Chloe
Chloe (2009), CA/FR/US Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 22.04.2010
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1038 Bewertungen
63 Kommentare
Keine
mit Julianne Moore und Amanda Seyfried
Catherine ist eine erfolgreiche Ärztin und schon lange glücklich mit dem attraktiven Musikprofessor David verheiratet. Doch mit den Jahren kam auch die Unsicherheit. Um die Treue ihres Mannes zu testen, heuert sie die betörende Chloe an, ein Luxus-Callgirl. Chloe berichtet bald von ihren leidenschaftlichen Treffen mit David. Doch anstatt ihren Mann zur Rede zu stellen, trifft Catherine sich immer öfter mit Chloe, schockiert und gleichermaßen fasziniert von ihren erotischen Berichten. Catherine begreift nicht, auf welch gefährliches Spiel sie sich einlässt.
Mehr Bilder (24) und Videos (3) zu Chloe
Cast & Crew
-
Julianne Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Catherine
-
Amanda Seyfried
-
Max Thieriot
-
Nina Dobrev
-
Meghan Heffern
-
Laura DeCarteret
Schauspieler
-
Mishu Vellani
-
Krysta Carter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schülerin
-
Arlene Duncan
-
Erin Cressida Wilson
- Genre
- Psychothriller, Erotikthriller, Ehedrama
- Handlung
- Akademiker, Arzt, Betrogene Ehefrau, Beziehungsprobleme, Callgirl, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Erotische Anziehung, Escortservice, Lesbe, Mann-Frau-Beziehung, Minderjährige Prostituierte, Untreue, Verdacht, Verführung
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Chloe
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Trailer zum Film Chloe
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Kritiken (16) — Film: Chloe
Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV
Kommentar löschenAm Ende wird Chloe gegen die Familie ausgespielt und wechselt damit ihre Funktion von der Verführerin zur Bedrohung – verliert dadurch ihren spielerischen Reiz und nimmt jede Spannung aus dem Gefüge der Erzählung, die dann zu einem eher enttäuschenden eindimensionalen Ende findet. Doch bis dahin erzeugt Atom Egoyan sehenswert Stimmungen und spielt mit dem subjektivem Realitätsempfinden und den Wunschvorstellungen, die Catherine die Kontrolle verlieren lassen. Chloe nimmt sich dabei einem typischen Thema an, dass Egoyan schon verarbeitet hat - den Wahrheitsgehalt von Bildern. Dies lässt zumindest bis zum letzten Teil des Films, gestützt durch das hochkarätige Ensemble, eine durchgehende Spannung entstehen, die aber etwas unglücklich und wenig subtil entladen wird.
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LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenLange Zeit hält CHLOE die Spannung zwischen Psychothriller und Liebesdrama, um sich auch am Ende nicht für eines der beiden Genres zu entscheiden. Das wäre jedoch auch zu einfach, zu simpel im Angesicht der komplexen Vorstellungen von Traumerfüllung (...). Ein subtiler Film, der bis zum Ende zu fesseln weiß und viel Raum für Interpretationen psychoanalytischer Art lässt, was ihn zuweilen jedoch auch etwas zu bedeutungsschwanger wirken lässt.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenRegisseur Atom Egoyan ist mit Chloe ein knisternder Erotik-Thriller gelungen, der es sehr gut versteht die Figuren zu etablieren und ihren Charakter zu durchleuchten. Der Film meditiert dabei über die Themen Sex, Liebe und Misstrauen, abseits der ansonsten so eintönigen Hollywood-Romantik. Chloe fühlt den Figuren auf den Zahn und lotet ihre Wesen aus. All dies macht der Film sehr geschickt und mit viel Feingefühl. Schade ist nur, dass Chloe am Ende auf allzu klassische Thriller-Elemente setzt und so letzten Endes etwas enttäuscht. Sehenswert bleibt der Film aber dennoch, vor allem wegen der stilsicheren Inszenierung und den starken Darstellern.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNach "Exotica", "Das süße Jenseits" und "Simons Geheimnis" fügt der kanadisch-armenische Regisseur Atom Egoyan mit CHLOE seinem filmischen Universum einen weiteren Baustein hinzu: Verlusterfahrungen, komplizierte und gestörte Beziehungsgeflechte und die...
