Alles was ich an euch liebe
Seres queridos (2004), PT/ES/AR/GB/FR Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 01.12.2005
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9 Kommentare
Keine
von Dominic Harari und Teresa Pelegri, mit Norma Aleandro und Guillermo Toledo
Leni Dalinsky und ihr Verlobter Rafi sehen aufgeregt dem ersten Zusammentreffen Rafis mit Lenis Familie entgegen. Ein an sich harmloses Unterfangen, wäre da nicht der erwähnenswerte Umstand, dass Leni Jüdin und Rafi Palästinenser ist. Es nützt alles nichts, die Wahrheit muss auf den Tisch und das geplante harmonische Essen im Familienkreis nimmt schnell alptraumhafte Züge an. Nicht zuletzt, weil sich die Dalinskys als Individuen mit ausgeprägtem Hang zur Exzentrik entpuppen. Bruder David durchläuft gerade eine intensive Phase der Bekehrung zum orthodoxen Judentum, auch die nymphomanisch veranlagte Schwester Tania wohnt mit Tochter Paula noch im Haus der Eltern. Mutter Gloria hingegen, die neurotische Beschützerin der Familie, pflegt ihr Selbstbild als Märtyrerin. Vollends außer Kontrolle gerät das Familienfest jedoch, als Rafi einen Block mit tiefgefrorener Suppe aus dem Fenster des Hochhauses fallen lässt – und damit auch noch einen Passanten trifft. Erst spät entpuppt sich das Suppenopfer als das bislang noch fehlende Familienoberhaupt Ernesto, und der Versuch von Leni und Rafi, den Vorfall zu vertuschen, ist der Beginn einer langen Kette von höchst amüsanten Verstrickungen.
HandlungLeni (Marián Aguilera), eine spanische Jüdin, ist verliebt und will ihren neuen Freund der Familie vorstellen. Das Problem besteht allerdings darin, dass ihr Liebster, Rafi (Guillermo Toledo), Palästinenser und Muslim ist.
Lenis Mutter Gloria (Norma Aleandro) reagiert zunächst entsetzt, reißt sich dann aber zusammen um nicht als Rassistin zu gelten. Leni bittet ihre Mutter, Rafi einfach als “Menschen” und nicht als Palästinenser kennenzulernen. Dieses gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht, da Rafi sich zunehmend seltsam verhält:
Als er versucht die gefrorene Suppe aufzutauen, wie Gloria es ihm aufgetragen hat, rutscht ihm der gefrorene Block Suppe aus dem geöffneten Fenster und erschlägt einen Passanten. Leni und Rafi eilen herunter und rufen einen Krankenwagen. Wieder oben angekommen wartet die Familie bereits mit dem Essen. Rafi wird bewusst, aus was für einer seltsamen Familie seine Freundin stammt:
Lenis ältere Schwester Tania (María Botto) verdient sich ihren Lebensunterhalt mit Bauchtanzen und lebt mit ihrer sechsjährigen Tochter Paula noch in der Wohnung ihrer Eltern, wohin sie regelmäßig neue Liebhaber entführt.
David (Fernando Ramallo), der jüngste der Geschwister ist noch Jungfrau, wohnt ebenfalls noch in der elterlichen Wohnung und ist seit kurzem praktizierender Jude, was die gesamte Familie in den Wahnsinn treibt. Außerdem kümmert er sich um eine junge Ente, die er im Park gefunden hat und die jetzt im Badezimmer wohnt.
Der Älteste ist der Opa Dudu (Max Berliner), der Rafi zugleich fragt in welchem Israel-Krieg er denn gedient habe (Antwort: “erste Intifada”) und ihm sein Gewehr vorführt.
Glorias Mann Ernesto (Mario Martín) ist bei dem Essen abwesend, da er noch im Büro ist. Bald wird klar, dass es sich bei dem “Erschlagenen” auf dem Bürgersteig um Ernesto handelt. Die Familie begibt sich auf die Suche nach dem Verschwundenen…
Weiterführende Informationen
Informationen zum Spanisches Kino
Weitere Informationen im Internet
Trailer bei youtube (span.)
Offizielle Seite des Films (dt.)
Quellen
Offizielle Seite des Arsenal-Filmverleihs
Cast & Crew
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Dominic Harari
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Teresa Pelegri
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Norma Aleandro
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Guillermo Toledo
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María Botto
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Marián Aguilera
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Fernando Ramallo
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Alba Molinero
Regie
Schauspieler
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Max Berliner
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Mario Martín
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Dominic Harari
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Teresa Pelegri
- Genre
- Romantische Komödie, Familienkomödie
- Ort
- Madrid
- Handlung
- Bauchtanz, Büro, Einladung, Eltern-Kinder-Beziehung, Ente, Ente, Familienfest, Geschwister, Judentum, Jüdisches Leben, Literaturprofessor, Minderjährige Prostituierte, Mutter-Tochter-Beziehung, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Prostituierte, Schwangerschaft, Seitensprung, Sex im Fahrstuhl, Suppe, Versuchter Mord, Versöhnung
- Stimmung
- Aufregend, Gutgelaunt, Verstörend, Witzig
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Drehbuch
Filmdetails Alles was ich an euch liebe
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Kritiken (1) — Film: Alles was ich an euch liebe
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenWenn die Neue ihr Herzblatt zuhause vorstellt, wird so manchem gestandenen Mannsbild ein wenig weich um die Knie. Da geht es Rafi (Guillermo Toledo) nicht anders, als ihm das erste Zusammentreffen mit der Familie seiner Verlobten Leni (Marian Aguilera) blüht. Zumal der erwähnenswerte Umstand, dass sie Jüdin und er Palästinenser ist, die Sache zu einer nicht eben entspannteren Angelegenheit für alle Beteiligten macht.
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Kommentare (8) — Film: Alles was ich an euch liebe
Kommentar schreibenwernik 2012/04/15 16:19:49
Kommentar löschenNach einem vielversprechenden Start verkommt diese Komödie mehr und mehr zu einem zerfahrenen Schaulaufen völlig überspitzter und sprunghafter Charaktere, welche einem billigen Gag nach dem anderen nachhetzen. Ein bisschen mehr Tiefgang hätte angesichts der brisanten Thematik gewiss nicht geschadet.
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Canis Majoris 2011/12/15 01:37:26
Kommentar löschenUnd ich hatte es schon immer geahnt:
Wenn einem eine Suppe auf den Kopf fällt, dann ist man erst einmal K.O. und sucht danach Schutz bei einer Prostituierten...
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annaberlin 2010/01/29 10:48:00
Kommentar löschenÜberspannte, witzige, durchgeknallte Komödie über ein schräges Familienabendessen und den Konflikt zwischen den Israelis und Palästinensern. Empfehlenswert für alle, die den spanischen Film schätzen und lachen wollen!
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Kris 2009/07/23 11:35:54
Kommentar löschenWenn gefrorene Suppe zur todbringenden Waffe wird, Privatmenschen den Friedensprozess in Nahost auf ihre eigene Weise betreiben und man seine Religion ganz neu für sich entdeckt, dann ist das sehr lustig! Politik und Alltag.
"Eher gibt's Frieden in Israel, als dass dein Vater mich zum Orgasmus bringt."
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AgentGuhl86 2009/06/23 22:53:35
Kommentar löschenEin kleiner Film mit großer Problematik. Wer sich nicht auskennt im Konflikt Israel-Palästina, der bekommt hier einen kleinen Crashkurs geboten. Wirklich großartige Komödie, die sich zu sehen lohnt - auch dank sehr überzeugenden Darstellern und deren erlebenswerten Charakteren!
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Mr.Floppy 2008/08/14 14:37:56
Kommentar löschenGanz toller Film! Unbekannte und super Schauspieler. Eine verrückte Familie die das Problem zwischen Palästinensern und Israelis auf den Punkt bringt.
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uliaulit 2008/01/17 08:58:30
Kommentar löschenErstklassiger Film: Fast heimischer Familienchlinch zum chaplinesken Lachen, fast surrealistisch, alltägliche Komik und doch mit eine Nachricht: Gäbe es die Problematik des Krieges, Hasses, wenn die Menschen alles mit Liebe, Humor nähmen und wirklich tolerant wären, nicht nur so tun. Der Film zeigts mit alltäglichen Kleinigkeiten!
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hwg 2007/09/09 20:45:32
Kommentar löschenWirklich lustig - gute Unterhaltung mit guten Schaupielern vor dem ernsten Hintergrund des israelisch-palestinensischen Konflikts.
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