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An jedem verdammten Sonntag

Any Given Sunday (1999), US Laufzeit 162 Minuten, FSK 12, Drama, Sportfilm, Kinostart 09.03.2000


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7.1
Kritiker
30 Bewertungen
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7.2
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3386 Bewertungen
67 Kommentare
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von Oliver Stone, mit Al Pacino und Cameron Diaz

Als Star-Quarterback Cap Rooney (Dennis Quaid) durch einen schweren Schlag spielunfähig wird, kommt ein junger, unbekannter Ersatzmann für ihn ins Team. Der Neuling zeigt eine beeindruckende Leistung, und so muß der gealterte Trainer Tony D’Amato (Al Pacino) seine Taktik neu abstimmen. Auch Christina Pagniacci (Cameron Diaz), die neue Besitzerin und Präsidentin des Teams, übt einigen Druck auf die Mannschaft aus, um sich in einer von Männern dominierten Welt zu behaupten…

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Mehr Bilder (15) und Videos (1) zu An jedem verdammten Sonntag


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails An jedem verdammten Sonntag
Genre
Psychodrama, Schicksalsdrama, Sportfilm, Drama
Zeit
1990er Jahre
Ort
Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
American Football, Footballmannschaft, Footballspieler, Footballstadion, Quarterback, Spieler, Sportwette, Starke Frau, Trainer, Training
Stimmung
Aufregend, Spannend
Verleiher
Warner Bros Film GmbH
Produktionsfirma
Warner Bros.

Kritiken (4) — Film: An jedem verdammten Sonntag

Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Because in either game - life or football - the margin for error is so small. I mean, one half a step too late or too early and you don't quite make it. One half second too slow, too fast and you don't quite catch it. The inches we need are everywhere around us."

Was zur Hölle wirst du tun? In deinem Job, deiner Familie, deinen Hobbys, deinem Leben. Was hast du vor? Wie wirst du Situationen bewältigen, wie reagieren, wenn auf dich reagiert wird? ANY GIVEN SUNDAY ist eigentlich nur ein Film über Football, einen alten, möglicherweise eingerosteten Mann, über Sportler, die typisch wirken. Doch dient dieses Szenario einer untergehenden Footballmannschaft als Parabel für das Leben und all seine Facetten. Es muss erst so verdammt weit nach unten gehen, damit man vom Boden abheben kann, es muss kapiert werden, dass für explizite Dinge alles gegeben werden muss - um am Ende sein Ziel nicht um wenige Millimeter zu verpassen.

Oliver Stone verpackt ein Sportdrama so gut und wichtig wie es nur sein könnte, die ästhetischen Aspekte werden adrenalingeladen in Szene gesetzt, beinahe der halbe Film besteht aus Spielszenen die durchgehend die Spannung eines Super Bowls halten können, und moralisch und lebensfördernd wird hier von Kitsch bis zur harten Realität alles schön ausgewogen serviert. Das muss man einfach zu schätzen wissen, denn ANY GIVEN SUNDAY weiss trotz dieser immensen Laufzeit eine stetige Aufmerksamkeit aufrecht zu halten, was eben vor allem an der interessanten und mitreißenden Inszenierung liegt.

An jedem verdammten Sonntag geht es auf's Spielfeld, und ob nun gewonnen oder verloren wird, wo es natürlich wie im Leben wichtig ist zu gewinnen, geht es doch im Nachhinein darum, es mit Stolz und Vernunft zu nehmen. Nimm es wie ein Mann. Wenn du gewinnst - steiger dich weiter, verlierst du - steht verdammt nochmal wieder auf und versuch es das nächste mal besser.

"Life is not about waiting for the storm to pass, its about learning how to dance in the fucking rain!"

Das Leben ist impulsiv, Stone ist es und somit muss es auch sein Film und sein Cast sein. Mit Al Pacino und Jamie Foxx hat er da ein perfektes Händchen bewiesen und seinem Stück zwei Redner verpasst, die seine Worte lauthals in die Welt tragen - und das mehr als überzeugend. Sportfilme gibt es wie Sand am Meer. Ebenfalls sprechen die meisten die gleiche Thematik an. Doch wie im Horrorgenre gibt es verdammt viel Murks, und nur wenige wirkliche Perlen. ANY GIVEN SUNDAY stellt wohl die Königsperle dieser Abteilung dar und bietet alles, was man sich von solch einem Film wünscht - Hingabe, Dreck fressen, große Motivationsreden.

Stone kreiert etwas, das Spaß macht, zum Nachdenken anregt und auf das ganz eigene Spielfeld rausschickt. "Now, what are you gonna do?"

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

Ironisch und teilweise auch zynisch beleuchtet Oliver Stone die Vorgänge auf und neben dem Spielfeld, zelebriert gleichzeitig auch noch das Heldentum der Spieler und trauert den guten alten Zeiten vor der Kommerzialisierung nach.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.5Sehenswert

Stilistisch liefert Stone das Gegenteil aller Riefenstahl-Ästhetik: Ganz tief hinein taucht seine Kamera in die Arena, knapp über der Grasnarbe geht sie zentimeterdicht an Ball und Spieler heran. Kein Foul, kein fieser Trick, keine Brutalität bleibt ihr verborgen. Nicht der totalitäre Blick, der das Individuum klein macht, oder es in die Masse integriert, sondern die Vereinzelung inmitten des Stadions bestimmen die Wahrnehmung.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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9.0Herausragend

Fern aller Klischees, der Krieg auf dem Footballfeld - schonungslos, blutig, ehrlich. Gut gemacht, Mr. Stone.

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Kommentare (63) — Film: An jedem verdammten Sonntag


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YuckFu

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Bewertung2.5Ärgerlich

"Unter Sportfilmen einer der besten." Das habe ich hier oft gelesen und das mag ja auch sein, allerdings gilt der Ausspruch: Er ist gross auf seinem Gebiet, aber sein Gebiet ist klein.

Für sich betrachtet ist der Film schlecht - richtig schlecht. 2,5 Stunden braucht Stone hier um alle Klischees zu bedienen die es nur geben kann.
Diese Sinuskurve der Ereignisse, also das Abheben und die Bruchlandung der Beteiligten, die wie so oft natürlich im abschliessenden Aufrappeln und dem totalen Triumph mündet, ist so öde und vorhersehbar wie das Amen in der Kirche.

Cameron Diaz ist in diesem Film so deplatziert wie eine E-Gitarre in der Oper. John McGinley sieht so erbärmlich sch*** aus, dass es weh tut. Hoffentlich hat er dafür eine besonders hohe Gage bekommen. Was sollte das mit dem Auge? War das um McGinley nicht mehr sehen zu müssen? Dann aber bitte beide...
Wie kommt Pacino auf die absurde Idee eine Prostituierte daten zu wollen "nein, ich meinte eigentlich ohne diese Geldgeschichte"?
Und warum nur muss ich Foxx gefühlte dreissig Mal beim Reihern zusehen?

Sollen das die Mittel sein um eine langweilige und noch länger atmige Story aufzupeppen? So ein teilweise peinlicher Schwachsinn zieht den Film noch 3 Stufen weiter runter. Al Pacino reisst es dann eben auch nicht mehr raus, zumal er sich den schlechten Leistungen seiner Kollegen partiell auch noch anpasst. Einfach grauenhaft.

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MovieFreak1985

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Bewertung9.0Herausragend

Sportfilme gibt es viele, aber kaum einer ist so gut wie An jedem verdammten Sonntag! Jamie Foxx und Cameron Diaz in ihren, wie ich finde,besten Rollen ever. Die Story zeigt genial und sehr realistisch den Aufstieg vom Nobody zum Superstar mit all seinen positiven und negativen Begleiterscheinungen. Die Szenen aus dem Spiel selbst geben einem das Gefühl hautnah dabei zu sein. Für Sportfilm Fans sowieso ein Muss! Für alle anderen zumindest Pflicht ;-)

