Black Book
Zwartboek (2006), DE/GB/NL Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Thriller, Historienfilm, Kinostart 10.05.2007
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
446 Bewertungen
25 Kommentare
Keine
von Paul Verhoeven, mit Carice van Houten und Sebastian Koch
Als das Versteck der attraktiven jüdischen Sängerin Rachel Stein durch eine Streubombe zerstört wird, versucht sie zuammen mit einer Gruppe anderer Juden auf dem Boot in den bereits befreiten Süden der Niederlande zu gelangen. Ihr Schiff wird jedoch von einer deutschen Patrouille abgefangen. Alle Flüchtlinge werden ermordet und ausgeraubt. Nur Rachel überlebt. Rachel hat nichts mehr zu verlieren. Sie schließt sich dem niederländischen Widerstand an. Als Ellis de Vries bändelt sie mit dem deutschen Offizier des Sicherheitsdienstes Müntze an. Er ist sehr angetan von ihr und bietet ihr eine Stelle als Schreibkraft an. Inzwischen entwickelt die Widerstandsgruppe den Plan mit Ellis’ Hilfe gefangene Widerstandskämpfer zu befreien. Doch das Vorhaben fliegt auf und scheitert jämmerlich. Sowohl die Widerstandsgruppe, als auch die Deutschen geben ihr dafür die Schuld. Ellis taucht abermals unter. Gemeinsam mit Müntze wartet sie das Ende des Krieges ab. Doch die Befreiung bringt Ellis keine Freiheit; nicht einmal als es ihr gelingt, den wahren Verräter zu entlarven. “Jeder Überlebende ist irgendwie schuldig.”
Mehr Bilder (19) und Videos (1) zu Black Book
Cast & Crew
-
Paul Verhoeven
-
Carice van Houten
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rachel Stein / Ellis de Vries
-
Sebastian Koch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ludwig Müntze
-
Thom Hoffman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hans Akkermans
-
Halina Reijn
-
Waldemar Kobus
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Günther Franken
-
Derek de Lint
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gerben Kuipers
Regie
Schauspieler
-
Christian Berkel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General Käutner
-
Dolf de Vries
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Notar Smaal
-
Peter Blok
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Van Gein
-
Michiel Huisman
-
Ronald Armbrust
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tim Kuipers
-
Frank Lammers
-
Matthias Schoenaerts
-
Johnny de Mol
-
Xander Straat
-
Diana Dobbelman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Smaal
-
Rixt Leddy
-
Lidewij Mahler
-
Pieter Tiddens
-
Gijs Naber
-
Dirk Zeelenberg
-
Michiel de Jong
-
Paul Verhoeven
-
Gerard Soeteman
- Genre
- Thriller, Kriegsfilm
- Handlung
- Affäre, Alliierte, Antisemitismus, Besatzungsmacht, Drittes Reich, Flucht, Judenverfolgung, Jüdin, NSDAP, Nazi, Schutzstaffel (SS), Verfolgung, Verlieben, Verliebt in den Feind, Waffen-SS, Widerstandsbewegung
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Black Book
Fans dieses Films mögen auch
Harry Brown
GB 2009
Heavenly Creatures - Himmlische Kreaturen
NZ/GB 1994
Zeugin der Anklage
US 1957
Angel Heart
GB/CA/US 1987
Die durch die Hölle gehen
US 1978
Trailer zum Film Black Book
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Black Book
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Black Book
- Black Book: critic.de














Kritiken (5) — Film: Black Book
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenEin supersensibles Thema ist Verhoeven nicht genug, er muss gleich alle auf einmal anpacken. Was kommt dabei heraus? Natürlich ein hemmungslos überzogener Thriller. Die Handlung ist pure Kolportage und poltert von einem Showdown zum nächsten. Nazis töten Juden. Die Widerständler töten Nazis. Mittendrin die schöne Rachel alias Ellis, blondiert bis aufs letzte Härchen im Kampf ums sprichwörtlich nackte Überleben. Ob man diesen völlig unwahrscheinlichen Mata-Hari-Stunt nun sexy findet oder obszön, eine Gratwanderung ist es in jedem Fall.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenWenn man überfliegt, was zu "Zwartboek" vornehmlich durch die Gazetten geistert, möchte man mit hochgeschlagenem Mantelkragen das Kino besuchen. Man konnte fast den Eindruck gewinnen, dass Paul Verhoeven den "Ilsa"-Nazi-Exploitation-Streifen zu neuen Ruhm und Ehren verhelfen wollte, so unabdingbar war die Erwähnung, dass es in einem millionenschweren NS-Drama "Titten" und - Zitat - "Splatter" zu sehen gäbe.
