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Yasamin kiyisinda (2007), TR/DE Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 27.09.2007
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von Fatih Akin, mit Nurgul Yesilcay und Baki Davrak
“Auf der anderen Seite” erzählt die Geschichte von sechs Menschen, deren Leben auf schicksalhafte Weise miteinander verwoben sind. Sechs Leben in verschiedenen Welten. Wege, die sich kreuzen, ohne sich zu berühren. Erst der Verlust führt alle Schicksale zusammen, die von Anfang an unausweichlich miteinander verbunden waren.
Fatih Akin verknüpft im nach Gegen die Wand zweiten Teil seiner Trilogie „Liebe, Tod und Teufel“ die Geschichte dreier allein erziehender Elternteile und deren Verhältnis zu ihren Kindern zu einer schicksalhaften Geschichte über Vergebung und Schuld.
HandlungWie selbstverständlich bummelt Ali (Tuncel Kurtiz) durch die Bremer Rotlicht-Meile. Er ist sicher nicht das erste Mal hier. Er entscheidet sich für die Prostituierte Yeter (Nursel Köse). Es stellt sich heraus, dass sie genau wie er aus der Türkei stammt. Er bietet ihr kurzentschlossen an, seine Lebensgefährtin zu werden und verspricht ihr sich im Gegenzug um sie zu kümmern. Sie willigt ein.
Einige Zeit später besucht ihn sein Sohn Nejat (Baki Davrak), der an der Hamburger Universität Germanistik lehrt. Die beiden verbindet eine liebevolle, wenn auch distanzierte Beziehung. Nejat kann sich anfangs nur schwer damit arrangieren, dass sein Vater künftig mit einer ehemaligen Prostituierten leben will. Doch als sich die beiden beim Essen besser kennenlernen und er von Yeter erfährt, wie sie sich in Deutschland aufopfert, um ihrer in Istanbul studierenden Tochter das Leben zu finanzieren, entwickelt er Sympathie und Respekt für die starke Frau.
Doch ebenso wenig wie Yeter ihr Geld als Schuhverkäuferin in Bremen verdient, studiert ihre Tochter Ayten (Nurgul Yesilcay) in Istanbul. Sie ist Teil einer radikalen und gewaltbereiten Gruppe, die sich für eine offenere Türkei einsetzt. Bei einer Kundgebung kommt sie in den Besitz einer Waffe und kann der Polizei entkommen. Doch die kommt ihr bei Ermittlungen auf die Spur und sie muss fliehen…
“Auf der anderen Seite” erzählt die Geschichte von sechs Menschen, deren Leben auf schicksalhafte Weise miteinander verwoben sind. Sechs Leben in verschiedenen Welten. Wege, die sich kreuzen, ohne sich zu berühren. Erst der Verlust führt alle Schicksale zusammen, die von Anfang an unausweichlich miteinander verbunden waren.
Fatih Akin verknüpft im nach Gegen die Wand zweiten Teil seiner Trilogie „Liebe, Tod und Teufel“ die Geschichte dreier allein erziehender Elternteile und deren Verhältnis zu ihren Kindern zu einer schicksalhaften Geschichte über Vergebung und Schuld.
HandlungWie selbstverständlich bummelt Ali (Tuncel Kurtiz) durch die Bremer Rotlicht-Meile. Er ist sicher nicht das erste Mal hier. Er entscheidet sich für die Prostituierte Yeter (Nursel Köse). Es stellt sich heraus, dass sie genau wie er aus der Türkei stammt. Er bietet ihr kurzentschlossen an, seine Lebensgefährtin zu werden und verspricht ihr sich im Gegenzug um sie zu kümmern. Sie willigt ein.
Einige Zeit später besucht ihn sein Sohn Nejat (Baki Davrak), der an der Hamburger Universität Germanistik lehrt. Die beiden verbindet eine liebevolle, wenn auch distanzierte Beziehung. Nejat kann sich anfangs nur schwer damit arrangieren, dass sein Vater künftig mit einer ehemaligen Prostituierten leben will. Doch als sich die beiden beim Essen besser kennenlernen und er von Yeter erfährt, wie sie sich in Deutschland aufopfert, um ihrer in Istanbul studierenden Tochter das Leben zu finanzieren, entwickelt er Sympathie und Respekt für die starke Frau.