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marius.martinez.5

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Bewertung9.0Herausragend

Der beste Footballfilm, den ich bisher gesehen habe. Wie immer in seinen Filmen übt sich der Regisseur mal wieder sehr in Kritik an seinem Thema. Er zeigt vorallem die dunklen Seiten, die der Football mit sich bringt und zeigt ein gutes Bild hinter den Kulissen dieses ruhmreichen Sports. In Punkto Schauspieler hat der Film einige Hochkaräter aufzuweisen, wie Al Pacino, Dennis Quaid oder den demals nur aus der Werbung bekannten Jamie Fox. Im Groben und Ganzen zeigt der Film durchaus auch schockierende Szenen, in denen man sieht wie brutal es im Football wirklich zugegangen ist oder immernoch zugeht.

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cruzha

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Bewertung6.5Ganz gut

Solider Sportlerfilm, bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt. Kommt auch nicht über die gängigen Klischees hinaus, transportiert aber das schlammige Knochenbrecher-Feeling des Footballs glaubwürdig und bleibt frei von Kitsch. Pacino markiert hier den grübelnden, alternden Zirkusdompteur, der lediglich bei einer Halbzeitansprache seine Einsilbigkeit ablegt (die ist dafür dann aber auch brillant). Dazu kommt ein toller Score. Ob man das jetzt unbedingt auf zweieinhalb Stunden auswalzen musste, sei mal dahingestellt. Und, Spoiler: Wie kann man beim Football ein Auge samt Sehnerv verlieren?

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Huby

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich würde gerne zwei Kritiken über den Film schreiben, eine durchweg positive und eine mit großen negativem Anteil, aber ich versuch mal eine Mischung zu finden.

Wenn ich so überlege, kommen mir sehr viele Dinge in den Kopf, die mir nicht gefallen haben, oder die ich gar überflüssig fand.
Der Gangster-Rap, dem ich nichts abfinden kann, lief gefühlte 100% des Filmes im Hintergrund. Nach dem Leben, welches anscheinend Football-Spieler führen, wenn es nach dem Film geht, sehne ich mich absolut nicht. Die ganzen Nebenstorys, die dem Film nicht gefehlt hätten, haben den Film unnötig in die Länge gezogen. Und noch viele andere Dinge.
Aber ich muss sagen, alles was ich jetzt aufgezählt habe, hat mich beim gucken nicht gestört.
Das einzige, was mir beim Schauen aufgefallen ist, war, dass ich Cameron Diaz ihre Rolle absolut nicht mag. Das liegt nicht nur daran, dass mir die schauspielerische Leistung nicht gefiel, sondern auch, dass ich mit der Rolle nichts anfangen konnte.

So, endlich kommen wir mal zu den positiven Dingen.
Muss man diesen fantastischen Cast aufzählen, oder ist es jedem selbst klar?
Dazu kommt der klasse Schnitt, der den Football Spielen Dynamik verleiht, ohne sie unübersichtlich erscheinen zu lassen, aber ich kann gut verstehen, wenn das jemand als negativen Aspekt aufzählt, ist halt Geschmackssache.

Der Persönlichkeitsumschwung von Beaman kam zwar unglaubwürdig plötzlich, aber bei so einer Halbzeitansprache im letzten Spiel.. Ich mein.. Hallo??? Wer hat sich die ausgedacht? Der sollte mal überlegen, in die Politik zu wechseln.

Ich konnte lange nicht für mich herausfinden, worum und um wem es in dem Film überhaupt geht. So richtig weiß ich das immernoch nicht. Es wirkt auf mich etwas wie eine Mischung aus einer Doku, über die Footballwelt neben der Seitenlinie, und einer Anhäufung von Biopics.

Aber trotzdem hat mich der Film durchgänging gefesselt, ohne der Langeweile auch nur eine Sekunde die Chance zu lassen aufzukommen. Ich glaube, das liegt an meiner Liebe zum Football und dadurch, dass es eben mal ein ganz anderer Footballlfilm ist.

Und trotz den vielen negativen Dingen die mir aufgefallen sind (ich hab hier nur ein paar aufgezählt) muss ich dem Film eine hohe Bewertung geben, eben weil mir das beim Schauen nicht aufgefallen ist und ich es im Nachhinein nicht wirklich schlimm finde.

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CyberExistenz

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Bewertung6.5Ganz gut

Recht kurzweiliges Football- Spektakel mit großartiger Star- Besetzung, einer interessanten Grundthemathik und berauschenden Bildern, die aber, zumindest teilweise, in nerviger Videoclip- Manier auf einen einprasseln und zusammen mit den recht unglaubwürdig geschriebenen Charakteren und dem nicht sehr gelungenen Ende den großen Wurf (hö, hö) verhindern.

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RoosterCogburn

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Bewertung10.0Herausragend

Wenn einer eine Reise macht, hat er viel zu erzählen
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Liebe Anna,
Inzwischen bin ich in Miami angekommen. Der zweitgrößten Stadt Floridas im Südosten der Vereinigten Staaten von Amerika. Es geht bei meinem Besuch nicht um Flipper, den Schönheitschirurgen Troy/McNamara [Nip/Tuck] oder Crockett und Tubbs [Miami Vice].

In Oliver Stone's Sportlerdrama "Any Given Sunday" geht es um das Football-Team der Miami Sharks. Hier sind die großmäuligen Herren der Schöpfung unter sich: es wird geschrien, geflucht, Blut gekotzt, nur Pussy oder Schwuchtel darf man nicht sein. Aber hier geht es nicht nur darum die Schwanzlänge zu vergleichen. Stone fokussiert sich mit "Any Given Sunday" voll auf den Sport und zeigt seine Parabel des "American way of life". Und er präsentiert das Sportgeschäft von seiner dreckigsten Seite. Genau diese Kombination hält die Handlung am laufen. Bei mir funktioniert das. Der Sport wird zur verbissenen Glaubens- und Existenzfrage, wenn in der Mannschaftskabine vor Spielbeginn die Segnung der Spieler durch den Priester erfolgt

Die Kritik an die dunklen Seiten des Brachialsports gerät zwar in den Hintergrund und ist zum glorifizierenden Abgesang geworden. Doch wie man es auch wahrnimmt, in jeden Fall ein Heldenepos des neuzeitlichen Gladiatorenkampfes in vorzüglich inszenierten Bildern.

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Hartigan85

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Den finde ich auch klasse, der letzte richtig gute Film von Oliver Stone bisher.


Dady

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Das stimmt leider...


sunset

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mitreißend, kompromisslos und virtuos inszeniert. Danke Oliver Stone!

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Dahmer

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Bewertung7.0Sehenswert

Audiovisuell sind die Spieleszenen voller Instensität u. Kraft, man fühlt sich mittendrin statt nur dabei, aber wen wunderts immerhin hat hier Oliver Stone Regie geführt und er zeigt all sein Können.Obwohl in den "In-Game" Szenen sehr viele Schnitte zu verzeichnen sind,bleibt es dennoch übersichtlich,Oliver Stone eben :-) Außerhalb der fulminanten Footballspiele gibt es gewisse Leerläufe und Langatmigkeit, aber Mr. Stone hat ja noch das größte Ass im Ärmel:Nämlich Al Pacino als Hauptcharakter,und wie nicht anderst zu erwarten trägt er den Film und stampft alle anderen in den Boden mit seiner Oscarreifen Performance.Jedenfalls einer der besseren Footballfilme,und wie gesagt,die Sequenzen auf dem grünen Rasen sind das beste was ich je in einem Film dieser Art bewundern durfte.Abseits dessen hätte ich mehr kritischere,tiefsinnigere Töne gewünscht, "An jedem verdammten Sonntag" ist teilweise etwas zu zahm geraten,und die seltsam,uninspirierten Auschweifungen der Testosteron verseuchten Spieler wirken eher lächerlich als authentisch...Naja wenigstens überrrascht das bissige Ende mit einer grandiosen Rede von Al Pacino...

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Stracke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kaum jemand kann sich so gut aufregen, wie Al Pacino. Und ich liebe es, wenn beim Showdown auch der eigene Puls hochgeht und nachher die Gänsehaut kommt. Und dieser Film hatte von beidem genug...

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Oliver Stones Football-Inszenierung erinnert zuweilen an einen nicht enden wollenden Videoclip - kurze, rasante Schnitte und bunte Bilder prägen, unterlegt mit einem Soundtrack-Mix aus Hip-Hop und Heavy Metal, wobei insbesondere die Rapper-Fraktion musikalisch voll auf ihre Kosten kommen dürfte, das Geschehen. Schauspielerisch liefern Al Pacino, Jamie Foxx, Cameron Diaz, James Woods, Dennis Quaid, sowie unzählige Muskelberge auf zwei Beinen, überzeugend ab.

Eine höhere Bewertung meinerseits scheitert an dem fehlenden Football-Sachverstand und der etwas zu hektisch geratenen Erzählweise. Dass man als Europäer nicht so vermessen sein darf, auch noch einen Crash-Kurs zum amerikanischen Volkssport zu erhalten, war mir ohnehin schon klar. Dennoch hätte ich mir zumindest hier und da eine etwas tiefere Charakterzeichnung gewünscht. Nun denn, wer Sportfilme mag und sich zudem gerne von knallharter Action, kunterbunten Bildern und deftiger Musik berieseln lassen möchte, sitzt hier in der ersten Reihe! Insgesamt kein Meisterwerk, aber korrekte Unterhaltung ist in jedem Fall garantiert.

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TheDrPepperPower

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Jo, gerade gesehen und absolut meine Meinung. Die shaky cuts waren teilweise wirklich etwas nervig und die letzte halbe Stunde nach Pacinos Ansprache war mir absolut zu kitschig. Hatte nach dem Beginn der Geschichte eigentlich eher so ein Ende wie in "The Wrestler" erwartet, aber dann "wurde ja doch nochmal alles gut" in typischer Hollywood-Manier. Hintenraus wär da mehr drinnen gewesen, aber dann wäre der Film wohl nicht mehr so gut für die breite amerikanische und Football kompromisslos liebende Masse geeignet gewesen. Dennoch trotz der stattlichen Laufzeit fast immer unterhaltsam.


cpt. chaos

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@Dr.Pepper: Gewiss kein Meisterwerk, aber durchaus sehenswert!


Baumgart.Maximilian

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich ist dieser Film kompletter Schrott ,außer Al Pacino ist die schauspielerische Qualität echt ,..... naja.............! Besonders Cameron Diaz ist eine Katasrophe! Aber als
Sportler muss man ihn einfach lieben, ....:) :) :) :) .....

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swissroland

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich hab dem Film echt mal 9 Pkt gegeben! Hab ich mich bestimmt verklickert, oder war besoffen!!
Der Film ist viel zu laut. Besser gesagt es ist ein knapp 3 Std langer Rap MTV Clip.
Der Film ist viel zu lange und darum langweilig. Die Ganze Story würdest auch in 45 min unterbringen.
Die Kameraführung ist ne Frechheit! Anscheinend hatte Stone ADHS! Bei Spielen praktisch jede Sekunde einen Schnitt und auch noch ruckartig. Zudem wurde so schlecht gedreht, das bei jeder Spielszene gesehen hast, dass das Ganze auf einem Nebenplatz spielt (Budget 55 mio )
Die Schauspieler fast alle mies und die Charaktere unglaubwürdig. J. Foxx in seiner schlechtesten Rolle. Fr. Diaz nervt nur rum. Der Quaid kann eh nix.
James Woods Charakter ist einfach beschissen und selbst mein Liebling Pacino kommt schlecht rüber. Wahrscheinlich sein schlechtester Film. Vor allem nimmt man ihm den Trainer nicht ab.

Wäre der unbekannte Seth Peters der Regisseur und ned der Oli und würden ned ne Handvoll Stars mitwirken, kein Mensch hätte sich für den Film interessiert.

Wäre ich ned ein riesen Fan des Spiels, würde die Bewertung noch tiefer ausfallen!

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lieber_tee

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Ich hab dem Film echt mal 9 Pkt gegeben! Hab ich mich bestimmt verklickert, oder war besoffen!!
:)))))))))))))))))))))))))))


Frankie Dunn

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Bewertung5.0Geht so

Any Given Sunday

Langweilig ist er nicht, soviel steht fest. Al Pacino stellt natürlich das Highlight dar, seine Rede den Grund, warum ich heiß auf Any Given Sunday war. Leider kann der Film den Erwartungen nicht standhalten. Jamie Foxx hat mir in anderen Rollen schon viel, viel besser gefallen, von Dennis Quaid bin ich selten begeistert und besonders Cameron Diaz nervt als eine unglaubwürdige Fehlbesetzung (wie so oft), die meinem persönlichen Geschmack nach nicht einmal das zu leisten vermag, wofür sie diese Rollen bekommt: Attraktiv aussehen.

Auf der Darstellerliste bleibt also Pacino allein als Pluspunkt; den Film komplett ohne Unterstützung zu tragen schafft er aber dennoch. Drehbuch und Story sind keine Highlights, die "Moral" der Geschicht und die Erkenntnisse über den Sport und das Leben generell sind aber zufriedenstellend. Regie und Kameraarbeit sind gelungen, aber auch nicht mehr als routiniert. Unterstützt wird Pacino vom hervorragenden Soundtrack, sodass insgesamt ein ordentlicher Film zustande gekommen ist, der einige punktuelle Highlights besitzt. Insbesondere die angesprochene Couch-Rede, die Inspiration und Motivation auch abseits des Sport bietet.

Zur Laufzeit (162 Minuten): Normalerweise kann ich langatmige Momente bei >120 Minuten Laufzeit problemlos verzeihen, solange genügend Substanz vorhanden ist und die Spannung am Ende wieder angezogen wird, sodass man mit einem zufriedenen Gefühl den Abspann genießen kann. Hier fehlt diese Substanz. Der Film hat über die komplette Laufzeit ordentliches Niveau gehabt und langweilige Momente haben sich keine eingeschlichen. Ordentliches Niveau, aber kein befriedigendes. Die Botschaften, die Highlights des Films hätte man auch in 90 Minuten (oder sogar 30) dem Zuschauer vermitteln können und dies wäre die bessere Entscheidung gewesen. Was bleibt, ist also kein episches 3-Stunden-Meisterwerk von Oliver Stone, sondern ein ordentliches Sportdrama. 6 Punkte dafür!

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Dr. Venkman

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Bewertung2.0Ärgerlich

Super langweilig, mit einem ausnahmsweise nervigen Pacino...schafft man ja kaum durchzugucken

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Durch Oliver Stones Kokain-Videoclip-Stil geht "Any given Sunday" rasant und mit viel Schwung vonstatten. Auch bei eher geringem Interesse für den Amerikanischen Nationalsport ist dieses starbesetzte Sportdrama daher unterhaltsam kurzweilig.

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chmul_cr0n

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Bewertung7.5Sehenswert

Schicke Sport-Extravaganz in Oliver-Stone-Manier.
Ist weder subtil noch spannend, aber solide - manchmal kitschig - und gut gespielt.

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Josch von "ILF"

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Kriegsfilm unter den Sportfilmen, für mich einfach ein grandioses Meisterwerk
von Oliver Stone. Die Filmmusik ist so mega edel, das alleine dafür die 10 Punkte schon gerechtfertig wären.... Sehr sehr feines Cast, bis in die letzte Nebenrolle...

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uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

da ich sportfilme gerne schau und jedes jahr den super bowl war der doch recht cool.

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Robert Klemm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

8.0 weil gelungener Sportfilm aber Diaz ging mir so dermaßen auf die Nerven!!!
Für mich ein Film den man sich immer wieder angucken kann und sollte...:)

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