Eine Reduktion, die dem Film in keinster Weise gerecht wird. Verhoeven lässt es diesmal verglichen mit früheren Werken wesentlich zahmer angehen, ist aber nicht weniger subversiv. Er nimmt sich sehr zurück und stellt sein Können ganz in den Dienst der exzellenten Story. Es darf spekuliert werden, inwieweit Verhoeven hier tatsächlich seine eigene Vergangenheit während bzw. nach der NS-Besatzung aufarbeitet, oder doch in erster Linie "nur" einen lupenreinen Thriller abliefern wollte - Spielbergs "München" weckte…
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenSchäbigkeit und Barbarei sind in Black Book kein Vorrecht der Nazis. Verhoeven revidiert das gebrochen heroische Bild vom holländischen Widerstand, das er und Soetemann 1977 in Soldier of Orange zeichneten. Seine damaligen Helden ließen sich mit der Leichtfertigkeit des Dandys auf das Abenteuer des Krieges ein, wie auf einen Streich, der unverhofft Ernst wird. [...] In Verhoevens filmischem Universum gibt es keine Unschuld, allenfalls Arglosigkeit; keine Gnade, bestenfalls Glück. Er erweist sich indes nicht als Zyniker, sondern als heiterer Pessimist. Die Erkenntnis der menschlichen Bestialität ist für ihn kein Anlass zur Verzagtheit.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDer einstige Provokateur und routinierte Genre-Filmer Verhoeven [überrascht] mit einer ungewöhnlichen, trotz aller Effekte tiefgründigen Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Ein klarer Appell auch für Völkerverständigung und -versöhnung.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenPaul Verhoevens Drama aus den nationalsozialistisch besetzten Niederlanden ist nur vordergründig eine klare Sache: Hinter einer traditionellen Oberfläche verbirgt sich große und sehr interessante moralische Verwirrung.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (20) — Film: Black Book
Kommentar schreibenMike Myers 2012/03/10 12:35:16
Kommentar löschenVerhoeven hat recht. Krieg kennt keine Gewinner und jeder bezahlt seinen Preis dafür.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rukus 2012/02/23 01:29:02
Kommentar löschenDas erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit. Diese Aussage wird sinngemäß vielen großen Männern zugeschrieben. Verhoeven präsentiert uns mit Black Book eine Geschichte voller Intrigen, Verrat, Lügen, Habgier und mehr. Er zeichnet ein Bild des Kampfes zwischen dem niederländischen Widerstand und den Nazibesatzern, wie es in Hollywood kaum möglich wäre. Wenn offenkundige Filmlaien in einer Redaktion sitzen und im Zusammenhang mit diesem Film über Titten und Splatter schreiben, sind sie offenbar ebenso blind, wie irgendwelche Jubelperser, die im Widerstand und den Befreiern nur das Gute sehen wollen. Ich werde mit Sicherheit keine Arie auf die Arier singen, allerdings bin ich auch nicht blind und verschliesse meine Augen vor der Rache, die in nicht wenigen Fällen mehr als nur zu weit ging. Wieviele Frauen wurden nach dem Krieg misshandelt, missbraucht und sogar ermordet, weil sie sich mit einem Deutschen eingelassen haben? Aus Not! Eine kaum bekannte Fußnote der Geschichte, die bekanntlich von den Siegern geschrieben wird. Was helfen da Bilder und Filmaufnahmen, wenn sie niemand zu sehen bekommt? Wir kennen alle die Bilder aus Ausschwitz und Buchenwald - zu Recht. Aber die andere Seite? Ein Umstand, der einen nachdenklich stimmen sollte.
Ich will den Widerstand nicht schlecht machen, im Gegenteil, ich bin froh, dass es Menschen gegeben hat, die sich gegen die Nazis gewehrt haben - egal wo. Es ist gut, dass es auch in solch einer Zeit Menschen gibt, die Menschlichkeit nicht selten über ihre eigene Sicherheit stellen. Black Book zeigt eine vielschichtige und komplexe Seite des Widerstandes. Die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt, wem kann man vertrauen? Ist jeder Verräter ein Verräter? Wer ist Verräter? Natürlich weiß der Zuschauer etwas mehr als die Figuren in Verhoevens grausigem Spiel, doch eben nicht alles. Es ist kein Schachspiel, wo klar zwischen schwarz und weiß getrennt werden kann, es ist vieles grau. Die unterschiedlichsten Schattierungen befinden sich auf dem Feld und lassen ihre wahre Färbung lange im Dunkeln.
Black Book ist keine Effektkino, auch wenn es hier und da zur Sache geht. Verhoeven zeichnet ein recht realistisches Bild der Zeit. Sowohl während, als auch nach der Besatzung. Vor allem aber verfolgen wir das Schicksal einer Jüdin, die auf tragische Weise alles verliert, bis aus ihr Leben. Und das setzt sie für den Widerstand aufs Spiel. Ein Spiel, bei dem ein Verlierer viele mit sich in den Abgrund reissen kann, dessen Risiko nicht kalkulierbar ist und bei dem man niemandem trauen darf!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Scipio 2011/04/29 18:53:06
Kommentar löschenSo muß Kino sein!
Klasse!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
horro 2011/01/08 21:30:52
Kommentar löschenVerhoeven hat hier ein ebenso komplexes wie auch tragisches Kriegsepos inszeniert. Die Geschichte findet eine perfekte Balance aus persönlicher Tragödie, Überblick zum geschichtlichen Gesamtdrama und spannendem Thriller. In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs versuchen die Nazis mit aller Macht noch die letzten versteckten jüdischen Familien in Holland aufzuspüren, zu ermorden und deren Vermögen zu rauben. Rachel Stein, eine jüdische Sängerin aus reichem Haus, wird gezwungen ihr sicheres Versteck zu verlassen und gerät, gemeinsam mit ihrer Familie, in einen organisierten Hinterhalt der Deutschen. Sie überlebt und kann erneut fliehen. Danach folgt ein steiler Aufstieg im niederländischen Widerstand, wo sie als attraktive Spionin skrupellos und berechnend deutsche Offiziere infiltriert.
Eine ebenso berührende wie faszinierende Story; stets spannend und, dank der ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen, auf höchstem Niveau.
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Filmkenner77 2011/01/10 09:54:14
Antwort löschenDer Film hat mir auch gut gefallen. Verhoeven kehrt wieder zu seinen Wurzeln zurück. Hoffentlich kommt bald wieder etwas Neues von ihm.
horro 2011/01/10 09:56:48
Antwort löschenJa, wurde etwas ruhig um ihn in letzter Zeit - keine Ahnung welche Projekte der momentan ausbrütet.
apov1s 2010/12/31 05:16:50
Kommentar löschenDie Bewertung erhält im Prinzip durch zwei Punkte abzüge:
1. So langsam kann man doch mal wieder aufhören Filme über den 2. Weltkrieg in Serie zu produzieren.
2. Verhoeven hätte vielleicht mal einen Schuss aus einer Waffe abfeuern sollen, bevor er so viel Dauerfeuer aus den Rohren pusten lässt.
Ansonsten ist der Film echt gut! Der Plot ist mit Wendungen durchzogen, wirkt aber nicht konstruiert und die Charaktere dadurch menschlich. Bis auf das Dauerfeuer wirken die Actionszenen auch überzeugend, genauso wie die Kostüme.
Ein Film für jedermann würde ich sagen.... es müsste für alle etwas drin sein. Das zu erreichen gelingt nur wenigen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flominator 2010/11/06 16:25:21
Kommentar löschenDer Film ist für mich vergleichbar mit Inglourious Basterds: Er ist mindestens ebenso brutal und grausam, aber auch ebenso spannend. Im Unterschied zu den Basterds gibt es weniger Sprüche und weniger US-Pathos, dafür aber mehr Haut zu sehen. Verhoeven ist eben nicht Tarantino. Geschichten erzählen kann er aber auch!
Einmal muss man ihn gesehen haben, ein zweites Mal wäre ebenfalls zu überlegen.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmkenner77 2010/08/19 15:49:49
Kommentar löschenMit diesem Film gelangt Verhoeven endlich wieder zu alter Qualität. Moral und Opportunismus in Zeiten des Krieges ist eine Thematik, die differenziert und nicht wie sonst üblich in solchen Filmen nach Nationalität bestimmt wird. Der Film kam in den Niederlanden wegen Verhoevens angeblicher Nestbeschmutzung nicht gut an. Ein unbequemer Film, der sich dem simplen Gut und Böse-Schema Hollywoods entzieht und deswegen ungemein fesselnd ist. Die Darstellerleistungen überzeugen auf ganzer Linie.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
doc_flunder 2010/03/10 14:00:50
Kommentar löschencarice van houten ist zwar eine talentierte actrice und auch die restliche cast in diesem ww2-thriller-action-drama weiss zu überzeugen, allerdings ist die story streckenweise sehr krude, und je mehr man über den plot nachdenkt, desto mehr löcher findet man. und die sex- und splattereinlagen hätte sich verhoeven aufgrund des ernsten themas auch sparen können. für sowas guck ich basic instinct oder starship troopers!
sehr positiv hingegen: der film wechselt je nach situation und setting zwischen niederländisch, deutsch, englisch und hebräisch, was schon eine gewisse authentizität herstellt. alles in allem ein halbwegs solider popcornfilm mit leichtem anspruch. nicht mehr, nicht weniger.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rodon 2010/01/09 10:37:09
Kommentar löschenTrotz imposanter Länge lässt die Geschichte um Ellis den Zuschauer nicht los. Sie gerät in einen Strudel aus Gewalt und Sex - Paul Verhoevens Handschrift ist klar erkennbar. Insgesamt sehr sehenswert und authentisch!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
8martin 2010/01/05 04:34:38
Kommentar löschenEs ist ein Versuch der Aufarbeitung der holländischen Geschichte: der Film spielt Ende des zweiten Weltkrieges als das Land von den Nazis besetzt war. Hier gerät eine Jüdin (beeindruckend die hübsche Carice van Houten!) in die Lage für die eigenen Landsleute zu spionieren. Sie gerät ins Zwielicht von Nazihure oder nationaler Agentin, Kollaborateurin oder Widerstandkämpferin. Es entwickelt sich ein spannender Anti-Kriegsfilm mit viel Sex und Blut. Beide Seiten werden beleuchtet und es zeigt sich, dass nicht nur ideologische Gründe das Motiv zum Handeln sind. Hier wie da ist es die Gier, die die Akteure antreibt. Gier nach Reichtum, nach Sex, und nach Macht. Mit überraschenden Wendungen wird gekonnt an der Spannungsschraube gedreht. Man erkennt, dass man in solchen Zeiten niemandem trauen darf. Und auch das titelgebende Buch taucht erst ganz am Ende auf. Spannung pur, die auch noch Sinn macht.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lichtgrau 2010/01/05 00:57:01
Kommentar löschenpaul verhoeven trifft, ganz unprätentiös erzählt, den kern des menschenlichen charakters in extremen situationen: es existiert kein gut und böse, nur der wille zu gewinnen - sei es geld, macht oder ein leben in freiheit. lediglich die grenzen, wie weit man für sein persönliches ziel geht, sei es durch aktiven widerstand, verrat, prostitution und so weiter, machen hier die unterschiede. daher wäre dieser film wohl schwerlich aus hollywoods schwarz-weiß-schmiede gekommen - und das finde ich gerade bei diesem thema gar nicht so schlecht.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
AylaView 2010/01/05 00:31:54
Kommentar löschenSchnörkellos erzählt und immens packend - von der ersten bis zur letzten Minute.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bandrix 2009/07/17 16:31:12
Kommentar löschenEin Film von beachtlichem Format!! Paul Verhoeven hat es nach all den Jahren wieder geschafft einen wirklich guten Film zu inszenieren, der keine Sekunde langweilig wird. Die meisten deutschen Regisseure hätten daraus eine typische Herzschmerzstory gemacht doch bei Verhoeven gibt es sowas nur im Ansatz. Hinzukommt, dass er die Deutschen nicht nur als schlecht darstellt sondern auch alle anderen Beteiligten. Die Schauspieler in Verhoevens neuestem Werk sind aller erster Sahne. Allen voran Carice van Houten überzeugt in ihrer Rolle vollends!!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
maslobojew 2009/01/07 22:18:48
Kommentar löschenSpannender Streifen, wobei mir der alte Film von Verhoeven über die Nazis in den Niederlanden, Der Soldat von Oranien, noch einen Tick besser gefällt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
weekly 2009/01/05 09:57:54
Kommentar löschenSpannend, aber nicht überheblich wird uns hier ein Film gezeigt, der von Verrat, Menschenfeindlichkeit, Gemeinschaft, Geheimnisseumwelzerei und Geldgier handelt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
SgoTscH 2008/10/06 21:01:37
Kommentar löschenDer fortwährende Kontrast, bzw. Kontraste in all dem Chaos regen auf ansprechende Weise zum Nachdenken an. Dazu noch ganz viel Drama, Spannung und ein Schuss Humor, der nach der angenehmen Dosis immer gekonnt unterbrochen wird.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
derblonde 2008/07/14 20:05:24
Kommentar löschenPaul Verhoeven kann es einfach. Bis auf wenige Ausnahmen sind seine Filme alle Oberklasse. Auch diese Widerstandsgeschichte aus dem besetzten Holland kann überzeugen und ist sehr gut gespielt. Und mal ganz ohne Zynismus. Wär auch nicht angebracht.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
jbubbleboy 2008/03/07 22:42:04
Kommentar löschenein wirklich mitreißender und fesselnder film in sehr schönen bildern, sehr realistisch und teilweise sehr traurig.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
AgentGuhl86 2008/02/24 19:02:29
Kommentar löschenWieder einmal eine Geschichte aus der NS Zeit....übers Verraten und Verraten werden. Durchgehend gute Unterhaltung. Drehbuch und manchmal auch die Schauspieler driften ziemlich ab ins Mittelmaß.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
agent mandarine 2008/02/12 00:32:48
Kommentar löscheneine recht konventionell inszenierte und teilweise konstruiert wirkende geschichte um widerstand, verrat und moral.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten