Zeit des ersten Weltkriegs mal anders betrachtet. Rauhbein Bogart trifft auf Missionarin Heburn. Anfänglich von Abneigung geprägt, entwickelt sich über die lange, gefährliche Reise eine Freundschaft und Liebe, die dann auch... vor'm Traualtar endet. Die Effekte und Eindrücke, die man damals hatte sind auch für die heutige Zeit gut gelungen. Wenn ich mal einen guten Film suche, dann gehört African Queen garantiert dazu... Tipp an Hollywood. Bitte versucht kein Remake, lasst einfach den Klassiker Klassiker sein
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dae-su Thu, 02 Apr 2009 15:34:35 -0000
Kommentar löschenHerrlich! Humphrey Bogart ist blendend als raubeiniger, saufender Schiffskapitän, ebenso Katherine Hepburn als langsam auftauende Missionarin, die ihrer spröden Figur nach und nach jugendliches Leben einhaucht - einfach herrlich! Dazu jagt ein großer Dialog den nächsten, ein Witz kommt bissiger als der andere und so bleibt nach den unheimlich kurzweiligen 100 Minuten ein breiiiiites Grinsen im Gesicht und der Wunsch, den Film sofort nochmal anzusehen! Darüber hinaus verkörpern Bogart und Hepburn eines der wenigen Kino-Liebespaare, bei denen es tatsächlich *klick* macht, jeden Schritt ihres Zueinanderfindens nimmt man den beiden ohne zu zögern ab. Daumen hoch für The African Queen.
Charlie Allnut: How'd you like it?
Rose Sayer: Like it?
Charlie Allnut: White water rapids!
Rose Sayer: I never dreamed...
Charlie Allnut: I don't blame you for being scared - not one bit. Nobody with good sense ain't scared of white water...
Rose Sayer: I never dreamed that any mere physical experience could be so stimulating!
Charlie Allnut: [skitting Rose] Can you make a torpedo? Well do so Mr. Allnut.
[repeated line]
Rose Sayer: Mr. Allnut?
Charlie Allnut: Yes, miss.
Charlie Allnut: There ain't nothing so complicated as the inside of a torpedo.
Rose: Dear?... Dear?... What is your first name?
Captain of Louisa: By the authority vested in me by Kaiser William II, I pronounce you man and wife. Proceed with the execution.
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annaberlin Mon, 16 Jun 2008 10:14:35 -0000
Kommentar löschenKatharine Hepburn und Humphrey Bogart in Glanzleistung. Jeder Filmliebhaber sollte diesen Klassiker, der Abenteuerfilm mit Screwballkomödie vereint, gesehen haben.
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Pinky Wed, 19 Mar 2008 14:05:29 -0000
Kommentar löschenAfrican Queen - Die Welt des Films stand noch am Anfang, was dieser Film in vielen Szenen eindrucksvoll unter Beweis stellt! Schlechte Beleuchtung, unruhige Kameraführung, etc. .... Trotz vieler kleiner Fehler ist gerade dieser Film eine Meilenstein in der Geschichte des Tonfilms! Wie sagt ElGuapo so schön: Ein Schuft wer diesen Film nicht mag! - Wie wahr wie wahr! Hepburn und Bogart zeigen ihre ganze Klasse vom Anfang bis zum Ende. Ich liebe diesen Film einfach über alles und ich kann nicht sagen wie oft ich ihn schon gesehen habe! Unbedingt in SCHWARZ-WEISS ansehen, falls diese Fassung vorliegt.
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doctorgonzo Thu, 07 Feb 2008 11:15:20 -0000
Kommentar löschenGanz wunderbarer Film der alten Schule, entstanden in einer Zeit, als Erzähltempo noch relativ war und selbst das "Mainstream" - Kino noch auf Diaologe achtete. Zudem ein herrliches Mit- und Gegeneinander von Bogart und Hepburn.
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jadzia Thu, 13 Dec 2007 22:07:09 -0000
Kommentar löschenein wirklich wundervoller film mit einer hinreißenden kathrine hepburn und einer glanzrolle für bogarts harte-schale-weicher-kern-qualität. als ich ihn das letzte mal im tv sah, traf mich allerdings fast der schlag. wieder so ein frevel der anti-cineasten! bitte keine filme einfärben! das macht man einfach nicht. deswegen meine empfehlung: unbedingt im guten alten schwarz-weiß gucken (wenn möglich!). das hat einfach mehr charme.
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