Doch ebenso wenig wie Yeter ihr Geld als Schuhverkäuferin in Bremen verdient, studiert ihre Tochter Ayten (Nurgul Yesilcay) in Istanbul. Sie ist Teil einer radikalen und gewaltbereiten Gruppe, die sich für eine offenere Türkei einsetzt. Bei einer Kundgebung kommt sie in den Besitz einer Waffe und kann der Polizei entkommen. Doch die kommt ihr bei Ermittlungen auf die Spur und sie muss fliehen. Ihr Weg führt sie nach Deutschland, wo sie auf Unterstützer und ihre Mutter zu treffen hofft.
Yeters Tod
Aber das Schicksal meint es nicht gut mit der von der Mutter getrennten Tochter. Yeter stirbt bei einem tragischen Unfall, als Ali sie betrunken in einem Streit schlägt und sie unglücklich mit dem Kopf aufschlägt. Daraufhin distanziert sich Nejat komplett von seinem Vater, der zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird. Stattdessen fühlt er sich für Ayten mitverantwortlich und macht sich auf nach Istanbul um sie zu finden. Er ahnt nicht, dass sie bereits in Deutschland ist und sogar in einer seiner Vorlesungen saß, um an einem ruhigen Ort zu schlafen.
An der Uni lernt sie auch die gerade aus Indien zurückgekehrte deutsche Studentin Lotte (Patrycia Ziolkowska) kennen, eine Weltverbessererin, die ihr spontan Hilfe anbietet, indem sie Ayten einlädt bei ihrer Mutter Susanne (Hanna Schygulla) und ihr zu übernachten. Bald klärt Ayten Lotte über die wahren Gründe ihres Deutschland-Besuches auf. Gemeinsam mit ihrer Mutter Susanne kämpfen sie um Aytens politisches Asyl, doch sie wird in die Türkei abgeschoben und inhaftiert.
Der Weg in die Türkei
Lotte will sich damit nicht abfinden. Sie erkennt ihre Berufung darin, sich für die in ihren Augen unschuldige Ayten einzusetzen und reist nach Istanbul um sie vor Ort zu unterstützen. Dort angekommen muss sie schnell feststellen, wie schwierig das Unterfangen ist. In einem deutschen Buchladen lernt sie Nejat kennen, der diesen mittlerweile übernommen hat. Er bietet ihr an, ein freies Zimmer seiner Wohnung zu mieten, was sie nur zu gerne annimmt.
Als sie nach langem Mühen endlich Ayten im Gefängnis besucht, erzählt sie ihr, wo sie damals die gefundene Waffe versteckt hat und instruiert sie, wem sie diese übergeben soll. Der Plan ist präzise. Doch nachdem sie den Revolver gefunden hat, wird sie von einer Bande Straßenkids ausgeraubt. Obwohl die sie scheinbar abhängen konnten, entdeckt sie die verwahrlosten Kinder auf einem Bauplatz beim Klebstoff schnüffeln. Als sie ihre gestohlene Tasche zurückfordert, drückt einer der berauschten Jungs ab und tötet sie.
Susanne erfährt bald vom Tod ihres Kindes und begibt sich auf ihre Spur. Sie will das Werk ihrer Tochter vollenden. Auch sie lernt Nejat kennen und wohnt bei ihm im ehemaligen Zimmer ihrer Lotte. Tieftraurig und verzweifelt freunden sich die beiden an. Nach zahlreichen Gesprächen macht sich Nejat auf, um seinen Vater, der mittlerweile an die türkische Schwarzmeerküste gezogen ist zu suchen. Er hat ihm vergeben.
Wissenswertes
Gewinner “Bestes Drehbuch” auf den 60. Filmfestspielen von Cannes im Jahr 2007.
2008 gewann Akin für diesen Spielfilm vier Lolas für: den besten Spielfilm, die beste Regie, das bestes Drehbuch und den besten Schnitt.
Weiterführende Informationen
Rezension des Films auf arte.tv
Doppelt tot hält besser, Kritik von Michael Althen auf faz.net
Zwischen den Welten, Kritik von Denis Demmerle auf stadtkind.de
«Ich will seit zehn Jahren ‘Faust’ verfilmen», Interview mit Fatih Akin auf Netzzeitung.de
Cast & Crew
-
Fatih Akin
-
Nurgul Yesilcay
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ayten Öztürk
-
Baki Davrak
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nejat Aksu
-
Tuncel Kurtiz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ali Aksu
-
Hanna Schygulla
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Susanne Staub
-
Patrycia Ziolkowska
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lotte Staub
-
Nursel Koese
Regie
Schauspieler
-
Yelda Reynaud
-
Fatih Akin
- Genre
- Familiendrama, Ehedrama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Bremen, Campus, Hamburg, Istanbul, Türkei
- Handlung
- Abschiebung, Alleinerziehende Mutter, Alleinerziehender Vater, Bestattung, Buch, Buchhandlung, Busfahrt, Demonstration, Entlassung aus dem Gefängnis, Flucht, Frauenfreundschaft, Frauengefängnis, Freiheitsentzug, Freundin, Gastarbeiter, Homosexualität, Lesbe, Lesbischer Kuss, Migration, Mutter, Mutter-Tochter-Beziehung, Mutterliebe, Mutterrolle, Pistole, Polizei, Schusswaffe, Schusswechsel, Stadtführer, Sterben und Tod, Stiefmutter, Student, Tochter, Türke, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterland, Verlust der Ehefrau, Verlust der Tochter, Verlust einer geliebten Person
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Auf der anderen Seite
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Kritiken (11) — Film: Auf der anderen Seite
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Und was den Film überhaupt erst so herausragend macht, ist die Tatsache, dass es dem Regisseur und Autor gelang, diese riesige, dreisprachige Themenvielfalt stimmig zu einer in sich ruhenden Handlung zu formen, deren zweistündige Laufzeit sich ohne größere Anstrengungen in einem Rutsch aufnehmen lässt. Das komplexe aber klar aufgelöste Drehbuch ist eine großartige Leistung und katapultiert Akın in eine Liga mit Regisseuren wie Alejandro González Iñárritu („Amores Perros“, „21 Gramm“). Ähnlich entscheidend ist die den Inhalt abrundende Form: Es dominieren angenehm unaufgeregte Bilder und lange Einstellungen (ein Novum für Akın-Fans, woran sich die selbigen aber wenigstens für diesen Film gewöhnen sollten) sowie eine geschickte Symbolik, wie etwa die vielen Spiegelungsmotive in Anlehnung an den mehrdeutigen Filmtitel. [...]
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenDie Fülle schicksalhafter Begegnungen wirkt mitunter ein wenig konstruiert und wirkt trotzdem: Die Welt ist ein Dorf, klein genug für zufällige Begegnungen und doch zu groß, als dass Menschen einander nicht knapp verpassen könnten. Fatih Akin entfaltet eine poetische Bildsprache, passt das Tempo den Charakteren an, lässt Ansichten im Raum schweben, wie es seine Figuren zwischen den Kulturen tun. Und er kreiert eine wundersame Anmutung von Ferne und Fremde, in Deutschland wie in Istanbul.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen“Auf der anderen Seite” erzählt von türkischer Doppelmoral, mit der die Männer ins Bordell gehen, aber nicht ertragen können, wenn türkische Frauen als Prostituierte arbeiten. Von selbstgerechten deutschen Gutmenschen, die Kritik an ihrer Haltung als “typisch deutsch” abtun. Von türkischen Vater-Sohn Zerwürfnissen und deutschen Mutter-Tochter Konflikten.
Akin hat ein ruhiges, geradezu episches Erzähltempo, ohne dabei zu langweilen, was das Verständnis der komplexen Handlungsbögen erleichtert. Die Szenen wirken extrem authentisch, fast dokumentarisch. Fatih Akin schafft es, die Sets echt wirken zu lassen, ob es sich nun um deutsche Universitäten, Istanbuler Polizeistationen, das Bremer Rotlichtviertel oder die türkische Schwarzmeerküste handelt.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenFatih Akin ist eine coole Sau! In Interviews erscheint der Hamburger Filmemacher immer als derjenige Typ, den man gerne zum „Saturday-Night-Buddy“ hätte. Sympathisch, offen, ehrlich und von einer tollen Aura umgeben, die einen glauben lässt, dass er auf dem Hamburger Kiez jeden Kneipenbesitzer beim Vornamen kennt. Doch abgesehen davon ist er auch noch ein genialer Filmemacher.