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenIn der Tradition diverser Psychothriller der späten 80er und frühen 90er Jahre muss sich in Atom Egoyans Neubearbeitung des französischen Films "Nathalie..." eine Familie gegen die sexuelle Bedrohung einer jungen aufreizenden Schönheit verteidigen. Lange Zeit behauptet "Chloe" mit den reaktionären Ideen seiner geistigen Genrevorgänger zu brechen, beispielsweise in der Darstellung dysfunktionaler Familien- und Beziehungsverhältnisse, ehe er die profillose Titelfigur geradezu ungeniert als lesbische Psychopathin zu entlarven und gegen die ganz plötzlich wieder intakte Kernfamilie auszuspielen versucht. Die um Eleganz bemühte, aber selbst simpelste Dialoge plump erotisierende Inszenierung entpuppt sich dabei als verkrampftes zur Schau stellen billiger Sexeinlagen, die sich in ihrer massiven Unglaubwürdigkeit dem unlogisch entwickelten Plot fügen. Alle etwaigen Versuche des Films, das konventionelle "Monster" Chloe nur als Opfer einer repressiven Ehefrau und Mutter zu verstehen, bleiben ungenau und letztlich machtlos gegenüber dem Wiederkäuen alter Werte. Bestenfalls unentschlossenes, aber im Prinzip ärgerliches und biederes Erotikfilmchen. Damit ist Atom Egoyans Œuvre ganz offiziell erschreckend durchwachsen.
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LuGr 2010/10/13 09:33:50
Antwort löschenZu "verkrampftes zur Schau stellen billiger Sexeinlagen":
Man kann über die hollywoodesk weichgespülte Inszenierung der einen (!) Lesben-Szene streiten, aber Eine Daraufhin-Inszenierung und Unlogik würde ich Egoyans Film nicht unterstellen.
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Moore stattet ihre Catherine mit einer Verletzlichkeit aus, die sie über die gesamte Spielzeit beibehält. Die aus dem Fokus ihres Mannes, dafür aber in die Fänge der lolitahaften Chloe geratene Frau ist das emotionale Zentrum des Films, um das sich alles dreht. Amanda Seyfried, in „Chloe“ als klassische Femme Fatale mit vollen roten Lippen sowie blondgelocktem Haar zu sehen, und vom SPIEGEL unlängst als Frau mit „porzellanhaften Gesichtszügen“ treffend beschrieben, hingegen verkörpert die nicht minder verletzliche, sich aber ihrer Reize umso sicherere, Edelhure. In der noch jungen Karriere von Seyfried, ist die Figur der Verführerin wohl die bislang anspruchsvollste, aber auch interessanteste Rolle. Und auf die Kunst des Verführens versteht sich Chloe wie keine Zweite. Es sind ihre Schilderungen ob des mit David erlebten, die Catherine trotz der in den Worten stets mitschwingenden Verletzungen erregen, so dass sie dieses Spiel, anstatt ihren Mann mit den Tatsachen zu konfrontieren, schließlich weiterspielt.[...]
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenMit großem Stilbewusstsein, das sich in den sorgfältig arrangierten Bildern und einer exquisiten Ausstattung wieder spiegelt, inszenierte der renommierte Regisseur Atom Egoyan mit „Chloe“ erstmals ein Remake eines europäischen Stoffes. Mit der sagenhaften Julianne Moore in der Hauptrolle gelingt ihm die Idealbesetzung und in Sachen Atmosphäre ist Egoyan nach wie vor ein Garant. Die französische Vorlage „Nathalie“ krankte allerdings bereits an einem zu leicht durchschaubaren Spiel mit der Täuschung. So hält sich die Spannung in Grenzen, der sinnliche Genuss ist hingegen hoch.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Chloe» ist ein sowohl visuell als auch intellektuell verführerischer Thriller über die Gefahren von irregeführten Gefühlen.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenEs ist zwar nur ein unbewiesener Verdacht, doch der lässt Catherine (Julianne Moore) nicht zur Ruhe kommen: Sie verdächtigt ihren Ehemann David (Liam Neeson) der Untreue. Darum stellt sie ihn auf eine Probe. Sie heuert das Luxus-Callgirl Chloe (Amanda Seyfried) an, damit sie sich an David ranschmeißt und ihn zu verführen versucht. Catherine scheint mit den Zweifeln an der Treue ihres Mannes auch richtig zu liegen, wie Chloe zu berichten weiß. Darauf will die erfolgreiche Ärztin deren Mission eigentlich beenden, doch nun wird auch sie ein Opfer der Faszination der jungen Frau.
Basierend auf dem französischen Film „Nathalie“ aus dem Jahr 2003, in dem Emmanuelle Béart in der Rolle der Edelnutte zu sehen war, inszeniert der kanadische Regisseur Atom Egoyan dieses Remake. Die Wahl des Regisseurs erstaunt dabei, ist der Kanadier doch nach Arbeiten wie „Das süße Jenseits“ oder „Ararat“ eher für anspruchsvolles Arthouse-Kino bekannt. Und so wundert man sich ein wenig, was den Filmemacher und auch das hochkarätige Ensemble wohl an diesem oberflächlich zwar ganz interessanten, zugleich aber auch belanglosen Stoff gereizt haben mag?
Zwar inszeniert Egoyan diesen Erotikthriller in durchaus stimmungsvollen, manchmal etwas schwülstigen Bildern. Er kann jedoch nichts dagegen unternehmen, dass die Geschichte nach einigen raffinierten Wendungen am Ende doch noch ins Lächerliche abdriftet und man nur mühsam erahnen kann, was die Figuren in ihrem Innersten antreibt. Zu vieles bleibt hier bloße Behauptung und so kann auch Egoyan sein großes Talent, das im Zeichnen vielschichtiger und reflektierter Persönlichkeiten liegt, nie wirklich ausspielen. Sein Film bleibt so eine zwar schön anzusehende und gespielte, letztlich aber auch seelenlose Auftragsarbeit und somit ein Remake, auf das die Welt nicht gewartet hat.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschen„Chloé“ ist trotz Julianne Moore ein überflüssiger Film. 2003 wurde dieselbe Geschichte schon einmal verfilmt („Nathalie“). Ein Remake hätte sich gelohnt, wenn Atom Egoyan die moralinsaure Handlung abgeändert hätte. Mit Klauen und Zähnen und reiflich bieder verteidigt dieser Film das Ideal der heterosexuellen Familie. Schwer erträglich vor allem das tragische Ende, als gäbe es nicht schon Dutzende von Melodramen, in denen sich unglückliche lesbische Frauen das Leben nehmen. Davon abgesehen: Was wäre schlimm daran gewesen, wenn David tatsächlich einmal außerehelichen Sex gehabt hätte? In den seltensten Fällen richtet sich die Lust 30 Jahre lang auf denselben Partner. Aber von solchem Denken ist man in Amerika offenbar noch himmelweit entfernt.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenEs ist nicht notwendigerweise etwas falsch an nackter Haut, Sex und feinsinnigem Intellektualismus. Zu viel des Ernsten und des Selbstbewußten kann die zerebrale Erregung und den voyeuristischen Thrill jedoch verderben. Es besteht schon kein Zweifel an Herrn Egoyans gutem Geschmack, eine Bilder sind elegant komponiert, die Kameraführung so geschmeidig wie Chloes Anmachsprüche. Doch er prahlt mit diesen ätzenden Dingen - eine ernste junge Frau in Reizwäsche und ein zahmer älterer Mann in erotischer Bedrängnis - die Bildkunst, die er hervorbringt, ermüdet schon zu dieser Zeit. Chloe arbeitet hart an ihrer Verführungkunst, aber ihr Herz ist nicht ganz bei der Sache.
[...]
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschen[...]
Der Erfolg von Chloe geht zum großen Teil auf das Konto der Drehbuchautorin Erin Cressida Wilson. Sie bedient sich einem schwermütigen, überaus ernsthaften französischen Film voller Nebenhandlungen - "Nathalie", ein Film der sonst so furchtbaren französischen Regisseurin Anne Fontaine - und macht daraus etwas Tiefgründiges und wirklich Zufriedenstellendes.
[...]
Das Ergebnis ist ein Remake, das man als eine Optimierung des Originals betrachten kann.
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Chloe wird zu einer reumütigen Auseinandersetzung mit dem Verlangen und den unsicheren Beziehungen im mittleren Alter. Es ist die Geschichte einer intelligenten Frau (Julianne Moore), die den Bach runter geht, als sie die 50 erreicht, von ihrem schnöseligen Sohn vor den Kopf gestoßen und durch ihren Ehemann (Liam Neeson), der keine freie Minute hat, emotional vernachlässigt.
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Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune
Kommentar löschen[...]
Das ist einer von Egoyans Filmen ohne Spur von Komik und Humor. Es ist weder ein guter noch ein schlechter Film, sondern lediglich ein Film. Wenn man alle Namen betrachtet, die an diesem Projekt hängen - solche wie Produzent Ivan Reitman und Executive Producer Jason Reitman mit inbegriffen - kann man nicht anders, als zu denken, dass er mehr als nur "lediglich ein Film" sein sollte. Doch nach einem langwierigen Beginn ist Egoyans Film (ein Remake von Anne Fontains "Nathalie" aus dem Jahr 2003) nur gelegentlich wirklich so bezaubernd und fesselnd.
[...]
Trotz all dieser Schwachstellen ist der Film durchgehend gut gespielt.
[...]
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenNur wenige Filmemacher haben solch ein Talent wie Atom Egoyan, der Kanadische Regisseur von "Exotica" und "Das süße Jenseits", solch überbordende Stimmungen aufzubauen, die Ihre Möbel in Flammen aufgehen lassen.
[...]
Ihrer Intuition folgend heuert die Ärztin Catherine die heißblütige junge Escort-Dame Chloe (Amanda Seyfried) an, um zu schauen, ob David, Catherines Mann, dem Charme der jungen Frau unterliegt - und um sich im Gegenzug von Chloe berichten zu lassen, was David anmacht.
[...]
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenDie Protagonistin in "Chloe" ist eine erotische junge Frau mit viel Power. Sie hat persönliche Beweggründe, die im Verborgenen liegen. Ihre Handlungen sind nicht offenkundig, sondern verführerisch, ganz abhänging von den Wegen, auf denen unser Geist, mehr noch als unser Körper, in ein sexuelles Verhältnis hineingezogen werden kann.
Es ist nicht so sehr die Art, wie wir Handeln, als die Art, wie wir darüber denken - und was Sie denken, das kann noch komplexer sein kann, als ich es zu realisieren vermag.
[...]
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Felix von Boehm: critic.de
Kommentar löschenIntelligent konstruiert und emotional inszeniert berührt Atom Egoyans Film in seiner bitteren Ehrlichkeit und führt in seinen spannendsten Momenten zu einem aufreibenden Nervenkitzel, den der Stoff auf den ersten Blick nicht vermuten lässt. Die drei Figuren, um die der Film kreist, erleben die vielen erotisch aufgeladenen Momente mit großer Lust aneinander und Julianne Moore und Liam Neeson schaffen es, das unsichtbare Gewissen zum Vorschein zu bringen – das gute und das schlechte. Denn beides ist in Egoyans Film gleichermaßen präsent.
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Kommentare (47) — Film: Chloe
Kommentar schreibencacavas61 2012/05/29 21:05:28
Kommentar löschenRundum gelungener Erotik Thriller mit klasse Darstellern.
Leider fehlt hier bei mp mal wieder die Angabe des Regisseurs - Atom Egoyan. Unter "Atom Egoyan" ist "Chloe" auch nicht aufgelistet. Mir ist in letzter Zeit allgemein aufgefallen, das viele Filmografien und "Cast & Crew" Angaben unvollständig sind !
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JackoXL 2012/05/29 22:16:53
Antwort löschenDie Darsteller waren echt gut, sonst konnte ich dem rein gar nichts abgewinnen. Bin auch nicht so der Fan von Erotikthrillern, irgendwie sind die nicht meins.
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cacavas61 2012/05/30 00:32:43
Antwort löschenErotik Thriller sind eigentllich auch nicht so mein Ding, aber von Atom Egoyan fand ich "Exotica" schon klasse.
JackoXL 2012/05/30 01:11:09
Antwort löschenKenne ich nicht, der Titel klingt aber nett.
Filmkenner77 2012/05/19 13:52:59
Kommentar löschen"Chloe" ist ein intensiv gespieltes und hervorragend besetztes Ehedrama, das mitunter die Grenzen zum Psycho-Thriller überschreitet. Liam Neeson als scheinbar untreuer Ehemann, Julianne Moore als betrogene Ehefrau, die mehr über die Seitensprünge ihres Mannes erfahren möchte und vor allem Amanda Seyfried als titelgebendes Callgirl wissen in allen Belangen zu überzeugen. Das Remake des französischen Films "Nathalie"
mit Fanny Ardant, Emmanuelle Béart und Gérard Depardieu schildert auf packende Weise das Gefühl des Betrogenwerdens. Julianne Moore macht die Verzweifelung und Hilflosigkeit der Ehefrau förmlich spürbar. Diese versucht sie durch eine sich langsam entwickelnde Obsession zu kanalisieren. Amanda Seyfried als schwer durchschaubare Chloe ist jedoch die wirkliche Überraschung des Films. Ihr Spiel überzeugt, weil sie ihre Figur einerseits verletzlich und unschuldig verkörpert, andererseits wird der Zuschauer nie das Gefühl los, dass von ihr eine unheilvolle Bedrohung ausgeht, die letztlich alle drei Protagonisten in den Abgrund reißen könnte. Als Mädchen am Rande der Gesellschaft ist sie auf der Suche nach Liebe, doch auch dieses Mal wird sie sie nicht finden. Chloe ist somit eine durch und durch tragische Figur. Liam Neeson beweist einmal mehr, welch großartiger Schauspieler er ist. Mit kleinen Gesten und zurückhaltender Mimik agiert er deutlich reduzierter als in seinen vielen Actionfilmen und bringt seine Figur absolut glaubhaft rüber.
"Chloe" ist ein ruhiger Film, der zeitweise an "Eine verhängnisvolle Affäre" erinnert. Thriller-Spannung kann und darf man hier jedoch nicht erwarten, sehr wohl jedoch intelligente und raffiniert konstruierte Unterhaltung. "Chloe" ist zweifellos kein Film ohne die ein oder andere Länge und schon gar kein Thriller mit zahlreichen Spannungshöhepunkten, aber durchaus ein intensiv gespieltes Drama mit starken Darstellerleistungen.
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strangelet 2012/05/04 21:52:02
Kommentar löschenSelbst, wenn man davon absieht, dass das Ende etwa nach zehn Minuten vorhersehbar ist, bleibt das doch vor allem ein relativ schwaches Drehbuch. Es wird vielleicht Absicht sein, dass Chloes Motivation im Dunkeln bleibt, aber es gibt leider nichts an der Figur, was die Lücke irgendwie füllen könnte. Sie ist weder ein unheimlicher Succubus, der nur aus schierer Bösartigkeit handelt, noch ist sie eine geistesgestörte Stalkerin, und wenn sie ein armes kleines Mädchen sein soll, das sich nur nach Liebe sehnt, dann erklärt uns auch niemand, warum daraus eine solche Intrige erwächst.
Immerhin machen alle Beteiligten dann wohl noch das Beste aus dem mageren Stoff, vor allem Liam Neeson und Julianne Moore, die aber auch das Glück hatten, zwei nachvollziehbare Charaktere zu erwischen. Amanda Seyfried gibt zu erkennen, dass sie über ein gewisses Talent verfügt, aber angesichts der Umstände nützt ihr das einfach recht wenig.
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Murphante 2012/03/18 13:02:35
Kommentar löschenAlles sehr gute Schauspieler ...
und die Story kann schon ein wenig bewegen, zumindestens hat es mich schon gerührt, an einem Sonntag ist es immer wieder schön, solche Art von Filmen zu schauen die einen doch versuchen zu berühren ... mit Ängsten, Zweifeln, Eifersucht, Wut und Hass, gemischt mit Gefühlen von Liebe Schmerz und einem Hauch des Verbotenen!
WoW wie sexy Amanda Seyfried & Julianne Moore hier gezeigt wurden, knisternde Erotik vom Feinsten ... Chloe so schön wie eh und je mit ihren zarten Lippen, ihren großen schönen Augen und ihren tollen langen Haaren ...
So auch die Ehefrau von David (Liam Neeson) spürte man doch die Anziehung auf die Geschichten die Chloe ihr erzählte ...
Für all diejenigen die auf verworrene erotisch, knisternende Versuchung stehen und den Hang zum Verbotenen erliegen möchten. Lassen sie sich buchstäblich in eine Geschichte verfallen an einem verregnetem Sonntag eingekuschelt in einer Decke und spüren die aufsteigende Wärme in Ihnen die bei diesem Film aufsteigen wird
( ich hab nun ein klein wenig hier übertrieben ;-) ... aber mir hat der Film gefallen )
PS: Mir sind so zwei drei Sachen aufgefallen, wie kann man Scotch auf Medikamente trinken, am Schluss mit dem Fenster war mir zu einfach und billiger Abgang, hätte man sich auch etwas besseres einfallen lasse können ... und irgendwas ... war noch ... hmmmm fällt mir grade nicht ein ...
aufjedenfall gab es schon so ein oder anderes komisches Fragezeichen im Kopp ^^
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Weltensegler 2012/03/11 22:46:14
Kommentar löschenEin nettes Filmchen mit zwei Schüssen Erotik und einer Prise Thrill, nicht mehr und nicht weniger. Durchaus atmosphärisch gedreht, etwas Spannung kam rüber, die 3 Hauptdarsteller machen einen sehr ordentlichen Job (Moore wie immer gut emotional unterwegs), Überraschung gab es keine. Die Story ist mehr oder weniger etwas absurd, sehr linear, ziemlich dünn, die Wendungen und das Ende kann man vorhersagen, fand ich sogar ein bisschen blöd, weil relativ billig. Score war mir mehrfach zu pompös, sonst aber oft genug gut eingesetzt. Mehr als einmal braucht man „Chloe“ auch nicht zu sehen – und nicht mal das.
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*frenzy_punk<3 2012/03/12 00:04:16
Antwort löschenLächerlich ist vor allem das Ende, als in diesem sündhaftteurem Haus einfach so die Glasscheibe raus fällt, nur weil sie sich ein Stückchen dagegen lehnt.
Weltensegler 2012/03/12 00:51:45
Antwort löschenHaha. Ich hab das ja schon kommen sehen als Chloe so nah bei Fenster stand, dass sie da rausfliegen wird und genau so war es. Völlig bescheuert. Egal, war jetzt nicht so tragisch - in jeder Hinsicht gemeint. ;)
Stefan Ishii 2012/03/09 10:55:45
Kommentar löschenDer Thriller "Chloe" basiert auf dem französischen Drama "Nathalie..." von Anne Fontaine (mit Fanny Ardant, Emmanuelle Béart und Gérard Depardieu), den ich sehr mag. Atom Egoyan ist ein Regisseur, den ich bisher eigentlich sehr geschätzt hab. Und mit Julianne Moore gibt es eine Hauptdarstellerin, die ich wirklich großartig finde. Also deutete alles auf einen guten Film hin. Leider ist "Chloe" einfach Mist. Wirklich schade!
"Chloe" ist der schwächste Film von Atom Egoyan, den ich bisher gesehen habe. Er lieferte hier eine wirklich schwache Umsetzung einer grandiosen Idee. Aber ich verstehe sowieso nicht, warum ein toller Film wie "Nathalie..." eines US-Remakes bedarf. Der französische Film von 2003 ist in jeder Hinsicht stark genug.
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JackoXL 2012/02/29 09:55:27
Kommentar löschenDas merkwürdige Verhalten rolliger Mitvierziger während der Trockenzeit.
Vielleicht liegt es daran, dass mich Erotikthriller grundsätzlich nicht so interessieren (mit ganz wenigen Ausnahmen), "Chloe" ist auf jeden Fall so gar nicht meins.
Auf der Habenseite kann der Film zumindest einen guten Cast und eine recht gelungene Atmosphäre verbuchen. Die Geschichte wurde für mich irgendwann aber nicht mehr wirklich nachvollziehbar. Ab einem gewissen Punkt war es mir auch einfach egal, wer warum und wie mit Chloe zugange ist, da war das Interesse schon futsch. Jede Person in dem Film verhält sich so, wie ich es wohl nie tun würde, vielleicht ist das auch das Problem. Nicht meine Welt, nicht mein Genre, nicht mein Film.
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geheimer333 2012/02/02 17:53:04
Kommentar löschenEventuell Spoiler
Chloe
Es war einmal ein wohlhabendes Ehepaar. Es mangelte nicht an Geld und alles war Friede Freude Eierkuchen. Doch dann kommt der Ehemann zu spät (OMG :O) und dann denkt sich die Frau, er betrügt sie, was natürlich gar nicht aus der Luft gegriffen ist, alles nachvollziehbar.
Als sie schließlich das Callgirl Chloe auf dem Klo trifft, schenkt diese ihr eine Haarspange und dann wird sie einfach mal auf ihren Mann angesetzt.
Irgendwie erzählt Chloe dann der Ehefrau da, wie sie es mit ihrem Mann getrieben hat, dann treiben die Beiden es, dann treibt Chloe es mit dem Sohn der frau (Achja es gibt einen Sohn) und so weiter. Am Ende kommt irgendwas dramatisches und so ein unglaublich toller unvorhersehbarer innovativer Twist.
Tja, wenn ein Film soweiso schon lahm ist und sowieso gar kein Bezug zu irgenndeinem Charakter aufgebaut, juckt es mich auch nicht großartig wenn einer verreckt, oder heult oder depressiv ist oder sonst was.
Vorallem das Ende war dann echt nervig dann sollte ma wohl sowas denken wie, oh nein voll die Psychopaten ist ja super scary.
Eins muss ich mir noch von der Seele reden. Amanda Seyfried, HALTS MAUL!!!!
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alex023 2012/02/03 07:08:36
Antwort löschenJaja..so ist das. :D
geheimer333 2012/02/03 13:39:05
Antwort löschenDu hattest die bessere Wahl getroffen :S
alex023 2012/02/03 17:11:16
Antwort löschenJa, kann man so sagen. :)
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alex023 2012/02/03 17:13:18
Antwort löschenAchja, geiler Kommentar :D
Den Film will ich sehen :DDD
geheimer333 2012/02/03 21:37:30
Antwort löschenDanke, auch wenn ich eindeutig nicht das erreicht habe was ich wollte :S
sweetForgiveness 2012/01/20 21:23:55
Kommentar löschen"Chloe"s Story ist genauso durchsichtig wie manche ihrer Kleidungsstücke und entblößt sich so schnell, wie die Hauptdarstellerinnen selbst. Dadurch verliert der Film, trotz der oft sehr guten Atmosphäre, jegliche Spannung oder Überraschung, die man in einem (Erotik-)Thriller zu erwarten hätte. Auf die verschiedenen Charaktere wird zu wenig eingegangen und auch Amanda Seyfried, Julianne Moore, sowie Liam Neeson reichen nicht an ihre gewohnten Leistungen heran. Obwohl "Chloe", druchaus Moment hat in denen er zu fesseln weiß ist er einfach nicht stark genug für einen wirklich überzeugenden, starken Thriller. Man sollte auf jeden Fall die Augen weg vom Trailer und einer Inhaltsangabe lassen, die, meiner Meinung nach, von der eh schon schwachen Story, zu viel preis geben.
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Murphante 2012/03/18 16:24:37
Antwort löschenAch ich bin so froh gewesen das ich den Trailer nicht angesehen habe oder sonst irgendwas anderes ... einfach geschaut und genossen ;-) aber kleine Kanten hat der Film schon ... aber als Mann fand ich den schon ganz lecker und ansehnlich für so ein Sonntag Mittagsstreifen auf dem Soffaaa ^^
RoosterCogburn 2011/12/14 16:49:17
Kommentar löschenEs kommt nicht oft vor, aber in diesem Fall finde ich diese Neuverfilmung besser als das Original (Nathalie). Der Grund ist einfach. Anfangs baut sich in beiden Filmen die Story langsam und lapidar auf. Die Figuren werden einem näher gebracht. Dann erfolgt der grosse Spannungsbogen der Geschichte, der mit viel Erotik gepaart ist. Im Gegensatz zu "Nathalie", der sich als Erotikdrama entpuppt und ein eher unbedeutenes, nichtsagendes Ende hat, ist es bei "Chloe" anders. Im letzten Drittel entwickelt der Film seine spannende Seite und wird zum Erotik- Thriller. Leider hat der Film den faden Beigeschmack, das man das Gefühl hat, er kann sich nicht entscheiden wo er hin will. Ein Film mit vielen Nuancen, drei tollen Hauptprotagonisten und einer verführerischen Amanda Seyfried. Unterhaltsam, aber haut einen nicht vom Hocker.
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lieber_tee 2011/12/14 19:25:35
Antwort löschenDu wolltest nur Amanda Seyfried nackig sehen, gib es zu. :)
RoosterCogburn 2011/12/14 21:07:32
Antwort löschenMuhahaharhar - klar (^^) Wer will das nicht?!
Nein im ernst. Verglichen mit dem Original, bei dem mich vor allem Depardieu entäuscht hat, war dieser echt besser. Aber ein Meilenstein ist "Chloe" auch nicht.
Katdamon4 2011/12/07 03:51:04
Kommentar löschenGanz guter Film mit überzeugender Amanda Seyfried.
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Alicethecat 2011/11/16 19:44:50
Kommentar löschenIch bin bei diesem noch zu keinem definitiven Schluss gekommen.
Die Atmosphäre und die Story dieses Films reißen mich in gewisser Weise mit. Auch die Schauspiele und ihre Fähigkeiten haben mich überzeugt.
Doch am Ende dieses Filmes wusste ich zunächst nicht wie ich diesen bewerten soll. Das Ende hat mich schockiert und enttäuscht zugleich. Auf eine relativ komplizierte und beinahe komplexe verwundene Story folgt ein ziemlich einfach gestricktes Ende.
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Fabes 2011/08/24 03:18:42
Kommentar löschenAbsurder Film, der dennoch von Anfang an äußerst durchschaubar ist. Ich hatte bei dem Cast und dem interessanten Trailer eigentlich mehr erwartet, aber der Film bleibt von Anfang an bis Ende relativ schnarchig, da können auch die vielen Sideboobs seitens Amanda Seyfried nicht drüber hinweg täuschen!
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Sonse 2011/07/27 17:44:51
Kommentar löschenHui, hier hagelt es doch einige Verrisse. Umso positiver war ich von dem Film überrascht.
Ich mag Erin Cressida Wilsons Drehbücher, ganz besonders "Secretary". Selbst "Fur", wenn auch weniger gelungen, hat was. Letztlich passt Atom Egoyans Regie nicht so sehr zu ihren Skripten wie jene von Steven Shainberg und so ist "Chloe" merklich schwächer, aber immer noch ganz faszinierend, trotz zahlreicher Fehler. Wilson schreibt Frauen komplex, weich, bizarr und doch echt, voller Fehler, so anders als man es leider aus vielen Filmen gewohnt ist. Das macht auch "Chloe" interessant.
Und doch: das Pacing passt nicht, Chloe selbst hätte mehr Backstory nötig gehabt, überhaupt bleiben die meisten Charaktere unterentwickelt, Sohn Michael fühlt sich gänzlich fehl am Platz an, am besten hätte man ihn komplett herausgeschnitten.
Mangelnde Plausibilität? Geschenkt! Aber was der Film nun will, da hätten sich die Filmemacher schon entscheiden sollen. Schließlich sind Egoyans Bilder zwar hübsch anzuschauen, mir jedoch oftmals zu gelackt.
Oh, und ich möchte allen widersprechen, die schrieben am Ende würde ein Familienidyll wiederhergestellt. Ich habe das nicht so wahrgenommen, eher im Gegenteil.
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kinogaengerin 2011/07/19 18:16:27
Kommentar löschen'Chloe' ist einmal mehr ein perfektes Beispiel dafür, dass ein guter Cast nicht zwangsläufig einen guten Film ausmacht. Dabei ist die Idee gar nicht schlecht: Frau denkt, dass ihr Mann sie betrügt. Frau engagiert ein Call-Girl der Luxusklasse, um ihn zu testen. Frau ist schockiert über das, was das Call-Girl ihr erzählt. So weit, so gut. Julianne Moore verleiht ihrer Figur auch tatsächlich so etwas wie Glaubwürdigkeit, was ich ihr im Vorfeld nicht unbedingt zugetraut hätte. Amanda Seyfried hat mich positiv überrascht. Für Liam Neeson war es sicherlich schwer, den Film zu vollenden. Leider erzeugt der Streifen trotz interessanter Ausgangslage so gut wie keine Spannung, obwohl er ein Erotik-Thriller sein möchte. So merkt man als Zuschauer zu schnell, dass mit der bildhübschen Chloe etwas nicht stimmt. Das Ende kann man erahnen, daher kommt es wenig überraschend daher. Da wäre eindeutig mehr drin gewesen, deshalb ergebe ich mich meiner Vorhersage.
