×
Einen Moment, bitte...
Wähle eine Liste aus
Wie soll die Liste heißen?
Schreibe kurz, warum der Film auf diese Liste gehört
✖
Amadeus
Amadeus (1984), US Laufzeit 158 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Musikfilm, Kinostart 26.10.1984
7.8
Kritiker
46 Bewertungen
Skala 0 bis 10
46 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2
Community
5787 Bewertungen
50 Kommentare
5787 Bewertungen
50 Kommentare
-
Deine Vorhersage
Deine Bewertung
Keine
Keine
admin
image admin
trailer admin
edit
edit group memberships
sweep cache
Moviemaster:Movie
von Milos Forman, mit F. Murray Abraham und Christine Ebersole
Am Wiener Hof von Kaiser Joseph II. wird man schon früh auf das Wunderking Mozart aufmerksam. Doch die Begeisterung ist nicht ungeteilt: Dem verhärmten Hofkomponisten Salieri ist das lebensfrohe Genie ein unerträglicher Dorn im Auge. Und während Mozart zur musikalischen Sensation des Jahrhunderts aufsteigt, reift in seinem verbitterten Konkurrenten ein mörderischer Plan.
Mehr Bilder (13) und Videos (3) zu Amadeus
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Amadeus
- Genre
- Familiendrama, Historienfilm, Liebesfilm, Musikfilm, Drama
- Zeit
- 1790er, 18. Jahrhundert, 1820er Jahre
- Ort
- Italien, Salzburg, Wien
- Handlung
- Alkohol, Antonio Salieri, Bestechung, Ehekrise, Feier, Frauenheld, Gebet, Geldnot, Genie, Genie und Wahnsinn, Geständnis, Gottheit, Hochzeit, Italienisch, Kaiser, Klassiker, Klavier, Komponist, Komposition, Konkurrenz, Maske, Maskenball, Missgunst, Mittelmäßigkeit, Mord, Mozart, Musik, Musiker, Neid, Noten, Oper, Perücke, Phantom, Priester, Rivalen, Rollstuhl, Schauspieler, Schlechtes Gewissen, Schwiegermutter, Selbstmordversuch, Tod durch Erschöpfung, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust des Vaters, Workaholic
- Stimmung
- Geistreich
Fans dieses Films mögen auch
Sein oder Nichtsein
US 1942
Der letzte Kaiser
FR/GB/HK/IT/US 1987
Wer die Nachtigall stört
US 1962
Cinema Paradiso
FR/IT 1988
Lichter der Großstadt
US 1931
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Amadeus
Top 5 vorgemerkte Filme






















Kritiken (2) — Film: Amadeus
F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenEin triumphales Meisterwerk in beinahe allen Aspekten der Filmkunst, ist es schlussendlich die pure Leidenschaft für sein Subjekt, die "Amadeus" zu einem unvergesslichen Erlebnis macht: Von Beginn an in der überwältigenden Ausdruckskraft von Mozarts Werk badend, ist dies wahrlich die ultimative Verbeugung vor dem wundervollen Zauber großartiger, ja wirklich göttlicher Musik. Eine Ehrerbietung, die sich in ihrer schieren Begeisterung so überschwänglich auf den Zuschauer überträgt, dass man selbst als der Klassik eher abgeneigter Musikfreund ein unkontrollierbares Verlangen nach Opern, Symphonien und Suiten verspürt. Gerechter kann man dem überragenden Komponisten der Musikgeschichte nicht werden.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen"Come on now, be honest! You´d rather listen to your hairdresser than Hercules, Horatius or Orpheus. People so lofty, they sound as if they shit marble."
Gar keine Frage, Forman ist zu keinem Zeitpunkt etwas an einer historisch einwandfreien Biographie des österreichischen Wunderknaben gelegen; vielmehr inszeniert er ihn als den ersten Punkrocker der Musikgeschichte: Sein Mozart ist albern, vergnügungssüchtig und rebellisch - eine gewagte Interpretation, die sich ein anderes österreichisches Wunderkind - FALCO - zwei Jahre später in seiner Amadeus-Hommage zu Eigen machte.