Bereits seinen Film „Im Juli“ mit Moritz Bleibtreu und Christiane Paul in den Hauptrollen habe ich dermaßen geliebt, dass dieser Streifen der erste in meiner sehr kleinen DVD-Sammlung ist. Wer auf verrückt-romantische Road-Movies steht, dem kann ich diesen Film nur wärmstens ans Herz legen.
Spätestens mit „Gegen die Wand“ hat Akin dann auch in der Öffentlichkeit die Aufmerksamkeit erregt, die seine Filme verdient haben. Mit vielen Filmpreisen prämiert bildete dieser Film den ersten Teil einer Trilogie, dessen Fortsetzung „Auf der anderen Seite“ darstellt.
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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte
Kommentar löschen"Auf der anderen Seite" ist wesentlich ruhiger und unspektakulärer erzählt als "Gegen die Wand", die atemlose, emotionale Wucht hat jetzt einem fast gelassenen Rhythmus Platz gemacht, der die Bilder atmen lässt und den schicksalhaften Verkettungen neugierig, aber unaufgeregt folgt, ohne sich auf eine Seite zu schlagen. Das ist großes Erzählkino, das nicht an seinem eigenen Kunstanspruch scheitert.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen"Auf der anderen Seite" ist ein ungeheuer komplexes Werk, eine episodische Verflechtung kleiner und großer Themen über das Suchen nach Liebe, über zwischenmenschliche Begegnungen, Tod und Verlust, Migration, Immigration, Globalisierung, den Clash der Kulturen. Das alles eingewoben in eine höchst sorgfältige Gesamtstruktur, die sich trotz ihrer Konstruktion nie selbst ausstellt. Brillant besetzt, genial gespielt, meisterlich erzählt – ein bereicherndes, zutiefst menschliches, bewegendes Stück Erzählkino. [...]
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenObwohl Fatih Akins neuer Film mit Konflikten schwerbeladen ist – kulturellen und religiösen und politischen und generationellen –, hat er überhaupt nichts von der Aufgeregtheit, die uns dieser Tage aus Medien- und Politikermund entgegen schallt. Er wirkt wie ein Serum gegen die "Krieg der Kulturen"-Hysterie – und auch gegen Akins letzten Spielfilm, den wütend-hitzigen "Gegen die Wand"; letzterer hat uns geschüttelt, dieser spricht sanft zu uns.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...
Kommentar löschenEin alter Mann bezahlt in Bremen eine Prostituierte, um bei ihm einzuziehen, skeptisch beobachtet von seinem erwachsenen Sohn. Eine junge politische Aktivistin flieht aus der Türkei und verliebt sich in Hamburg in eine junge Deutsche, skeptisch beobachtet von deren Mutter. Fatih Akin verknüpft diese Handlungsstränge in 'Auf der anderen Seite' sehr geschickt und sorgfältig konstruiert, und erzählt dabei von Verwandtschaft und Liebesbeziehungen, Terrorismus und Menschrechten, Schuld und Sühne - wie immer angesiedelt im Spannungsfeld deutscher und türkischer Identitäten. Am Ende gibt es zwei Todesfälle zu vermelden sowie die Erkenntnis, dass zu Hause ebenso am Bosporus wie an der Elbe sein kann. Entscheidend ist aber vor allem, dass Akin mit diesem exzellent besetzten (nicht nur, aber vor allem Nursel Köse und Hanna Schygulla sind fantastisch) und ebenso klugen wie zurückhaltend emotionalen Drama sein bisher bester Film gelungen
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenFatih Akins neuer Film ist der zweite Teil einer Trilogie mit dem Titel "Liebe, Tod und Teufel", deren erster Teil „Gegen die Wand“ bereits 2004 auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. In „Auf der anderen Seit“, der in Cannes 2007 mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnet wurde, geht es nun um das Thema Tod. Die Konflikte werden mit einer Ruhe und Präzision erzählt, die in dieser Art und Weise nur selten umgesetzt wurden. Ein schlechterer Regisseur als Akin hätte sich in den Andeutungen und Zufällen verlieren können...
