Auf der Alm, da gibt's koa Sünd'

Auf der Alm, da gibt's koa Sünd' (1974),
Laufzeit 81 Minuten, Erotikfilm

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Auf der Alm, da gibt's koa Sünd' - Bild 3839122
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von Franz Josef Gottlieb, mit Alena Penz und Alexander Grill

Lederhosen-B-Erotik-Film uber die Suche nach einen Mikrofilm aus der Anfangszeit des Erotischen Lustspiels in Deutschen Lichtspielhäusern (vorwiegend Bahnhofkinos) mit dem sogenannten Standard-Italiener Rinaldo Talamonti, der in fast jedem Film dieser Art den heißblütigen, tolpatschigen Italiener spielte.


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RoosterCogburn

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Bewertung2.0Ärgerlich

Heute widme ich mich einem Film, der allein Grund genug dafür liefert, warum der deutsche Film auch in der Gegenwart noch immer einen so schlechten Ruf hat. Es geht um einen der Höhepunkte der "Jodelfilm-Welle" (die einschlägige Literartur nennt das wirklich so).
Interessant ist, wem wir dieses Machwerk zu verdanken haben. Franz Josef Gottlieb hat in der deutschen Filmindustrie nicht nur Nackidei-Possen inszeniert. Nach Edgar-Wallace Verfilmungen ("Der schwarze Abt", "Das Phantom von Soho"), Karl-May-Filmen ("Durchs wilde Kurdistan", "Im Reiche des silbernen Löwen") und ein paar Filmklamotten ("Tante Trude aus Buxtehude", "Wenn die tollen Tanten kommen") wendet er sich erstmal den Nackidei Filmchen zu. Später dreht dieser Regisseur noch für TV-Erfolgsserien wie "Manni, der Libero", "Der Landarzt", "Ein Schloß am Wörthersee" (mit jugendgefährdenden Produktionen hatte er später offensichtlich noch mehrfach zu tun). Und wo ich mich schon mit dem Stab des Filmes (bezeichnende Wortwahl) beschäftige, kommen wir mal zum Drehbuchautor. Doch, doch, auch bei diesem bayrischen, halb-dokumentarischen Lederhosen-Gepimper gab es ein Drehbuch. Verantwortlich hier war Hubert Frank. Er hat auch die Drehbücher zu so grandiosen Filmen wie "Jagdrevier der scharfen Gemsen", "Die Insel der tausend Freuden" und "Unterm Röckchen stößt das Böckchen" geschrieben - um mal ein paar Filmtitel seiner geistigen Ergüsse zu nennen.
"Auf der Alm, da gibt's koa Sünd'" folgt dem einfachen Rezept der Jodelfilme. Während die männliche Fraktion sich überwiegend dümmlich - aber strunzgeil - durch die herrliche Alpenlandschaft bewegt, versucht die mehr oder minder ansehnliche Damenwelt, ihre Kleidung loszuwerden. Manchmal wird sogar versucht, das durch die Handlung zu entschuldigen. Halte ich aber effektiv für sinnlos, hier nach einem Sinn zu suchen. Warum dieser Streifen als Erotikfilm betitelt wird ist mir schleierhaft. Das Niveau, das hier bedient wird, ist unterste Schublade, übelster Klamauk und wäre auch im Delirium nur schwer erträglich.
Zum Inhalt. Es dreht sich um die Formel eines gewissen Professor Solo, mit der man aus Müll Benzin gewinnen kann. Nun wird dieser von einigen Agenten verfolgt. Sein Mikrofilm mit Formel landet, durch gewisse Umstände, im Hosenstall einer Lederhose. Jetzt muß sich die dralle Agentin Sally und verschiedene jodelnde Volldeppen, durch die Besitztümer einger Dorfbewohner hindurchwühlen. Manchmal sogar wenn sie ihre Hosen noch anhaben.
Für diesen frohsinnigen Kinoklassiker gibt es von mir noch zwei Punkte für die zwei einschlägigen Argumente, wenn die Damen unter starkem Körpereinsatz ihr bestes geben (^^)

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RoosterCogburn

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Um Gottes Willen, bloß nicht. Das waren noch knallharte Fakten, die in dieser harten Reportage-Reihe auf die Leinwand gezaubert wurde. Hier haben noch Doku-Filmer nie zuvor dagewesenes eingefangen. Das darf man nicht verurteilen xD
Würde gern mal was dazu schreiben - habe allerdings in meinem Leben nur einen dieser vielen Report-Filme gesehen. Und ich weiß nicht mal welchen. Ist schon ewig her.


Tobe Berg

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"Jodelfilm", der Ausdruck war ganz tief in meinen Hirnwellen verschollen. Danke das ich ihn durch dich wiedergefunden hab! :-D


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