Man muss diesen Ansatz in seiner Radikalität sicherlich nicht teilen, zumal er historisch gesehen so nicht haltbar ist; gleichwohl kann ein Musiker, der mit vollstem Einsatz so etwas visionäres wie "Die Zauberflöte" auf die Beine stellt, kein angepasster Möchtegern-Komponist gewesen sein.
Aber zurück zum Film -
/p>Es gibt so Vieles was an "Amadeus" bemerkenswert ist:…
Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
BlueSquirrel Thu, 09 Sep 2010 22:31:43 -0000
Antwort löschenDen muss ich mal wieder auffrischen. Im Musikunterricht der 10ten Klasse gesehen.^^
Hitmanski Thu, 09 Sep 2010 22:35:24 -0000
Antwort löschenUnbedingt! Ich habe ihn ja lange vor mir her geschoben, dreistündige Biographien klingen ja auf den ersten Blick nicht gerade nach entspannender Abendunterhaltung - aber ich wurde ausnahmsweise mal positiv überrascht^^
guggenheim Thu, 09 Sep 2010 23:38:30 -0000
Antwort löschenHitmanski, zu manchen Kommentaren genügt nur ein Wort: Genial.
Hitmanski Fri, 10 Sep 2010 07:37:09 -0000
Antwort löschen:)
Alle 6 Antworten zeigen
gilberto da pienso Thu, 28 Oct 2010 10:21:01 -0000
Antwort löschenEin Film für alle Zeiten - in Sinn und Form. Betörend!
Musikpoet Mon, 06 Jun 2011 22:45:21 -0000
Antwort löschenSuper Kommentar... es geht für mich auch um die Qualen die ein Musiker Komponist erleidet , der Kampf im inneren immer sein bestes geben zu wollen.
Kommentare (47) — Film: Amadeus
movie.max Sun, 17 Mar 2013 22:36:55 -0000
Kommentar löschenFilm im Film war gestern - Oper in der Oper ist aktuell! Und 'Amadeus' ist eine Oper. Überzeichnet, laut und opulent.
Ein weiterer Beweis dafür, dass ein Fremdkörper, gesetzt in eine kranke Gesellschaft, stets ein gutes Fundament bildet. Nur ist 'Amadeus' nicht gut. Es ist ein Meisterwerk.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hartmut Wastian Fri, 07 Dec 2012 12:26:33 -0000
Kommentar löschenAn sich ein guter Film, allerdings nervt die Darstellung Mozarts als dummer, vulgärer Proll im Laufe des Films immer mehr. Zwar sind seine teils infantilen Witze und Gedichte historisch verbürgt, er war insgesamt aber doch "aus gutem Hause" und sicherlich nicht derart einfältig, albern und narzisstisch... so oder so, aus meiner Sicht eine Fehlbesetzung Mozarts und an dieser Denunzierung seiner Hauptfigur leidet der gesamte Film.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Deathpool Fri, 07 Dec 2012 14:49:20 -0000
Antwort löschenEr hatte halt keinen Stock im Arsch^^
Alle 3 Antworten zeigen
Begbie Sun, 06 Jan 2013 13:23:20 -0000
Antwort löschenseh ich auch so..
DerRobag Mon, 15 Apr 2013 21:27:44 -0000
Antwort löschenVollkommen richtig! Hinzu kommt die Darstellung Salieri's als griesgramiger, untalentierter Neider. Eine stereotypische Figur geschaffen für die sensationsbegierige Masse.
NWO@Movie Tue, 20 Nov 2012 01:06:07 -0000
Kommentar löschenDieser Film hat seine 8 Oscars* verdient. Ich bin ein absoluter Mozart Fan und dieser Film ist ein wahrer Genuss. Da kann man schöne Ratespiele machen. "Welches Stück ist das?"
Als Kind konnte ich ihn nicht vertragen. Wahrscheinlich weil Vokabular nicht gut entwickelt war.