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenGanz schön altklug. Der neue Film von Fatih Akin verschwendet zu viel Zeit damit sein naiv-verkrampftes Konstrukt anzupreisen, anstatt wie im ersten Drittel angekündigt Brücken über Kulturen zu errichten. AUF DER ANDEREN SEITE hat definitiv ein paar tolle, authentische Momente, ist aber keines Wegs frei von bittersüßem Kitsch. Globalisierung ist böse. Dieses Statement vertritt Akin's Film genauso mit dem Zeigefinger wie letztes Jahr BABEL. Gut gemeint, aber eben definitiv nicht gut gemacht.
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenLange nicht so kraftvoll wie "Gegen die Wand" und von relativ inkonsistentem Niveau. Dennoch ein sehenswerter Film, äußerst solide in Szene gesetzt und mit guten Darstellerleistungen (auch wenn sich eine gewisse Künstlichkeit in den Dialogen nicht verleugnen lässt, teilweise klingt der Film zu sehr nach Drehbuch).
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Kommentare (31) — Film: Auf der anderen Seite
Kommentar schreibenKill_Diether 2011/12/27 00:22:28
Kommentar löschenDie Figuren sollen untypisch sein, was jedoch an vielen Stellen übertrieben bis verbissen wirkt. Vielleicht musste das so sein, damit die Schauspieler völlig in ihrer Rolle aufgehen. So wie Hanna Schygulla, die für diese starke Nebenrolle ausgezeichnet wurde. Große Filmkunst ist die Szene mit ihr, allein im Hotel-Zimmer, mit einer einzigen, von oben aus der Ecke beobachtenden Kamera-Einstellung.
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cannibal83 2011/08/07 12:57:06
Kommentar löschenKlasse! Tolle Schauspieler, ein intelligentes Drehbuch das immer Raum für eigene Interpretationen lässt (gleichzeitig dem Zuschauer aber auch das Gefühl gibt nichts zu verpassen) und eine sehr gelungene, leicht fremde Atmosphäre.
An solchen Filmen hat sich schon so mancher Regisseur aus anderen Ländern versucht und ist dann an Kitsch oder einer zu konstruierten Geschichte gescheitert. Ein weiteres Indiz dafür das dass deutsche Kino noch nicht tot ist.
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Jomo 2011/07/27 23:32:36
Kommentar löschenDas war das letzte Mal, dass ich mir (versehentlich) einen synchronisierten Film angeguckt habe.
Da spricht ein Typ eine Frau an und sagt, er hätte gehört wie sie türkisch gesprochen habe. Aber wann denn? Sie hat doch nie türkisch gesprochen! Soll man sich das jetzt so vorstellen, dass er sich geirrt hat, oder hat sie im Original in einer ganz bestimmten Szene türkisch gesprochen, oder vielleicht immer?
Da treffen Leute aufeinander, die sich offensichtlich nicht miteinander verständigen können, dann klappt es aber plötzlich doch. Hat jetzt der eine schnell die Sprache des anderen gelernt?
Da telefonieren zwei Frauen im Besuchsraum im Gefängnis miteinander, beide sprechen perfektes Deutsch. Aber die eine sagt immer nur "Verstehst du mich?", was wohl nicht der Fall ist. Warum denn nur? Gibt es technische Probleme mit der Telefonleitung? Ist die eine Frau so mit sich selbst beschäftigt, dass sie nicht hört was die andere sagt? Oder sprechen sie vielleicht im Original verschiedene Sprachen, die die jeweils andere nicht versteht?
Die Lösung vieler Rätsel des Films ist, dass im Original Deutsch, Englisch und Türkisch gesprochen wird. Wer wann was gesprochen hat, und wer wann wen verstanden hat oder nicht, das konnte ich aber in der Synchronfassung oftmals nicht mehr herausfinden oder es wurde erst später klar.
Warum wurde nicht wenigstens z.B. in Sächsisch, Schwäbisch und Bairisch gesprochen? Dann hätte man noch nachvollziehen können, wann im Original die Sprache wechselt. Und ob man nun alle Türken in der Türkei perfektes Hochdeutsch sprechen lässt oder perfektes Schwäbisch, es ist beides gleich realistisch und glaubwürdig.