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Jizzel 2011/06/05 11:35:38
Kommentar löschenChloes Lippen sind ein Orgasmus. Ihr Körper ist die Versinnbildlichung der Versuchung, einer dreckigen, aber auch reizvoll anziehenden Versuchung. Chloe blickt dir direkt ins Herz - vorbei an den Kameras und deinem TV - direkt in deine Seele. Ihre Augen sind ihr Kapital. Mich hat sie gefesselt.
Leider ist fast nur Chloe faszinierend. Die Anderen (Liam Neeson usw.) spielen ihre Rollen ästehtisch und authentisch, aber Chloe überstrahlt mir ihrer glaubwürdigen Art alles. Das Storyboard kann da nicht mithalten. Der aufmerksame Zuschauer ahnt bereits nach kürzester Zeit, dass sie SPOILER ein falsches Spiel spielt. Schade.
Knisternde Erotik bietet Chloe trotzdem. Die Bilder und Gespräche sind intensiv. Ihre Lippen sind unschlagbar. Was fehlt, ist eine Auflösung auf Chloes Niveau. Auf Seymanda Seyfrieds Niveau.
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patcharisma 2011/02/11 20:56:37
Kommentar löschenIrgendwo angesiedelt in der Tradition von Brian DePalma's Erotikthriller der 70er/frühen 80er (inklusive edler Kamerafahrten, teurer Interiors und schwebendem Score von Michael Danna, der natürlich an Pino Donaggio's Soundtrackkunst erinnert) verheisst "Chloe" eine tolle Ausgangslage: Die Störung des vermeintlichen Upper-Class-Idylls durch das Eindringen eines "Störfaktors", der sich nicht einfach "nach beendeter Geschäftsbeziehung" abwimmeln lässt, weil Emotionen aller Seiten ins Spiel kommen und irgendwann Überhand nehmen - toll. Auch gut: Die Story wird nicht mit einem "Psychopathen" (wie so oft) wettgetrimmt und die Stimmung trägt lange.
Doch je länger die (Mutterkomplex-)Geschichte andauert, desto mehr läuft sie aus dem Ruder der Screenwriterin Erin Wilson, ähnlich einem Puzzlespiel mit unpassenden Teilen. Der Film kann dadurch weder die Spannung halten, noch macht er seine (teilweise auch nur sehr wage beleuchteten) Protagonisten glaubwürdiger. Der Schluss mit dem halbgaren Climax versaut dann leider wirklich alles. Was nützt denn all die durchgestylte Aesthetik, der psychologische Anspruch, die eine interessante Hauptwendung und das einfühlsame Schauspiel (vorallem von Julianne), wenn die Story nicht einfach nicht nur aufgehen will, sondern so derart absäuft? So schade drum.
PS: Wer Liam Neeson in der Rolle als "verwirrten" Ehemann mag, schaut lieber das ähnlich gegleiste, aber viel bessere "Der Andere" (mit Laura Linney und Antonio Banderas) an.
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Frollein B 2011/02/20 18:05:23
Antwort löschenRecht hat et, der Pat! Dem gibt es nicht s hinzuzufügen.
patcharisma 2011/02/20 21:49:36
Antwort löschenMerci, dear Miss B... ;-)
*frenzy_punk<3 2011/01/05 05:33:01
Kommentar löschen"Chloe" beginnt sehr seicht, die Handlung ist anfangs etwas müde. Erst nach einer Weile kommt der Streifen in Fahrt und brilliert dann doch nicht so, wie er gerne möchte. Beeindruckende Szenen- und Kamerabilder lockern das ganze auf und machen den Film zumindest 'interessanter'. Die Darsteller spielen gut, besonders Julianne Moore war ganz bezaubernd. Das Ende kommt etwas prompt, die Kehrtwende zwar überraschend, macht aber auch nicht besonders viel her.
"Chloe" ist somit ein seichter Erotikthriller, dem ein wenig mehr Pepp und Tiefgang nicht hätte schaden können.
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everlast 2010/12/20 19:11:07
Kommentar löschenSehr gute Darsteller. Die Story hat Schwächen. Dennoch fand ich den Film spannend und unterhaltsam.
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hrubesch 2010/11/22 18:18:12
Kommentar löschenNormalerweise bin ich ein Freund von Genremischungen - doch "Chloe" gehört leider zu den Fällen, bei denen sich die einzelnen Ansätze mehr nehmen, als dass sie einander zu einem starken Film ergänzen. Zu wenig Erotik für einen Erotikfilm, zu wenig Thrill für einen Thriller und vor allem große Probleme in der Nachvollziehbarkeit der handelnden Figuren, weshalb "Chloe" für mich auch kein eindrigliches Familendrama ist. Formal natürlich sehr stark und - wie immer bei Egoyan - symbolisch sehr stark aufgeladen, jedoch auch nur getragen von einer Filmmusik, die gefühlte 80% des Streifens verklebt.
Schon bei "Felicia, mein Engel" ist Egoyan Opfer seines Wunsches geworden, ein Hitchcock-Ende an einen Film zu flanschen, der bis zum Finale eher ein Drama war. Schade!
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