*Bester Film, Hauptdarsteller, Ausstattung, Musik, Kostüme, Musik, Ton, Drehbuch.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lachender_Mann Tue, 13 Nov 2012 11:07:34 -0000
Kommentar löschenEine Ode an die Musik!
Die Leidenschaft die hier für eine der schönsten Künste, die Musik, von Regisseur und Darstellern eingebracht wurde packt einen regelrecht und verfrachtet einen in eine wunderschöne Mutation aus Lichtspielhaus und Oper.
Auch wenn ich vielleicht in Überschwang ausarte: Dieser Film ist nicht nur eine (ausgeschmückte) Huldigung für Mozarts Lebenswerk, sondern ein demütiger Kniefall vor der Musik an sich. Grazie Senóre!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Nico Gecko Thu, 11 Oct 2012 15:26:36 -0000
Kommentar löschenBei der Sichtung des Filmes habe ich mich wie Antonio Salieri gefühlt, als er erstmals die Töne des noch jungen Mozarts hörte.
Wunderbare Kostüme gehen hier mit atemberaubender Musik eine harmonische Symbiose ein.
Dieses Werk hat mich wiedererwartend in seinen Bann gezogen.
Daumen hoch
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Murray Mon, 24 Sep 2012 11:05:16 -0000
Kommentar löschenOpulente Kostüme und Kulissen, das wunderschöne Spiel von Licht und Farbe, die Musik des Meisterkomponisten, Mozart mit Rockstar-Attitüde sowie die grandiose Leistung Abrahams und Hulces machen "Amadeus" zu einem geradezu ausuferndem Meisterwerk, einem audiovisuellem Hochgenuss wie ich ihn schon lange nicht mehr erlebt habe. Vor allem die Szenen in denen Salieri das Talent Mozarts erkennt und davon schwärmt sorgen aufgrund ihrer Inszenierung für pure Gänsehaut.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Verlah Mon, 17 Sep 2012 16:36:18 -0000
Kommentar löschenDie Mozart-Thematik einmal anders. Das perfide Intrigenspiel bei Hofe, die Kostüme, die spannende Handlung und natürlich der über Jahre andauernde Konkurrenzkampf zwischen Mozart und Salieri mitsamt deren persönlichen Problemen (familiäre Konflikte, Geldnöte, Eifersucht und unerfüllte Liebe) sind ein Vergnügen für die Zuseher. Immer wieder sehenswert.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
musichris Mon, 03 Sep 2012 19:03:47 -0000
Kommentar löschenEin bemerkenswerter Musikfilm, der leider viele Menschen aufgrund der filmisch-dramaturgischen Darstellung in dem Glauben gelassen hat, Salieri wäre Mozarts Rivale und sogar sein Mörder gewesen. Dass Salieri selbst ein hervorragender Komponist und bedeutender Musikpädagoge war, ist nachträgliche Vermittlungssache! Dennoch wird man von Formans fulminantem, romantischem Geniebild des legendären Amadé (Mozart bevorzugte die französische Schreibweise seines Beinamen) regelrecht in den Bann gezogen. Die Punkte also lediglich für den Film (und Mozarts Musik), nicht für die musikhistorische Darstellung ;-).
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Agent Smith93 Mon, 03 Sep 2012 19:24:14 -0000
Antwort löschenIch weiß nicht warum, aber mir gefällt deine Denkweise über die Musik. Ich bin auch ein riesengroßer Fan der klassischen Musik, und höre diese schon seit der ersten Klasse.