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pufaxx 2011/07/28 00:54:42
Antwort löschenOops - das hört sich jetzt echt verwirrend an.
JesusQuintana 2011/09/21 23:24:40
Antwort löschenauf der dvd version sprechen sie meistens türkisch uznd teils deutsch und englisch
U-Turn 2011/07/17 22:21:00
Kommentar löschenNicht schlecht, vielleicht phasenweise zu gut gemeint: "Bildung ist ein Menschenrecht" so so - oder : wie Türken haben kein Problem mit Homosexuellen, ist bei uns auch ganz normal, aha
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RLX-Devlin 2011/04/25 11:48:33
Kommentar löschenIch hätte nicht gedacht, dass man einen "Babel" noch schlechter inszenieren könnte, aber Fatih Akin zeigt einen Film in dem er sich mehr darauf konzentriert seine blassen Charaktäre in einem imaginären Schachspiel zu roschieren, als sich wirklich für die Menschen und ihre Schicksale zu interessieren. Das Ganze ist dann nur noch auf penetrante Art und Weise konstruiert und nach Malen nach Zahlen erzählt. Die schlechten Dialoge und das hölzerne Schauspiel tun ihr übriges um diesen Film als unbedeutsam abzutun. Kein Kino, höchstens Mediathekenniveau.
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Pardus 2010/09/06 00:34:41
Kommentar löschenein film, der die alltäglichen probleme der türken sowohl in deutschland als auch der türkei darstellt und dabei (so scheint es) alle stereotypen abdeckt. wobei viele charaktere nur oberflächlich angekratzt werden. (Z.B. die beiden Männer, die aytens mutter in der bahn bedrohen; sie stellen eine männl. sichtweise dar, die es sich gelohnt hätte, stärker zu beleuchten) akin reisst solche dinge nur an, ohne dabei oberflächlich zu wirken; andere einstellungen werden dafür stärker in den vordergrund gestellt (aber nur, solange sie der stoy dienen). auf jeden fall ein sehenswertes machwerk (schon wegen der darstellern der ayten, in die ich wegen ihrer optik schon ganz verknallt bin :)))) ...) optisches pendant dazu, die darsstellerin der lotte, die ich optisch etwas dröge fnde... aber nun gut das tut dem film keinen abbruch und war nur eine anmerkung zu meinem persönlichem gusto :-)
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Grumpy 2010/08/28 17:58:21
Kommentar löschenFatih Akin versteht es erneut, mit Hilfe von interessanter Kameraführung und guter Darstellung der Personen einen gelungenen Film zu produzieren, der alltägliche Probleme thematisiert.
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Joe Gillis 2010/05/19 22:50:55
Kommentar löschenNach seinem Volldampf-Melo »Gegen die Wand« schaltet Akin ein paar Gänge runter und gibt sich – trotz jeder Menge Schmerz, Unglück und Tod – aufdringlich abgeklärt. Die ineinander und aneinander vorbei geschobenen Handlungsstränge sind drehbuchtechnisch state of the art der Nuller Jahre – so weit so halbgut. Aber Hannah Schygulla als deutsches Klageweib ist (mit Verlaub gesagt) einfach nur lächerlich – und agiert deutlich jenseits von Akins Grenzen als Regissseur.
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nattydread 2010/04/05 16:12:22
Kommentar löschenEin Film, der zum Nachdenken anregt. Abgesehen von den willkürlich ineinanderverwobenen Geschichten, löst der Film Sehnsucht nach fernen Kulturen aus. Fatih Akin hat ein Flair für Dramaturgie. Als Beispiel, die Scene mit Lotte's Mutter im Hotelzimmer.. ist ein Kunstwerk für sich. Auch das Ende ist sehr schön gewählt, indem er absichtlich nicht offen legt, ob Ayten jemals erfährt wer ihre Mutter war.. grossartiger Film!
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Der Franzose 2010/03/28 23:33:54
Kommentar löschenGroßartige Geschichte großartig verfilmt !
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JimiHendrix 2010/01/01 16:12:21
Kommentar löschenEndlich mal wieder ein deutscher Film der ne 8.0 verdient hat.
Fathi Akin schafft es durch eine ineinenader verwobenen Geschichte den Film ausergewöhnlich erscheinen zu lassen. Er konstruiert somit auch ene große Dichte, inder er sich über den ganzen Film hinweg auch nicht verhäddert. Dieser Aufbau der Story erinnert mich stark an Filme von Alejandro González Iñárritu. Nur brauchte ich ein wenig länger um von dem Film mitgerissen zu werden, das geht bei Iñárritu's Filmen meist schneller.
Das besondere Flair des Films profitiert, oder wird sogar geschaffen, indem man die beiden Kulturen aus Deutschlan und Türkei mit in den Film einwebt. So schafft es Akin ein Kulturaustausch auf höchster Qualität darzustellen. Der Film rieß einen mit der Zeit mit und man war so nicht einfach nur Zuschauer, sondern man fühlte ein stückweit mit den leidenden Personen mit.
Die Geschichte war zwar wie schon erwähnt sehr konstruiert, aber trotzdem nicht an den haaren herbei gezogen. So begegnen sich zwar geschichtliche Stränge, aber werden nicht an jeder sich bietenden stelle mit einander verbunden. Genau dieser Aspekt faszinierte mich, dass man zwar rein ablaufmäßig durchaus öfters die Gelegenheit hatte die Zufälle mit Happy-End zu gestalten aber das nicht tat, sondern die Storys manchmal einfach aneinander vorbei laufen ließ.
Die Darsteller waren alle sant sehr glaubwürdig konzepiert und spielen allesamt ordentlich. Die Sprache des Films, die ja halb türkisch und halb deutsch war, schaffte auch noch mal ein Stück Authensität.
Auch der Umgang mit dem Tod in diesem Werk fand ich großartig, man muss doch den Tod eines Hauptdarstellers nicht immer in ellenlange Sterbeszenen zelebrieren und ausschlachten, so spielt das echte Leben nicht. Ein zufällig ausgelöster Schuss, Tod, Fertig! So sieht reales Kino aus, da sollten sich diverse amerikanische Regisseure mal ne dicke Scheibe von abschneiden.
Joa abschließend ist zu sagen, wer auf ehrliches und reales Kino steht und dem Blockbusterscheißdreck aus Amerkia überdrüssig ist, sollte sich mal mit diesem Film auseinander setzten.
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Thomas479 2009/12/29 13:25:11
Kommentar löschen„Auf der anderen Seite“ ist ein berührender und nachdenklicher Film, über das Leben in Zeiten der Globalisierung. Hamburg, Bremen, Istanbul – was nach Europa klingt, ist noch lange nicht Europa. Alle Personen in diesem Episodenfilm sind auf der Suche nach ihrem Sinn des Lebens, kämpfen für Gerechtigkeit bzw. für das, was sie für Gerechtigkeit halten. Die Story ist konstruiert und wirkt dennoch unglaublich lebensnah und realistisch. Fatih Akin ist nach „Durch die Wand“ ein weiteres kleines Meisterwerk gelungen und hat hiermit einen würdigen Nachfolgefilm geschaffen.
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Nayuma 2009/11/19 13:10:57
Kommentar löschen"Da hinten geht der richtige Zeitpunkt. Dort drüben fährt die letzte Chance." Dieses Zitat beschreibt den Film glaube ich am besten. Er ist einfach perfekt, weil er 100% glaubwürdig, ehrlich ist und auf jeden größeren Schnick-Schnack verzichtet. In dem Film werden auch sooo viele Themen behandelt: Menschenrechte, Integration, Ehre, Liebe, Kultur, usw. Also ich find den Film klasse und kann ihn wärmstens weiterempfehlen.
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Schlegel 2009/10/25 23:21:25
Kommentar löschenDie Konstruktion der Geschichte stört kaum, ist sogar Sinn der Sache und wird mit Leidenschaft belebt. Schauspielerisch lange grandios, auf einige Emotionen wird sich gegen Ende aber doch zu einseitig draufgesetzt. Gut: Leseempfehlung im Abspann.
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Filmdienst 2009/09/17 14:21:51
Kommentar löschenFatih Akin ist ein interessanter Filmemacher. Aber mittlerweile kann er wirklich alle seine Filme als Meisterwerke verkaufen und die kunstgewerbliche Festivalindustrie mitsamt ihrer Kritikerhorden kaufen dem "Kaiser sämtliche neue Kleider" ab.
"Auf der anderen Seite" ist ein gut gemachter Film. Ja, auf jeden Fall.
Akin ist handwerklich gut und er ist ein leidenschaftlicher Filmemacher, keine Frage.
Aber ob er wirklich intellektuell so scharfsinnig und tiefgründig ist, wie ihm die meisten Kritiker unterstellen, bleibt zu bezweifeln, zumindestens hier.
Was der Film eigentlich aussagen soll oder inhaltlich darstellen soll, bleibt sehr nebulös.
Macht ja nichts, könnte man sagen. Ist ja schön, wenn ein Film auch mal " nichts" aussagen will. " Auf der anderen Seite" tut aber so, als würden hier sehr bedeutungsvoll grosse Themen wie Fremdsein, Sterben, Einsamkeit, Suchen und Lieben auf tiefgründige Weise abgehandelt.
Dabei wird eigentlich gar nichts behandelt. Alles ist nur behauptet und konstruiert, mal dahin, mal dorthin.
Man sieht zwar nicht ungern zu, wie die Figuren von einem Ort zum anderen gehen und mal dies, mal das tun, aber irgendwie - wäre es nicht Akin und das Thema so kulturell bedeutungsvoll - schärft sich keine gemeinsame Stimme aus all den Geschichten.
Nichts kommt zum Abschluss. Nichts wird wirklich klar.
Man weiss nicht so recht, was all die Handlungsstränge eigentlich wollen oder sollen.
Die Geschichten sind extremst konstruiert, voll von politisch korrekten Lieblings Kritiker Figuren wie lesbischen türkischen Terroristinnen ( gegen was auch immer sie kämpfen, bleibt unklar) und bedeutungsvollen Blicken in die Ferne.
Anders als beispielsweise "Babel" oder " Happiness" gibt es keine wirkliche Verbindung unter den Figuren, kein gemeinsames Thema.
Klar, es geht um Suchen, Sterben und Lieben, aber keine einzige der Geschichten hat wirklich Relevanz, alles wirkt irgendwie willkürlich und teilweise unsorgfältig erzählt.
Am Ende geht dann ein Mann ans Meer und sieht hinaus in die Ferne.
Ein schönes Ende. Mal abgesehen davon, dass jeder Film so enden könnte. Vor allem jeder Arthouse Film.
Auch am Ende wartet man vergeblich auf etwas, das dem Ganzen einen grösseren Sinn, oder ein gemeinsames Gefühl verleiht.
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jannis 2009/04/14 15:18:23
Kommentar löschenAlso mir hat der Film nicht so gut gefallen. War mir zu (platt) konstruiert alles, irgendwie.
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alexissorbas 2009/02/12 12:38:16
Kommentar löschenGroßartig! SChöne Geschichte, glaubwürdige Darsteller. Akin wird bei jedem seiner Filme besser :-)
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primi 2008/12/29 23:40:04
Kommentar löschenWow, einfach ein wunderschöner Film.
Einzigartige Bilder und Metaphern, die Akin hier auf die Leinwand zaubert und die mir wohl noch lange im Gedächtnis bleiben werden.
Abzug könnte ich höchstens aufgrund des kleinen Open-Ends geben... ich hätte doch so gerne noch mehr gesehen!
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dbeutner 2008/11/15 11:32:10
Kommentar löschenDer Film hat leider viele Längen in der zweiten Hälfte. Und Hanna Schygulla funktionierte bei Fassbinder, sonst wirkt sie einfach nur etwas durchgeknallt.
Ansonsten ein sehr sympathischer Film, der die kulturelle Verbundenheit (des Regisseurs) mit beiden Ländern gut rüberbringt, und in beiden Fällen zugleich mit nüchterner Kritik nicht spart.
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annaberlin 2008/06/12 12:17:36
Kommentar löschenAkin beweist unglaubliches Talent in der Konstruktion der Handlung und Darstellung der Charaktere. Darüber hinaus hat er ein gutes Händchen fürs Casting - besonders die türkischen Darsteller spielen überragend und Hanna Schygulla repräsentiert die Größe des deutschen Kinos. Absolut sehenswert!
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