Agent Smith93 Thu, 16 Aug 2012 16:54:51 -0000
Kommentar löschenIch zähle zu den wenigen Menschen, die auch Heutzutage noch Klassische Musik über alles lieben. Nach Johann Sebastian Bach ist Wolfgang Amadeus Mozart der wohl größte Komponist seiner Zeit. Weil mich "Wolferl" und seine Werke schon immer interessiert haben, entschied ich mich diesen Film für Blu-Ray zu kaufen. Ich war sehr gespannt darauf wie mich dieser Film wohl unterhalten würde. Immerhin versprechen 8 Oscars ein grandioses Meisterwerk. Nach dem Anschauen wusste ich zuerst nicht so recht was ich sagen soll. Irgendwie war dieser Film schon nicht schlecht, aber warum er mehr Oscars als der Herr der Ringe die Gefährten und sein Nachfolger zusammen bekommen hat , ist und bleibt mir ein ewiges Rätsel. Das es der Film mit der Realität nicht ganz so ernst nimmt, ist im Grunde verständlich. Würde man nämlich alles so wie es wirklich damals zugegangen ist verfilmen, würde logischerweise viel Spannung verloren gehen. Das dieser Film schon ziemlich alt ist, merkt man ihm übrigens kaum an, denn er ist ziemlich professionell gemacht. Murray Abraham als Mozarts Rivale Antonio Salieri ist wie ich finde der beste Darsteller in diesem Film. Er verkörpert seine Rolle wirklich beeindruckend, und bekam auch wohlverdienter weise dadurch einen Oscar. Auch Tom Hulce macht seine Sache als Mozart nicht schlecht, beginnt aber hin und wieder ein wenig zu nerven. Ob Mozart zudem wirklich so ein komischer Vogel wie im Film war, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Es gibt zwar Berichte, dass er sich teilweise sehr unflätig benommen hat und gerne Fäkalwörter benutzte, doch ob er es soweit wie im Film trieb bleibt ein Geheimnis. Insgesamt ist Amadeus ein unterhaltsamer Streifen der versucht die Geschichte von Mozarts frühzeitigem Ableben spannend und mysteriös zu erzählen. Hin und wieder schleichen sich leider einige Längen ein, und machen den Film dadurch etwas zäh. Ansonsten gibt es hier eher wenig Kritikpunkte die man unbedingt erwähnen müsste. Insgesamt ein guter Klassiker der aber nicht 100prozentig überzeugen kann.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Velly Thu, 16 Aug 2012 17:40:03 -0000
Antwort löschenDein Kommentar klingt irgendwie eher nach 6.0 als nach 8.0 ^__^
Agent Smith93 Thu, 16 Aug 2012 18:03:37 -0000
Antwort löschenNaja ich finde den Film ja nicht schlecht Velly. Nur hin und wieder ist er schon etwas langatmig. Findest du nicht?
Velly Fri, 17 Aug 2012 08:51:01 -0000
Antwort löschenEs ist sicherlich 20 jahre her, dass ich den gesehen habe, also kann ich da schlecht was zu sagen.
Ich meinte auch nur, dass deine schriftliche Kritik sich deutlich von der gegebenen Punktzahl unterscheidet. Ist mir nur aufgefallen, das ist alles ;-)
Agent Smith93 Fri, 17 Aug 2012 12:58:37 -0000
Antwort löschenDanke Vally. Ich höre gerne Lob und Kritik zu meinen Filmbewertungen, damit ich es beim nächsten mal besser machen kann.
musichris Mon, 03 Sep 2012 18:42:45 -0000
Antwort löschenZwei kleine Anmerkungen, wenn ich darf (ohne belehrend sein zu wollen, sondern nur als ergänzende Information): 1. Mozart und Bach lebten nicht in derselben Zeit. Bach gilt (besonders seit dem 19. Jhdt.) als einer der größten Vertreter des (Spät-)Barock, wohingegen Mozart, der 6 Jahre nach Bachs Tod geboren wurde, ein Komponist der Wiener Klassik war. Du kannst also beide (ohne den einen über den anderen zu heben) getrost als große Komponisten ihrer jeweiligen Epoche bzw. Zeit bezeichnen. 2. Ja, auch 1984 wurden bereits "professionelle" Filme gedreht! Sorry, der musste sein. ;-)
Hartmut Wastian Fri, 07 Dec 2012 12:21:44 -0000
Antwort löschenSorry, als Klassikfan kann ich mir eine kleine Anmerkung nicht verkneifen: Bei aller Liebe zu Mozart hast Du Beethoven vergessen - oder das Gros der Klassikfans irrt. ;-) Wolferl ist großartig (ich als Wahlsalzburger sage das ohne vom Rummel hier genervt zu sein), aber musikalisch war Beethoven der Sprenger von Formen und Konventionen, quasi die Brücke zwischen Klassik und Romantik.
<oberlehrermodus aus>
musichris Fri, 07 Dec 2012 21:26:47 -0000
Antwort löschenWas du nicht sagst. Danke, dass du einem klassischen Musiker solche Hinweise um die Ohren haust. Von Beethoven war hier doch nie die Rede! Soll ich jetzt alle großen Komponisten aufzählen? Es ging mir lediglich darum bezüglich Agent Smiths Aussage "Nach Johann Sebastian Bach ist Wolfgang Amadeus Mozart der wohl größte Komponist seiner Zeit." darauf aufmerksam zu machen, dass die beiden Komponisten eben nicht zur gleichen Zeit gelebt haben (was er so auch nicht gemeint hatte).
Alle 9 Antworten zeigen
musichris Fri, 07 Dec 2012 21:28:53 -0000
Antwort löschenÜbrigens: Erkennst du die Person auf meinem Profilbild...? ;-)
musichris Fri, 07 Dec 2012 21:36:34 -0000
Antwort löschenMir geht gerade auf, dass du möglicherweise gar nicht meinen Kommentar gemeint haben könntest, sondern den Hauptkommentar... Sorry.
cpt. chaos Thu, 28 Jun 2012 11:46:26 -0000
Kommentar löschenZunächst einmal muss ich meinen Hut vor dieser inzwischen fast dreißig Jahre alten Produktion ziehen, der man ihr Alter nicht ansieht. Sicherlich ist die inhaltlich nicht ganz korrekte lebensgeschichtliche Verfilmung vom legendären Amadeus Mozart grandios in Szene gesetzt und mit beachtlichen acht Oscars entsprechend gewürdigt, dennoch sagt mir die Thematik, trotz einer unbestritten guten Erzählstruktur, eiwandfreien Kostümen und Ausstattung, sowie maskenbildnerisch und schauspielerisch tadellosen Arbeit – vielleicht mal abgesehen von der irren Lache, die ich als regelrecht grauenvoll und schmerzhaft empfand – nicht uneingeschränkt zu.
Jedem Liebhaber klassischer Musik, wobei dies gewiss keine Grundvoraussetzung hierfür sein muss, sei jedoch "Amadeus" wärmstens ans Herz gelegt!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
aberaber Wed, 07 Mar 2012 14:31:58 -0000
Kommentar löschenIch bin kein großer Freund von Ausstattungsfilmen und die meisten Oscar-Abräumer sagen mir auch nicht zu, aber Amadeus ist durchaus unterhaltsam. Die Schauspieler sind hervorragend.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
tapedogg Fri, 24 Feb 2012 22:41:15 -0000
Kommentar löschenDie Verkörperung von Mozart ist daneben gegangen, ich versteh nicht warum man diesen Schauspieler ausgesucht hat. Murray spielt seine Rolle hervorragend.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Georg Z. Sun, 25 Dec 2011 23:24:11 -0000
Kommentar löschenMusikgeschichte à la Milos Forman, Mozart à la Milos Forman. Ein Kostümfest, das seinesgleichen sucht, ein seltsamer Zweikampf, unfassbar in Szene gesetzt. Dass "Amadeus" ein rein subjektives Werk, ist egal, spielen Fakten hier doch ohnehin keine Rolle. Das ist keine Geschichtsinterpretation, sondern Geschichtsverfälschung, aber so imposant wie nur irgend möglich. Mozart ist ein Kind und schüttelt die himmlischen Melodien (die Musik Gottes, wie Salieri des Öfteren betont) nur so aus dem Ärmel, während ebenjener Erzähler, der "patron saint of mediocrity", all seine Kraft in nur ein Werk investieren muss - stimmt nicht, was soll's. Es entsteht ein Fest, das nichts mit schulischer Annäherung an den titelgebenden Musiker zu tun hat, seine Werke aber dennoch in den höchsten Tönen feiert, sie mit unglaublichem Bühnenspiel zelebriert. Es berichtet der neidische Salieri, und dessen Sichtweise bekommt man aufgedrängt, jedoch hat dies auf das Genie Mozarts keinen mindernden Einfluss, nein, im Gegenteil: Der Widerspruch zwischen Hass und Liebe wird dadurch erst ins Spiel gebracht, das ganze Faszinosum rund um die Person Mozart weiter angetrieben. Es gipfelt schließlich in Bühnenausschnitten schier unfassbarer Größe, ob zum Amusement der elitären Gemeinschaft rund um Kaiser Joseph II. oder zur Belustigung des einfachen Volkes, ob in Todesphantasien mit Bezug zum kürzlichen Tod des Vaters oder in vergnügten Dreckswitzen - wenn es in "Amadeus" in die Opernhäuser geht, gibt es kein Halten mehr. Überlang, oft bemüht und historisch komplett verachtenswert: ein überwältigendes Werk.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
David "Noodles" Aaronson Wed, 19 Oct 2011 19:57:27 -0000
Kommentar löschenWolfgang „Wolferl“ Amadeus Mozart gegen Antonio Salieri.
Der Film gleicht Mozarts Musik, er ist wie ein bunt gedeckter Tisch mit Erdbeereis, Trüffeln, Wachteln, süßem Honig etc. – und nichts davon macht dick. Man vergleiche nur seine feingliedrigen Kompositionen mit der Schwerfälligkeit eines Wagnerwerkes. Wagner ist der deutsche Saumagen, Mozart gebratene Dodoleber, und gleich dem exotischen Flügeltier ist auch Mozart kaum fähig sein Leben, in Verbund mit anderen Menschen, zu meistern. Leute seines Schlages sind vom Aussterben bedroht!
Und nichts ist passender als dass der Regisseur dieses Werkes, der Welt auch „Einer Flog über das Kuckucksnest“ geschenkt hat. Free your Mind, auf das wir alle einmal infantil durchs Zimmer hüpfen und unsere Altvorderen dabei blöd angaffen. Vielleicht erwischt uns dabei auch noch die große Inspiration, genauso wie bei Herrn Mozart - falls nicht (was wahrscheinlich ist) können wir ihn immer noch hören und sehen!
bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Chrusuchopf Sun, 09 Oct 2011 20:42:45 -0000
Kommentar löschenAls kleiner Junge hatte ich einen langen Schulweg, der unter anderem durch einen Wald führte. Um mir die Zeit zu vertreiben, kreierte ich in meinem Kopf die vielfältigsten Geschichten. Ich sei ein herausragender Fussballer, der die Nation zum Weltmeistertitel schiesst, oder ein überaus begabter Astronaut, den die ganze Welt kennt. Mit den Jahren sind diese naiven und romantischen Kinderträume verschwunden. Man lernt sich einzuschätzen, man erkennt immer deutlicher die eigenen Stärken und Schwächen, indem man sich permanent mit Anderen vergleicht. Ja man hat vielleicht in manchen Bereichen sogar das Gefühl überdurchschnittlich begabt zu sein. Bis man auf ein Genie trifft. Bis Mozart den Raum betritt und das mühevoll erstellte Willkommensstück spontan und mühelos nach einmaligem Hören wiedergibt und zugleich verbessert. Erst dann wird einem -und im Film Salieri - bewusst, wie mittelmässig man doch ist. Und irgendwo tief im Unterbewusstsein spürt man, dass dieses infantile Verlangen nach Genialität doch nicht ganz verschwunden ist.
Der Film versteht es einem bewusst zu machen, welche Wirkung die Musik auf Menschen haben kann und zeigt das Grauen des Menschen vor der grossen, unbekannten Mittelmässigkeit. Und mir wird beim Lesen von Sigmunds Kommentar gerade bewusst, wie mittelmässig meine Schreibkünste doch sind…
bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Sigmund Mon, 10 Oct 2011 00:04:33 -0000
Antwort löschenAlso ich finde, gemessen an Deinem Alter schreibst Du verdammt gut. Trotzdem danke für das schöne Kompliment! ;)
Anton Chigurh Mon, 03 Oct 2011 23:30:52 -0000
Kommentar löschenIch habe den Film (Amadeus - Director's Cut) heute zum ersten mal gesehen und muss sagen der war super.
Es ist ein großartiger Film, durch überragende schauspielerische Leistungen, durch eine interessante Umsetzung von Mozarts Lebensgeschichte, und durch wundervolle, im Film stets präsente und teilweise auch dominierende Musik Mozarts.
Ahahahahahahaha!!!!!!!!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Punsha Sat, 20 Aug 2011 10:55:31 -0000
Kommentar löschen"Amadeus" ist Formans großartige Liebeserklärung an die Musik. Wenn wir
Tom Hulce als Mozart mit Leib und Seele dirigieren sehen oder Abraham
als Salieri von der Stimme Gottes spricht, so wird uns doch kraftvoll
deutlich gemacht, dass Musik schon mehr als bloße Noten ist. Es ist ein
einzigartiges Gefühl, was auf jeden, der es hört, übergeht. Jeder spürt
das, was einerseits am grandiosen Schauspiel aller Beteiligten und
andererseits an der gefühlvollen Inszenierung Formans liegt, denn er
verzichtet auf historische Korrektheit, was dem Film aber keinesfalls
schadet. Aus der Sicht Salieris können wir auf einzigartige Weise Mozarts
ganzes Talent bestaunen, aber auch zum großen Teil seine Schwächen
und seinen Niedergang betrauern.
Dann seine Beerdigung, es regnet, er ist allein. Verarmt und verlassen
wird er ohne großes Bedauern in ein Massengrab geworfen, während wir
den leisen Tönen des Requiems lauschen, seines Requiems. Ein höchst
emotionaler Moment eines zutiefst ergreifenden Films.
Bravo, Milos Forman!
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sigmund Mon, 20 Jun 2011 17:21:24 -0000
Kommentar löschenIch glaube es gibt keinen Film, der die Sehnsucht des Menschen, genial oder wenigstens herausragend zu sein, so eindringlich offenbart wie AMADEUS.
Sich dem Wunderkind durch die Augen des vergleichsweise mediokren Salieri anzunähern, dem im Laufe seiner persönlichen Begegnungen mit Mozart keine Demütigung erspart bleibt, ist eine kontrastreiche Spiegelperspektive, in die sich angesichts eines solchen Übertalents wahrscheinlich so ziemlich jeder schmerzlich hineinversetzen kann.
Forman erzählt dermaßen leinwandwirksam und burlesk von Mozarts singulärer Gabe, dass man – wie so oft im ganz großen Kino – selbst angesteckt wird von der süßen Illusion, vielleicht einen ähnlichen Zauber irgendwo in sich zu tragen. Wie aber leider genauso oft im großen Kino geht es dem tschechischen Meisterregisseur hier weit mehr um die Faszination und Strahlkraft als um eine wahrhaftige Geschichte zum Thema Genie – und dessen hohen Preis, auszehrenden Fleiß und triefenden Schweiß.
Dennoch fiel es mir selten so leicht wie hier, Mythen und Klischees vorbehaltlos zu goutieren. Forman's, Abraham's und Hulce's Kunst der erzählerischen Verführung ist nämlich so vollendet und süß wie eine Mozartkugel.
bedenklich? 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
kinokumpel Fri, 23 Sep 2011 22:38:56 -0000
Antwort löschenHabe "Amadeus" mal zu Schulzeiten im Musikunterricht gesehen und jetzt gerade wieder. Welch ein grandioser Film. Und wie Du schreibst, es ist besonders diese kontrastreiche Perspektive des Durchschnittskomponisten, die ihn so spannend und erfahrbar machen - auch wenn die Geschichte wenig mit dem realen Verhältnis zwischen Salieri und Mozart zu tun hat. Das Schwanken zwischen Bewunderung und der Bitterkeit, ein Wunderkind in der eigenen Leidenschaft vor die Nase gesetzt zu bekommen, wird wunderbar transportiert, Abraham und Hulce spielen das so fantastisch. Allein Mozarts irres Lachen, das für Salieri schon eine einzige Provokation ist! Und man bekommt zudem richtig Lust auf Mozarts Musik, finde ich. Was ich also nun wortreich gesagt haben wollte: Stimme Dir 100 Prozent zu. :-)
Sigmund Sat, 24 Sep 2011 10:21:41 -0000
Antwort löschenFreut mich :)
zenows Thu, 26 May 2011 20:48:56 -0000
Kommentar löschenEiner der Filme, die mich als Kind überaus beeindruckt haben...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
doctorgonzo Fri, 27 May 2011 08:19:25 -0000
Antwort löschenUnd warum?
quellecair Thu, 26 May 2011 07:14:19 -0000
Kommentar löschenJa, es gibt wirklich etliche davon: Filme, die primär nicht das grosse Massenpublikum ansprechen, im Laufe der Zeit praktisch in Vergessenheit geraten, um dann später einmal Kultstatus zu erlangen oder als Klassiker zu gelten. „Amadeus“ gehört da vorbehaltlos auch dazu. Auch wenn der Film seinerzeit 8 Oscars (inkl. bester Film) und diverse andere Preise abräumte und vom Publikum begeistert aufgenommen und gefeiert wurde, bleibt Mozart, Klassik, Opern, Barock und das ganze Drumherum eine Hemmschwelle, welche der moderne Filmkonsument nur in seltenen Fällen überwindet. Eigentlich schade...
...Denn „Amadeus“ ist weder eine gradlinig erzählte Biographie des Wolfgang Amadeus Mozart, noch ein üppig-pathetisch und kitschiges Hollywoodmachwerk. Regisseur Milos Formans Idee war es, wichtige Konturen aus dem Leben Mozarts in eine dramatische Geschichte zu packen, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Dabei berief man sich auf ein Theaterstück von Peter Schaffer, der dann auch gleich die Drehbuchversion zum Film verfasste.
Der Filmtitel „Amadeus“ könnte sich durchaus als etwas irreführend erweisen, da die Geschichte aus der Sicht des alten und kranken Hofkomponisten Antonio Salieri erzählt wird, der nach einem Selbstmordversuch in der Anstalt von einem Priester aufgesucht wird, um ihm die Beichte abzunehmen. Salieri, der bereits in Jugendtagen sein Leben Gott geweiht hatte und sich sehnlichst wünschte, mit Musik Gott ehren zu können, sieht sich plötzlich mit einem Rivalen konfrontiert: Mozart, ein kindlicher und taktloser, aber hochtalentierter Mann macht am Wiener Hof von Kaiser Joseph II. auf sich aufmerksam. Dabei gerät Salieri in schwere innere Konflikte und heckt sich heimlich einen mörderischen Plan aus.
Auch wenn „Amadeus“ sicherlich zuerst die Freunde der Klassik und der Barockkostüme begeistert, hat Milos Forman jenseits irgendeiner Interessengruppe handwerklich ganze Arbeit geleistet; sein Film packt, reisst mit und hallt nach. Womöglich ist für einige die Erzählstruktur auf knapp 3 Stunden verteilt streckenweise gewöhnungsbedürftig und der Ausgang der Geschichte etwas abrupt, doch erst dann entfaltet der Film seine eigentliche Wirkung: Die Tragik von Salieri (brillant gespielt von F. Murray Abrahams) und das Schicksal Mozarts (Tom Hulce) fügen sich nach und nach wie Puzzleteile zusammen.
Bleibt zu erwähnen, dass der Film historisch bzw. biographisch nicht zwingend korrekt ist. Trotzdem ist er von der Atmosphäre, den Motiven und der Wirkung her ein höchst empfehlenswertes Erlebnis.
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten